Gedanken

Beiträge zum Thema Gedanken

Poesie

Gudrun - Anna Wirbitzky
Tür auf Kinder raus

,,Tür auf Kinder raus!"- so hieß es für uns Kinder damals. Eine schöne Zeit für viele von uns... ⬇️ Blick zurück.  Ein lauter Ruf, die Freiheit rief, die Kinderschar nach draußen lief. Planlos, kein Smartphone, keine Uhr, es trieb und stets in die Natur. Wir bauten Buden, kletterten hoch, bis Dunkelheit den Tag durchzog. Ein Schubs, ein Sturz war piep egal, wir lebten ohne Warnsignal. Das dunkel rief uns stets nach Haus, der Tag war um - das Licht war aus. Ein wildes Leben, frei und laut, gern...

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  • Bochum
  • 28.08.26
  • 11
  • 4
Poesie
5 Bilder

G e d i c h t
"Eine Welke ..." - Rainer Maria Rilke (1875 - 1926)

Leicht, wie nach ihrem Tode, trägt sie die Handschuh, das Tuch. Ein Duft aus ihrer Kommode verdrängte den lieben Geruch, an dem sie sich früher erkannte. Jetzt fragte sie lange nicht, wer sie sei (eine ferne Verwandte) und geht in Gedanken umher und sorgt für ein ängstliches Zimmer, das sie ordnet und schont, weil es vielleicht noch immer dasselbe Mädchen bewohnt. Übrigens: Entstanden ist das Gedicht im Jahre 1918. Ein melancholisches und vielleicht auch ein wenig tragisches ...

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  • 26.08.26
  • 28
  • 8
Poesie
4 Bilder

A p h o r i s m u s
Der Geist wird reich durch das, was er empfängt, das Herz durch das, was es gibt. - Victor Hugo (1802 - 1885)

Victor Hugo, der am 26. Februar 1802 geboren wurde und am 22. Mai 1885 starb, war nicht nur ein gefeierter französischer Schriftsteller, sondern auch ein engagierter Intellektueller und freimütiger Politiker! Seine Romane Der Glöckner von Notre Dame (1831) und Die Elenden (1862), brachten ihm eine Unmenge von lyrischen und engagierenden poetischen Arbeiten. Auch das Theater war keine Ausnahme. 1841 wurde er in die Académie Française gewählt. Aufgrund der Versetzungen seines Vaters reiste Victor...

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  • 11.08.26
  • 40
  • 10
Poesie
8 Bilder

Gudrun-Anna Wirbitzky
Halt mich

Gedicht: Halt mich... Das Haar ergraut, der Schritt nun leise, das Meer rauscht wie vor fünfzig Jahr. Viele der Jahre gingen auf die Reise, noch immer sind wir Zwei ein Paar.  Der Wind zieht durch unsere Falten, dein Blick zeigt sich mir mild und warm. Da stehen wir nun wir zwei Alten,   fest umklammert Arm in Arm. Sand trägt unsere tiefen Spuren, die Flut spült sie wie immer fort. Sie ticken unsere  Lebensuhren, Egal... Es bleibt noch Zeit, darauf mein Wort.

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  • 14.07.26
  • 13
  • 6
Poesie
Stillleben mit 'Rosa Hortensie' und 'Jungfer im Grünen'
2 Bilder

A p h o r i s m u s
Die größte Macht liegt in der Harmonie der Stille. - Paul Richard Luck (1880 - 1940)

Wer nahm das Rosa an? Wer wusste auch, dass es sich sammelte in diesen Dolden? Wie Dinge unter Gold, die sich entgolden, entröten sie sich sanft, wie im Gebrauch. Dass sie für solches Rosa nichts verlangen. Bleibt es für sie und lächelt aus der Luft? Sind Engel da, es zärtlich zu empfangen, wenn es vergeht, großmütig wie ein Duft? Oder vielleicht auch geben sie es preis, damit es nie erführe vom Verblühn. Doch unter diesem Rosa hat ein Grün gehorcht, das jetzt verwelkt und alles weiß. - Rainer...

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  • 11.07.26
  • 34
  • 8
Natur

Gudrun-Anna Wirbitzky
Gänseblümchen

Früher... Bis zum späten Abend saßen wir inmitten der Gänseblümchen. Gedicht: Die Sonne lachte vom Himmelszelt, ein Sommertag wie er gefällt. Wir Kinder saßen brav im Gras, Kränze flechten voller Spaß. Weiß - gelbe Köpfchen angereiht, wie schön war doch die Kinderzeit. Ein Kranz fürs Haar, so bunt und fein, schnattern, lachen, fröhlich sein. Ach, so gern denke ich zurück, An meine Wiese, voller Kinderglück.

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  • 05.07.26
  • 3
  • 2
Poesie

Gudrun-Anna Wirbitzky
Das offene Fenster

Abschied Der Horizont brennt sanft und rot, ein stiller Gruß gibt letzten Trost. Ein Blick... Das Meer spiegelt den Abendhimmel, weit weg vom lauten Weltgetümmel. Golden Glanz liegt auf dunkler Flut, Seelenfrieden, in mir ruht.  Seele... Geöffnet das Fenster, es geht auf die Reise,  der Wind flüstert dabei sanft, er wispert leise.  Die Nacht bricht an, das Herz mir weit, Deine Seele wird hinaus getragen von der Ewigkeit.

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  • 03.07.26
  • 3
  • 3
Natur
3 Bilder

A p h o r i s m u s
"Ich kenne eurer Weisheit bittern Kern und doch, ich lebe einmal für mein Leben gern und kann das Sterben auf den Tod nicht leiden ..." - Oscar Blumenthal (1852 - 1917)

Übrigens: Es gibt, wie auch bei Mandeln, süße und bittere Aprikosenkerne. Die süßen Kerne stammen aus den Zuchtsorten der Aprikose, die für den Frischmarkt angeboten werden. Die bitteren Aprikosenkerne, die aus den kleinen, säuerlichen Wildaprikosen gewonnen werden, können bei Verzehr zur Blausäurevergiftung führen. Und dann gibt es Kerne, die heller oder dunkler in der Fruchtschale sind: Meist sind die süßen Kerne länglich, die bitteren Kerne gedrungener. Aprikosenkerne dienen in der...

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  • Bochum
  • 25.06.26
  • 36
  • 10
Poesie
Stillleben mit Glasaugen für Puppen
2 Bilder

A p h o r i s m u s
Das Leben ist nichts als eine Reihe köstlicher Augenblicke, verdichtet zu einer "mauvaise quart d'heure"... - Oscar Wilde (1854 - 1900)

Dieses berühmte Zitat von Oscar Wilde (1854 - 1900) aus dem Jahr 1893 bringt Wildes typisch melancholisch-ironischen Blick auf die Vergänglichkeit und die oft bittere Realität des Daseins auf den Punkt. Die "schlechte Viertelstunde" beschreibt im übertragenen Sinn einen kurzen Moment der Peinlichkeit, des Schreckens oder des Leids. Statt Freude als flüchtig zu betrachten, sieht er das gesamte Leben als eine Ansammlung schöner Momente, die jedoch letztlich alle auf jenen einen, unvermeidlichen...

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  • 23.06.26
  • 40
  • 7
Poesie
6 Bilder

G e d i c h t
Schelmenlied ... - Anna Ritter (1865 - 1921)

Ich lauscht' dem Fink im grünen Haag, das hat mich so bethöret. Ach, hätt' ich auf den lust'gen Schlag des Kecken nicht gehöret! Er sang so süß von Lieb' und Glück, vom Küssen mir ins Ohr – Vom Scheiden kam im ganzen Stück kein Sterbenswörtchen vor. Übrigens: Die Pfingstrose (Päonie) symbolisiert vor allem Romantik, Liebe und Schönheit ... PS: Anna Ritter, geborene Nuhn (* 23. Februar 1865 in Coburg; † 31. Oktober 1921 in Marburg), war eine deutsche Dichterin und Novellistin. Das wohl...

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  • 14.06.26
  • 38
  • 9
Poesie

Gudrun-Anna Wirbitzky
Gedicht: Wenn...

Wenn... ich einmal traurig bin suche nach des Lebens Sinn Wenn... ich schaue in die Welt So viel Run die Jagd nach Geld Wenn... ich gutes dann entdecke über Meinungen erschrecke Oder wenn ich fröhlich bin Sehe geben und nicht nimm Setz ich mich zum Schreiben hin✍️ Wenn... ich die Natur höre und bestaune habe einmal Brummel Laune Wenn... ich Schönes neu entdecke Auf des Lebens lange Strecke Wenn... nach einem tristen Tag einer mit viel Müh und Plag Wo so manches nicht gelingt das Herz wild und...

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  • 06.06.26
  • 23
  • 6
Poesie
Stillleben mit Süßkirsche und Nussfrüchten der 'Winter-Linde' (Tilia cordata)
3 Bilder

A p h o r i s m u s
"Nicht finster blicke auf der Zeiten Wechsel; bitter ist die Geduld, doch ihre Frucht ist süß." - Saadi (um 1210 - 1292)

Saadi oder Sa'di, war ein persischer Dichter und Mystiker. Insbesondere bekannt für seine beiden Werke Bustān und Golestān (Rosengarten). Saadi stammte aus Schiras, dem heutigen Iran, wo er auch viele Jahre seines Lebens verbrachte. Bis heute vielbesucht ist sein dortiges Mausoleum. - Quelle: klicke hier...

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  • 03.06.26
  • 35
  • 8
Poesie

Nachdenkliches
Gedicht: Spaziergang im Herbst des Lebens

Im Herbst des Lebens oder der Spaziergang.  Ich sehe. Sehe Brücken springen in einem einzigen Bogen, sehe in der Tiefe überschäumende Wogen. Ich sehe das sie mit triefenden Moos besetzt, über die Schlucht in die Flanke des Berges vernetzt. Die Brücke. Meine Gedanken zu löschen im tiefen Durst, mit eiskalten, dem Fels entsprungenen Wasser. Seltsam empfinde ich mein Fühlen und Denken, Gedanken löschen und diese versenken. Schaue zurück. Melancholie, wo sind sie die Jahre,  Vergangen, verraucht...

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  • 19.05.26
  • 11
  • 6
Poesie
2 Bilder

G e d i c h t
Blaue Hortensie - Rainer Maria Rilke (1875 - 1926)

So wie das letzte Grün in Farbentiegeln sind diese Blätter, trocken, stumpf und rauh, hinter den Blütendolden, die ein Blau nicht auf sich tragen, nur von ferne spiegeln. Sie spiegeln es verweint und ungenau, als wollten sie es wiederum verlieren und wie in alten blauen Briefpapieren ist Gelb in ihnen, Violett und Grau; Verwaschenes wie an einer Kinderschürze, Nichtmehrgetragenes, dem nichts mehr geschieht: wie fühlt man eines kleinen Lebens Kürze. Doch plötzlich scheint das Blau sich zu...

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  • 12.05.26
  • 33
  • 7
Poesie
Der botanische Name leitet sich vom griechischen Wort "dikentros" ab, was "zweispornig" bedeutet. Es bezieht sich auf die zwei äußeren, gespornten Kelchblätter. Das lateinische Wort "eximius" bedeutet "ausgezeichnet", "außerordentlich" oder "erlesen".
3 Bilder

G e d i c h t
Meiner Mutter ... - Detlev von Liliencron (1844 - 1909)

Wie oft sah ich die blassen Hände nähen, ein Stück für mich - wie liebevoll du sorgtest! Ich sah zum Himmel deine Augen flehen, ein Wunsch für mich - wie liebevoll du sorgtest! Und an mein Bett kamst du mit leisen Zehen, ein Schutz für mich - wie sorgenvoll du horchtest! Längst schon dein Grab die Winde überwehen, ein Gruß für mich - wie liebevoll du sorgtest! . Die Fotos zeigen eine Zwerg-Herzblume (Dicentra exima) - auch bekannt als "gekröntes Herz" - eng verwandt mit dem bekannten Tränenden...

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  • 10.05.26
  • 35
  • 9
Poesie

Gudrun-Anna Wirbitzky
Die Spieluhr des Lebens oder Schlittschuhlaufen durch die Zeit

Schlittschuhlaufen durch die Zeit. Ein kleines Gedicht für euch... Ach wie schön, es tanzt im Reigen Mondschein nun mit Wald und Flur. Hohe Tannen atmen schwerlich Kleine Träume sind es nur. Melodien sanft erklingen Rückblick auf so manches Leid Meine Spieluhr kann dies bringen Schlittschuhlaufen durch die Zeit. Auf dem Eis des Lebens gleiten Schwerelos,so wie man meint, vorsicht nur in allen Zeiten nichts ist so sicher, wie es scheint.  Anmerkung: Eins meiner schon etwas älteren Gedichte....

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  • 05.05.26
  • 15
  • 3
Ratgeber

Zu spät erkannt?
Geld in den Taschen.

Was nützt es... Geld in den Taschen, das nützt dir nicht viel, Ist dein Leben ohne Sinn und Ziel.  Was helfen Berge aus puren Gold, wenn im Herzen Kummer grollt. Wenn jeder Bissen dir im Halse steckt, was nützt der Tisch, der reichlich gedeckt? Was nützt es dir, das Gerede im Land, es macht dich nur müde, traurig und krank. Was nützt dir das Schöne, wenn du es nicht siehst? Bedenke,bedenke,was du hier grad liest. ⬇️ In diesem Sinne heißt es mal wieder jetzt handeln und nicht später. Das Leben...

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  • Bochum
  • 04.05.26
  • 17
  • 6
Poesie
9 Bilder

Abschied
Gedicht vom Meer und Wiederkehr

Der frühe Morgen. Der Sonne schwimme ich am Morgen entgegen.  Noch gestern drückte Schwüle den Tag so schwer, heute geht ein Wind mit sanften streicheln übers Meer. Am Mittag. Ruhe und Stille ich mag sie sehr, Gicht schäumend, Bug weiß geflockt. Mit wachem Blick sehe ich segelnde Schiffe, gleich blicken auf ein gewaltiges Riff. Am Abend.  Verglühend die Sonne im Meer eintaucht, langsam die Nacht den Tag nimmt, weil er verbraucht. Der Wind spielt sanft mit meinen Haaren, ein Sternenhimmel will...

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  • Bochum
  • 02.05.26
  • 12
  • 3
Natur

Tschüss April
Gedicht: Der Mai ist da

Fahrt in den Mai. Ich radelte am Wegesrand, doch dieser war nicht interessant. So fuhr ich dort, wo niemand war, und fand es wirklich wunderbar. Der Mai ist da... Alles schien im anderen Licht, so abseits-ach, ich fass es nicht. So sah ich Dinge, wunderschön, viel schöner als ich je gesehen.  Der Mai ist da... Erblickte im Wald ein scheues Reh, einen Bootssteg, mit  Blick auf den See. Hier bin ich richtig, genau hier. Ich roch den Boden unter mir. Der Mai ist da... Ich blieb ,den ganzen...

  • Nordrhein-Westfalen
  • Bochum
  • 30.04.26
  • 15
  • 3
Ratgeber

Pflege oder Produktflut?
Ich wollte mich nur waschen

Geht es euch auch so, dass ihr euch manchmal völlig überfordert fühlt - und plötzlich an diese Zeit zurückdenkt, in der man einfach zur Flasche Apfelshampoo gegriffen hat? Einmal unter die Brause gestellt, Augen zu, und zack - man stand gedanklich mitten in einer Apfelplantage. Frisch, unkompliziert, fertig. Kein Konzept, kein Pflegeplan, keine wissenschaftliche Abhandlung über die emotionale Lage der eigenen Haarspitzen. Heute dagegen hat man schnell das Gefühl, schon im eigenen Badezimmer...

  • Nordrhein-Westfalen
  • Bochum
  • 24.04.26
  • 23
  • 3
Poesie

Wie ein Strandabschnitt zu einem Lebensabschnitt wird

Es gibt Orte, die wir besuchen - und solche, die uns in Erinnerung bleiben. Manchmal ist es nur ein unscheinbarer Abschnitt am Strand, ein paar Meter Sand zwischen Dünen und Wasser. Manchmal ist es aber auch mehr als das. Vielleicht war es der erste Urlaub, das erste tiefe Durchatmen nach einer physischen oder psychischen Anstrengung. Man erinnert sich an den wundervollen Moment, in dem man einfach nur dasitzen konnte, ohne auch nur irgendetwas zu müssen. Das Rauschen der Wellen, der Wind, der...

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  • Bochum
  • 22.04.26
  • 8
  • 4
Poesie
2 Bilder

A p h o r i s m u s
"Im Leben hat alles denselben Wert und ein Ding ist nicht schlechter als ein Wort oder ein Duft oder ein Traum." - Rainer Maria Rilke

Rainer Maria Rilke (1875 - 1926), eigentlich René Karl Wilhelm Johann Josef Maria Rilke, österreichischer Erzähler und Lyriker; gilt als einer der bedeutendsten Dichter der literarischen Moderne. Übrigens: Die Inschrift auf dem Grabstein in Raron im Schweizer Kanton Wallis stammt von ihm selbst. Sie lautet: «Rose, oh reiner Widerspruch, Lust, Niemandes Schlaf zu sein unter soviel Lidern.» - Quelle: klicke hier ......

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  • Bochum
  • 10.04.26
  • 36
  • 8
Poesie
4 Bilder

A p h o r i s m u s
"Heute vor dem Busen, morgen vor dem Besen." - Abraham a Sancta Clara (1644 - 1709)

Abraham a Sancta Clara (Ordensname) * 2. Juli 1644 als Johann Ulrich Megerle - genannt auch Megerlin - in Kreenheinstetten; † 1. Dezember 1709 in Wien, war ein deutscher römisch-katholischer Geistlicher, Prediger und Schriftsteller. Er gilt mit rund 600 Einzelschriften als bedeutendster deutscher katholischer Prediger und Poet der Barockzeit. - Quelle: Wikipedia...

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  • Bochum
  • 08.04.26
  • 33
  • 8
Poesie
3 Bilder

G e d i c h t
Ne m'oubliez pas ... Forget-me-not ... Vergissmeinnicht ... - August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798 - 1874)

Es blüht ein schönes Blümchen auf unsrer grünen Au, sein Aug' ist wie der Himmel so heiter und so blau. Es weiß nicht viel zu reden und alles, was es spricht, ist immer nur dasselbe, ist nur: Vergissmeinnicht. Da kann ich auch nicht reden und nur mein Herze spricht, so bange nur, so leise und nur: Vergissmeinnicht ... Übrigens:  Aufgrund seines Namens ist das Vergissmeinnicht ein internationales Symbol für die Erinnerung sowie für liebevollen Abschied, verbunden mit dem Wunsch nicht aus dem...

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  • Bochum
  • 06.04.26
  • 37
  • 9
Kultur
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H a i k u
"Zu Boden gefallen, zur Wurzel geneigt - Abschied der Blüte." - Matsuo Bashō (1644 - 1694)

oder: "Hätte ich eine Stimme, würde ich für sie singen - fallende Kirschblüten." Die Kirschblüte (Sakura) ist das nationale Symbol Japans und steht für die Schönheit und Vergänglichkeit des Lebens. Die Blüten fallen nach kurzer Zeit und erinnern uns daran, wie kostbar jeder Augenblick ist ... Matsuo Bashō, eigentlich Matsuo Munefusa, war ein japanischer Dichter. Er gilt als bedeutender Vertreter der japanischen Versform Haiku. Bashō und seine Schüler erneuerten die bis dahin humorvoll...

  • Nordrhein-Westfalen
  • Bochum
  • 04.04.26
  • 34
  • 9
Poesie
Übrigens: Narzissen sind in allen Teilen giftig. Sie enthalten u. a. das Alkaloid "Lycorin", besonders hoch konzentriert in den Zwiebeln der Pflanze.
4 Bilder

L y r i k
Osterbitte ... - Arno Holz (1863 - 1929)

Vom Turme klangen die Osterglocken über des Kirchhofs trauernde Gruft und gleich verwehten Blütenflocken verschwamm ihr Klang in der Morgenluft. Mich aber riefen sie in die Weite und ließen mich nicht im dumpfen Haus und unter der Osterlieder Geleite zog ich die Straßen zum Tore hinaus. Weit hinter mir im Morgendämmer sich das Gemäuer der Stadt verlor und selbst das Pochen der Eisenhämmer traf nur gedämpft noch an mein Ohr. Doch dehnte sich immer weiter und weiter vor meinen Blicken der sonnige...

  • Nordrhein-Westfalen
  • Bochum
  • 31.03.26
  • 35
  • 6

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