Gedicht

Beiträge zum Thema Gedicht

Poesie
14 Bilder

G e d i c h t
O trübe diese Tage nicht ... - Theodor Fontane (1819 - 1898)

O trübe diese Tage nicht, sie sind der letzte Sonnenschein; Wie lange und es lischt das Licht und unser Winter bricht herein. Dies ist die Zeit, wo jeder Tag viel Tage gilt in seinem Wert, weil man's nicht mehr erhoffen mag, dass so die Stunde wiederkehrt. Die Flut des Lebens ist dahin, es ebbt in seinem Stolz und Reiz und sieh, es schleicht in unsern Sinn ein banger, nie gekannter Geiz; Ein süßer Geiz, der Stunden zählt und jede prüft auf ihren Glanz - O sorge, dass uns keine fehlt und gönn...

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  • 22.10.26
  • 28
  • 6
Ratgeber

Gudrun-Anna Wirbitzky
Morgendlicher Stolperstart

Der Wecker schrillt, das Bett schubst mich heraus, ich stolpere ungebremst quer durch das Haus. Der Zeh rammt  kurz das Bein vom Tisch, ich glaub dieser Tag der mag mich nicht. Verschlafen tapse ich Richtung Küchenlicht, die Kaffeemaschine im Streik, sie will heut nicht. Sie hustet kurz, gibt nur einen matten Ton, hinter mir nervt schon Wer am Telefon. Das Toastbrot springt mich auch noch an, ich merk das dieser Tag nichts werden kann. Beim Zähneputzen drück ich viel zu fest, die Zahnpasta gibt...

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  • 13.10.26
  • 26
  • 4
Blaulicht

Gudrun-Anna Wirbitzky
Alles SOKO oder was?

Ich bin Krimi-Fan: Wenn im deutschen Fernsehen ein Ast vom Baum fällt, landet er mit  beinahe 100-prozentiger Wahrscheinlichkeit auf einer werdenden Leiche - und Sekunden später bremst eine Sonderkommission (Soko) mit quietschenden Reifen am Tatort. Die Deutsche Fernsehlandschaft ist chronisch übervölkert von Soko's. Doch wie kam es eigentlich zu dieser unaufhaltsamen Epidemie der Feierabend - Ermittler? 1978: Die Republik schlummerte friedlich vor sich hin, denn das Vorprogramm war zu...

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  • 11.10.26
  • 39
  • 4
Natur

Gudrun-Anna Wirbitzky
Das Blatt 🍁

Der frühe Morgen... Ein feiner Nebelschleier lag wie eine weiche Decke über unseren kleinen Wäldchen als ich heute unsere Haustür öffnete. Schon nach wenigen Schritten tauchte die tiefliegende Oktobersonne den Weg in ein warmes, goldenes Licht. Unter meinen Schuhen raschelte das Laub. Es war ein dichtes Meer aus tiefen Rot, leuchtenden Orange und Gold. Ab und zu löste sich mit leisen Sausen ein Blatt von den Bäumen und tanzte im Wind zu Boden. Der Duft feuchter Erde begleitete mich auf meinem...

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  • 07.10.26
  • 18
  • 7
Poesie

Gudrun-Anna Wirbitzky
Einer der immer lacht

Viele, viele Jahre sind eine verdammt lange Zeit. Man vergisst Gesichter, Namen, Orte. Aber manche Dinge überdauern alles. Da lachte wer... Als ich dieses vertraute, unbeschwerte Lachen hörte, wurde ich nachdenklich. Es war ein akustisches Deja-vu. Ich wirbelte herum. Mein Blick traf einen Mann dessen Namen ich beim besten Willen nicht nennen konnte. Kein einziges Merkmal in seinem Gesicht kam mir bekannt vor. Ich starrte ihn an, gefangen zwischen der absoluten Gewissheit, ihn zu kennen, und...

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  • 03.10.26
  • 17
  • 6
Poesie

Gudrun-Anna Wirbitzky
Welcome Oktober 🍁

Der Oktober zieht durch das Land mit bunten Pinseln in der Hand Er malt die Blätter farbig an wie es der Herbst am besten kann Die Wälder leuchten weit und breit ich liebe diese bunte Zeit Kühler Wind streift durch die Straßen  Schritt für Schritt die Blätter rascheln Der Nebel steigt am Morgen auf Der Herbst ist da...                     Ich freu mich drauf.

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  • 30.09.26
  • 13
  • 5
Poesie

Gudrun- Anna Wirbitzky
Ein starkes Stück

Verrückte Zeiten. Die Jacke fliegt in die Ecke, die Sonnenbrille sitzt perfekt, ja ist es denn zu glauben, der Sommer feiert fröhlich, im September ein Comeback. Der Herbst sieht es gelassen, meldet - er käme bald zurück, es ist doch nicht zu fassen, ich nenne das...  ein starkes Stück.

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  • 27.09.26
  • 17
  • 4
Kultur
7 Bilder

G e d i c h t
"Des Schmerzes Frucht ..." - Gustav Schüler (1868 - 1938)

Soviel du auch verloren, lerne daraus, mein Herz - Nur die voll Torheit, die Toren, lernen nichts vom Schmerz. Erkenne, was hingefallen, was dir das Leben zertrat - Mache dich los von dem allen, geh' deinen Pfad. Halt' das lebendige Heute, vertreib' es nicht sogleich - Sei nicht der Schmerzen Beute, werde durch Schmerzen reich. . . Übrigens: Die 'Schwarznuss' (Juglans nigra), auch "Black Walnut" genannt, besitzt eine ausgesprochen harte Schale, die mit gewöhnlichen Nussknackern nicht zu knacken...

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  • 22.09.26
  • 47
  • 11
Ratgeber
KI Foto Pixabay
2 Bilder

Gudrun-Anna Wirbitzky
Das Leben ist kein Handgepäck

Das Leben lässt sich nicht auf ein paar vorgeschriebene Maße und geringes Gewicht reduzieren, es benötigt Tiefe und Raum. Im Gegensatz zum minimalistischen Reisen oder dem Leben aus dem Handgepäck ist das echte Leben komplex, voller unerwarteter Wendungen und schwerwiegender Erfahrungen. Oft ist unser Leben so vollgepackt das es schwer wiegt. Handgepäck ist das nicht gerade, oder? Mir fallen dazu gerade ein paar Verse ein : So zum Vergleich. Das Leben ist kein Handgepäck  Da stehst du nun an...

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  • Bochum
  • 21.09.26
  • 13
  • 6
Ratgeber

Gudrun-Anna Wirbitzky
MHD im Alter

Wie der Herbst das Ende des Jahres markiert, steht diese Phase auch für die späte Zeit des menschlichen Daseins. Eine Lebensphase die oft Ruhe und Freiheit, aber auch Abschiede, körperliche Einschränkungen bringt. Oberflächlichkeiten verlieren an Wert. Die über Jahrzehnte gesammelte Lebenserfahrung schenkt Gelassenheit. Zeit wird zu eigenen Gut. Den Herbst des Lebens  mit Zuversicht betrachten, bedeutet, den Fokus auf die besondere emotionale Ernte, die innere Freiheit und die neuen...

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  • 18.09.26
  • 52
  • 7
Poesie

G e d i c h t
"Die Zeit ..." - Johann Ludwig Tieck (1773 - 1853)

So wandelt sie, im ewig gleichen Kreise die Zeit nach ihrer alten Weise, auf ihrem Wege taub und blind, das unbefang'ne Menschenkind erwartet stets vom nächsten Augenblick ein unverhofftes seltsam neues Glück. Die Sonne geht und kehret wieder, kömmt Mond und sinkt die Nacht hernieder, die Stunden, die Wochen abwärts leiten, die Wochen bringen die Jahreszeiten. Von außen nichts sich je erneut, in dir trägst du die wechselnde Zeit, in dir nur Glück und Begebenheit. - geschrieben im Jahre 1798...

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  • Bochum
  • 14.09.26
  • 35
  • 5
Freizeit
Fotobearbeitung.
Barbara Steffens
2 Bilder

Gudrun-Anna Wirbitzky
Herbstgedanken

Es ist schon ein besonderes Gefühl, wenn der Herbst alte Türen im Kopf öffnet. Regen an die  Scheiben prasselt... Wenn dich Gedanken ereilen: Dich wie ein warmer Mantel an einem kalten Tag liebevoll umhüllen. Ich blicke gerade zurück. Es tut richtig gut, diesen Bildern meiner Kindheit - dem Toben mit der Schwester, dem Drachensteigen und dem Rascheln des Laubs unter unseren kleinen Füßen - für einem Moment nachzuhängen. Der Sommer. Der Sommer laut, aktiv und nach außen gerichtet, geht. Wir sind...

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  • Bochum
  • 13.09.26
  • 19
  • 5
Poesie
4 Bilder

G e d i c h t
"Edelweiß ..." - Hermann Lingg (1820 - 1905)

Hoch auf Felsen, nah beim Eis, nahe bei dem Licht der Sterne blühst du, holdes Edelweiß, allen andern Blumen ferne, fern von aller Frühlingslust einsam an der Felsen Brust. . . Eine Legende besagt, dass das Edelweiß aus vielen Tränen entstanden sei. So verliebte sich eine wunderschöne Eisjungfrau in einen sterblichen Jäger. Als sie von dessen Untreue erfuhr, stürzte sie sich voller Kummer in die Tiefen einer Gletscherspalte und überall dort, wo ihre Tränen auf den harten Fels trafen und...

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  • Bochum
  • 10.09.26
  • 48
  • 12
Poesie
7 Bilder

G e d i c h t
"Lebenskunst ..." - Otto Reutter (1870 - 1931) eigtl. Otto Pfützenreuter - Liedermacher und Humorist ...

Ach, was sind wir dumme Leute - wir genießen nie das Heute. Unser ganzes Menschenleben ist ein Hasten, ist ein Streben, ist ein Bangen, ist ein Sorgen - Heute denkt man schon an Morgen. Morgen an die spät're Zeit und kein Mensch genießt das Heut. Auf des Lebens Stufenleiter eilt man weiter, immer weiter. Nutz den Frühling deines Lebens, leb' im Sommer nicht vergebens, denn gar bald stehst du im Herbste, bis der Winter naht, dann sterbste. Und die Welt geht trotzdem heiter immer weiter, immer...

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  • Bochum
  • 05.09.26
  • 16
  • 9
Poesie
2 Bilder

Gudrun - Anna Wirbitzky
September: Wenn der Sommer langsam geht

Vorfreude... Wenn der Sommer sich jeden Tag mehr verabschiedet kommen sie die ersten herbstlichen Gedanken. Nach der Hitze einiger dieser Sommertage freue ich mich auf den Herbst. Wenn die Tage kürzer werden, bietet mir diese Jahreszeit eine einzigartige Mischung aus visueller Ästhetik im Freien und die Geborgenheit in unseren vier Wänden. Buntes Herbstlaub, goldenes Licht, klare Luft ,mystischer Nebel am Morgen. Es ist Kuschelzeit: Der perfekte Moment, um mit Decke, Buch und Tee auf dem Sofa...

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  • Bochum
  • 01.09.26
  • 23
  • 5
Poesie

Gudrun Anna Wirbitzky
Sonnenfrei - Gedicht

Sonnenfrei - Gedicht Hurra, die Sonne macht heut` blau, der Himmel macht auf Schlabber- Grau. Die Sonnencreme bleibt im Schrank, dem Wolkenhimmel besten Dank. Mein Eckchen auf Balkonien wie krass, schenkt mir grad ein Regennass. Ich erfreue mich der Sonnenpause, Füße hoch ich bleib Zuhause.     

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  • Bochum
  • 30.08.26
  • 13
  • 4
Poesie

Gudrun - Anna Wirbitzky
Tür auf Kinder raus

,,Tür auf Kinder raus!"- so hieß es für uns Kinder damals. Eine schöne Zeit für viele von uns... ⬇️ Blick zurück.  Ein lauter Ruf, die Freiheit rief, die Kinderschar nach draußen lief. Planlos, kein Smartphone, keine Uhr, es trieb und stets in die Natur. Wir bauten Buden, kletterten hoch, bis Dunkelheit den Tag durchzog. Ein Schubs, ein Sturz war piep egal, wir lebten ohne Warnsignal. Das dunkel rief uns stets nach Haus, der Tag war um - das Licht war aus. Ein wildes Leben, frei und laut, gern...

  • Nordrhein-Westfalen
  • Bochum
  • 28.08.26
  • 80
  • 5
Poesie
5 Bilder

G e d i c h t
"Eine Welke ..." - Rainer Maria Rilke (1875 - 1926)

Leicht, wie nach ihrem Tode, trägt sie die Handschuh, das Tuch. Ein Duft aus ihrer Kommode verdrängte den lieben Geruch, an dem sie sich früher erkannte. Jetzt fragte sie lange nicht, wer sie sei (eine ferne Verwandte) und geht in Gedanken umher und sorgt für ein ängstliches Zimmer, das sie ordnet und schont, weil es vielleicht noch immer dasselbe Mädchen bewohnt. Übrigens: Entstanden ist das Gedicht im Jahre 1918. Ein melancholisches und vielleicht auch ein wenig tragisches ...

  • Nordrhein-Westfalen
  • Bochum
  • 26.08.26
  • 30
  • 9
Poesie
2 Bilder

G e d i c h t
"Lied ..." - Christian Friedrich Hebbel (1813 - 1863)

Komm, wir wollen Erdbeer'n pflücken, ist es doch nicht weit zum Wald, wollen junge Rosen brechen, sie verwelken ja so bald! Droben jene Wetterwolke, die dich ängstigt, fürcht' ich nicht; Nein, sie ist mir sehr willkommen, denn die Mittagssonne sticht. All die sengend-heißen Strahlen, die uns drohen, löscht sie aus und wenn sie sich selbst entladet, sind wir lange schon zu Haus! Tändelnd flecht' ich dann die Rosen in dein dunkelbraunes Haar und du bietest Beer' um Beere meinen durst'gen Lippen...

  • Nordrhein-Westfalen
  • Bochum
  • 23.08.26
  • 39
  • 10
Kultur

Gudrun-Anna Wirbitzky
Lasst uns Leben

Ein paar Verse nur: Die Rente läuft, die Zeit stets knapp, kein Wecker schlägt uns mehr den Takt. Wir lachen laut, lieben alles bunt, zum Feiern gibt es manchen Grund.  Erzähl mir nix von stiller Ruh, wir leben los, lernen noch dazu. Das Leben wartet, wir sind hier, noch schmecken Wein und kühles Bier. Wir kosten jeden Tag voll aus, sogar das Sofa schreit geht raus. Das Leben schmeckt nach Abenteuer, in uns brennt noch reichlich Feuer. Der Weg geht weiter, Schritt für Schritt, wir Powern noch...

  • Nordrhein-Westfalen
  • Bochum
  • 18.08.26
  • 44
  • 5
Poesie
Hibiscus syriacus 'Blue Chiffon', auch Strauch-Eibisch genannt, zählt zur Familie der Malvengewächse.
5 Bilder

G e d i c h t
"Korrespondenzen" - Charles Baudelaire (1821 - 1867)

Es gibt Düfte, frisch wie Kinderwangen, süß wie Oboen, grün wie junges Laub, verderbte Düfte, üppige, voll Prangen wie Weihrauch, Ambra, die zu uns im Staub den Atemzug des Unbegrenzten bringen und unserer Seele höchste Wonnen singen. . . . Im Alter von fünf Jahren wurde Baudelaire durch den Tod seines 67-jährigen Vaters Halbwaise. Zusätzlich traumatisiert durch die rasche Wiederheirat seiner Mutter sowie durch Umzüge von Paris nach Lyon (1832) und wieder zurück nach Paris (1836), entwickelte...

  • Nordrhein-Westfalen
  • Bochum
  • 14.08.26
  • 34
  • 7
Freizeit
Spiel mir das Lied von Crange.
22 Bilder

Gudrun A. Wirbitzky
Unsere Fünfundfünfzig Jahre Crange

Spiel mir das Lied von Crange. Die Wiederkehr der  geliebten Cranger Kirmes am Kanal bringt den unvergleichlichen Rummel, den Duft von Mandeln und Bratwurst sowie das echte Reviergefühl. In kurzen, fröhlichen Reimen von mir sicher am besten auf den Punkt gebracht, mach ich das einfach. Zunächst ein Rückblick: Mit 17 Jahren hat die Cranger Kirmes meist eine ganz besondere Anziehungskraft: Man zieht das erste Mal völlig frei mit Freunden über den Rummel, genießt die lauen Sommerabende am Rhein -...

  • Nordrhein-Westfalen
  • Bochum
  • 11.08.26
  • 19
  • 6
Freizeit

Gudrun A. Wirbitzky
Zwei Beine

Der Mensch geht in seinem Leben im Schnitt etwa 150 bis 200 Millionen Schritte. Das entspricht einer Strecke von rund 130.000 bis 170.000 Kilometern. Damit umrunden unsere Beine die Erde in einem durchschnittlichen Menschenleben etwa drei-bis viermal. Zahlen und Fakten im Überblick: Hier wird eine tägliche Strecke von 5-6 Kilometern angesetzt. Etwa 6.000 bis 7.500 Schritte geht ein Mensch am Tag im Alltag. Das sind über das ganze Leben gerechnet fast vier Erdumrundungen am Äquator. Aktive...

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  • Bochum
  • 06.08.26
  • 24
  • 6
Wetter

Gudrun A. Wirbitzky
Gedicht zur Nacht

In der Nacht. Schwarze Wolken am Firmament, es ist als wenn ein Feuer brennt. Ein Blitz teilt jäh die finstere Nacht, die Erde bebt in wilder Macht. Von kurzer Dauer sollt es sein, Tags darauf herrscht eitel Sonnenschein.

  • Nordrhein-Westfalen
  • Bochum
  • 04.08.26
  • 11
  • 3
Natur
8 Bilder

Gudrun A. Wirbitzky
Schöne Augenblicke

Ein ruhiger Morgen am Meer schenkt uns frische, kühle Luft, eine sanfte Brandung und den goldenen Glanz der aufgehenden Sonne am weiten Horizont. Das Wasser rollt ruhig und sanft heran, und macht ein leises beruhigendes Geräusch. Warum das nicht von allen Menschen wahrgenommen wird habe ich nie verstanden. Ist doch spürbar. Ich liebe es wenn... Ein frischer Wind vom Wasser herüber weht und den Kopf frei macht. Diesen Frieden im Alltag spüren wäre mitunter schön, lässt sich aber nicht immer...

  • Nordrhein-Westfalen
  • Bochum
  • 03.08.26
  • 13
  • 7
Natur
4 Bilder

Gudrun-Anna Wirbitzky
Pilzgericht-Gedicht

Ein großer brauner Champion, dem war es ein wenig bange, im Dunkeln lebte er lange Zeit, seine Angst galt einer Pfanne. Er hatte weder Aug' noch Ohr,  roch frisch nach Waldesgrunde, im Körbchen wurde er getragen, und das so manche Stunde. Angekommen... Gewaschen wurd er und geputzt, frisch hergemacht- was vielen nutzt. Gespannt schaute der kleine Braune, die Küche an bei bester Laune.  Plötzlich macht es klack und hell, die Bratpfanne zischte laut und schnell. Pilzgedanken: Geschmort fühlte er...

  • Nordrhein-Westfalen
  • Bochum
  • 27.07.26
  • 18
  • 5
Freizeit

Gudrun-Anna Wirbitzky
Gedicht: Prima Klima

Prima Klima... Verse nur. Der Sommer macht auf kochend heiß, es fließt am Körper heiß der Schweiß, das Eis zerläuft im Halse schon, und schuld daran ist das Ozon. Am Badesee herrscht Rudelsitzen, gemeinsam heißt es weiter Schwitzen.  Das Wasser lau - gefühlte dreißig Grad, Erfrischung ist hier nichts im Bad. Die Liegewiese kein Genuss, frühzeitig machen wir dann Schluss.  Der Heimweg... Der Motor kocht, das Navi auf Alarm, die Luft wirkt nun geschmolzen warm. Das Lenkrad brennt wir fahren heim,...

  • Nordrhein-Westfalen
  • Bochum
  • 26.07.26
  • 17
  • 5
Wetter

Gudrun-Anna Wirbitzky
Abgekühlt

Wetter... Die nächste Hitzewelle in Deutschland deutet sich zum Monatswechsel hin zu den ersten Augusttagen. Nachdem ein Skandinavien-Tief die extrem Temperaturen der vergangenen Tage spürbar gedämpft hat, bleibt es in der aktuellen Woche zunächst wechselhaft und mäßig warm. Ab Dienstag, dem 21.Juli, setzt sich schrittweise wieder Hochdruckeinfluss durch. Eine neue Hitzeblase, wird uns wieder schwitzen lassen. Leute, es ist Sommer packen wir es an. Ein paar entspannte Verse vorab... Abgekühlt:...

  • Nordrhein-Westfalen
  • Bochum
  • 19.07.26
  • 23
  • 4
Kultur
6 Bilder

G e d i c h t
"Aus meiner Kinderzeit ..." - Joachim Ringelnatz (1883 - 1934), eigentlich Hans Bötticher, Lyriker, Erzähler und Maler

Aus meiner Kinderzeit Vaterglückchen, Mutterschößchen, Kinderstübchen, trautes Heim, Knusperhexlein, Tantchen Rös'chen, Kuchen schmeckt wie Fliegenleim. Wenn ich in die Stube speie, lacht mein Bruder wie ein Schwein. Wenn er lacht, haut meine Schwester. Wenn sie haut, weint Mütterlein. Wenn die weint, muss Vater fluchen. Wenn er flucht, trinkt Tante Wein. Trinkt sie Wein, schenkt sie mir Kuchen: Wenn ich Kuchen kriege, muss ich spein. ... das Gedicht ist übrigens im Jahre 1928 entstanden....

  • Nordrhein-Westfalen
  • Bochum
  • 16.07.26
  • 12
  • 5
Poesie
Stillleben mit Hagebutte und Orientalischem Beistelltisch
3 Bilder

A p h o r i s m u s
Als ob Kunst nicht auch Natur wäre und Natur Kunst! - Christian Morgenstern (1871 - 1914)

Geboren wird Christian Morgenstern am 6. Mai 1871 in München. Vater wie Mutter entstammen Malerfamilien, der Vater Carl Ernst Morgenstern ist Landschaftsmaler, der mit seiner Staffelei ein unruhiges Wanderleben führt. Die Familie wohnt zwar in München, die Sommermonate werden aber regelmäßig in oberbayerischen Gebirgsorten verbracht. Morgenstern kommt in den Genuss eines sehr unregelmäßigen, unvollkommenen Schul- und Privatunterrichts. Das Rastlose, Unstete seiner späteren Jahre liegt hier...

  • Nordrhein-Westfalen
  • Bochum
  • 15.07.26
  • 33
  • 8

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