Das Unfassbare
Gedicht: Die Fremde
- Kokah111.Pixabay
- hochgeladen von Gudrun-Anna Wirbitzky
Eine seltsame Begegnung.
Ich traf sie doch ich kannte sie nicht.
Sie sprach mich an: ,,Ich bin nicht ich...".
Verwirrt blieb ich stehen, schaute sie an,
sie wirkte verloren, ich fragte mich, seit wann?
,,Ich bin so alleine", fuhr sie fort,,, "
einsam an einem pulsierenden Ort.
Es ist um mich dunkel, gar nicht mehr hell."
Sie benötigte Hilfe ,bemerkte ich schnell.
Wir sprachen noch lange, bis in die Nacht,
das was ich hörte, hätte ich niemals gedacht.
Nicht vergessen, ich kannte sie nicht,
aber sie meinte, nun sehe sie Licht.
,,Du hast mir geholfen, ich sehe wieder hell."
Nun saß ich im Dunkeln und dachte:
So schnell?
Ich traf sie wieder im vergangenen Jahr,
sie steckte voller Leben, wie wunderbar.
Bis heute kenne ich ihren Namen nicht.
Sie flüsterte: Nicht böse sein, ich behalt ihn für mich.
Nach unserem Gespräch habe sie sich Hilfe geholt,
diese Worte haben meinen Einsatz belohnt.
Wenn ihr glaubt, das gibt es kaum,
tatsächlich passiert...
Es war kein Traum.
Ein vor Jahren zurückliegendes Erlebnis auf der Cranger-Kirmes.
Das war der Tag als ich
meinen Mann bat sich allein auf den Heimweg zu machen.
Er verstand...
Ich fand das lieb von ihm.
Text:Copyrights Gudrun-Anna Wirbitzky 2020
Bürgerreporter:in:Gudrun-Anna Wirbitzky aus Bochum |
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