Gudrun-Anna Wirbitzky
Mein Gedicht: Der Weg-eine Reise nur
- Foto:Leaty 79 Pixabay.
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Gedicht:
Das Telefon klingelte in der Nacht,
es klingelte laut und aufgebracht.
Ich dachte, da gehst du nicht ran;
Ich tat es doch,...irgendwann.
Ein alter Freund, lang ist es her,
inzwischen schon ein ,,Irgendwer",
erzählte mir, er gehe auf Reise.
Meine Gedanken: Etwas getrunken-kleine Meise?
Blumig schildete er mir dann,-nachts um vier-,
was man so erleben kann.
Er wollte gerne;;Tschüss" sagen,
plauderte von vergangenen Tagen.
Er, der nun das ,,Weite" sucht,
habe kein ,,Zurück" gebucht.
Schlaftrunken:
Noch immer müde war mein Trott,
vor mir nun ein Kaffee Pott.
Als sie kamen ,meine Lebensgeister,
nahm er Abschied,...Scheibenkleister.
Müde:
Was so manche Leute denken,
an weiteren Schlaf war nicht zu denken.
Am anderen Tag rief ich dann,
unseren Freund noch einmal an.
Wünschte gute Reise,
komm gut an,
treffen uns, sag mir ob und wann...
Eine Monat später:
Einen Brief hatte er hinterlassen und geschrieben,
es würde ihm am Herzen liegen,
seine letzte Reise hätte er angetreten,
wir möchten bitte für ihn beten.
Betroffen:
Er wollte mir noch eines sagen:
,,Du warst ein Freund an vielen Tagen,
auch als es zu Ende ging mit mir,
warst Du für mich da, ich danke Dir.
(Text aus meiner Gedichtssammlung 2005)
Copyright Gudrun-Anna Wirbitzky
Anmerkung: Schon über 20 Jahre her doch unvergessen. Als ich jetzt für myheimat meine Gedichte durchstöberte fand ich diese ebenso alten Zeilen. Das ich inzwischen ein besserer Zuhörer bin dürfte mit dieser einen schlaflosen Nacht zu tun haben.
RIP...
Bürgerreporter:in:Gudrun-Anna Wirbitzky aus Bochum |
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