Beiträge zur Rubrik Poesie

Gedicht
Nacht's wenn alles schläft

Nacht's mit Freunden. Gedicht: In der Nacht im Mondeslicht, das Partyende fast in Sicht, das Blattwerk sich spiegelt im Lampion, schon tragen meine Gedanken mich davon. So eine Nacht... Voller Magie - blick ich  in die Ferne. Solche Nächte hab ich unendlich gerne. Sehe wie einige Sterne funkeln, genieße die Zeit, abseits im Dunkeln. So eine Nacht... Danke, sage ich für so einen Tag, er war wie ich ihn liebe, so wie ich ihn mag. So eine Nacht... Zusammen mit Freunden, erzählt, getanzt und...

  • Nordrhein-Westfalen
  • Bochum
  • 22.05.26
  • 11
  • 3

Wetterkapriolen - Gedicht
Ein Ver*wir*bitzky

👀 👀Wenn die Natur nicht die Kurve kriegt... Es mitunter nicht am Wetter liegt. ⬇️ Kurz-Gedicht. Die vier Jahreszeiten hatten sich verirrt und zeigten sich nun arg verwirrt Der Sommer lag im tiefen Schnee dem Winter war nicht wohl im Klee Der Herbst verlor fast den Verstand  Teamwork mit dem Frühling Hand in Hand ⬆️ Ende. Copyright:2018 Gudrun Anna Wirbitzky

  • Nordrhein-Westfalen
  • Bochum
  • 22.05.26
  • 11
  • 3

Renate Sültz - Meine Reime
Die Zeit verrinnt - Der Fuchs im Hühnerstall - Wir sind klug

Mein Beitrag heute Abend: Neues aus meiner Versekiste zum Schmunzeln. Diese Art von Humor muss man verstehen. Es geht nicht nur um Worte, die sich reimen, denn dafür sind Gedichte geschaffen. Nr. 1 Tage kommen und gehen, geschwind wie der Wind. Selten bleiben Uhren stehen, trotzdem die Zeit verrinnt. Nr. 2 Ein Fuchs kam in den Hühnerstall. Er wollte nach dem Wege fragen. Die Hühner riefen: "Überfall!" Das ließ er sich nicht zwei Mal sagen. Nr. 3 Wir werden lernen und sind klug. Viel, viel...

  • Nordrhein-Westfalen
  • Bochum
  • 20.05.26
  • 7
  • 1

Nachdenkliches
Gedicht: Spaziergang im Herbst des Lebens

Im Herbst des Lebens oder der Spaziergang.  Ich sehe. Sehe Brücken springen in einem einzigen Bogen, sehe in der Tiefe überschäumende Wogen. Ich sehe das sie mit triefenden Moos besetzt, über die Schlucht in die Flanke des Berges vernetzt. Die Brücke. Meine Gedanken zu löschen im tiefen Durst, mit eiskalten, dem Fels entsprungenen Wasser. Seltsam empfinde ich mein Fühlen und Denken, Gedanken löschen und diese versenken. Schaue zurück. Melancholie, wo sind sie die Jahre,  Vergangen, verraucht...

  • Nordrhein-Westfalen
  • Bochum
  • 19.05.26
  • 11
  • 6

Renate Sültz - Meine Reime
Das Dasein & Der Rabe und der Stein

Ein Beitrag von Renate Sültz Zwei Verse aus meinem Schmunzelbuch! Das Dasein ist ein je nachdem, ein häufiges hin und her. Manchmal recht angenehm, doch oft auch richtig schwer. Der Rabe schaute auf den Stein und sagte: "Wie kann man nur so sprachlos sein?" Nun schaute der Stein den Raben an und antwortete: "Weil ich nicht reden kann." Einen gemütlichen Freitagabend wünschen wir allen Freunden. Renate Sültz.

  • Nordrhein-Westfalen
  • Bochum
  • 15.05.26
  • 4
  • 1

Gedicht: Erzählen wir von Früher
Große Schwester

Erinnerungen an einen Winter: Raureif auf dem Boden der Himmel blass nicht klar Die Luft nicht frisch-nicht sauber weil es im Ruhrpott war In der Früh... Eisblumen an den Fenstern freigekratzt um schnell zu sehen geht es auf den Schlitten oder will der Schnee schon gehen Der Schlitten... Mit den Kufen stand er nach oben so war er allzeit bereit  wir hatten Spaß beim Rodeln bis tief in die Dunkelheit Kalt: Gefroren habe ich viele Male  die große Schwester stets dabei sie gab mir Schal und Jacke...

  • Nordrhein-Westfalen
  • Bochum
  • 15.05.26
  • 17
  • 6
2 Bilder

G e d i c h t
Blaue Hortensie - Rainer Maria Rilke (1875 - 1926)

So wie das letzte Grün in Farbentiegeln sind diese Blätter, trocken, stumpf und rauh, hinter den Blütendolden, die ein Blau nicht auf sich tragen, nur von ferne spiegeln. Sie spiegeln es verweint und ungenau, als wollten sie es wiederum verlieren und wie in alten blauen Briefpapieren ist Gelb in ihnen, Violett und Grau; Verwaschenes wie an einer Kinderschürze, Nichtmehrgetragenes, dem nichts mehr geschieht: wie fühlt man eines kleinen Lebens Kürze. Doch plötzlich scheint das Blau sich zu...

  • Nordrhein-Westfalen
  • Bochum
  • 12.05.26
  • 33
  • 7
Der botanische Name leitet sich vom griechischen Wort "dikentros" ab, was "zweispornig" bedeutet. Es bezieht sich auf die zwei äußeren, gespornten Kelchblätter. Das lateinische Wort "eximius" bedeutet "ausgezeichnet", "außerordentlich" oder "erlesen".
3 Bilder

G e d i c h t
Meiner Mutter ... - Detlev von Liliencron (1844 - 1909)

Wie oft sah ich die blassen Hände nähen, ein Stück für mich - wie liebevoll du sorgtest! Ich sah zum Himmel deine Augen flehen, ein Wunsch für mich - wie liebevoll du sorgtest! Und an mein Bett kamst du mit leisen Zehen, ein Schutz für mich - wie sorgenvoll du horchtest! Längst schon dein Grab die Winde überwehen, ein Gruß für mich - wie liebevoll du sorgtest! . Die Fotos zeigen eine Zwerg-Herzblume (Dicentra exima) - auch bekannt als "gekröntes Herz" - eng verwandt mit dem bekannten Tränenden...

  • Nordrhein-Westfalen
  • Bochum
  • 10.05.26
  • 35
  • 9

Vorsicht
Die Spieluhr des Lebens oder Schlittschuhlaufen durch die Zeit

Schlittschuhlaufen durch die Zeit. Ein kleines Gedicht für euch... Ach wie schön, es tanzt im Reigen Mondschein nun mit Wald und Flur. Hohe Tannen atmen schwerlich Kleine Träume sind es nur. Melodien sanft erklingen Rückblick auf so manches Leid Meine Spieluhr kann dies bringen Schlittschuhlaufen durch die Zeit. Auf dem Eis des Lebens gleiten Schwerelos,so wie man meint, vorsicht nur in allen Zeiten nichts ist so sicher, wie es scheint.  Anmerkung: Eins meiner schon etwas älteren Gedichte....

  • Nordrhein-Westfalen
  • Bochum
  • 05.05.26
  • 15
  • 3
9 Bilder

Abschied
Gedicht vom Meer und Wiederkehr

Der frühe Morgen. Der Sonne schwimme ich am Morgen entgegen.  Noch gestern drückte Schwüle den Tag so schwer, heute geht ein Wind mit sanften streicheln übers Meer. Am Mittag. Ruhe und Stille ich mag sie sehr, Gicht schäumend, Bug weiß geflockt. Mit wachem Blick sehe ich segelnde Schiffe, gleich blicken auf ein gewaltiges Riff. Am Abend.  Verglühend die Sonne im Meer eintaucht, langsam die Nacht den Tag nimmt, weil er verbraucht. Der Wind spielt sanft mit meinen Haaren, ein Sternenhimmel will...

  • Nordrhein-Westfalen
  • Bochum
  • 02.05.26
  • 12
  • 3
Traubenhyazinthe 'Muscari blue' nach der Blüte
3 Bilder

G e d i c h t
Neue Liebe, neues Leben ... - Johann Wolfgang von Goethe

Herz, mein Herz, was soll das geben? Was bedränget dich so sehr? Welch ein fremdes, neues Leben! Ich erkenne dich nicht mehr. Weg ist alles was du liebtest, weg, warum du dich betrübtest, weg dein Fleiß und deine Ruh - ach, wie kamst du nur dazu! Fesselt dich die Jugendblüte, diese liebliche Gestalt, dieser Blick voll Treu und Güte mit unendlicher Gewalt? Will ich rasch mich ihr entziehen, mich ermannen, ihr entfliehen, führet mich im Augenblick, ach, mein Weg zu ihr zurück. Und an diesem...

  • Nordrhein-Westfalen
  • Bochum
  • 28.04.26
  • 35
  • 8
4 Bilder

B l ü t e n t r ä u m e
Die Akelei (Aquilegia), oft auch als "Elfenschuhe" oder "Venuswagen" bezeichnet ...

... sorgt mit ihren filigranen Blüten für einen wahren Blütentraum und inspirierte Künstler über Jahrhunderte hinweg. Ihre langen Sporne führten vermutlich zu dem bot. Namen "Aquilegia" (von aquila = Adler), da sie an Adlerkrallen erinnern. Im Jahre 1985 wurde sie übrigens von der Loki Schmidt Stiftung zur Blume des Jahres gewählt, ein Beweis für ihre ganz außergewöhnliche Schönheit. In der christlichen Mythologie hingegen wurde sie aufgrund ihrer herabhängenden Blüten oft als Zeichen der Demut...

  • Nordrhein-Westfalen
  • Bochum
  • 24.04.26
  • 34
  • 7

Wie ein Strandabschnitt zu einem Lebensabschnitt wird

Es gibt Orte, die wir besuchen - und solche, die uns in Erinnerung bleiben. Manchmal ist es nur ein unscheinbarer Abschnitt am Strand, ein paar Meter Sand zwischen Dünen und Wasser. Manchmal ist es aber auch mehr als das. Vielleicht war es der erste Urlaub, das erste tiefe Durchatmen nach einer physischen oder psychischen Anstrengung. Man erinnert sich an den wundervollen Moment, in dem man einfach nur dasitzen konnte, ohne auch nur irgendetwas zu müssen. Das Rauschen der Wellen, der Wind, der...

  • Nordrhein-Westfalen
  • Bochum
  • 22.04.26
  • 8
  • 4
3 Bilder

G e d i c h t
Ode an die Rose ... - Anakreon (580 - 495 v. Chr.)

Rose, Wunder aller Blumen, die blühen, jedes Blatt ein Zeuge der Liebe im Frühling. Selbst die himmlischen Mächte erfreuen sich ihrer. Sie ist die junge Leidenschaft der Aphrodite, sie ist der Liebling der Cythere, die Schläfe mit Blumenblättern umkränzt und mit ihrem süßen Parfüm macht sie ihre Herren trunken. Übrigens: Der Legende nach starb der griechische Lyriker, der zum Kanon der neun Lyriker gezählt wird, im Alter von 85 Jahren, nachdem er sich an einer Weinbeere verschluckt hatte. -...

  • Nordrhein-Westfalen
  • Bochum
  • 18.04.26
  • 35
  • 9
2 Bilder

Ein halbes Jahrhundert zwischen Schere und Charme
50 Jahre Friseurleben mehr als nur ein Haarschnitt

Wenn man ein halbes Jahrhundert im Friseurhandwerk unterwegs ist, dann sammelt sich mehr an als nur Haare auf dem Boden - in der Bürste übrigens nicht, denn Hygiene war bei uns immer oberstes Gebot. Es sind Geschichten. Begegnungen - kleine Episoden, die einem heute noch ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Es gab Zeiten, da standen unsere Waschbecken noch „vorwärts“. Fein säuberlich mit einer gemusterten Glaswand voneinander abgetrennt, schließlich sollte niemand sehen, welcher Wunsch gerade...

  • Nordrhein-Westfalen
  • Bochum
  • 18.04.26
  • 22
  • 5
Foto Pixabay
Video

Wohin geht die Reise?
Der Zug des Lebens

Das Leben ist wie eine Zugfahrt mit all den Haltestellen, Umwegen und Unglücken. Wir steigen ein, treffen unsere Eltern und denken, dass sie immer mit uns reisen, aber an irgendeiner Haltestelle werden sie aussteigen, und wir müssen unsere Reise ohne sie fortsetzen. Doch es werden viele Passagiere in den Zug steigen, unsere Geschwister, Cousins, Freunde, sogar die Liebe unsres Lebens. Viele werden aussteigen und eine große Leere hinterlassen. Bei anderen werden wir gar nicht merken, dass sie...

  • Nordrhein-Westfalen
  • Bochum
  • 18.04.26
  • 34
  • 3
2 Bilder

A p h o r i s m u s
"Im Leben hat alles denselben Wert und ein Ding ist nicht schlechter als ein Wort oder ein Duft oder ein Traum." - Rainer Maria Rilke

Rainer Maria Rilke (1875 - 1926), eigentlich René Karl Wilhelm Johann Josef Maria Rilke, österreichischer Erzähler und Lyriker; gilt als einer der bedeutendsten Dichter der literarischen Moderne. Übrigens: Die Inschrift auf dem Grabstein in Raron im Schweizer Kanton Wallis stammt von ihm selbst. Sie lautet: «Rose, oh reiner Widerspruch, Lust, Niemandes Schlaf zu sein unter soviel Lidern.» - Quelle: klicke hier ......

  • Nordrhein-Westfalen
  • Bochum
  • 10.04.26
  • 36
  • 8
4 Bilder

A p h o r i s m u s
"Heute vor dem Busen, morgen vor dem Besen." - Abraham a Sancta Clara (1644 - 1709)

Abraham a Sancta Clara (Ordensname) * 2. Juli 1644 als Johann Ulrich Megerle - genannt auch Megerlin - in Kreenheinstetten; † 1. Dezember 1709 in Wien, war ein deutscher römisch-katholischer Geistlicher, Prediger und Schriftsteller. Er gilt mit rund 600 Einzelschriften als bedeutendster deutscher katholischer Prediger und Poet der Barockzeit. - Quelle: Wikipedia...

  • Nordrhein-Westfalen
  • Bochum
  • 08.04.26
  • 33
  • 8
3 Bilder

G e d i c h t
Ne m'oubliez pas ... Forget-me-not ... Vergissmeinnicht ... - August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798 - 1874)

Es blüht ein schönes Blümchen auf unsrer grünen Au, sein Aug' ist wie der Himmel so heiter und so blau. Es weiß nicht viel zu reden und alles, was es spricht, ist immer nur dasselbe, ist nur: Vergissmeinnicht. Da kann ich auch nicht reden und nur mein Herze spricht, so bange nur, so leise und nur: Vergissmeinnicht ... Übrigens:  Aufgrund seines Namens ist das Vergissmeinnicht ein internationales Symbol für die Erinnerung sowie für liebevollen Abschied, verbunden mit dem Wunsch nicht aus dem...

  • Nordrhein-Westfalen
  • Bochum
  • 06.04.26
  • 37
  • 9
Übrigens: Narzissen sind in allen Teilen giftig. Sie enthalten u. a. das Alkaloid "Lycorin", besonders hoch konzentriert in den Zwiebeln der Pflanze.
4 Bilder

L y r i k
Osterbitte ... - Arno Holz (1863 - 1929)

Vom Turme klangen die Osterglocken über des Kirchhofs trauernde Gruft und gleich verwehten Blütenflocken verschwamm ihr Klang in der Morgenluft. Mich aber riefen sie in die Weite und ließen mich nicht im dumpfen Haus und unter der Osterlieder Geleite zog ich die Straßen zum Tore hinaus. Weit hinter mir im Morgendämmer sich das Gemäuer der Stadt verlor und selbst das Pochen der Eisenhämmer traf nur gedämpft noch an mein Ohr. Doch dehnte sich immer weiter und weiter vor meinen Blicken der sonnige...

  • Nordrhein-Westfalen
  • Bochum
  • 31.03.26
  • 35
  • 6
3 Bilder

L y r i k
Rätselvolle Katze ... - aus dem häufig übersetzten Gedicht "Le Chat" von Charles Baudelaire (1821 - 1867)

In meinem Hirn, als wär's ihr eigner Raum, schleicht auf und nieder auf der weichen Tatze geschmeidig sanft die schöne, stolze Katze und ihrer Stimme Ton vernimmt man kaum. So zart und heimlich ist ihr leis Miauen und ob sie zärtlich, ob sie grollend rief, stets ist der Klang verhalten, reich und tief und Zauber weckend und geheimes Grauen. Auf meiner Seele Saitenspiel ließ nie ein andrer Bogen so voll Glut und Leben die feinsten Saiten schwingen und erbeben, kein anderer so königlich wie sie....

  • Nordrhein-Westfalen
  • Bochum
  • 28.03.26
  • 42
  • 12
März-Austrieb der Strauch-Pfingstrose (Paeonia anomala)
Das Verbreitungsgebiet reicht vom europäischen Russland bis Sibirien und in das westliche China und die Mongolei hinein.
4 Bilder

G e d i c h t
Die Pfingstrose (Paeonia) - Ferdinand von Saar (1833 - 1906)

Und leuchtend will entfalten Paeonie ihre Pracht, von hehren Pfingstgewalten im tiefsten angefacht. Gleich einer späten Liebe, die lang in sich geruht, bricht sie mit mächt'gem Triebe jetzt aus in Purpurglut. Übrigens: Der Gattungsname Paeonia leitet sich von Paian ab, dem Arzt der griechischen Götter, der der Sage nach mit den Wurzeln der Pflanze die Wunden des Unterweltgottes Pluto heilte, die Herakles ihm zugefügt hatte. Im Mittelalter behandelte man Gichtkranke, indem man Blütenblätter auf...

  • Nordrhein-Westfalen
  • Bochum
  • 24.03.26
  • 35
  • 13
Stillleben mit getrockneten Auberginen und welker Tulpenblüte. 
Übrigens: Lt. KI wird der Aubergine in einem allgemeineren Kontext eine Symbolik für die Intensität der Liebe und des Glaubens zugeschrieben.
3 Bilder

A p h o r i s m u s
Man muss das Leben nicht schlechter machen als es ist ... - Hugo von Hofmannsthal (1874 - 1929)

... oder: "Es gibt viel Trauriges in der Welt und viel Schönes. Manchmal scheint das Traurige mehr Gewalt zu haben, als man ertragen kann, dann stärkt sich indessen leise das Schöne und berührt wieder unsere Seele." Hugo von Hofmannsthal starb am 15. Juli 1929 im Alter von 55 Jahren an einem Schlaganfall. Er erlitt den Schlaganfall, als er zur Beerdigung seines Sohnes Franz aufbrechen wollte, der sich zwei Tage zuvor das Leben genommen hatte. Hofmannsthal verstarb in Rodaun bei Wien und wurde...

  • Nordrhein-Westfalen
  • Bochum
  • 20.03.26
  • 36
  • 10

G e d i c h t
Neuer Frühling XVIII ... - Heinrich Heine (1797 - 1856)

Mit deinen blauen Augen siehst du mich lieblich an, da wird mir so träumend zu Sinne, dass ich nicht sprechen kann. An deine blauen Augen gedenk ich allerwärts; - Ein Meer von blauen Gedanken ergießt sich über mein Herz. Übrigens: Bekannt geworden ist Heinrich Heine u. a. für seine lyrische Romantik. Sein wohl bekanntestes Werk ist das Loreley-Lied: "Ich weiß nicht, was soll es bedeuten", während das "Buch der Lieder" seine frühen, melancholischen Gedichte über Liebe und Natur vereint. -...

  • Nordrhein-Westfalen
  • Bochum
  • 14.03.26
  • 35
  • 7

Wenn ein Name plötzlich anders klingt
Gedanken zwischen Genuss und den Nachrichten

Neulich erst habe ich diese leckere Dubai-Schokolade genossen. Stück  für.. und noch ein Stückchen - und ehrlich gesagt habe ich bei keinem Lecker-Bissen daran gedacht, was Dubai vielleicht kurz über lang durchmacht bzw. durchmachen könnte. Für mich war Dubai immer so ein Name, den man mit etwas Glänzendem verbindet. Hochhäuser, die in den Himmel ragen, gepflegte Straßen, riesige Einkaufszentren und dieser ganze Luxus, den man aus Bildern oder aus dem Fernsehen kennt.  Und dann sitzt man hier...

  • Nordrhein-Westfalen
  • Bochum
  • 06.03.26
  • 19
  • 4
4 Bilder

G e d i c h t
"Mond und Tulpe ..." - Carl Wolff (1884 - 1938)

Herr Mondstrahl, der ist sehr verliebt in Fräulein Tulipan. Das schöne Kind am Gartenhaus, das hat's ihm angetan. Allnächtlich, wenn der Garten träumt, schleicht er sich still heran; Er bleibt bei ihr die ganze Nacht und schaut sie lächelnd an. "O Tulipan, lieb Tulipan!" Er schmeichelt süß und spricht: "O nimm den Blütenblätterkranz, den Schleier, vom Gesicht!" - "Du bleicher, kalter Nachtgesell, so lass mich doch in Ruh!" - Sie zieht die Blütenblätter schnell noch etwas fester zu. "Ich bin...

  • Nordrhein-Westfalen
  • Bochum
  • 04.03.26
  • 33
  • 7

Beiträge zu Poesie aus

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.