Kultur

Beiträge zum Thema Kultur

Poesie
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G e d i c h t
Blaue Hortensie - Rainer Maria Rilke (1875 - 1926)

So wie das letzte Grün in Farbentiegeln sind diese Blätter, trocken, stumpf und rauh, hinter den Blütendolden, die ein Blau nicht auf sich tragen, nur von ferne spiegeln. Sie spiegeln es verweint und ungenau, als wollten sie es wiederum verlieren und wie in alten blauen Briefpapieren ist Gelb in ihnen, Violett und Grau; Verwaschenes wie an einer Kinderschürze, Nichtmehrgetragenes, dem nichts mehr geschieht: wie fühlt man eines kleinen Lebens Kürze. Doch plötzlich scheint das Blau sich zu...

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  • Bochum
  • 12.05.26
  • 33
  • 7
Kultur
'Mischtschenko Blaustern' (Scilla mischtschenkoana)
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G e d i c h t
Du musst das Leben nicht verstehen ... - Rainer Maria Rilke (1875 - 1926)

Du musst das Leben nicht verstehen, dann wird es werden wie ein Fest. Und lass dir jeden Tag geschehen, so wie ein Kind im Weitergehen von jedem Wehen sich viele Blüten schenken lässt. Sie aufzusammeln und zu sparen, das kommt dem Kind nicht in den Sinn. Es löst sie leise aus den Haaren, drin sie so gern gefangen waren und hält den lieben jungen Jahren nach neuen seine Hände hin. Übrigens: Das Gedicht wurde am 8. Januar 1898 verfasst, aber erst im Jahre 1899 in der Gedichtsammlung "Mir zur...

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  • 02.03.26
  • 34
  • 9
Poesie
Übrigens: Aufgrund der stacheligen Blätter galt die Stechpalme (Ilex) in vorchristlicher Zeit als Schutz vor allen bösen Gedanken und Taten.
Das Schneeglöckchen steht für den Sieg des Frühlings über den Winter.
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G e d i c h t
"Gebetchen ..." - Joachim Ringelnatz (1883 - 1934)

Man betet so sein Tischgebet, man betet, wenn man schlafen geht, vor Gräbern und vor dem Altar. Gut! Betet, wenn ihr’s selber wollt, dann aber mutig und ganz wahr und lasst euch keines Falles dann sagen, was ihr beten sollt. Gott kennt euch und weiß alles. Vertraut ihm euer Herzeleid und dankt ihm, wenn ihr glücklich seid. Und schämt euch nicht, nein, lacht sogar, weil beten nützt, wenn’s ehrlich war ......

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  • 26.02.26
  • 33
  • 7
Poesie
Kamelienknospe und Flugsamen der Herbstanemone (Anemone hupehensis)
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G e d i c h t
Die Knospe ... - Eduard Ferrand (1813 - 1842)

Mein Herz ist eine Knospe, die still verborgen keimt und in dem Sturm des Winters von schön'ren Lenzen träumt. Mein Herz ist eine Knospe, durchwallt von süßem Duft - sie kann ja nicht erblühen in eisig kalter Luft. Mein Herz ist eine Knospe und wenn es liebend bricht, entfaltet sich die Blüte dem ew'gen Sonnenlicht. PS: Die 'Kamelie' (Camellia) ist eine Pflanzengattung aus der Familie der Teestrauchgewächse. Sie ist zwar ein Winterblüher, aber nur bedingt frosthart. Den Namen erhielt sie zu...

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  • 24.02.26
  • 40
  • 9
Kultur
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G e d i c h t
"Frühling ..." - Joachim Ringelnatz (1883 - 1934)

Die Bäume im Ofen lodern. Die Vögel locken am Grill. Die Sonnenschirme vermodern. Im übrigen ist es still. Es stecken die Spargel aus Dosen Die zarten Köpfchen hervor. Bunt ranken sich künstliche Rosen in Faschingsgirlanden empor. Ein Etwas, wie Glockenklingen, den Oberkellner bewegt, mir tausend Eier zu bringen, von Osterstören gelegt. Ein süßer Duft von Havanna verweht in ringelnder Spur. Ich fühle an meiner Susanna erwachende neue Natur. Es lohnt sich manchmal, zu lieben, was kommt, nicht...

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  • 18.02.26
  • 47
  • 9
Poesie
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L y r i k
Jugendlied VIII von "Zwölf Jugendliedern" - Emanuel Geibel (1815 - 1884)

So bist du's wieder, vertrauter Raum? Die Jahre schwanden, mir ist's, wie Traum. Noch zieht, wie damals im Tal der Fluss, es rauscht der Garten mir seinen Gruß; Am Fenster grünt noch der Reben Kranz – Nur wir, wie sind wir verwandelt ganz! Die wir uns bauten mit kühnem Sinn, die goldnen Schlösser, wo sind sie hin! Die goldnen Träume, von Lieb' und Lust – Und doch, was wogst du, beklemmte Brust? Emanuel Geibel war im 19. Jahrhundert der populärste Lyriker Deutschlands und wurde zu Lebzeiten oft...

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  • 14.02.26
  • 36
  • 11
Poesie
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G e d i c h t
"Du bist wie eine Blume ..." - Heinrich Heine (1797 - 1856)

Du bist wie eine Blume so hold und schön und rein; ich schau' dich an, und Wehmut schleicht mir ins Herz hinein. Mir ist, als ob ich die Hände aufs Haupt dir legen sollt', betend, dass Gott dich erhalte so rein und schön und hold. Übrigens: Als sogenannter letzter Dichter der Romantik machte Heinrich Heine nicht nur die Alltagssprache lyrikfähig, sondern verlieh der deutschen Literatur eine Leichtigkeit, wie es kein anderer vor ihm geschafft hatte.  Seine Werke wurden häufig übersetzt und...

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  • 01.02.26
  • 35
  • 9
Kultur
Gelbe Tulpen bringen Licht und positive Energie - ein Zeichen für Hoffnung  und Erneuerung.
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G e d i c h t
Zweite Jugend ... - Felix Dahn (1834 - 1912)

Kehrte mir die Jugend wieder oder kam der Lenz zurück? Jeder Tag bringt neue Lieder, jeder Tag bringt neues Glück. Kaum zu bänd'gen sind die Ranken, die mir jede Stunde flicht und es werden die Gedanken mir von selber zum Gedicht. Felix Dahn (Ludwig Sophus Felix Dahn; * 9. Februar 1834 in Hamburg; † 3. Januar 1912 in Breslau) war ein deutscher Rechtswissenschaftler, Schriftsteller und Historiker. Übrigens: In seinen letzten Lebensjahren engagierte er sich für den Bau des Völkerschlachtdenkmals...

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  • Bochum
  • 22.01.26
  • 35
  • 9
Poesie
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G e d i c h t
Herbst ... - Nikolaus Lenau (1802 - 1850)

Rings ein Verstummen, ein Entfärben: wie sanft den Wald die Lüfte streicheln, sein welkes Laub ihm abzuschmeicheln; Ich liebe dieses milde Sterben. Von hinnen geht die stille Reise, die Zeit der Liebe ist verklungen, die Vögel haben ausgesungen und dürre Blätter sinken leise. Die Vögel zogen nach dem Süden, aus dem Verfall des Laubes tauchen die Nester, die nicht Schutz mehr brauchen, die Blätter fallen stets, die müden. In dieses Waldes leisem Rauschen ist mir als hör′ ich Kunde wehen, dass...

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  • Bochum
  • 27.12.25
  • 32
  • 8
Kultur
Grüne Stinkwanze (Palomena prasina)
Wer diese flugfähige Wanze schon einmal berührt hat, wird ihr übel riechendes Sekret so schnell nicht vergessen ...
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G e d i c h t
Rückschau ... - Heinrich Heine (1797 - 1856)

Ich habe gerochen alle Gerüche in dieser holden Erdenküche; Was man genießen kann in der Welt, das hab ich genossen wie je ein Held! Hab Kaffee getrunken, hab Kuchen gegessen, hab manche schöne Puppe besessen; Trug seidne Westen, den feinsten Frack, mir klingelten auch Dukaten im Sack. Wie Gellert ritt ich auf hohem Ross; Ich hatte ein Haus, ich hatte ein Schloss. Ich lag auf der grünen Wiese des Glücks, die Sonne grüßte goldigsten Blicks; Ein Lorbeerkranz umschloss die Stirn, er duftete Träume...

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  • Bochum
  • 20.11.25
  • 38
  • 8
Poesie
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G e d i c h t
"Lebensmotto ... " - Louise Franziska Aston (1814 - 1871), deutsche Frauenrechtlerin und Schriftstellerin

Fromme Seelen, fromme Herzen, himmelssehnend, lebenssatt; Euch ist rings ein Tal der Schmerzen, eine finst're Schädelstatt! Mag in schreckenden Gesichtern bang vor mir das Schicksal steh'n; Nie soll mich der Schmerz vernichten, nie zerknirscht und reuig seh'n! Freiem Leben, freiem Lieben, bin ich immer treu geblieben! Übrigens: Zum 200. Geburtstag Louise Astons am 26. November 2014 führte das Stadttheater Freiburg im Breisgau im Juni 2014 das Theaterstück "Mag der Thron in Flammen glühn ... "...

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  • Bochum
  • 02.11.25
  • 85
  • 10
Poesie
Die 'Gewöhnliche Sonnenblume' (Helianthus annuus)
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G e d i c h t
Ruh', ringsum Ruh' ... - Jakob Vogel von Glarus (1816 - 1899)

Ruh', ringsum Ruh', ja, alles atmet Frieden: o, gib ihn du, Natur, auch mir, dem Müden ...  Übrigens: Jakob Vogel unterstützte junge Dichter, führte ein offenes Haus, ein "Sammelplatz fast aller Literaten und Dichter der Schweiz". Seine erste Frau Babette verstarb 1851. Im Alter von 78 Jahren heiratete Jakob Vogel nochmals. Halbseitig gelähmt verstarb er am 22. April 1899 in der "Matratzengruft" (eine ironische Bezeichnung für Krankenlager) wie sein Vorbild Heinrich Heine.  - Quelle: Wikipedia

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  • Bochum
  • 01.11.25
  • 16
  • 8
Poesie
'Pfaffenhütchen' (Euonymus europaeus) und 'Herbst-Chrysantheme'
(Chrysanthemum indicum)
5 Bilder

G e d i c h t
Das ist nicht Sommer mehr, das ist September ... - Cäsar Flaischlen (1864 - 1920)

... und diese süße weiche Müdigkeit und diese frohe ruhige Stille überall und trotzdem wieder diese frische, satte, erntefreudige, herbe Kraft ... das ist nicht Sommer ... das ist Herbst. Übrigens: Das 'Pfaffenhütchen' (Euonymus europaeus) stammt aus der Familie der Spindelbaumgewächse (Celastraceae) und wurde im Jahre 2006 zur Giftpflanze des Jahres gewählt. Erstmals erwähnt wurde der Spindelbaum im 12. Jahrhundert. Hildegard von Bingen meinte: "Wer an der Milz leidet, der koche die Früchte in...

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  • Bochum
  • 09.09.25
  • 37
  • 10
Kultur
Nelken-Kirschblütenblätter (Prunus serrulata 'Kanzan') auf Schildblatt (Darmera peltata)
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G e d i c h t
Jung und alt ... - Betty Paoli (* 30. Dezember 1814 in Wien, † 05. Juli 1894 in Baden bei Wien)

So lang uns noch die Jugend blüht, ergreift oft, ehe wir's gedacht, grundlose Trauer das Gemüt und unsre Tränen fließen sacht. Doch wem des Alters Eulenflug die Stirne streifte kalt und schwer, zur Trauer hätt' er Grund genug, nur hat er keine Tränen mehr. Übrigens: Betty Paoli, eigentlich Barbara Anna Glück, war nicht nur die erste Journalistin Österreichs, sondern auch Lyrikerin, Theater- und Literaturkritikerin, Übersetzerin und Essayistin. Sie war mit Franz Grillparzer befreundet und...

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  • Bochum
  • 12.05.25
  • 29
  • 7
Poesie
Die Früchte der 'Winter-Linde' (Tilia cordata), auch 'Steinlinde' genannt
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G e d i c h t
"Am Brunnen vor dem Tore ..." - Wilhelm Müller (1794 - 1827)

Am Brunnen vor dem Tore, da steht ein Lindenbaum; ich träumt' in seinem Schatten so manchen süßen Traum. Ich schnitt in seine Rinde so manches liebe Wort und zog in Freud' und Leide zu ihm mich immer fort. . . . Die kalten Winde bliesen mir grad ins Angesicht, der Hut flog mir vom Kopfe, ich wendete mich nicht. Nun bin ich manche Stunde entfernt von jenem Ort und immer hör' ich's rauschen, du fändest Ruhe dort ... du fändest Ruhe dort ...

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  • Bochum
  • 14.02.25
  • 32
  • 7
Natur

G e d i c h t
"Herbstschau ..." - Anna Dix (1874 - 1947)

Nun hält mein Auge herbstlich stille Schau, der Baum vor meinem Fenster steht entlaubt, in meine Kammer blickt des Himmels Blau. Zur Sommerzeit ist mir sein Glanz verhüllt, der dunkle Rahmen von der reichen Pracht der dichten Blätter, goldig grün, gefüllt. Ihr still Verbleichen sah ich jüngst mit Schmerz, sie sind verweht. Sei mir gesegnet, Herbst! Der Himmel schaut aufs neu' in Aug' und Herz!

  • Nordrhein-Westfalen
  • Bochum
  • 29.10.24
  • 40
  • 11
Poesie
Stillleben mit Früchten der 'Kamelie' (Camellia japonica), auch "Rose des Winters" genannt ...
2 Bilder

G e d i c h t
"Denk' an deine Jugendsonne, wenn dich's in der Seele friert ..." - Balder vom Berge (19./20. Jhdt.)

Denk' an deine Jugendsonne, wenn dich's in der Seele friert; träum von Jugendglück und Wonne, wenn es Herbst im Herzen wird. Strömt der Sonne Strahlenquelle auch nur einen Augenblick: – bleibt ihr Glanz in Herz und Seele doch noch lange Zeit zurück! Träumst du auch nur für Sekunden von dem Glück, das längst dahin: – ist dir gleich der Traum entschwunden, lang' glüht dir sein Bild im Sinn. Schmückst mit Blumen neu die Liebe, suchst des Freundes treue Brust gleich, als ob sie ewig bliebe, quillt...

  • Nordrhein-Westfalen
  • Bochum
  • 21.09.24
  • 40
  • 11
Kultur

G e d i c h t
"Braut in Haaren ... " - Johannes Trojan (1837 - 1915)

Ob sie auch schön von Angesicht, eine vornehme Blume ist sie nicht. Aus der Reichen Gärten ist die verbannt und aus den Städten hinaus aufs Land, die Blume Braut in Haaren. Im Bauerngarten auf dem Beet wo brennende Lieb’ und Raute steht, da ist sie immer noch gern geseh'n, da seh’ ich als Wandrer oft sie steh'n, die Blume Braut in Haaren. Dann tret’ ich hin an den Gartenzaun, um ihr in das Angesicht zu schau'n. Wir beide steh'n uns auf du und du, sie sieht mich an und ich nick ihr zu: Guten...

  • Nordrhein-Westfalen
  • Bochum
  • 18.09.24
  • 36
  • 11
Kultur

Corona
Schutzlos Corona

Schutzlos #Corona 04.11.2020 © Zauberblume Der Wind er bläst, Den Herbststurm über Land. Wandlung der #Natur, beizeiten. In den verschiedenen #Jahreszeiten Mal sanftes streichen, dem Blatt. Der Ast biegt sich, verlangt. #Winterpause auf weiter Flur.. Er bläst weiter, #narrisch stur. Bläst heran den #Corona #Virus. Durch Europa bis Piräus. Ausgeliefert sind wir #schutzlos. Gegenüber dem Monster, hilflos. Wie dunkle Schatten. Die ungeduldigen Matten. Das Geräusch mit hellen Tönen. Das #Gefühl,...

Natur
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Unterwegs
Sonnenblumen und ein Kindergedicht

Das Wetter zeigt sich heute eher von der trüben Seite. Deshalb biete ich eine kleine Aufmunterung an. Die üppig blühenden Sonnenanbeter entdeckte ich am vergangenen Samstag in Weimar. Dazu passt ein Kindergedicht, das ich als Lesepatin gern mit „meinen Lesekindern“ übe. Wie komme ich jetzt darauf? Am Donnerstag sind für mich die Ferien zu Ende. Ich freue mich auf das neue Schuljahr, in dem ich einmal wöchentlich ein Kind beim Lesenlernen unterstütze. Ich werbe immer wieder und gern für dieses...

Kultur

Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland

Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland, Ein Birnbaum in seinem Garten stand, Und kam die goldene Herbsteszeit Und die Birnen leuchteten weit und breit, Da stopfte, wenn's Mittag vom Turme scholl, Der von Ribbeck sich beide Taschen voll, Und kam in Pantinen ein Junge daher, So rief er: »Junge, wiste 'ne Beer?« Und kam ein Mädel, so rief er: »Lütt Dirn, Kumm man röwer, ick hebb 'ne Birn.« So ging es viel Jahre, bis lobesam Der von Ribbeck auf Ribbeck zu sterben kam. Er fühlte sein Ende. 's war...

  • Nordrhein-Westfalen
  • Essen
  • 21.02.22
  • 6
  • 17
Poesie

Augenblicke

Denkmal oder Tumal Ein Denkmal wollt` ein Tumal sein, denn es bildete sich ein, dass nur Tun die Welt verändert, mit Denken man die Zeit verschwendet. Doch nach manch gestandenem Jahr wurde unserem Denkmal klar: Tun allein tut selten gut, wenn man zuvor nicht denken tut.

  • Niedersachsen
  • Laatzen
  • 23.05.21
  • 2
  • 4
Poesie

Wo dunkle Wolken .........

.... da kann auch der Sonnenschein noch sein. Die Welt, alles scheint verrückt, Corona das Leben einfach zerpflückt. Nichts mehr wie es mal war, Sciencefiction  wird wohl wahr. Lockdowns in aller Munde, Kultur geht vor die Hunde, Menschen halt sich nicht daran, Corona greift immer wieder an. Da ragt ein Kran zum Himmel auf, herrlich scheint die Sonne drauf, Doch kurz scheint nur diese Zeit, nur kurz schien diese Freud. Die Zahlen, mal runter, wieder rauf, Querdenker sch...... drauf, wie ernst...

Poesie

Gedicht "Der rote Faden" - Warum man ihn besser nicht verlieren sollte...

  Wer hat ihn nicht schon verloren, den roten Faden? Wie das passieren kann und wie sich das anfühlt, kann man in meinem Gedicht nachlesen. Der rote Faden Was wollte ich jetzt gerade sagen, etwas antworten oder fragen? Der Gedankenfaden ist verschwunden, durchtrennt oder gar abgebunden. Nun stehe ich hier und denke, strenge an die Hirngelenke. Der Kopf ist leer, das kann nicht sein, mir fällt absolut gar nichts ein. Der rote Faden muss wieder her, hmhh..., ganz schön schwer. Doch plötzlich...

  • Nordrhein-Westfalen
  • Pulheim
  • 03.11.18
  • 9
  • 11
Kultur

Positve Energie

. . Positve Energie 26.01.2017(c)Zauberblume Veränderungen gehören dazu. Lass dich nicht davon abschrecken. Behalte deine innere Ruh. Lass dich vom Schicksal nur necken. Wichtig ist die Aufmerksamkeit. Nimm die freundschaftliche Bereitschaft. Sei zur Abwechslung gerne bereit. Tagtäglich mit sprühenden Einsatz. Positive Energie kommt von überall her. Öffne deine Herz für der Liebe Taten. Die Zukunft hat so manchen Begehr. Folge den Weg zu glücklichen Resultaten. Gedankenspuren Es sprach die...

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