Zweiter Weltkrieg

Beiträge zum Thema Zweiter Weltkrieg

Kultur
Foto: Didi van Frits mit ChatGPT Thinking 5.5
3 Bilder

Benzinpreiserhöhungen
Benzin und Diesel werden teurer

Benzin und Diesel werden teurer. Am Anfang meines Lebens gab es auch Versorgungsengpässe. Die Leute wussten sich zu helfen. Vielleicht wird auch bald von uns etwas Erfindungsreichtum und gute Beziehung zu freundlich gesonnenen, zähen Pferden verlangt! + Rückwärtsgang mit Hafermotor Über Pferdetaxis, leere Tanks und die erstaunliche Rückkehr der Zukunft Es gibt Erfindungen, die ihrer Zeit voraus sind. Und es gibt Zeiten, die ihren Erfindungen rückwärts davonlaufen. Die von Deutschland besetzten...

Lokalpolitik

80 Jahre Kriegsende
Erinnern, Verstehen, Lernen

Vier Veranstaltungen erinnern an das Ende des Zweiten Weltkriegs und seine Folgen für die Region Vor 80 Jahren endete der Zweite Weltkrieg – ein einschneidendes Datum in der Geschichte Europas. Seitdem erleben weite Teile des europäischen Kontinents eine außergewöhnlich lange Friedensperiode. Für die Generationen, die in dieser Zeit aufgewachsen sind, ist Frieden zum Normalzustand geworden. „Doch dieser Frieden ist kein Selbstverständnis. Er ist ein historisches Privileg“, mahnt Landrat Martin...

Kultur

Buch-Neuerscheinung "Engelbert der SS-Soldat"
Tagebucherinnerungen 1943/44

Neues Buch „Engelbert der SS-Soldat“ gewährt intime Einblicke in die Schrecken des Zweiten Weltkriegs Menden – Mit Engelbert der SS-Soldat veröffentlicht der Autor Detlef Albrecht ein packendes Werk, das die menschliche Seite eines der dunkelsten Kapitel der Geschichte beleuchtet. Das Buch basiert auf den authentischen Tagebucheinträgen und Briefen von Engelbert Junker, einem jungen Soldaten der Waffen-SS, und bietet eine einzigartige Perspektive auf den Zweiten Weltkrieg. Detlef Albrecht,...

  • Nordrhein-Westfalen
  • Menden
  • 13.04.25
Kultur

80 Jahre Kriegsende
Führung durch den heutige Amtssitz des Landkreises

Anlässlich des 80-jährigen Kriegsendes bietet die Kultur- und Heimatpflege des Landkreises Augsburg über das Jahr hinweg mehrere Veranstaltungen an, die dieses Ereignis aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchten. Nachdem der heutige Amtssitz des Landkreises am Prinzregentenplatz 4 in den 1930er-Jahren von den Nationalsozialisten ursprünglich als Verwaltungsgebäude der Reichsbahndirektion erbaut worden war, wird am Montag, 7. April, um 18.30 Uhr eine Führung von Kreisbaumeister Frank...

Kultur
Feuermeldeturm auf dem Bubenberg 608 m  NN.
Der Turm hatte eine Höhe von ca.34 Meter.
Aufgebaut wurde er von der Zimmerei Hesselbach in Hatzfeld ca. 1943/1945 Er war rund um die Uhr
besetzt und über Telefon mit der Oberförsterei verbunden.
Bild von Heinz Peter (verstorben)
2 Bilder

Relikt aus Kriegszeiten
Feuermeldeturm auf dem Bubenberg in Hatzfeld

Feuermeldeturm auf dem Bubenberg: Ein Relikt aus Kriegszeiten Der Feuermeldeturm auf dem Bubenberg, mit einer Höhe von etwa 34 Metern, war ein markantes Bauwerk in der Region. Er wurde in der Zeit zwischen 1943 und 1945 von der Zimmerei Hesselbach in Hatzfeld errichtet und diente während des Zweiten Weltkriegs einer wichtigen Aufgabe: der Brandüberwachung und der Alarmierung bei Gefahr. Rund um die Uhr war der Turm besetzt, und die Beobachter standen über Telefon in direktem Kontakt mit der...

Kultur
Martina Wenni-Auinger mit dem Burgauer Anzeiger | Foto: Ramona Nahirni-Vogg
6 Bilder

Wandel der Gesellschaft - damals wie heute
„Burgau wird Braun“ - ein Vortrag von Martina Wenni-Auinger

"Opa, wie war das eigentlich, als Krieg war?", als Kind traute man sich noch, solche Fragen einfach zu stellen. Man konnte nicht wissen, welches Grauen diese Generation im Zweiten Weltkrieg erlebt hat. Doch außer einem gegrummelten "Hab' nur Kanonen nachgeladen", habe ich nie mehr erfahren. Oma hingegen hat viel und eindrücklich erzählt. Sie und ihre Familie flohen aus Ostpreußen nach Burgau/Oberknöringen. Die Angst aus jenen Tagen schwang in jedem Satz mit: Angst um Familie und Freunde, um das...

Freizeit

Nürnberger Unterwelten
Mitten unter uns: Der Obstmarktbunker- eine wechselvolle Geschichte

Nur einen Steinwurf vom Hauptmarkt entfernt liegt - im Herzen von Nürnberg - der Nürnberger Obstmarktbunker. Ein fast vergessenes Bauwerk aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges. "Hitler hat eine Festung um Europa gebaut, aber er hat das Dach vergessen!" Mit diesem Zitat von Franklin D. Roosevelt wurde klar, welche Richtung der Krieg der Alliierten gegen Nazideutschland nahm. Bald schon waren Luftangriffe der Royal Air Force und der US Air Force auf deutsche Industrieanlagen und Städte an der...

  • 03.12.24
Poesie

Gedanken zu einer Fotoaufnahme
Zwei Brüder im Angesicht des Krieges

Inmitten eines dichten Waldes liegen zwei junge Wehrmachtsangehörige. Es sind Brüder in Uniform, Seite an Seite im Gras. Die Sonne bricht durch das Blätterdach und taucht sie in ein warmes, sanftes Licht, während sie in stiller Eintracht verharren. Einer der Brüder trägt ein Stahlhelm, dessen glänzende Oberfläche das Licht reflektiert. Sein Blick ist nachdenklich, doch auch entschlossen, bereit für dass, was kommen mag. Der andere Bruder ruht neben ihm, ein stiller Ausdruck der Verbundenheit...

Kultur
Gemälde des Monte Chaberton hängt im Eingangsbereich des Hotels. Mit bloßem Augen sind vom Tal aus die auf dem Berg stehenden geometrischen Körper zu erkennen.
10 Bilder

Soldatengräber
Die großen Prediger des Friedens

Skifahrt des Alpenvereins Friedberg ins Skigebiet nach Cesana - Piemont Rund 700 km, also etwa 10 Busstunden von Friedberg entfernt, liegt der kleine Ort Cesena im Piemont, nahe der Grenze zu Frankreich. Trotz der Entfernung entschieden sich Franz Reif und seine Frau Ursula als Leiter der Skifahrertruppe des Alpenvereins Friedberg ausgerechnet für dieses ferne Cesana als Ausgangspunkt für unseren fünftägigen Skiaufenthalt. Im Hotel Chaberton waren wir untergebracht. Schon bei der Anreise...

Kultur
Eine Reise durch Polen ist für viele auch eine Reise in die Vergangenheit, in die Heimat ihrer Vorfahren.
43 Bilder

Polen
Von Breslau bis Danzig – Polen, die Heimat vieler unserer Vorfahren

Nicht wenige Menschen in Deutschland haben ein Eltern- oder Großelternteil, das aus den ehemaligen Ostgebieten stammt. Dort haben diese in West- und Ostpreußen oder weiter im Süden in Schlesien gelebt. Einst waren sie in die östlichen Gebiete eingewandert. Zunächst war es zwischen dem 12. und dem 15. Jahrhundert die Glaubensgemeinschaft der Kreuzritter des Deutschen Ordens, die sich im heutigen Polen des Ostsee nahen Raumes ausbreitete. Später, ab dem 17. Jahrhundert, riefen polnische...

  • 18.02.23
  • 7
  • 10
Lokalpolitik

Zum 9. November 1938__Nie wieder! Wehren wir uns gegen Vergessen oder Verharmlosen

„Auch in diesem Jahr muss an den 9. November 1938 erinnert werden“, mahnt Torsten Lemmer, Ratsherr und Geschäftsführer der Ratsgruppe Tierschutz / FREIE WÄHLER. „In den Tagen vor und nach dem 9. November wurden Geschäfte und Einrichtungen von Nachbarn mit jüdischem Glauben demoliert, Synagogen in Brand gesteckt. Hunderte von Juden werden innerhalb weniger Tage ermordet. Diese Novemberprogrome markierten nach rund fünfeinhalbjähriger Naziherrschaft den Übergang von der sozialen Ausgrenzung und...

Kultur
Jutta 1940
21 Bilder

Frauenbilder 1938-1946 im Zeichen des 19. März - Bilder meiner Mutter

Am 19.03.1911 - vor 111 Jahren - wurde der Internationale Frauentag ins Leben gerufen, der seit 1975 am 8. März gewürdigt und gefeiert wird.  https://www.myheimat.de/hamburg/kultur/zum-interna... Am 19.03.1925 wurde meine Mutter Jutta geboren. Heute wäre ihr 97. Geburtstag. 92-jährig ist Jutta 2017 verstorben. Ich habe am heutigen Märztag mit Gedenken in einem von Jutta geerbten Fotokarton gestöbert und alte Bilder angeschaut.  Als meine Mutter 1925 geboren wurde, war noch die Zeit der...

Lokalpolitik

Rabbiner Regina Jonas: endlich eine Straße?

Sollte anstelle von Ernst Udet in Berlin nicht endlich an Regina Jonas erinnert werden? Die digitale Kunstinitiative Memory Gaps regt erneut, zusätzlich zur Gedenktafel, eine Straßenumbenennung an. Regina Jonas (* 3. August 1902 in Berlin; † 12. Dezember 1944 im Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau) war die erste weibliche Rabbinerin der Welt. Nach Abschluss des Oberlyzeums in Berlin-Weißensee (heute Primo-Levi-Gymnasium) begann sie ihr Studium an der Berliner "Hochschule für die Wissenschaft...

Lokalpolitik
Der 22. Juni 1941 mahnt: Gemeinsam für den Frieden!
6 Bilder

Kundgebung für Entspannung und Frieden mit Russland am 22. Juni in Bremen

Unter dem Motto: „Nie wieder gegeneinander – Gemeinsam für Frieden – Вместе за мир“ rufen das Bremer Friedensforum und der Verein für Deutsch-Russische Friedenstage zu einer gemeinsamen Kundgebung auf. Die Veranstaltung findet am 22. Juni um 17.00 Uhr auf dem Bremer Marktplatz statt. Als Hauptredner konnte Prof. Dr. Peter Brandt gewonnen werden. Peter Brandt wird sich mit dem Thema: „Warum wir Frieden und Freundschaft mit Russland brauchen?“ befassen. Die Veranstalter der Kundgebung freuen sich...

Kultur

Im Dokumentations- und Informationszentrum Stadtallendorf: Foto des Monats "Erstbebauung"!

Im Dokumentations- und Informationszentrum DIZ in Stadtallendorf gibt es wieder ein neues Foto des Monats. Diesmal hat der Leiter des DIZ Dr. Jörg Probst einen Zeitungsbeitrag aus der Nachkriegsgeschichte der jungen Stadt im Grünen zum Thema des Monats gemacht. Er schreibt dazu: "Neubauten gehen meist besonders intensive Diskussionen und Planungen über die Zukunft eines Standortes voraus. Umbauten oder Ausbauten setzen Standortplanungen fort oder passen sie neuen politischen Entwicklungen an....

Lokalpolitik

Eine Alice-Dorell-Straße für Mannheim?

Die digitale Kunstinitiative Memory Gaps von Konstanze Sailer plädiert – im Sinne proaktiver Erinnerungskultur – für die Neubenennung einer Straße oder eines Platzes in Mannheim nach Alice Dorell (Droller). Alice Dorell (*27. Juli 1907 in Mannheim; † am 30. September 1942 im Vernichtungslager Auschwitz) war eine deutsche Schauspielerin und Kabarettistin jüdischer Herkunft. Alice Dorell, geboren als Alice Droller, war zunächst in verschiedenen Berufen und Städten, von Wien bis Paris tätig. Sie...

Lokalpolitik
Gedenktafel am Mahnmal an der Reitbrake in Bremen-Oslebshausen
4 Bilder

Geplantes Bahnbetriebswerk in Bremen-Oslebshausen auf dem Massengrab von sowjetischen Kriegsgefangenen und Zwangsarbeitern

Der Überfall der deutschen Wehrmacht auf die Sowjetunion und damit der Auftakt zu einem der schlimmsten Verbrechen der Menschheit jährt sich am 22. Juni zum achtzigsten Mal. Das Schicksal der sowjetischen Kriegsgefangenen steht im Fokus des bis in den April laufenden Bremer Programms zum 27. Januar, dem Tag des Gedenkens an die Opfer der Nazi-Gewaltherrschaft.   Vor diesem Hintergrund wurden Hinweise recherchiert, wonach die sterblichen Überreste von mindestens 116 NS-Opfern, die auf dem...

Lokalpolitik
Der Oberbürgermeister von Wolgograd, Vitaly Likhachev, bedankt sich sehr warmherzig für den Dank aus Deutschland.
4 Bilder

Oberbürgermeister von Wolgograd bedankt sich bei den Unterzeichner*innen der Anzeige

„Zum 75. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus: Wir sagen danke!“ unter diesem Titel haben über 50 Politiker*innen, darunter drei ehemalige Ministerpräsidenten (Hans Modrow, Oskar Lafontaine, Matthias Platzeck), Bundestagsabgeordnete, internationale, nationale und regionale Friedensnetzwerke und -organisationen, Wissenschaftler*innen, Künstler*innen eine Anzeige in zwei Zeitungen Wolgograds (früher Stalingrad) veröffentlicht. Aus Bremen.de haben der Verein "Deutsch-Russische Friedenstage e.V."...

Lokalpolitik

Miegel, Pfitzner, Seidel – wie lange noch?

Problematische Straßennamen. Es zählt zu den Vermächtnissen des Zweiten Weltkrieges, dass einige Menschen während der NS-Diktatur besonders rasch Karriere machten. Quer durch alle Bevölkerungs- und Bildungsschichten, von Beamten über Wirtschaftstreibende bis hin zu Wissenschaftlern erstreckt sich das Feld deutscher und österreichischer Karriereopportunisten von damals. Und nach wie vor existieren zahlreiche Straßen, die auch heute noch nach eben jenen Menschen benannt sind, die teils prächtige...

Lokalpolitik

München, Deine Straßen!

Die digitale Kunstinitiative "Memory Gaps" mahnt erneut die überfällige Umbenennung der Münchner Hilblestraße ein. Friedrich Hilble war einer von vielen "überaus pflichtgetreuen" städtischen Beamten in München, der sich in den 1930er-Jahren durch nahezu "uneingeschränkte Loyalität" zum NS-Regime "überaus verdient" gemacht hatte. Er agierte offen antisemitisch, indem er als Leiter des städtischen Wohlfahrtsamtes bis 1937 unter anderem die Sozialhilfe für zahlreiche Juden verweigerte und darüber...

Ratgeber

6. Günzburger Geschichtsforum: Günzburg im Zweiten Weltkrieg -HEUTE ABEND IM FORUM AM HOFGARTEN

Wie haben die Einwohner von Stadt und Landkreis Günzburg den schrecklichsten aller Kriege durchlebt? Wie war der Alltag an der "Heimatfront"? Und wie gestaltete sich das Ende, als die Kämpfe auch die Stadt erreichten? Inwieweit war auch unsere Heimatstadt verknüpft mit den unermesslichen Verbrechen der Nazis - vor allem in der Person des KZ-Arztes Josef Mengele? Diese und viele andere Fragen sollen in diesem Vortrag behandelt werden, der sich zum Ziel gesetzt hat, die Brücke zu schlagen...

Kultur
Abfischen. Zeichnung von Maxi Herta Altrogge.
70 Bilder

Oktoberbrauchtum auf dem Lande

Eine weitere Jugenderinnerung aus den Neunziger Jahren: Das Abfischen 1. Oktober 1994 Jemand vom Anglerverein hatte mich im Auto mitgenommen und zu den einzelnen Angelplätzen außerhalb von Retz gebracht, damit ich das traditionelle Abfischen fotografierte und darüber berichtete. Hinterher wurde ich noch zu geräuchertem Fisch eingeladen. Das sind die Pressetermine, die man gern hat!!! Erntedankfest 2. Oktober 1994 Am Vormittag war ich zur Erntedankmesse in der Stadtpfarrkirche gegangen. Am...

Lokalpolitik

Erinnerung an Otto Selz

München soll zu einem der international wichtigsten Zentren der Holocaustforschung werden. Memory Gaps ::: Erinnerungslücken, eine Kunstinitiative digitaler Erinnerungskultur setzt sich zur Aufgabe, in seinen monatlichen Ausstellungen nicht nur an einzelne, sondern an sämtliche der NS-Opfergruppen zu erinnern. Viele Opfer der NS-Diktatur warten immer noch auf die Ehre kommunalen Gedenkens. Ein Plädoyer für Münchner Straßennamen, die es längst geben könnte: Otto Selz (* 14. Feb. 1881 in München;...

Kultur
8 Bilder

Ein ständiger Kampf: Mutter Natur gegen Beton. Der alte Kriegsflughafen auf Langeoog.

Jeder Besucher von Langeoog kennt den kleinen Flughafen in der Nähe des Bahnhofs. Von hier kann man zum Festland fliegen, Insel-Hopping machen oder tolle Rundflüge buchen. Aber es gibt(gab) auch noch eine kriegerische Flughafen-Variante auf Langeoog. Im zweiten Weltkrieg wurde dort ein Flughafen II. Ordnung gebaut - und ein "Schein-Flughafen" zur Täuschung des Feindes. Viel ist aber nicht mehr zu finden. Die Briten haben die Einrichtungen nach Kriegsende gesprengt und dem Boden gleich gemacht....

Poesie

Kindheitslexikon: Nationalsozialismus/Zweiter Weltkrieg/Rechtsradikalismus

Eine Sammlung loser, nicht zusammenhängender Erinnerungen zu dem Thema aus meiner Kindheit. Ab dem Jahr 1933 schlug auch in Kölleda die nationalsozialistische Terrorherrschaft um sich. So wird etwa die einzige halbjüdische Bürgerin der Stadt von der Gestapo verhaftet und ins Konzentrationslager Theresienstadt eingeliefert, wo sie auch verstarb. Augenzeugen zufolge geschah die Verhaftung, während besagte Bürgerin im Café Gorek (dem späteren "An- und Verkauf") in der Brückenstraße/Ecke...

Kultur

„Weißblüth"

Kunstinitiative „Memory Gaps ::: Erinnerungslücken“ von Konstanze Sailer gedenkt NS-Opfern mit Ausstellungen in Münchner Straßen, die es geben sollte. Judis Weißblüth (* 15. September 1939 in München; † 16. oder 17. März 1943 im Konzentrationslager Auschwitz) wohnte seit ihrer Geburt im Kinderheim der Israelitischen Jugendhilfe in Schwabing, Antonienstraße. Gemeinsam mit ihren Erzieherinnen lebte sie infolge der behördlichen Auflösung des Kinderheims ab 1942 im sogenannten Barackenlager, einem...

Lokalpolitik

Bildreiche Erinnerungskultur: Bögen in Bogenhausen

Kunstinitiative „Memory Gaps ::: Erinnerungslücken“ von Konstanze Sailer gedenkt NS-Opfern mit Ausstellungen in Münchner Straßen, die es geben sollte. Ernst Tockus (* 28. September 1936 in München; † 1943 im Vernichtungslager Auschwitz), war mit seiner Familie, wohnhaft am St.-Pauls-Platz 11/III, bereits 1938 nach Antwerpen geflohen. Ab Mai 1940 wurde Belgien von NS-Deutschland militärisch besetzt, die jüdische Familie wurde verhaftet und in der Kaserne Dossin, dem SS-Sammellager in...

Lokalpolitik

„Prix d’excellence“: Digitale Erinnerungskultur

Kunstinitiative „Memory Gaps ::: Erinnerungslücken“ von Konstanze Sailer gedenkt NS-Opfern mit Ausstellungen in Mainzer Straßen, die es geben sollte. Ellen Berta Marxsohn (* 12. März 1929 in Mainz; † 1942 im Konzentrationslager Auschwitz), Urenkelin des Mainzer Rabbiners Siegmund Salfeld, flüchtete 1939 gemeinsam mit ihren Eltern, nach vergeblichen Versuchen in die USA zu gelangen, nach Frankreich. Im Zuge mehrerer Wohnortswechsel wurde die Familie von den mit den Nationalsozialisten...

  • Rheinland-Pfalz
  • Mainz
  • 02.03.17
Kultur

„Hoheluft-Ost“: Digitales Gedenken von Konstanze Sailer

Kunstinitiative „Memory Gaps ::: Erinnerungslücken“ von Konstanze Sailer gedenkt NS-Opfern mit Ausstellungen in Münchner Straßen, die es geben sollte. Margit Zinke (* 18. Januar 1914 in München; † 21. April 1945 im Konzentrationslager Neuengamme) wurde von ihrer leiblichen Mutter nach der Geburt zur Adoption freigegeben und lebte mit ihren Adoptiveltern ab 1924 in Hamburg. Ihr zweiter Ehemann, Paul Zinke, war Mitglied der verbotenen Kommunistischen Partei in Hamburg und Teil einer...

Kultur

Bild des Monats im DIZ/Stadtmuseum Stadtallendorf: Das Verwaltungsgebäude der Sprengstoffwerke DAG

Ein Gebäude in Stadtallendorf mit einer besonders wechselvollen Geschichte Das DIZ – Stadtmuseum in Stadtallendorf zeigt in loser Folge Fotografien aus seinem umfangreichen Archiv. Das Bild des Monats September 2016 führt uns in das Allendorf (so hieß Stadtallendorf nämlich bis zur Stadterhebung am 1. Oktober 1960) der beginnenden 1950er Jahre des vorigen Jahrhunderts. Unser Foto zeigt das Gebäude 631 das als Verwaltungsgebäude des Sprengstoffwerkes der Dynamit AG (DAG) zu Beginn des Zweiten...

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.