Beiträge zur Rubrik Poesie

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G e d i c h t
Gang im Schnee - Ernst Stadler (1883 - 1914 (gefallen))

Nun rieseln weiße Flocken unsre Schritte ein. Der Weidenstrich lässt fröstelnd letzte Farben sinken, das Dunkel steigt vom Fluss, um den versprengte Lichter blinken, mit Schnee und bleicher Stille weht die Nacht herein. Nun ist in samtnen Teppichen das Land verhüllt und unsre Worte tasten auf und schwanken nieder wie junge Vögel mit verängstetem Gefieder – Die Ebene ist grenzenlos mit Dämmerung gefüllt. Um graue Wolkenbündel blüht ein schwacher Schein, er leuchtet unserm Pfad in nachtverhängte...

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  • 09.01.26
  • 40
  • 9
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W i s s e n s w e r t e s
Der 'Japanische Ahorn' (Acer palmatum) symbolisiert Ruhe, Gelassenheit und Harmonie ...

... und soll Hoffnungen, sowie Träume erfüllen und depressive Menschen trösten können. Übrigens: Türschwellen aus Ahornholz wurden traditionell dazu verwendet, um böse Geister abzuwehren, da diese sich angeblich nicht über solch eine Schwelle trauten. Eine der prominentesten Traditionen ist das "Momijigari", die Herbstlaubjagd. Ähnlich wie das "Hanami" (Kirschblütenschau) im Frühling, reisen Menschen im Herbst in die Berge und Parks, um die spektakuläre Rotfärbung zu bewundern. Ahornbäume...

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  • 03.01.26
  • 32
  • 9
Die Amaryllis symbolisiert Stolz, Anmut, Liebe und Leidenschaft und steht für Stärke, Entschlossenheit und Neuanfang.
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G e d i c h t
Amaryllis - Joachim Ringelnatz (1883 - 1934)

Das Atelier ist heiß. Draußen, drunten die andere Welt klopft ihre Teppiche, schreit und bellt. Der Maler, der das wusste, er weiß es jetzt nicht mehr. Die Zeit steht still. Der Pinsel zecht, läuft, zecht, läuft schnell und weiter, als er darf und will. Reglos im Stuhle das schöne Modell Träumt von sich selber, von Amaryll. PS: In der griech. Mythologie steht der Name für die Nymphe Amaryllis, deren Liebe zu dem Hirtenjungen Alteo nicht erwidert wurde. Sie durchbohrte daraufhin ihr Herz mit...

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  • 01.01.26
  • 31
  • 9
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G e d i c h t
Herbst ... - Nikolaus Lenau (1802 - 1850)

Rings ein Verstummen, ein Entfärben: wie sanft den Wald die Lüfte streicheln, sein welkes Laub ihm abzuschmeicheln; Ich liebe dieses milde Sterben. Von hinnen geht die stille Reise, die Zeit der Liebe ist verklungen, die Vögel haben ausgesungen und dürre Blätter sinken leise. Die Vögel zogen nach dem Süden, aus dem Verfall des Laubes tauchen die Nester, die nicht Schutz mehr brauchen, die Blätter fallen stets, die müden. In dieses Waldes leisem Rauschen ist mir als hör′ ich Kunde wehen, dass...

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  • 27.12.25
  • 32
  • 8

A p h o r i s m u s
Lass jedes Glück verblüh'n, wenn dir nur eines bleibt, die Hoffnung, die am Zweig stets neue Knospen treibt. - Friedrich Rückert (1788 - 1866)

Die Weigelie (Weigela) ist eine Pflanzenart aus der Familie der Geißblattgewächse (Caprifoliaceae). Man schätzt die Zahl der Sorten auf 150 bis 200, die als Ziergehölze in Parks und Gärten verwendet werden. - Quelle: Wikipedia In der Blumensprache symbolisiert sie Zuneigung, Freundschaft und romantische Gefühle, was sie zu einer beliebten Wahl für emotionale Anlässe macht. Im Feng Shui steht sie durch das Element Feuer für Leidenschaft, Vitalität, Harmonie, für Kreativität und positive...

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  • 19.12.25
  • 37
  • 9

Zwischen Welle und Vollmond wohnt die Stille
Mehr als nur Meer und Vollmond

Der Meeresspiegel liegt glatt da, als hätte die Nacht ihn gestreichelt. Silbern steht der Mond darüber, rund und ruhig - und sein Licht ruht auf dem Wasser wie ein Versprechen. Eine Welle löst sich. Nicht hastig, nicht laut. Sie rollt sachte heran, kaum mehr als ein Gedanke, der den Strand sucht. In ihrem Kamm trägt sie Zeit - den Duft von Salz und Erinnerung. Die Welle erzählt, trägt Gedanken an den Strand, die lautlos im Sand versinken - von Herzen, die still werden dürfen, so wie das Meer...

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  • 16.12.25
  • 16
  • 4
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G e d i c h t
Lied des Lebens ... - Johann Gottfried Herder (1744 - 1803)

Flüchtiger als Wind und Welle flieht die Zeit, was hält sie auf? Sie genießen auf der Stelle, sie ergreifen schnell im Lauf. Das, ihr Brüder, hält ihr Schweben, hält die Flucht der Tage ein. Schneller Gang ist unser Leben, lasst uns Rosen auf ihn streun! Rosen; denn die Tage sinken in des Winters Nebelmeer. Rosen, denn sie blühn und blinken links und rechts noch um uns her. Rosen stehn auf jedem Zweige jeder schönen Jugendtat. Wohl ihm, der bis auf die Neige rein gelebt sein Leben hat. Tage,...

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  • 03.12.25
  • 45
  • 7
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Melancholie im November
Ein Spaziergang zwischen Erinnerung und Novemberlicht

Der Himmel spannte sich klar und blau über den Schrebergarten, als wolle er dem November ein stilles Lächeln schenken. Doch trotz seiner Freundlichkeit lag ein besonderer Ton in der Luft - dieses sanfte, schräge Licht, das nur der Herbst beherrscht. Die Sonne stand tief, ihre Strahlen erreichten noch kaum den Boden .. und doch wirkten die Farben der letzten Blüten, als würden sie von innen heraus leuchten. Nachdem ich noch einmal hier und dort einen Blick in die Gärten geworfen hatte, schlug...

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  • 14.11.25
  • 5
  • 4
Stiepeler Kirche bei Sonnenuntergang - ein Herbstmoment für´s Herz

Foto: Mein Foto vom letzten Jahr - Ende Oktober
10 Bilder

Wenn der Herbst leise wird
Der Herbst in mir

Wenn der Herbst leise wird und das Herz still mitgeht Die Bäume lassen los, was sie nicht mehr halten können. Ich stehe da und sehe zu, wie das Licht weicher wird, wie die Tage kürzer atmen. Der Herbst legt seine Farben über die Landschaft - gedämpft, warm, vergänglich. Früher bin ich weit gelaufen, munter drauflos - heute drehe ich kleinere Runden. Der Radius schrumpft .. und doch habe ich das Gefühl, dass mein Herz dabei größer wird. Vielleicht, weil man mit den Jahren lernt, genauer...

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  • 09.11.25
  • 18
  • 5
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G e d i c h t
Einkehr ... - Johann Ludwig Uhland (1787 - 1862), verfasst im Jahre 1811 ...

Bei einem Wirte wundermild, da war ich jüngst zu Gaste; Ein gold'ner Apfel war sein Schild an einem langen Aste. Es war der gute Apfelbaum, bei dem ich eingekehret; Mit süßer Kost und frischem Schaum hat er mich wohl genähret. Es kamen in sein grünes Haus viel leichtbeschwingte Gäste; Sie sprangen frei und hielten Schmaus und sangen auf das beste. Ich fand ein Bett zu süßer Ruh auf weichen, grünen Matten; Der Wirt, er deckte selbst mich zu mit seinem kühlen Schatten. Nun fragt ich nach der...

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  • 09.11.25
  • 55
  • 8
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G e d i c h t
"Lebensmotto ... " - Louise Franziska Aston (1814 - 1871), deutsche Frauenrechtlerin und Schriftstellerin

Fromme Seelen, fromme Herzen, himmelssehnend, lebenssatt; Euch ist rings ein Tal der Schmerzen, eine finst're Schädelstatt! Mag in schreckenden Gesichtern bang vor mir das Schicksal steh'n; Nie soll mich der Schmerz vernichten, nie zerknirscht und reuig seh'n! Freiem Leben, freiem Lieben, bin ich immer treu geblieben! Übrigens: Zum 200. Geburtstag Louise Astons am 26. November 2014 führte das Stadttheater Freiburg im Breisgau im Juni 2014 das Theaterstück "Mag der Thron in Flammen glühn ... "...

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  • 02.11.25
  • 85
  • 10
Die 'Gewöhnliche Sonnenblume' (Helianthus annuus)
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G e d i c h t
Ruh', ringsum Ruh' ... - Jakob Vogel von Glarus (1816 - 1899)

Ruh', ringsum Ruh', ja, alles atmet Frieden: o, gib ihn du, Natur, auch mir, dem Müden ...  Übrigens: Jakob Vogel unterstützte junge Dichter, führte ein offenes Haus, ein "Sammelplatz fast aller Literaten und Dichter der Schweiz". Seine erste Frau Babette verstarb 1851. Im Alter von 78 Jahren heiratete Jakob Vogel nochmals. Halbseitig gelähmt verstarb er am 22. April 1899 in der "Matratzengruft" (eine ironische Bezeichnung für Krankenlager) wie sein Vorbild Heinrich Heine.  - Quelle: Wikipedia

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  • 01.11.25
  • 16
  • 8

G e d i c h t
"Rose, wie bist du reizend und mild ..." - Johann Jakob Ihle (1702 - 1774)

Rose, wie bist du reizend und mild! Du bist der Unschuld liebliches Bild. Rose, du trinkest himmlischen Tau, schmückest den Busen, Garten und Au. Du, die zur Gabe ich mir erkor, lächelst aus Dornen freundlich hervor. Sendest noch sterbend Düfte uns zu Rose, du Holde! Leben und sterben will ich wie du. Übrigens: Eine Kombination aus weißen Rosen und Eukalyptus steht symbolisch für Reinheit, Neuanfang, Hoffnung und aufrichtige Liebe (weiße Rose) sowie für Trost und Heilung ... (Eukalyptus) Für...

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  • 25.10.25
  • 43
  • 9
Hortensie (Hydrangea) im Spätherbst
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A p h o r i s m u s
"Beim Abschied wird die Zuneigung zu den Dingen, die uns lieb sind, immer ein wenig wärmer ..." - Michel de Montaigne (1533 - 1592)

Michel de Montaigne war ein französischer Philosoph, Jurist und Begründer der literarischen Gattung des Essays. Er verbrachte einen Teil seiner Kindheit auf Schloss Montaigne, wo er sich später im Alter von 38 Jahren zurückzog, um seine Essays zu schreiben. Er war ein konsequenter Gegner von religiösem und politischem Fanatismus und dem Versuch, die Welt in starre Systeme zu pressen. Montaigne verstarb am 13. September 1592. Auslöser war nicht seine jahrzehntelange Nierensteinerkrankung. Er...

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  • 11.10.25
  • 35
  • 11

A p h o r i s m u s
Die Jugend vergeudet Jahre, das Alter sammelt Stunden. - Richard von Schaukal (1874 - 1942), österreichischer Lyriker und Essayist

Der 'Feuerahorn' (Acer tataricum subsp. ginnala) - die prächtige Herbstfärbung brachte ihm den deutschen Namen Feuerahorn ein ... Der wissenschaftliche Name 'Acer tataricum' bezieht sich auf die Herkunft des Baumes, da er ursprünglich in den Steppenregionen Zentral- und Westasiens sowie Südosteuropas beheimatet war.

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  • 07.10.25
  • 36
  • 11
Getrocknete 'Mispeln' (Mespilus germanica) aus der Familie der Rosengewächse, auch Mispelche, Asperl, Hespelein, Dürgen, Dürrlitzen, Hundsärsch oder Näschpli genannt. - Quelle: Wikipedia
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G e d i c h t
Herbstgefühl ... - Emanuel Geibel (1815 - 1884)

O wär' es bloß der Wange Pracht, die mit den Jahren flieht! Doch das ist's, was mich traurig macht, dass auch das Herz verblüht; Dass, wie der Jugend Ruf verhallt und wie der Blick sich trübt, die Brust, die einst so heiß gewallt, vergisst, wie sie geliebt. Ob von der Lippe dann auch kühn sich Witz und Scherz ergießt, 's ist nur ein heuchlerisches Grün, das über Gräbern sprießt. Die Nacht kommt, mit der Nacht der Schmerz, der eitle Flimmer bricht; Nach Tränen sehnt sich unser Herz und findet...

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  • Bochum
  • 26.09.25
  • 38
  • 10
Der Name Aster stammt von dem altgriechischen Wort "astér", das "Stern" bedeutet.
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G e d i c h t
Astern blühen schon im Garten ... - Detlev von Liliencron (1844 - 1909)

Astern blühen schon im Garten, schwächer trifft der Sonnenpfeil. Blumen, die den Tod erwarten durch des Frostes Henkerbeil. Brauner dunkelt längst die Heide, Blätter zittern durch die Luft und es liegen Wald und Weide unbewegt in blauem Duft. Pfirsich an der Gartenmauer, Kranich auf der Winterflucht, Herbstes Freuden, Herbstes Trauer, welke Rosen, reife Frucht.

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  • Bochum
  • 24.09.25
  • 39
  • 10

G e d i c h t
Zu meinen Füßen sinkt ein Blatt, der Sonne müd, des Regens satt ... - Ludwig Uhland (1787 - 1862)

Zu meinen Füßen sinkt ein Blatt, der Sonne müd, des Regens satt; Als dieses Blatt war grün und neu, hatt' ich noch Eltern, lieb und treu. O wie vergänglich ist ein Laub, des Frühlings Kind, des Herbstes Raub! Doch hat dies Laub, das niederbebt, mir so viel Liebes überlebt. Übrigens: Für alle, die es interessiert:  aus den Blattfasern des 'Papiermaulbeerbaums' (Broussonetia papyrifera) werden in Japan und China auch heute noch wunderbare handgeschöpfte Papiersorten nach alten...

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  • Bochum
  • 20.09.25
  • 45
  • 9
'Pfaffenhütchen' (Euonymus europaeus) und 'Herbst-Chrysantheme'
(Chrysanthemum indicum)
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G e d i c h t
Das ist nicht Sommer mehr, das ist September ... - Cäsar Flaischlen (1864 - 1920)

... und diese süße weiche Müdigkeit und diese frohe ruhige Stille überall und trotzdem wieder diese frische, satte, erntefreudige, herbe Kraft ... das ist nicht Sommer ... das ist Herbst. Übrigens: Das 'Pfaffenhütchen' (Euonymus europaeus) stammt aus der Familie der Spindelbaumgewächse (Celastraceae) und wurde im Jahre 2006 zur Giftpflanze des Jahres gewählt. Erstmals erwähnt wurde der Spindelbaum im 12. Jahrhundert. Hildegard von Bingen meinte: "Wer an der Milz leidet, der koche die Früchte in...

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  • Bochum
  • 09.09.25
  • 37
  • 10
Die 'Hortensie' (Hydrangea) als Zeichen für bleibende Erinnerungen ...
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S e p t e m b e r
Try to remember the kind of September, when life was slow and oh so mellow ...

... ist ein Lied über Nostalgie aus dem Musical "The Fantasticks", das von 1960 bis 2002, also 42 Jahre lang am Off-Broadway New York lief und an die unschuldigen Tage der Jugend erinnert. Den Text schrieb der amerikanische Librettist Thomas Collins Jones (* 17. Februar 1928 in Littlefield, Texas; † 11. August 2023 in Sharon, Connecticut), während die Musik von Harvey Lester Schmidt (* 12. September 1929 in Dallas, Texas; † 28. Februar 2018 in Tomball, Texas) komponiert wurde. - Quelle:...

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  • 03.09.25
  • 41
  • 9
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B l ü t e n t r ä u m e
Ganz still ... - Cäsar Flaischlen (1864 - 1920)

Ganz still, zuweilen wie ein Traum klingt in dir auf ein fernes Lied. Du weißt nicht, wie es plötzlich kam, du weißt nicht, was es von dir will. Und wie ein Traum ganz leis und still verklingt es wieder, wie es kam. ------- Lt. Wikipedia ist der 'Norfolk-Eibisch' (Lagunaria patersonia) in Australien beheimatet. Die Vorkommen beschränken sich auf die Norfolkinsel, das östliche Queensland und die Lord-Howe-Insel. Der Gattungsname ehrt den spanischen Gelehrten Andrés Laguna (1499 - 1559) und der...

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  • Bochum
  • 26.08.25
  • 33
  • 8

Erinnerungen an die Kindheit
Die Bank

Für eine Bank vorm Haus schlug schon immer mein Herz, der Gemütlichkeit halber und vielleicht ein wenig wegen der schönen Erinnerungen an einst. Dass vor jedem Haus eine Holzbank die Wand schmückte, war nicht ungewöhnlich. Irgendwie machte dieses Bild einen sittsamen Eindruck, besonders wenn sich Mama mit der Nachbarin über Strickmuster unterhielt oder Schnittmuster austauschte. Der mit Wolle-Ballen und Stricknadeln gefüllte und unter der Bank verstaute Weidekorb vervollständigte das mir so...

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  • Bochum
  • 17.08.25
  • 10
  • 4

Aus dem Leben der Reben

Sie hängen da - prall, grün, mit feinen Tropfen auf der Haut, als hätten sie eben von ihrem Schicksal erfahren. Man fragt sich unweigerlich - "Weiß eine Traube, was mit ihr passieren wird?" Wird sie in ein dunkles Eichenfass gelegt, um Monate lang zu reifen? Wird sie als stolzer Jahrgang auf einem Weinfest ausgeschenkt, wo Musik und Gelächter in der Luft liegen? Oder landet sie als stiller Begleiter in einem Glas, irgendwo in einer kleinen Küche, um eine müde Seele zu trösten? Vielleicht denkt...

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  • Bochum
  • 09.08.25
  • 12
  • 8
2 Bilder

Ein bisschen PRosa gefällig?
Alles im rosa Bereich

Rosemarie war heute ganz in ihrem Element .. oder besser gesagt in ihrem Pigment. Sie trug ein rosa Kleid, so zart wie die Morgenröte, dazu einen Lippenstift in Rosarot. "Rosa ist nicht nur eine Farbe", erklärte sie stolz, "das ist eine Lebenseinstellung. Ist das nicht rosartig?" Während sie durch die Stadt schlenderte, lächelte sie Passanten an, die prompt in den rosigen Tag einstimmten. Beim Bäcker konnte sie nicht widerstehen. Ein Amerikaner mit rosa Zuckerguss grinste sie vom Tresen aus an...

  • Nordrhein-Westfalen
  • Bochum
  • 08.08.25
  • 14
  • 6

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