Beiträge zur Rubrik Poesie

Traubenhyazinthe 'Muscari blue' nach der Blüte
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G e d i c h t
Neue Liebe, neues Leben ... - Johann Wolfgang von Goethe

Herz, mein Herz, was soll das geben? Was bedränget dich so sehr? Welch ein fremdes, neues Leben! Ich erkenne dich nicht mehr. Weg ist alles was du liebtest, weg, warum du dich betrübtest, weg dein Fleiß und deine Ruh - ach, wie kamst du nur dazu! Fesselt dich die Jugendblüte, diese liebliche Gestalt, dieser Blick voll Treu und Güte mit unendlicher Gewalt? Will ich rasch mich ihr entziehen, mich ermannen, ihr entfliehen, führet mich im Augenblick, ach, mein Weg zu ihr zurück. Und an diesem...

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  • Bochum
  • 28.04.26
  • 35
  • 8
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B l ü t e n t r ä u m e
Die Akelei (Aquilegia), oft auch als "Elfenschuhe" oder "Venuswagen" bezeichnet ...

... sorgt mit ihren filigranen Blüten für einen wahren Blütentraum und inspirierte Künstler über Jahrhunderte hinweg. Ihre langen Sporne führten vermutlich zu dem bot. Namen "Aquilegia" (von aquila = Adler), da sie an Adlerkrallen erinnern. Im Jahre 1985 wurde sie übrigens von der Loki Schmidt Stiftung zur Blume des Jahres gewählt, ein Beweis für ihre ganz außergewöhnliche Schönheit. In der christlichen Mythologie hingegen wurde sie aufgrund ihrer herabhängenden Blüten oft als Zeichen der Demut...

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  • 24.04.26
  • 34
  • 7

Wie ein Strandabschnitt zu einem Lebensabschnitt wird

Es gibt Orte, die wir besuchen - und solche, die uns in Erinnerung bleiben. Manchmal ist es nur ein unscheinbarer Abschnitt am Strand, ein paar Meter Sand zwischen Dünen und Wasser. Manchmal ist es aber auch mehr als das. Vielleicht war es der erste Urlaub, das erste tiefe Durchatmen nach einer physischen oder psychischen Anstrengung. Man erinnert sich an den wundervollen Moment, in dem man einfach nur dasitzen konnte, ohne auch nur irgendetwas zu müssen. Das Rauschen der Wellen, der Wind, der...

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  • 22.04.26
  • 8
  • 4
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G e d i c h t
Ode an die Rose ... - Anakreon (580 - 495 v. Chr.)

Rose, Wunder aller Blumen, die blühen, jedes Blatt ein Zeuge der Liebe im Frühling. Selbst die himmlischen Mächte erfreuen sich ihrer. Sie ist die junge Leidenschaft der Aphrodite, sie ist der Liebling der Cythere, die Schläfe mit Blumenblättern umkränzt und mit ihrem süßen Parfüm macht sie ihre Herren trunken. Übrigens: Der Legende nach starb der griechische Lyriker, der zum Kanon der neun Lyriker gezählt wird, im Alter von 85 Jahren, nachdem er sich an einer Weinbeere verschluckt hatte. -...

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  • 18.04.26
  • 35
  • 9
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Ein halbes Jahrhundert zwischen Schere und Charme
50 Jahre Friseurleben mehr als nur ein Haarschnitt

Wenn man ein halbes Jahrhundert im Friseurhandwerk unterwegs ist, dann sammelt sich mehr an als nur Haare auf dem Boden - in der Bürste übrigens nicht, denn Hygiene war bei uns immer oberstes Gebot. Es sind Geschichten. Begegnungen - kleine Episoden, die einem heute noch ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Es gab Zeiten, da standen unsere Waschbecken noch „vorwärts“. Fein säuberlich mit einer gemusterten Glaswand voneinander abgetrennt, schließlich sollte niemand sehen, welcher Wunsch gerade...

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  • 18.04.26
  • 22
  • 5
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Wohin geht die Reise?
Der Zug des Lebens

Das Leben ist wie eine Zugfahrt mit all den Haltestellen, Umwegen und Unglücken. Wir steigen ein, treffen unsere Eltern und denken, dass sie immer mit uns reisen, aber an irgendeiner Haltestelle werden sie aussteigen, und wir müssen unsere Reise ohne sie fortsetzen. Doch es werden viele Passagiere in den Zug steigen, unsere Geschwister, Cousins, Freunde, sogar die Liebe unsres Lebens. Viele werden aussteigen und eine große Leere hinterlassen. Bei anderen werden wir gar nicht merken, dass sie...

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  • 18.04.26
  • 34
  • 3
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A p h o r i s m u s
"Im Leben hat alles denselben Wert und ein Ding ist nicht schlechter als ein Wort oder ein Duft oder ein Traum." - Rainer Maria Rilke

Rainer Maria Rilke (1875 - 1926), eigentlich René Karl Wilhelm Johann Josef Maria Rilke, österreichischer Erzähler und Lyriker; gilt als einer der bedeutendsten Dichter der literarischen Moderne. Übrigens: Die Inschrift auf dem Grabstein in Raron im Schweizer Kanton Wallis stammt von ihm selbst. Sie lautet: «Rose, oh reiner Widerspruch, Lust, Niemandes Schlaf zu sein unter soviel Lidern.» - Quelle: klicke hier ......

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  • 10.04.26
  • 36
  • 8
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A p h o r i s m u s
"Heute vor dem Busen, morgen vor dem Besen." - Abraham a Sancta Clara (1644 - 1709)

Abraham a Sancta Clara (Ordensname) * 2. Juli 1644 als Johann Ulrich Megerle - genannt auch Megerlin - in Kreenheinstetten; † 1. Dezember 1709 in Wien, war ein deutscher römisch-katholischer Geistlicher, Prediger und Schriftsteller. Er gilt mit rund 600 Einzelschriften als bedeutendster deutscher katholischer Prediger und Poet der Barockzeit. - Quelle: Wikipedia...

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  • 08.04.26
  • 33
  • 8
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G e d i c h t
Ne m'oubliez pas ... Forget-me-not ... Vergissmeinnicht ... - August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798 - 1874)

Es blüht ein schönes Blümchen auf unsrer grünen Au, sein Aug' ist wie der Himmel so heiter und so blau. Es weiß nicht viel zu reden und alles, was es spricht, ist immer nur dasselbe, ist nur: Vergissmeinnicht. Da kann ich auch nicht reden und nur mein Herze spricht, so bange nur, so leise und nur: Vergissmeinnicht ... Übrigens:  Aufgrund seines Namens ist das Vergissmeinnicht ein internationales Symbol für die Erinnerung sowie für liebevollen Abschied, verbunden mit dem Wunsch nicht aus dem...

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  • 06.04.26
  • 37
  • 9
Übrigens: Narzissen sind in allen Teilen giftig. Sie enthalten u. a. das Alkaloid "Lycorin", besonders hoch konzentriert in den Zwiebeln der Pflanze.
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L y r i k
Osterbitte ... - Arno Holz (1863 - 1929)

Vom Turme klangen die Osterglocken über des Kirchhofs trauernde Gruft und gleich verwehten Blütenflocken verschwamm ihr Klang in der Morgenluft. Mich aber riefen sie in die Weite und ließen mich nicht im dumpfen Haus und unter der Osterlieder Geleite zog ich die Straßen zum Tore hinaus. Weit hinter mir im Morgendämmer sich das Gemäuer der Stadt verlor und selbst das Pochen der Eisenhämmer traf nur gedämpft noch an mein Ohr. Doch dehnte sich immer weiter und weiter vor meinen Blicken der sonnige...

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  • 31.03.26
  • 35
  • 6
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L y r i k
Rätselvolle Katze ... - aus dem häufig übersetzten Gedicht "Le Chat" von Charles Baudelaire (1821 - 1867)

In meinem Hirn, als wär's ihr eigner Raum, schleicht auf und nieder auf der weichen Tatze geschmeidig sanft die schöne, stolze Katze und ihrer Stimme Ton vernimmt man kaum. So zart und heimlich ist ihr leis Miauen und ob sie zärtlich, ob sie grollend rief, stets ist der Klang verhalten, reich und tief und Zauber weckend und geheimes Grauen. Auf meiner Seele Saitenspiel ließ nie ein andrer Bogen so voll Glut und Leben die feinsten Saiten schwingen und erbeben, kein anderer so königlich wie sie....

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  • 28.03.26
  • 42
  • 12
März-Austrieb der Strauch-Pfingstrose (Paeonia anomala)
Das Verbreitungsgebiet reicht vom europäischen Russland bis Sibirien und in das westliche China und die Mongolei hinein.
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G e d i c h t
Die Pfingstrose (Paeonia) - Ferdinand von Saar (1833 - 1906)

Und leuchtend will entfalten Paeonie ihre Pracht, von hehren Pfingstgewalten im tiefsten angefacht. Gleich einer späten Liebe, die lang in sich geruht, bricht sie mit mächt'gem Triebe jetzt aus in Purpurglut. Übrigens: Der Gattungsname Paeonia leitet sich von Paian ab, dem Arzt der griechischen Götter, der der Sage nach mit den Wurzeln der Pflanze die Wunden des Unterweltgottes Pluto heilte, die Herakles ihm zugefügt hatte. Im Mittelalter behandelte man Gichtkranke, indem man Blütenblätter auf...

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  • 24.03.26
  • 35
  • 13
Stillleben mit getrockneten Auberginen und welker Tulpenblüte. 
Übrigens: Lt. KI wird der Aubergine in einem allgemeineren Kontext eine Symbolik für die Intensität der Liebe und des Glaubens zugeschrieben.
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A p h o r i s m u s
Man muss das Leben nicht schlechter machen als es ist ... - Hugo von Hofmannsthal (1874 - 1929)

... oder: "Es gibt viel Trauriges in der Welt und viel Schönes. Manchmal scheint das Traurige mehr Gewalt zu haben, als man ertragen kann, dann stärkt sich indessen leise das Schöne und berührt wieder unsere Seele." Hugo von Hofmannsthal starb am 15. Juli 1929 im Alter von 55 Jahren an einem Schlaganfall. Er erlitt den Schlaganfall, als er zur Beerdigung seines Sohnes Franz aufbrechen wollte, der sich zwei Tage zuvor das Leben genommen hatte. Hofmannsthal verstarb in Rodaun bei Wien und wurde...

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  • 20.03.26
  • 36
  • 10

G e d i c h t
Neuer Frühling XVIII ... - Heinrich Heine (1797 - 1856)

Mit deinen blauen Augen siehst du mich lieblich an, da wird mir so träumend zu Sinne, dass ich nicht sprechen kann. An deine blauen Augen gedenk ich allerwärts; - Ein Meer von blauen Gedanken ergießt sich über mein Herz. Übrigens: Bekannt geworden ist Heinrich Heine u. a. für seine lyrische Romantik. Sein wohl bekanntestes Werk ist das Loreley-Lied: "Ich weiß nicht, was soll es bedeuten", während das "Buch der Lieder" seine frühen, melancholischen Gedichte über Liebe und Natur vereint. -...

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  • 14.03.26
  • 35
  • 7

Wenn ein Name plötzlich anders klingt
Gedanken zwischen Genuss und den Nachrichten

Neulich erst habe ich diese leckere Dubai-Schokolade genossen. Stück  für.. und noch ein Stückchen - und ehrlich gesagt habe ich bei keinem Lecker-Bissen daran gedacht, was Dubai vielleicht kurz über lang durchmacht bzw. durchmachen könnte. Für mich war Dubai immer so ein Name, den man mit etwas Glänzendem verbindet. Hochhäuser, die in den Himmel ragen, gepflegte Straßen, riesige Einkaufszentren und dieser ganze Luxus, den man aus Bildern oder aus dem Fernsehen kennt.  Und dann sitzt man hier...

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  • 06.03.26
  • 19
  • 4
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G e d i c h t
"Mond und Tulpe ..." - Carl Wolff (1884 - 1938)

Herr Mondstrahl, der ist sehr verliebt in Fräulein Tulipan. Das schöne Kind am Gartenhaus, das hat's ihm angetan. Allnächtlich, wenn der Garten träumt, schleicht er sich still heran; Er bleibt bei ihr die ganze Nacht und schaut sie lächelnd an. "O Tulipan, lieb Tulipan!" Er schmeichelt süß und spricht: "O nimm den Blütenblätterkranz, den Schleier, vom Gesicht!" - "Du bleicher, kalter Nachtgesell, so lass mich doch in Ruh!" - Sie zieht die Blütenblätter schnell noch etwas fester zu. "Ich bin...

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  • 04.03.26
  • 33
  • 7
Übrigens: Aufgrund der stacheligen Blätter galt die Stechpalme (Ilex) in vorchristlicher Zeit als Schutz vor allen bösen Gedanken und Taten.
Das Schneeglöckchen steht für den Sieg des Frühlings über den Winter.
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G e d i c h t
"Gebetchen ..." - Joachim Ringelnatz (1883 - 1934)

Man betet so sein Tischgebet, man betet, wenn man schlafen geht, vor Gräbern und vor dem Altar. Gut! Betet, wenn ihr’s selber wollt, dann aber mutig und ganz wahr und lasst euch keines Falles dann sagen, was ihr beten sollt. Gott kennt euch und weiß alles. Vertraut ihm euer Herzeleid und dankt ihm, wenn ihr glücklich seid. Und schämt euch nicht, nein, lacht sogar, weil beten nützt, wenn’s ehrlich war ......

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  • 26.02.26
  • 33
  • 7
Kamelienknospe und Flugsamen der Herbstanemone (Anemone hupehensis)
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G e d i c h t
Die Knospe ... - Eduard Ferrand (1813 - 1842)

Mein Herz ist eine Knospe, die still verborgen keimt und in dem Sturm des Winters von schön'ren Lenzen träumt. Mein Herz ist eine Knospe, durchwallt von süßem Duft - sie kann ja nicht erblühen in eisig kalter Luft. Mein Herz ist eine Knospe und wenn es liebend bricht, entfaltet sich die Blüte dem ew'gen Sonnenlicht. PS: Die 'Kamelie' (Camellia) ist eine Pflanzengattung aus der Familie der Teestrauchgewächse. Sie ist zwar ein Winterblüher, aber nur bedingt frosthart. Den Namen erhielt sie zu...

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  • 24.02.26
  • 40
  • 9
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L y r i k
Jugendlied VIII von "Zwölf Jugendliedern" - Emanuel Geibel (1815 - 1884)

So bist du's wieder, vertrauter Raum? Die Jahre schwanden, mir ist's, wie Traum. Noch zieht, wie damals im Tal der Fluss, es rauscht der Garten mir seinen Gruß; Am Fenster grünt noch der Reben Kranz – Nur wir, wie sind wir verwandelt ganz! Die wir uns bauten mit kühnem Sinn, die goldnen Schlösser, wo sind sie hin! Die goldnen Träume, von Lieb' und Lust – Und doch, was wogst du, beklemmte Brust? Emanuel Geibel war im 19. Jahrhundert der populärste Lyriker Deutschlands und wurde zu Lebzeiten oft...

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  • 14.02.26
  • 36
  • 11
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G e d i c h t
"Logik ..." - Joachim Ringelnatz (1883 - 1934)

Die Nacht war kalt und sternenklar, da trieb im Meer bei Norderney ein Suahelischnurrbarthaar. - Die nächste Schiffsuhr wies auf drei. Mir scheint da mancherlei nicht klar, man fragt doch, wenn man Logik hat, was sucht ein Suahelihaar denn nachts um drei am Kattegatt? Übrigens: Joachim Ringelnatz, eigentlich Hans Bötticher, war Schriftsteller, Kabarettist und Maler. Berühmt für humorvolle, oft skurrile Gedichte und die Figur "Kuttel Daddeldu", prägte er die Kleinkunst der 1920er Jahre. Er...

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  • 02.02.26
  • 41
  • 9
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G e d i c h t
"Du bist wie eine Blume ..." - Heinrich Heine (1797 - 1856)

Du bist wie eine Blume so hold und schön und rein; ich schau' dich an, und Wehmut schleicht mir ins Herz hinein. Mir ist, als ob ich die Hände aufs Haupt dir legen sollt', betend, dass Gott dich erhalte so rein und schön und hold. Übrigens: Als sogenannter letzter Dichter der Romantik machte Heinrich Heine nicht nur die Alltagssprache lyrikfähig, sondern verlieh der deutschen Literatur eine Leichtigkeit, wie es kein anderer vor ihm geschafft hatte.  Seine Werke wurden häufig übersetzt und...

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  • 01.02.26
  • 35
  • 9
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G e d i c h t
Frühling, Frühling! - Sophie Verena (1826 - 1892), Pseudonym für Sophie Alberti, deutsche Dichterin ...

Frühling, Frühling! Welche Zunge vermöchte ihn auszusagen, den Zauber, der schon im Worte liegt und das Herz schlagen lässt voll süßer Sehnsucht und seliger Hoffnung. Übrigens:  Amaryllis (Ritterstern) und Narzissen (Narcissus) sind Winter- bzw. Frühlingsblüher, die beide zur Familie der Amaryllisgewächse (Amaryllidaceae) zählen. Beide sind giftig, insbesondere die Zwiebeln.

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  • 29.01.26
  • 28
  • 6
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A p h o r i s m u s
Man kann den Hintern schminken wie man will, es wird kein ordentliches Gesicht daraus. - Kurt Tucholsky (1890 - 1935)

... oder: Etwas Missglücktes lässt sich nicht beschönigen, es ist vergebens. 🤔 Kurt Tucholsky war ein deutscher Schriftsteller und Satiriker, der zu den bedeutendsten Publizisten der Weimarer Republik zählte.  Er verstand sich selbst als linker Demokrat, Sozialist, Pazifist und Antimilitarist und warnte vor der Erstarkung der politischen Rechten - vor allem in Politik, Militär und Justiz - und vor der Bedrohung durch den Nationalsozialismus. PS: Tucholsky litt unter schweren Depressionen, die...

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  • 26.01.26
  • 37
  • 8
Das Schneckenhaus, in ihrer Grundform eine Spirale, ist in vielen Kulturen ein altes, heiliges Symbol für das Universum und für die Schöpfung.
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G e d a n k e n
"Die Welt ist weder traurig noch fröhlich. Sie ist einfach nur da, das ist alles ...

"Ich habe gelernt", sagt der kleine Prinz, dass die Welt der Spiegel meiner Seele ist. Wenn du vergnügt bist, erscheint dir die Welt fröhlich. Wenn du bedrückt bist, erscheint dir die Welt traurig. Es war nicht die Welt, die mich beunruhigte, sondern die Vorstellung, die ich mir von ihr machte. Ich habe gelernt, sie zu akzeptieren, ohne sie völlig zu verurteilen, bedingungslos." ... aus "Der kleine Prinz" von Antoine de Saint-Exupéry (* 29. Juni 1900 in Lyon; † 31. Juli 1944 nahe der Île de...

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  • Bochum
  • 20.01.26
  • 40
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G e d i c h t
Blätter im Wind ... - Jakob Bosshart (1862 - 1924)

Treibende Blätter im Wind, Spielzeug der Lüfte wir sind. Wo wir einst liegen in Orten und Zeiten, wo wir verwesen, hat nichts zu bedeuten; Da wo wir saßen am Lebensbaum, hofft eine Knospe im Frühlingstraum. - Jakob Bosshart (* 07.08.1862 im Weiler Stürzikon, † 18.02.1924 in Clavadel, Gemeinde Davos) war ein Schweizer Lehrer und Schriftsteller. Bosshart verfasste Erzählungen und einen Roman, deren Helden vom Lande stammen, wie der Autor selbst. Schon bald zählte er zu den bekanntesten Vertretern...

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  • Bochum
  • 16.01.26
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M.Hohner Alpenecho Mundharmonika - 50er Jahre
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A p h o r i s m u s
"Ein Freund ist ein Mensch, der die Melodie deines Herzens kennt und sie dir vorspielt, wenn du sie vergessen hast." - Albert Einstein (1879 - 1955)

Übrigens: Die Relativitätstheorie, die von Albert Einstein entwickelt wurde, ist eine Theorie der Physik, die ihn auf der ganzen Welt berühmt machte. Sie ist sehr schwierig zu verstehen und so unglaublich, dass selbst viele große Physiker aus Einsteins Zeit sie zunächst für Unsinn hielten. Eine der zwei wichtigsten Ideen Einsteins war, dass die Zeit nicht immer gleich schnell vergeht. So kann zum Beispiel eine Sekunde mal länger dauern und mal kürzer. Die zweite Idee war, dass auch Längen nicht...

  • Nordrhein-Westfalen
  • Bochum
  • 13.01.26
  • 44
  • 9

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