Beiträge zur Rubrik Poesie

Stillleben mit Glasaugen für Puppen
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A p h o r i s m u s
Das Leben ist nichts als eine Reihe köstlicher Augenblicke, verdichtet zu einer "mauvaise quart d'heure"... - Oscar Wilde (1854 - 1900)

Dieses berühmte Zitat von Oscar Wilde (1854 - 1900) aus dem Jahr 1893 bringt Wildes typisch melancholisch-ironischen Blick auf die Vergänglichkeit und die oft bittere Realität des Daseins auf den Punkt. Die "schlechte Viertelstunde" beschreibt im übertragenen Sinn einen kurzen Moment der Peinlichkeit, des Schreckens oder des Leids. Statt Freude als flüchtig zu betrachten, sieht er das gesamte Leben als eine Ansammlung schöner Momente, die jedoch letztlich alle auf jenen einen, unvermeidlichen...

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  • 23.06.26
  • 40
  • 7
Samenstand der Akelei (Aquilegia)
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A p h o r i s m u s
"Der Lenz entflieht! Die Blume schießt in Samen und keine bleibt von allen, welche kamen." - Friedrich von Schiller (1759 - 1805)

Übrigens: Johann Christoph Friedrich Schiller, ab 1802 von Schiller (* 10. November 1759 in Marbach am Neckar; † 9. Mai 1805 in Weimar), Dichter, Philosoph, Historiker und Arzt, gilt als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Dramatiker, Lyriker und Essayisten. Sein Lebensweg verlief nicht gerade einfach und war von schweren gesundheitlichen Krisen, ständiger Geldnot und Schicksalsschlägen geprägt. Trotzdem hat sich Schiller nie von seiner Liebe zum Schreiben abbringen lassen. Als er am 9....

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  • Bochum
  • 21.06.26
  • 40
  • 10
Die Ballonblume (Platycodon grandiflorus) stammt ursprünglich aus Ostasien. Namensgebend ist die ballonartige Form der Blütenknospen. - Quelle: Wikipedia
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G e d i c h t
"Der Juni kam, lind weht die Luft, geschoren ist der Rasen ..." - frei nach Wilhelm Busch (1832 - 1908)

Der Juni kam, lind weht die Luft, geschoren ist der Rasen. Ein wonnevoller Blütenduft dringt tief in alle Nasen. Flugs kommt denn auch dahergerennt, schon früh im Morgentaue, mit seinem alten Instrument der Musikant, der graue. Im Juni, wie er das gewohnt, besucht er einen Garten, um der Signora, die da thront, mit Tönen aufzuwarten. Er räuspert sich, er macht sich lang, er singt und streicht die Fiedel, er singt, was er schon öfter sang; Du kennst das alte Liedel ............

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  • 19.06.26
  • 45
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Gudrun-Anna Wirbitzky
Sültz-Buch: Trommeln für einen guten Zweck

Ein Buch nur? Nein... Lasst uns gemeinsam diese Welt ein bisschen besser machen. Trommeln ist angesagt... Wie ihr ja wisst... Sültz Bücher gehen um die Welt. Oft für Projekte mit ganz viel Herz. Ab sofort erhältlich bei Amazon, Hugendubel, BÜCHER.DE, BoD Buchshop und weitere. querbeet für unterwegs...  Querbeet ist mehr als nur ein Buch,versprochen. 208 Seiten vom Feinsten. 29 Kurzgeschichten aus vielen Genres sollen Euch während einer Reise, am Strand, im Zug, im Auto oder auf dem heimischen...

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  • 16.06.26
  • 20
  • 5
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Gudrun-Anna Wirbitzky
Ein Buch ist unterwegs 📚

Nachricht von Amazon... Der Zug ist abgefahren. Spätestens am 24. Juni kommt unser Buch" Kurzgeschichten quer Beet für unterwegs" per Post ins Haus. Natürlich muss ein Marathon - Leseplatz her: Schmusedecke auslegen, Kissen aufschütteln und die richtige Beleuchtung parat haben. Snacks und Getränke sichern - Nervennahrung muss sein. Smartphone aus, schnell noch das aktuelle Buch beenden. So nun ist der Kopf so richtig frei. Sobald der Lesestoff ankommt, Auspacken, den Duft neuer Seiten genießen...

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  • 15.06.26
  • 24
  • 7
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G e d i c h t
Schelmenlied ... - Anna Ritter (1865 - 1921)

Ich lauscht' dem Fink im grünen Haag, das hat mich so bethöret. Ach, hätt' ich auf den lust'gen Schlag des Kecken nicht gehöret! Er sang so süß von Lieb' und Glück, vom Küssen mir ins Ohr – Vom Scheiden kam im ganzen Stück kein Sterbenswörtchen vor. Übrigens: Die Pfingstrose (Päonie) symbolisiert vor allem Romantik, Liebe und Schönheit ... PS: Anna Ritter, geborene Nuhn (* 23. Februar 1865 in Coburg; † 31. Oktober 1921 in Marburg), war eine deutsche Dichterin und Novellistin. Das wohl...

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  • 14.06.26
  • 38
  • 9

Schreiben für den guten Zweck
Kurzgeschichten quer Beet für unterwegs...

Kurzgeschichten querbeet für unterwegs... ,,Es ist ein fantastisches Gefühl, das Ergebnis endlich in den Händen zu halten! Ich habe mitgeschrieben und kann es kaum erwarten, bis das Buch bei mir eintrifft. Die letzten Meter der Wartezeit sind die aufregendsten..." Es beginnt die Zeit des Wartens ich habe unser Buch bei Amazon bestellt so schnell das ich sicher mit der Tür ins Haus fiel. Jetzt heißt es Daumendrücken, dass die Post schnell ist und das finale Druckergebnis ins Haus flattert. Ich...

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  • 12.06.26
  • 18
  • 5
Buch Cover Renate und Uwe Sültz.
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Gudrun-Anna Wirbitzky
Ein Buch weltweit unterwegs

Unser Buch ist auf dem Markt: Liebe Renate und lieber Uwe, von eurer Entdeckung meiner Geschichten bei myheimat bis zum fertigen Objekt- was für ein  Abenteuer! Ich danke euch von Herzen für einen grandiosen Startschuss. Eure Worte ,,leg einfach los, wir helfen" haben mir Flügel verliehen. Vielen Dank für das großartige Angebot, dieses Buch gemeinsam mit euch  schreiben zu dürfen. Danke für eure Unterstützung, eure Korrekturen im Hintergrund und euer Vertrauen in meine Schreiberei. Dass ich...

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  • 10.06.26
  • 34
  • 7
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SÜLTZ BÜCHER stellt vor:
Frau Gudrun-Anna Wirbitzky ist Co-Autorin des Buches "Kurzgeschichten querbeet für unterwegs... 30 fesselnde Geschichten für den Strand, die Zugfahrt..."

Bekanntgabe: Zunächst einmal wollen wir uns bei Frau Gudrun-Anna Wirbitzky bedanken, dass sie in unserem neuen Buch "Kurzgeschichten querbeet für unterwegs... 30 fesselnde Geschichten für den Strand, die Zugfahrt..." tatkräftig mitgewirkt hat. Frau Gudrun-Anna Wirbitzky darf sich nun offiziell Buchautorin (Gudrun-Anna Wirbitzky, Autorin) nennen. Sie ist in der DEUTSCHEN NATIONALBIBLIOTHEK und bei BoD, Hamburg, eingetragen worden. Das Buch wird nun in wenigen Tagen bei Händlern wie AMAZON,...

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  • 10.06.26
  • 14
  • 3
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G e d i c h t
"Träumerei in Hellblau ..." - Georg Heym (1887 - 1912)

Wenn die Abende sinken und wir schlafen ein, gehen die Träume, die schönen, mit leichten Füßen herein. Die 'Pfirsichblättrige Glockenblume' (Campanula persicifolia) ist ein zeitloser, pflegeleichter Klassiker für naturnahe Gärten und Bauerngärten. Ihren Namen verdankt sie dem schmalen, dunkelgrünen Laub, das stark an die Blätter eines Pfirsichbaums erinnert. Zwischen Mai und Juli oder August öffnet die Staude ihre Knospen und dient als wertvolle Bienenweide. Das regelmäßige Entfernen verwelkter...

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  • 09.06.26
  • 46
  • 11
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Gudrun-Anna Wirbitzky
Gedicht: Strand des Lebens 🌞

Jeder von uns hat seinen eigenen Strand. Hier ein paar Verse dazu... ✍️ Am Strand des Lebens, still unendlich weit, schaust du auf Wellen, oft sanft und sacht, sie spülen weg was du eben gedacht. Am Strand des Lebens, ist es oft stürmisch und rauh, so denke ich wenn ich heute auf ein "Gestern" schau. Am Strand des Lebens... Über das Meer schweift mitunter mein Blick, ich schaue nach vorn, nicht nur zurück. Am Strand des Lebens... Bin nicht allein, du hältst schon lang, meine Hand. Ich sage dir...

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  • 09.06.26
  • 17
  • 7

Gudrun-Anna Wirbitzky
Gedicht: Wenn...

Wenn... ich einmal traurig bin suche nach des Lebens Sinn Wenn... ich schaue in die Welt So viel Run die Jagd nach Geld Wenn... ich gutes dann entdecke über Meinungen erschrecke Oder wenn ich fröhlich bin Sehe geben und nicht nimm Setz ich mich zum Schreiben hin✍️ Wenn... ich die Natur höre und bestaune habe einmal Brummel Laune Wenn... ich Schönes neu entdecke Auf des Lebens lange Strecke Wenn... nach einem tristen Tag einer mit viel Müh und Plag Wo so manches nicht gelingt das Herz wild und...

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  • 06.06.26
  • 23
  • 6

Gudrun A. Wirbitzky
Verlust...

Nicht nur ein Blatt... Es fehlt ein Blatt an einem Baum von vielen warst du eines Ein einzig Blatt bemerkt man kaum denn dieses war nicht deines  Doch irgendwen schmerzt dieses Blatt  ihm hat es Halt gegeben  Sage mir du einzig Blatt wem fehlst du in seinem Leben Vom Winde wurdest du verweht ich sehe dir hinterher  Ich habe dich so sehr geliebt  Mein Herz ist leer und schwer Gudrun Wirbitzky 2018 Inspiriert wurde ich von folgenden Gedicht. Es stand unter Verfasser unbekannt / oft  Rainer Maria...

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  • 04.06.26
  • 13
  • 7

Gudrun-Anna Wirbitzky
Keine Sterne mehr - Du fehlst

Eine kleine Trauerrede sollte kurz und persönlich und tröstend sein. Im Anschluss ein kleines selbst verfasstes Gedicht von allen gemeinsam gesprochen: Nähe geben die spürbar ist. Das ist was zählt.  Trost-Gedicht  Wenn du den Stern am Himmel nicht mehr siehst bist du deinen Weg gegangen Wenn tiefe Trauer mich befällt wenn dunkel den Schmerz ich spüre Doch in jeder ziehenden Wolke sehe ich Dich Deine Stimme höre ich beim Flüstern der Wälder Beim Rauschen der Blätter Beim wehen des Windes In der...

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  • 04.06.26
  • 15
  • 4
Stillleben mit Süßkirsche und Nussfrüchten der 'Winter-Linde' (Tilia cordata)
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A p h o r i s m u s
"Nicht finster blicke auf der Zeiten Wechsel; bitter ist die Geduld, doch ihre Frucht ist süß." - Saadi (um 1210 - 1292)

Saadi oder Sa'di, war ein persischer Dichter und Mystiker. Insbesondere bekannt für seine beiden Werke Bustān und Golestān (Rosengarten). Saadi stammte aus Schiras, dem heutigen Iran, wo er auch viele Jahre seines Lebens verbrachte. Bis heute vielbesucht ist sein dortiges Mausoleum. - Quelle: klicke hier...

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  • 03.06.26
  • 35
  • 8
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Gudrun-Anna Wirbitzky
Witz mit anderen Worten

Wortspiele nutzen die Mehrdeutigkeit, den Klang oder die Struktur von Sprache, und bereiten echtes Vergnügen wenn eigene Ideen überraschende oder clevere Effekte erzielen. Wort-Schätzchen waren schon immer mein Ding und erschienen im Lokalkompass regelmäßig und nicht nur dort. In den 80igern waren sie in den Prints vertreten und ein voller Erfolg. Etwa 200 Wortwitze ruhen in einem prall gefüllten Ordner. Einige von ihnen wollten heute einfach nur raus. Hier sind sind die Entflohenden......

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  • 02.06.26
  • 159
  • 2
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W i s s e n s w e r t e s
'Pfingstrosen' (Paeonien) sind mit ihren opulenten Blüten ein Sinnbild für Romantik und Sinnlichkeit ...

Im Buddhismus symbolisiert die Pfingstrose tiefe Sanftmut und Herzensliebe, weil der Legende nach aus den Fußabdrücken des jungen Siddhartha Gautama (dem späteren Buddha) die ersten blühenden Triebe entsprossen sein sollen. Nicht zuletzt stehen Pfingstrosen auch für Schüchternheit. Dies erklärt eine weitere Überlieferung, die besagt, dass Nymphen scheu sind und sich vor den Menschen am liebsten unter Pfingstrosenblüten verstecken. - Quelle: KI‑Modus Übrigens: Zu den Künstlern der jüngeren...

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  • 01.06.26
  • 32
  • 8
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Gudrun A.Wirbitzky
Meerweh ist schlimmer als Husten

Möchte: Wege wagen, bei Wellen und Wind. Sehen, wie der Morgen beginnt. Den eigenen Gedanken lauschen. Hören nur das Meeresrauschen. Gefühle: Wie leegefegt zeigt sich die Welt. Das ist es, was mir so gefällt.  Ich habe ,,Meerweh". Blicke: Welle für Welle, eine kommt, eine flieht. Eine jede singt leise ihr eigenes Lied. Vom ,,Meerweh". Spüre: Der feine Sand mir durch die Finger rinnt. Fühle mich plötzlich wie ein Kind. Ich habe ,,Meerweh". Schon wieder macht sich diese Wehmut breit, muss wieder...

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  • 29.05.26
  • 33
  • 7

Gudrun-Anna Wirbitzky
Gedicht: Es wird angerichtet.

Man nehme... Eine Prise Fantasie. Eine Prise Augenblick. Eine Prise Nachdenklichkeit. Eine Prise Liebe. Eine Prise Glück. Man nehme... Eine Prise Vertrauen. Eine Prise Lebensmut. Eine Prise Freude. Eine Prise Herzensglut. Man nehme... Eine Prise Dankbarkeit. Eine Prise Humor. Würze und menge es  gut, recht kräftig nicht nur so eben. Warum? Das Gericht nennt sich... Leben. 

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  • 26.05.26
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Gedicht
Nacht's wenn alles schläft

Nacht's mit Freunden. Gedicht: In der Nacht im Mondeslicht, das Partyende fast in Sicht, das Blattwerk sich spiegelt im Lampion, schon tragen meine Gedanken mich davon. So eine Nacht... Voller Magie - blick ich  in die Ferne. Solche Nächte hab ich unendlich gerne. Sehe wie einige Sterne funkeln, genieße die Zeit, abseits im Dunkeln. So eine Nacht... Danke, sage ich für so einen Tag, er war wie ich ihn liebe, so wie ich ihn mag. So eine Nacht... Zusammen mit Freunden, erzählt, getanzt und...

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  • 22.05.26
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Wetterkapriolen - Gedicht
Ein Ver*wir*bitzky

👀 👀Wenn die Natur nicht die Kurve kriegt... Es mitunter nicht am Wetter liegt. ⬇️ Kurz-Gedicht. Die vier Jahreszeiten hatten sich verirrt und zeigten sich nun arg verwirrt Der Sommer lag im tiefen Schnee dem Winter war nicht wohl im Klee Der Herbst verlor fast den Verstand  Teamwork mit dem Frühling Hand in Hand ⬆️ Ende. Copyright:2018 Gudrun Anna Wirbitzky

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  • 22.05.26
  • 12
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Renate Sültz - Meine Reime
Die Zeit verrinnt - Der Fuchs im Hühnerstall - Wir sind klug

Mein Beitrag heute Abend: Neues aus meiner Versekiste zum Schmunzeln. Diese Art von Humor muss man verstehen. Es geht nicht nur um Worte, die sich reimen, denn dafür sind Gedichte geschaffen. Nr. 1 Tage kommen und gehen, geschwind wie der Wind. Selten bleiben Uhren stehen, trotzdem die Zeit verrinnt. Nr. 2 Ein Fuchs kam in den Hühnerstall. Er wollte nach dem Wege fragen. Die Hühner riefen: "Überfall!" Das ließ er sich nicht zwei Mal sagen. Nr. 3 Wir werden lernen und sind klug. Viel, viel...

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  • 20.05.26
  • 7
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Nachdenkliches
Gedicht: Spaziergang im Herbst des Lebens

Im Herbst des Lebens oder der Spaziergang.  Ich sehe. Sehe Brücken springen in einem einzigen Bogen, sehe in der Tiefe überschäumende Wogen. Ich sehe das sie mit triefenden Moos besetzt, über die Schlucht in die Flanke des Berges vernetzt. Die Brücke. Meine Gedanken zu löschen im tiefen Durst, mit eiskalten, dem Fels entsprungenen Wasser. Seltsam empfinde ich mein Fühlen und Denken, Gedanken löschen und diese versenken. Schaue zurück. Melancholie, wo sind sie die Jahre,  Vergangen, verraucht...

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  • 19.05.26
  • 11
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Renate Sültz - Meine Reime
Das Dasein & Der Rabe und der Stein

Ein Beitrag von Renate Sültz Zwei Verse aus meinem Schmunzelbuch! Das Dasein ist ein je nachdem, ein häufiges hin und her. Manchmal recht angenehm, doch oft auch richtig schwer. Der Rabe schaute auf den Stein und sagte: "Wie kann man nur so sprachlos sein?" Nun schaute der Stein den Raben an und antwortete: "Weil ich nicht reden kann." Einen gemütlichen Freitagabend wünschen wir allen Freunden. Renate Sültz.

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  • 15.05.26
  • 4
  • 1

Gedicht: Erzählen wir von Früher
Große Schwester

Erinnerungen an einen Winter: Raureif auf dem Boden der Himmel blass nicht klar Die Luft nicht frisch-nicht sauber weil es im Ruhrpott war In der Früh... Eisblumen an den Fenstern freigekratzt um schnell zu sehen geht es auf den Schlitten oder will der Schnee schon gehen Der Schlitten... Mit den Kufen stand er nach oben so war er allzeit bereit  wir hatten Spaß beim Rodeln bis tief in die Dunkelheit Kalt: Gefroren habe ich viele Male  die große Schwester stets dabei sie gab mir Schal und Jacke...

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  • 15.05.26
  • 17
  • 6
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G e d i c h t
Blaue Hortensie - Rainer Maria Rilke (1875 - 1926)

So wie das letzte Grün in Farbentiegeln sind diese Blätter, trocken, stumpf und rauh, hinter den Blütendolden, die ein Blau nicht auf sich tragen, nur von ferne spiegeln. Sie spiegeln es verweint und ungenau, als wollten sie es wiederum verlieren und wie in alten blauen Briefpapieren ist Gelb in ihnen, Violett und Grau; Verwaschenes wie an einer Kinderschürze, Nichtmehrgetragenes, dem nichts mehr geschieht: wie fühlt man eines kleinen Lebens Kürze. Doch plötzlich scheint das Blau sich zu...

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  • Bochum
  • 12.05.26
  • 33
  • 7
Der botanische Name leitet sich vom griechischen Wort "dikentros" ab, was "zweispornig" bedeutet. Es bezieht sich auf die zwei äußeren, gespornten Kelchblätter. Das lateinische Wort "eximius" bedeutet "ausgezeichnet", "außerordentlich" oder "erlesen".
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G e d i c h t
Meiner Mutter ... - Detlev von Liliencron (1844 - 1909)

Wie oft sah ich die blassen Hände nähen, ein Stück für mich - wie liebevoll du sorgtest! Ich sah zum Himmel deine Augen flehen, ein Wunsch für mich - wie liebevoll du sorgtest! Und an mein Bett kamst du mit leisen Zehen, ein Schutz für mich - wie sorgenvoll du horchtest! Längst schon dein Grab die Winde überwehen, ein Gruß für mich - wie liebevoll du sorgtest! . Die Fotos zeigen eine Zwerg-Herzblume (Dicentra exima) - auch bekannt als "gekröntes Herz" - eng verwandt mit dem bekannten Tränenden...

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  • Bochum
  • 10.05.26
  • 35
  • 9

Gudrun-Anna Wirbitzky
Die Spieluhr des Lebens oder Schlittschuhlaufen durch die Zeit

Schlittschuhlaufen durch die Zeit. Ein kleines Gedicht für euch... Ach wie schön, es tanzt im Reigen Mondschein nun mit Wald und Flur. Hohe Tannen atmen schwerlich Kleine Träume sind es nur. Melodien sanft erklingen Rückblick auf so manches Leid Meine Spieluhr kann dies bringen Schlittschuhlaufen durch die Zeit. Auf dem Eis des Lebens gleiten Schwerelos,so wie man meint, vorsicht nur in allen Zeiten nichts ist so sicher, wie es scheint.  Anmerkung: Eins meiner schon etwas älteren Gedichte....

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  • Bochum
  • 05.05.26
  • 15
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Abschied
Gedicht vom Meer und Wiederkehr

Der frühe Morgen. Der Sonne schwimme ich am Morgen entgegen.  Noch gestern drückte Schwüle den Tag so schwer, heute geht ein Wind mit sanften streicheln übers Meer. Am Mittag. Ruhe und Stille ich mag sie sehr, Gicht schäumend, Bug weiß geflockt. Mit wachem Blick sehe ich segelnde Schiffe, gleich blicken auf ein gewaltiges Riff. Am Abend.  Verglühend die Sonne im Meer eintaucht, langsam die Nacht den Tag nimmt, weil er verbraucht. Der Wind spielt sanft mit meinen Haaren, ein Sternenhimmel will...

  • Nordrhein-Westfalen
  • Bochum
  • 02.05.26
  • 12
  • 3

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