Nachdenkliches

Beiträge zum Thema Nachdenkliches

Poesie
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G e d i c h t
O trübe diese Tage nicht ... - Theodor Fontane (1819 - 1898)

O trübe diese Tage nicht, sie sind der letzte Sonnenschein; Wie lange und es lischt das Licht und unser Winter bricht herein. Dies ist die Zeit, wo jeder Tag viel Tage gilt in seinem Wert, weil man's nicht mehr erhoffen mag, dass so die Stunde wiederkehrt. Die Flut des Lebens ist dahin, es ebbt in seinem Stolz und Reiz und sieh, es schleicht in unsern Sinn ein banger, nie gekannter Geiz; Ein süßer Geiz, der Stunden zählt und jede prüft auf ihren Glanz - O sorge, dass uns keine fehlt und gönn...

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  • 22.10.26
  • 28
  • 6
Freizeit
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Gudrun-Anna Wirbitzky
Marie und ihre kleine Zeitreise

Es war ein goldener Oktobernachmittag, als Marie auf ihren Balkon saß und eine Tasse Hibiskus -Tee in den Händen hielt. Das Laub der alten Kastanie tanzte im Wind, und für einen kurzen Moment war es nicht das Jahr 2026,das vor ihren Augen Revue passierte, sondern eine weit entfernte, wunderbar lebendige Zeit: Ihre eigene Kindheit in den 1950er-und 60-er Jahren.  Ein leises Lächeln stieg in ihr auf, als sie an den alten, roten Hula-Hoop-Reifen dachte. Wie stolz sie gewesen war, als sie den Dreh...

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  • 17.10.26
  • 50
  • 4
Poesie

Gudrun-Anna Wirbitzky
Einer der immer lacht

Viele, viele Jahre sind eine verdammt lange Zeit. Man vergisst Gesichter, Namen, Orte. Aber manche Dinge überdauern alles. Da lachte wer... Als ich dieses vertraute, unbeschwerte Lachen hörte, wurde ich nachdenklich. Es war ein akustisches Deja-vu. Ich wirbelte herum. Mein Blick traf einen Mann dessen Namen ich beim besten Willen nicht nennen konnte. Kein einziges Merkmal in seinem Gesicht kam mir bekannt vor. Ich starrte ihn an, gefangen zwischen der absoluten Gewissheit, ihn zu kennen, und...

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  • 03.10.26
  • 17
  • 6
Kultur
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G e d i c h t
"Des Schmerzes Frucht ..." - Gustav Schüler (1868 - 1938)

Soviel du auch verloren, lerne daraus, mein Herz - Nur die voll Torheit, die Toren, lernen nichts vom Schmerz. Erkenne, was hingefallen, was dir das Leben zertrat - Mache dich los von dem allen, geh' deinen Pfad. Halt' das lebendige Heute, vertreib' es nicht sogleich - Sei nicht der Schmerzen Beute, werde durch Schmerzen reich. . . Übrigens: Die 'Schwarznuss' (Juglans nigra), auch "Black Walnut" genannt, besitzt eine ausgesprochen harte Schale, die mit gewöhnlichen Nussknackern nicht zu knacken...

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  • 22.09.26
  • 47
  • 11
Ratgeber
KI Foto Pixabay
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Gudrun-Anna Wirbitzky
Das Leben ist kein Handgepäck

Das Leben lässt sich nicht auf ein paar vorgeschriebene Maße und geringes Gewicht reduzieren, es benötigt Tiefe und Raum. Im Gegensatz zum minimalistischen Reisen oder dem Leben aus dem Handgepäck ist das echte Leben komplex, voller unerwarteter Wendungen und schwerwiegender Erfahrungen. Oft ist unser Leben so vollgepackt das es schwer wiegt. Handgepäck ist das nicht gerade, oder? Mir fallen dazu gerade ein paar Verse ein : So zum Vergleich. Das Leben ist kein Handgepäck  Da stehst du nun an...

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  • 21.09.26
  • 13
  • 6
Poesie
Stillleben mit Glasaugen für Puppen
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A p h o r i s m u s
Das Leben ist nichts als eine Reihe köstlicher Augenblicke, verdichtet zu einer "mauvaise quart d'heure"... - Oscar Wilde (1854 - 1900)

Dieses berühmte Zitat von Oscar Wilde (1854 - 1900) aus dem Jahr 1893 bringt Wildes typisch melancholisch-ironischen Blick auf die Vergänglichkeit und die oft bittere Realität des Daseins auf den Punkt. Die "schlechte Viertelstunde" beschreibt im übertragenen Sinn einen kurzen Moment der Peinlichkeit, des Schreckens oder des Leids. Statt Freude als flüchtig zu betrachten, sieht er das gesamte Leben als eine Ansammlung schöner Momente, die jedoch letztlich alle auf jenen einen, unvermeidlichen...

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  • 23.06.26
  • 40
  • 7
Poesie
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Gudrun-Anna Wirbitzky
Gedicht: Strand des Lebens 🌞

Jeder von uns hat seinen eigenen Strand. Hier ein paar Verse dazu... ✍️ Am Strand des Lebens, still unendlich weit, schaust du auf Wellen, oft sanft und sacht, sie spülen weg was du eben gedacht. Am Strand des Lebens, ist es oft stürmisch und rauh, so denke ich wenn ich heute auf ein "Gestern" schau. Am Strand des Lebens... Über das Meer schweift mitunter mein Blick, ich schaue nach vorn, nicht nur zurück. Am Strand des Lebens... Bin nicht allein, du hältst schon lang, meine Hand. Ich sage dir...

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  • 09.06.26
  • 17
  • 7
Ratgeber

Gudrun-Anna Wirbitzky
Der moderne Mensch

Der moderne Mensch lebt unter uns, weitverbreitet, artgerecht gehalten. Ständig neue Aktivitäten, unterwegs sein. Die Urlaubsreise, Menschen kennenlernen, möglichst viele schon kurz vor Flug. Wieviel Freunde hast du, wieviel bist du unterwegs? Was tue ich hier, was tue ich dort? Was ist los, Partytime? Der moderne Mensch scheint unruhig, wird noch unruhiger, wenn er unterwegs ist. Er hat seine Medien eingepackt. Es könnte ja jemand anrufen, faxen, simsen, und, und, und. Seine Finger gleiten...

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  • 05.06.26
  • 16
  • 4
Ratgeber

Der Brief
Die Zeit vergeht wie im Fluge- dabei hat doch niemand welche

Sorry, ich habe keine Zeit. Wirklich heute keine Zeit, super wichtige Angelegenheiten zu erledigen, ein anderes Date, Urlaub, unterwegs... Keine Zeit, einfach keine Lust, sie zu teilen mit dem einen oder anderen, zur Zeit, nur? Keine Zeit für Innovation, keine Zeit für Mail oder WhatsApp. Keine Zeit für Nichts. Wir rennen durch die Zeit, als hätten wir genug, oft für Nichts. Die Wahrheit: Keine Zeit finden heißt eigentlich, ich bin jemanden nicht wichtig genug Keine Zeit haben... Wir...

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  • 18.05.26
  • 25
  • 3
Poesie
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G e d i c h t
Blaue Hortensie - Rainer Maria Rilke (1875 - 1926)

So wie das letzte Grün in Farbentiegeln sind diese Blätter, trocken, stumpf und rauh, hinter den Blütendolden, die ein Blau nicht auf sich tragen, nur von ferne spiegeln. Sie spiegeln es verweint und ungenau, als wollten sie es wiederum verlieren und wie in alten blauen Briefpapieren ist Gelb in ihnen, Violett und Grau; Verwaschenes wie an einer Kinderschürze, Nichtmehrgetragenes, dem nichts mehr geschieht: wie fühlt man eines kleinen Lebens Kürze. Doch plötzlich scheint das Blau sich zu...

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  • 12.05.26
  • 33
  • 7
Natur
Sonnenbunker Dortmund.
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Gudrun-Anna Wirbitzky
Gedicht - Atomkrieg

Der Sonnenbunker in Dortmund ist ein historischer Hochbunker, der vor allem als erster bundesdeutscher Atombunker und Schauplatz eines psychologischen Experiments bekannt wurde. Das " Bunker-Experiment" (1964): Am 8.Juni 1964 zogen 144 Freiwillige für eine Woche in den Bunker, um das Überleben im Ernstfall zu testen. Experiment gescheitert: Das  Experiment wurde aufgrund von psychischer Belastungen und Konflikten der Menschen frühzeitig beendet. Der Lokalkompass ermöglichte einigen...

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  • 08.05.26
  • 11
  • 3
Ratgeber
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Blauäugig bin ich-aber...
Nichts macht so alt, wie ein weit zurückliegendes Geburtsdatum

Ich wollte doch nur einen neuen Personalausweis. Zunächst machte ich mich auf den Weg zum Fotografen, um ein biometrisches Passfoto von mir erstellen zu lassen. Das Gesicht muss zentriert auf den Foto erkennbar, die Augen offen und deutlich sichtbar sein. Nachdem der Fotoexperte sich lobend über meine schönen blauen Augen äußerte und meinen strahlenden Blick bemerkte (grins) war ich hin und weg und ließ mir den Rest des Gesichtes weich zeichnen. Eine Bildbearbeitung, die sich sehen lassen...

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  • 01.05.26
  • 65
  • 2
Poesie
Traubenhyazinthe 'Muscari blue' nach der Blüte
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G e d i c h t
Neue Liebe, neues Leben ... - Johann Wolfgang von Goethe

Herz, mein Herz, was soll das geben? Was bedränget dich so sehr? Welch ein fremdes, neues Leben! Ich erkenne dich nicht mehr. Weg ist alles was du liebtest, weg, warum du dich betrübtest, weg dein Fleiß und deine Ruh - ach, wie kamst du nur dazu! Fesselt dich die Jugendblüte, diese liebliche Gestalt, dieser Blick voll Treu und Güte mit unendlicher Gewalt? Will ich rasch mich ihr entziehen, mich ermannen, ihr entfliehen, führet mich im Augenblick, ach, mein Weg zu ihr zurück. Und an diesem...

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  • 28.04.26
  • 35
  • 8
Natur
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Die lange Reise Leben
Spuren im Sand - Deine - Meine

Die lange Reise Leben: Es flüsterte heute der Wind am Meer, was er erzählte, gefiel mir sehr. Er erzählte von vergangenen Zeiten, von Menschen, die mich schon lange begleiten. Deine-Meine Spuren im Sand Ich träumte sah die Vögel ziehen, wieder unterwegs den Winter zu entfliehen. Ruhe genießen wollen wir in diesen Tagen. Neue Wege bedenken und sie noch wagen, bevor der Rest unserer Zeit verrinnt, wie der Sand im warmen Frühlingswind. Deine - Meine Spuren im Sand Laufen barfuß am Meer und Strand...

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  • 25.04.26
  • 23
  • 9
Poesie
Foto Pixabay
Video

Wohin geht die Reise?
Der Zug des Lebens

Das Leben ist wie eine Zugfahrt mit all den Haltestellen, Umwegen und Unglücken. Wir steigen ein, treffen unsere Eltern und denken, dass sie immer mit uns reisen, aber an irgendeiner Haltestelle werden sie aussteigen, und wir müssen unsere Reise ohne sie fortsetzen. Doch es werden viele Passagiere in den Zug steigen, unsere Geschwister, Cousins, Freunde, sogar die Liebe unsres Lebens. Viele werden aussteigen und eine große Leere hinterlassen. Bei anderen werden wir gar nicht merken, dass sie...

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  • 18.04.26
  • 34
  • 3
Poesie
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A p h o r i s m u s
"Im Leben hat alles denselben Wert und ein Ding ist nicht schlechter als ein Wort oder ein Duft oder ein Traum." - Rainer Maria Rilke

Rainer Maria Rilke (1875 - 1926), eigentlich René Karl Wilhelm Johann Josef Maria Rilke, österreichischer Erzähler und Lyriker; gilt als einer der bedeutendsten Dichter der literarischen Moderne. Übrigens: Die Inschrift auf dem Grabstein in Raron im Schweizer Kanton Wallis stammt von ihm selbst. Sie lautet: «Rose, oh reiner Widerspruch, Lust, Niemandes Schlaf zu sein unter soviel Lidern.» - Quelle: klicke hier ......

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  • 10.04.26
  • 36
  • 8
Kultur
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H a i k u
"Zu Boden gefallen, zur Wurzel geneigt - Abschied der Blüte." - Matsuo Bashō (1644 - 1694)

oder: "Hätte ich eine Stimme, würde ich für sie singen - fallende Kirschblüten." Die Kirschblüte (Sakura) ist das nationale Symbol Japans und steht für die Schönheit und Vergänglichkeit des Lebens. Die Blüten fallen nach kurzer Zeit und erinnern uns daran, wie kostbar jeder Augenblick ist ... Matsuo Bashō, eigentlich Matsuo Munefusa, war ein japanischer Dichter. Er gilt als bedeutender Vertreter der japanischen Versform Haiku. Bashō und seine Schüler erneuerten die bis dahin humorvoll...

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  • Bochum
  • 04.04.26
  • 34
  • 9
Poesie
Stillleben mit getrockneten Auberginen und welker Tulpenblüte. 
Übrigens: Lt. KI wird der Aubergine in einem allgemeineren Kontext eine Symbolik für die Intensität der Liebe und des Glaubens zugeschrieben.
3 Bilder

A p h o r i s m u s
Man muss das Leben nicht schlechter machen als es ist ... - Hugo von Hofmannsthal (1874 - 1929)

... oder: "Es gibt viel Trauriges in der Welt und viel Schönes. Manchmal scheint das Traurige mehr Gewalt zu haben, als man ertragen kann, dann stärkt sich indessen leise das Schöne und berührt wieder unsere Seele." Hugo von Hofmannsthal starb am 15. Juli 1929 im Alter von 55 Jahren an einem Schlaganfall. Er erlitt den Schlaganfall, als er zur Beerdigung seines Sohnes Franz aufbrechen wollte, der sich zwei Tage zuvor das Leben genommen hatte. Hofmannsthal verstarb in Rodaun bei Wien und wurde...

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  • Bochum
  • 20.03.26
  • 36
  • 10
Natur
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A p h o r i s m u s
Der Tag läuft weg wie das Leben, man tut nichts und weiß doch nicht, wo die Zeit hinkommt. - Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832)

Der Google KI-Modus beschreibt dieses Zitat aus Goethes Tagebüchern (1780) das universelle Gefühl der Zeitvergessenheit. Es ist die paradoxe Erfahrung, dass Zeit gerade dann besonders schnell zu verfliegen scheint, wenn man keinen festen Ankerpunkt oder keine bewusste Tätigkeit entgegensetzt. Goethe reflektiert hier weniger über Faulheit als vielmehr über die Flüchtigkeit der Existenz und die Schwierigkeit, den Moment festzuhalten, bevor er ungenutzt im Gestern verschwindet....

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  • Bochum
  • 18.03.26
  • 31
  • 9
Poesie
Kamelienknospe und Flugsamen der Herbstanemone (Anemone hupehensis)
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G e d i c h t
Die Knospe ... - Eduard Ferrand (1813 - 1842)

Mein Herz ist eine Knospe, die still verborgen keimt und in dem Sturm des Winters von schön'ren Lenzen träumt. Mein Herz ist eine Knospe, durchwallt von süßem Duft - sie kann ja nicht erblühen in eisig kalter Luft. Mein Herz ist eine Knospe und wenn es liebend bricht, entfaltet sich die Blüte dem ew'gen Sonnenlicht. PS: Die 'Kamelie' (Camellia) ist eine Pflanzengattung aus der Familie der Teestrauchgewächse. Sie ist zwar ein Winterblüher, aber nur bedingt frosthart. Den Namen erhielt sie zu...

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  • Bochum
  • 24.02.26
  • 40
  • 9
Poesie
Das Schneckenhaus, in ihrer Grundform eine Spirale, ist in vielen Kulturen ein altes, heiliges Symbol für das Universum und für die Schöpfung.
4 Bilder

G e d a n k e n
"Die Welt ist weder traurig noch fröhlich. Sie ist einfach nur da, das ist alles ...

"Ich habe gelernt", sagt der kleine Prinz, dass die Welt der Spiegel meiner Seele ist. Wenn du vergnügt bist, erscheint dir die Welt fröhlich. Wenn du bedrückt bist, erscheint dir die Welt traurig. Es war nicht die Welt, die mich beunruhigte, sondern die Vorstellung, die ich mir von ihr machte. Ich habe gelernt, sie zu akzeptieren, ohne sie völlig zu verurteilen, bedingungslos." ... aus "Der kleine Prinz" von Antoine de Saint-Exupéry (* 29. Juni 1900 in Lyon; † 31. Juli 1944 nahe der Île de...

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  • Bochum
  • 20.01.26
  • 40
  • 8
Poesie
3 Bilder

G e d i c h t
Gang im Schnee - Ernst Stadler (1883 - 1914 (gefallen))

Nun rieseln weiße Flocken unsre Schritte ein. Der Weidenstrich lässt fröstelnd letzte Farben sinken, das Dunkel steigt vom Fluss, um den versprengte Lichter blinken, mit Schnee und bleicher Stille weht die Nacht herein. Nun ist in samtnen Teppichen das Land verhüllt und unsre Worte tasten auf und schwanken nieder wie junge Vögel mit verängstetem Gefieder – Die Ebene ist grenzenlos mit Dämmerung gefüllt. Um graue Wolkenbündel blüht ein schwacher Schein, er leuchtet unserm Pfad in nachtverhängte...

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  • 09.01.26
  • 40
  • 9
Poesie
12 Bilder

G e d i c h t
"Lebensmotto ... " - Louise Franziska Aston (1814 - 1871), deutsche Frauenrechtlerin und Schriftstellerin

Fromme Seelen, fromme Herzen, himmelssehnend, lebenssatt; Euch ist rings ein Tal der Schmerzen, eine finst're Schädelstatt! Mag in schreckenden Gesichtern bang vor mir das Schicksal steh'n; Nie soll mich der Schmerz vernichten, nie zerknirscht und reuig seh'n! Freiem Leben, freiem Lieben, bin ich immer treu geblieben! Übrigens: Zum 200. Geburtstag Louise Astons am 26. November 2014 führte das Stadttheater Freiburg im Breisgau im Juni 2014 das Theaterstück "Mag der Thron in Flammen glühn ... "...

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  • 02.11.25
  • 85
  • 10
Kultur
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G e d i c h t
Trübes Wetter ... - Gottfried Keller (1819 - 1890), Schweizer Dichter und Romanautor

Es ist ein stiller Regentag, so weich, so ernst - und doch so klar, wo durch den Dämmer brechen mag die Sonne weiß und sonderbar. Ein wunderliches Zwielicht spielt beschaulich über Berg und Tal und die Natur, lind abgekühlt, sie weint und lächelt allzumal! Wie ein Kristall, von Flor umhängt, erglänzt geheimnisvoll die Luft, der Tag glimmt spärlich und bedrängt, wie Lampenschein in einer Gruft. Die Hoffnung, das Verlorensein sind gleicher Stärke in mir wach; das Leben und die Todespein, sie...

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  • Bochum
  • 26.10.25
  • 40
  • 9
Poesie
Hortensie (Hydrangea) im Spätherbst
6 Bilder

A p h o r i s m u s
"Beim Abschied wird die Zuneigung zu den Dingen, die uns lieb sind, immer ein wenig wärmer ..." - Michel de Montaigne (1533 - 1592)

Michel de Montaigne war ein französischer Philosoph, Jurist und Begründer der literarischen Gattung des Essays. Er verbrachte einen Teil seiner Kindheit auf Schloss Montaigne, wo er sich später im Alter von 38 Jahren zurückzog, um seine Essays zu schreiben. Er war ein konsequenter Gegner von religiösem und politischem Fanatismus und dem Versuch, die Welt in starre Systeme zu pressen. Montaigne verstarb am 13. September 1592. Auslöser war nicht seine jahrzehntelange Nierensteinerkrankung. Er...

  • Nordrhein-Westfalen
  • Bochum
  • 11.10.25
  • 35
  • 11

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