Vergänglichkeit

Beiträge zum Thema Vergänglichkeit

Poesie
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A p h o r i s m u s
"Heute vor dem Busen, morgen vor dem Besen." - Abraham a Sancta Clara (1644 - 1709)

Abraham a Sancta Clara (Ordensname) * 2. Juli 1644 als Johann Ulrich Megerle - genannt auch Megerlin - in Kreenheinstetten; † 1. Dezember 1709 in Wien, war ein deutscher römisch-katholischer Geistlicher, Prediger und Schriftsteller. Er gilt mit rund 600 Einzelschriften als bedeutendster deutscher katholischer Prediger und Poet der Barockzeit. - Quelle: Wikipedia...

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  • 08.04.26
  • 33
  • 8
Kultur
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H a i k u
"Zu Boden gefallen, zur Wurzel geneigt - Abschied der Blüte." - Matsuo Bashō (1644 - 1694)

oder: "Hätte ich eine Stimme, würde ich für sie singen - fallende Kirschblüten." Die Kirschblüte (Sakura) ist das nationale Symbol Japans und steht für die Schönheit und Vergänglichkeit des Lebens. Die Blüten fallen nach kurzer Zeit und erinnern uns daran, wie kostbar jeder Augenblick ist ... Matsuo Bashō, eigentlich Matsuo Munefusa, war ein japanischer Dichter. Er gilt als bedeutender Vertreter der japanischen Versform Haiku. Bashō und seine Schüler erneuerten die bis dahin humorvoll...

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  • 04.04.26
  • 34
  • 9
Poesie
Stillleben mit getrockneten Auberginen und welker Tulpenblüte. 
Übrigens: Lt. KI wird der Aubergine in einem allgemeineren Kontext eine Symbolik für die Intensität der Liebe und des Glaubens zugeschrieben.
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A p h o r i s m u s
Man muss das Leben nicht schlechter machen als es ist ... - Hugo von Hofmannsthal (1874 - 1929)

... oder: "Es gibt viel Trauriges in der Welt und viel Schönes. Manchmal scheint das Traurige mehr Gewalt zu haben, als man ertragen kann, dann stärkt sich indessen leise das Schöne und berührt wieder unsere Seele." Hugo von Hofmannsthal starb am 15. Juli 1929 im Alter von 55 Jahren an einem Schlaganfall. Er erlitt den Schlaganfall, als er zur Beerdigung seines Sohnes Franz aufbrechen wollte, der sich zwei Tage zuvor das Leben genommen hatte. Hofmannsthal verstarb in Rodaun bei Wien und wurde...

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  • 20.03.26
  • 36
  • 10
Natur
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A p h o r i s m u s
Der Tag läuft weg wie das Leben, man tut nichts und weiß doch nicht, wo die Zeit hinkommt. - Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832)

Der Google KI-Modus beschreibt dieses Zitat aus Goethes Tagebüchern (1780) das universelle Gefühl der Zeitvergessenheit. Es ist die paradoxe Erfahrung, dass Zeit gerade dann besonders schnell zu verfliegen scheint, wenn man keinen festen Ankerpunkt oder keine bewusste Tätigkeit entgegensetzt. Goethe reflektiert hier weniger über Faulheit als vielmehr über die Flüchtigkeit der Existenz und die Schwierigkeit, den Moment festzuhalten, bevor er ungenutzt im Gestern verschwindet....

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  • 18.03.26
  • 31
  • 9
Kultur
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S u r r e a l i s m u s
"Stillleben mit Apfel ..." - der Klassiker in der Kunstgeschichte

Der belgische Maler René François Ghislain Magritte (* 21.11.1898 in Lessines; † 15.08.1967 in Brüssel) sagte einmal: Alles, was wir sehen, verbirgt etwas anderes. Wir wollen immer sehen, was hinter dem Sichtbaren verborgen ist. Wenn der Traum eine Übersetzung des Wachlebens ist, dann ist das Wachleben auch eine Übersetzung des Traums. PS: Die Hauptaufgabe des Surrealismus war es, herkömmliche Erfahrungs-, Denk- und Sehgewohnheiten zu erschüttern und Wirklichkeit und Traum zu vermischen. -...

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  • 12.03.26
  • 38
  • 8
Kultur
'Mischtschenko Blaustern' (Scilla mischtschenkoana)
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G e d i c h t
Du musst das Leben nicht verstehen ... - Rainer Maria Rilke (1875 - 1926)

Du musst das Leben nicht verstehen, dann wird es werden wie ein Fest. Und lass dir jeden Tag geschehen, so wie ein Kind im Weitergehen von jedem Wehen sich viele Blüten schenken lässt. Sie aufzusammeln und zu sparen, das kommt dem Kind nicht in den Sinn. Es löst sie leise aus den Haaren, drin sie so gern gefangen waren und hält den lieben jungen Jahren nach neuen seine Hände hin. Übrigens: Das Gedicht wurde am 8. Januar 1898 verfasst, aber erst im Jahre 1899 in der Gedichtsammlung "Mir zur...

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  • 02.03.26
  • 34
  • 9
Poesie
Übrigens: Aufgrund der stacheligen Blätter galt die Stechpalme (Ilex) in vorchristlicher Zeit als Schutz vor allen bösen Gedanken und Taten.
Das Schneeglöckchen steht für den Sieg des Frühlings über den Winter.
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G e d i c h t
"Gebetchen ..." - Joachim Ringelnatz (1883 - 1934)

Man betet so sein Tischgebet, man betet, wenn man schlafen geht, vor Gräbern und vor dem Altar. Gut! Betet, wenn ihr’s selber wollt, dann aber mutig und ganz wahr und lasst euch keines Falles dann sagen, was ihr beten sollt. Gott kennt euch und weiß alles. Vertraut ihm euer Herzeleid und dankt ihm, wenn ihr glücklich seid. Und schämt euch nicht, nein, lacht sogar, weil beten nützt, wenn’s ehrlich war ......

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  • 26.02.26
  • 33
  • 7
Poesie
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L y r i k
Jugendlied VIII von "Zwölf Jugendliedern" - Emanuel Geibel (1815 - 1884)

So bist du's wieder, vertrauter Raum? Die Jahre schwanden, mir ist's, wie Traum. Noch zieht, wie damals im Tal der Fluss, es rauscht der Garten mir seinen Gruß; Am Fenster grünt noch der Reben Kranz – Nur wir, wie sind wir verwandelt ganz! Die wir uns bauten mit kühnem Sinn, die goldnen Schlösser, wo sind sie hin! Die goldnen Träume, von Lieb' und Lust – Und doch, was wogst du, beklemmte Brust? Emanuel Geibel war im 19. Jahrhundert der populärste Lyriker Deutschlands und wurde zu Lebzeiten oft...

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  • 14.02.26
  • 36
  • 11
Poesie
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G e d i c h t
"Du bist wie eine Blume ..." - Heinrich Heine (1797 - 1856)

Du bist wie eine Blume so hold und schön und rein; ich schau' dich an, und Wehmut schleicht mir ins Herz hinein. Mir ist, als ob ich die Hände aufs Haupt dir legen sollt', betend, dass Gott dich erhalte so rein und schön und hold. Übrigens: Als sogenannter letzter Dichter der Romantik machte Heinrich Heine nicht nur die Alltagssprache lyrikfähig, sondern verlieh der deutschen Literatur eine Leichtigkeit, wie es kein anderer vor ihm geschafft hatte.  Seine Werke wurden häufig übersetzt und...

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  • 01.02.26
  • 35
  • 9
Kultur
Gelbe Tulpen bringen Licht und positive Energie - ein Zeichen für Hoffnung  und Erneuerung.
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G e d i c h t
Zweite Jugend ... - Felix Dahn (1834 - 1912)

Kehrte mir die Jugend wieder oder kam der Lenz zurück? Jeder Tag bringt neue Lieder, jeder Tag bringt neues Glück. Kaum zu bänd'gen sind die Ranken, die mir jede Stunde flicht und es werden die Gedanken mir von selber zum Gedicht. Felix Dahn (Ludwig Sophus Felix Dahn; * 9. Februar 1834 in Hamburg; † 3. Januar 1912 in Breslau) war ein deutscher Rechtswissenschaftler, Schriftsteller und Historiker. Übrigens: In seinen letzten Lebensjahren engagierte er sich für den Bau des Völkerschlachtdenkmals...

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  • 22.01.26
  • 35
  • 9
Poesie
Das Schneckenhaus, in ihrer Grundform eine Spirale, ist in vielen Kulturen ein altes, heiliges Symbol für das Universum und für die Schöpfung.
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G e d a n k e n
"Die Welt ist weder traurig noch fröhlich. Sie ist einfach nur da, das ist alles ...

"Ich habe gelernt", sagt der kleine Prinz, dass die Welt der Spiegel meiner Seele ist. Wenn du vergnügt bist, erscheint dir die Welt fröhlich. Wenn du bedrückt bist, erscheint dir die Welt traurig. Es war nicht die Welt, die mich beunruhigte, sondern die Vorstellung, die ich mir von ihr machte. Ich habe gelernt, sie zu akzeptieren, ohne sie völlig zu verurteilen, bedingungslos." ... aus "Der kleine Prinz" von Antoine de Saint-Exupéry (* 29. Juni 1900 in Lyon; † 31. Juli 1944 nahe der Île de...

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  • 20.01.26
  • 40
  • 8
Poesie
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G e d i c h t
Blätter im Wind ... - Jakob Bosshart (1862 - 1924)

Treibende Blätter im Wind, Spielzeug der Lüfte wir sind. Wo wir einst liegen in Orten und Zeiten, wo wir verwesen, hat nichts zu bedeuten; Da wo wir saßen am Lebensbaum, hofft eine Knospe im Frühlingstraum. - Jakob Bosshart (* 07.08.1862 im Weiler Stürzikon, † 18.02.1924 in Clavadel, Gemeinde Davos) war ein Schweizer Lehrer und Schriftsteller. Bosshart verfasste Erzählungen und einen Roman, deren Helden vom Lande stammen, wie der Autor selbst. Schon bald zählte er zu den bekanntesten Vertretern...

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  • 16.01.26
  • 37
  • 8
Poesie
M.Hohner Alpenecho Mundharmonika - 50er Jahre
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A p h o r i s m u s
"Ein Freund ist ein Mensch, der die Melodie deines Herzens kennt und sie dir vorspielt, wenn du sie vergessen hast." - Albert Einstein (1879 - 1955)

Übrigens: Die Relativitätstheorie, die von Albert Einstein entwickelt wurde, ist eine Theorie der Physik, die ihn auf der ganzen Welt berühmt machte. Sie ist sehr schwierig zu verstehen und so unglaublich, dass selbst viele große Physiker aus Einsteins Zeit sie zunächst für Unsinn hielten. Eine der zwei wichtigsten Ideen Einsteins war, dass die Zeit nicht immer gleich schnell vergeht. So kann zum Beispiel eine Sekunde mal länger dauern und mal kürzer. Die zweite Idee war, dass auch Längen nicht...

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  • Bochum
  • 13.01.26
  • 42
  • 9
Poesie
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G e d i c h t
Herbst ... - Nikolaus Lenau (1802 - 1850)

Rings ein Verstummen, ein Entfärben: wie sanft den Wald die Lüfte streicheln, sein welkes Laub ihm abzuschmeicheln; Ich liebe dieses milde Sterben. Von hinnen geht die stille Reise, die Zeit der Liebe ist verklungen, die Vögel haben ausgesungen und dürre Blätter sinken leise. Die Vögel zogen nach dem Süden, aus dem Verfall des Laubes tauchen die Nester, die nicht Schutz mehr brauchen, die Blätter fallen stets, die müden. In dieses Waldes leisem Rauschen ist mir als hör′ ich Kunde wehen, dass...

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  • Bochum
  • 27.12.25
  • 32
  • 8
Poesie
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G e d i c h t
Lied des Lebens ... - Johann Gottfried Herder (1744 - 1803)

Flüchtiger als Wind und Welle flieht die Zeit, was hält sie auf? Sie genießen auf der Stelle, sie ergreifen schnell im Lauf. Das, ihr Brüder, hält ihr Schweben, hält die Flucht der Tage ein. Schneller Gang ist unser Leben, lasst uns Rosen auf ihn streun! Rosen; denn die Tage sinken in des Winters Nebelmeer. Rosen, denn sie blühn und blinken links und rechts noch um uns her. Rosen stehn auf jedem Zweige jeder schönen Jugendtat. Wohl ihm, der bis auf die Neige rein gelebt sein Leben hat. Tage,...

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  • 03.12.25
  • 45
  • 7
Natur
Die welken Blütenblätter (Brakteen) der 'Japanischen Faserbanane' (Musa basjoo)
3 Bilder

A p h o r i s m u s
"Die Liebe macht alles bedeutend und wirft einen Himmelsschleier auf alles, was sie betrachtet. Was sie anrührt, wird Gold ..."

... sagte Adrian Ludwig Richter (1803 - 1884), deutscher Maler, Zeichner und Illustrator, von 1828 bis 1835 Zeichenlehrer an der Porzellanmanufaktur in Meißen und von 1836 bis 1871 Professor an der Dresdner Akademie - eine der ältesten Kunsthochschulen Europas mit einer über 250-jährigen Geschichte ...

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  • Bochum
  • 19.11.25
  • 35
  • 8
Poesie
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G e d i c h t
Einkehr ... - Johann Ludwig Uhland (1787 - 1862), verfasst im Jahre 1811 ...

Bei einem Wirte wundermild, da war ich jüngst zu Gaste; Ein gold'ner Apfel war sein Schild an einem langen Aste. Es war der gute Apfelbaum, bei dem ich eingekehret; Mit süßer Kost und frischem Schaum hat er mich wohl genähret. Es kamen in sein grünes Haus viel leichtbeschwingte Gäste; Sie sprangen frei und hielten Schmaus und sangen auf das beste. Ich fand ein Bett zu süßer Ruh auf weichen, grünen Matten; Der Wirt, er deckte selbst mich zu mit seinem kühlen Schatten. Nun fragt ich nach der...

  • Nordrhein-Westfalen
  • Bochum
  • 09.11.25
  • 55
  • 8
Kultur
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Fotogruppe im PC-Club Laatzen
Vergänglichkeit

Vergänglichkeit – Ein fotografischer Spaziergang durch die Zeit Der erste Eindruck führt uns zu einem alten Schloss, Sanssouci. Ein steinerner Zeuge vergangener Jahrhunderte, dessen Mauern noch Geschichten von Stärke und Pracht erzählen. Weiter schreitet der Blick zu einem Jubiläumskopfstein im Gartenverein Hannover am Mittelfelde, nahe der Grenze zu Laatzen. Ein stiller Zeuge eines besonderen Augenblicks. Er erinnert daran, dass nichts ewig hält – weder Erfolge noch Erinnerungen. Ein...

  • 04.11.25
  • 2
Poesie
Die 'Gewöhnliche Sonnenblume' (Helianthus annuus)
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G e d i c h t
Ruh', ringsum Ruh' ... - Jakob Vogel von Glarus (1816 - 1899)

Ruh', ringsum Ruh', ja, alles atmet Frieden: o, gib ihn du, Natur, auch mir, dem Müden ...  Übrigens: Jakob Vogel unterstützte junge Dichter, führte ein offenes Haus, ein "Sammelplatz fast aller Literaten und Dichter der Schweiz". Seine erste Frau Babette verstarb 1851. Im Alter von 78 Jahren heiratete Jakob Vogel nochmals. Halbseitig gelähmt verstarb er am 22. April 1899 in der "Matratzengruft" (eine ironische Bezeichnung für Krankenlager) wie sein Vorbild Heinrich Heine.  - Quelle: Wikipedia

  • Nordrhein-Westfalen
  • Bochum
  • 01.11.25
  • 16
  • 8
Natur
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PC-Club Laatzen
Laatzen - Vergänglichkeit

Verblühte Knospen, herab gefallenes Laub, umgefallene Bäume zeigen uns, daß ihre Zeit nun vorbei ist. Und doch leuchten hier und da noch eine einzelne Rose oder ein paar Astern. In den verblühten Knospen aber lauert schon der Samen für die nächste Blütezeit. Ich freue mich darauf und kann es kaum erwarten.

  • Niedersachsen
  • Laatzen
  • 28.10.25
  • 3
  • 5
Natur
Höchstwahrscheinlich handelt es sich hier um eine Deutsche Wespe (Vespula germanica), wobei die Hinterleibszeichnung keinen genauen Anhaltspunkt für die Bestimmung darstellt, da er unterschiedlich ist.
3 Bilder

G e d i c h t
Sommerende ... - Paul Verlaine (1844 - 1896)

"Im grünen Tümpel nur im Schatten jener Espen, da schwirren glitzernd noch Libellen ruhelos und manchmal blitzen durch die Luft schwarzgelbe Wespen ..." Übrigens: Die Wespenzeit endet normalerweise zwischen August und Oktober, wenn der gesamte Wespenstaat abstirbt. Nur die begatteten Jungköniginnen überleben und suchen sich ein Winterquartier, um im nächsten Frühjahr ein neues Volk zu gründen.

  • Nordrhein-Westfalen
  • Bochum
  • 22.10.25
  • 37
  • 7
Poesie
Hortensie (Hydrangea) im Spätherbst
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A p h o r i s m u s
"Beim Abschied wird die Zuneigung zu den Dingen, die uns lieb sind, immer ein wenig wärmer ..." - Michel de Montaigne (1533 - 1592)

Michel de Montaigne war ein französischer Philosoph, Jurist und Begründer der literarischen Gattung des Essays. Er verbrachte einen Teil seiner Kindheit auf Schloss Montaigne, wo er sich später im Alter von 38 Jahren zurückzog, um seine Essays zu schreiben. Er war ein konsequenter Gegner von religiösem und politischem Fanatismus und dem Versuch, die Welt in starre Systeme zu pressen. Montaigne verstarb am 13. September 1592. Auslöser war nicht seine jahrzehntelange Nierensteinerkrankung. Er...

  • Nordrhein-Westfalen
  • Bochum
  • 11.10.25
  • 35
  • 11
Poesie

A p h o r i s m u s
Die Jugend vergeudet Jahre, das Alter sammelt Stunden. - Richard von Schaukal (1874 - 1942), österreichischer Lyriker und Essayist

Der 'Feuerahorn' (Acer tataricum subsp. ginnala) - die prächtige Herbstfärbung brachte ihm den deutschen Namen Feuerahorn ein ... Der wissenschaftliche Name 'Acer tataricum' bezieht sich auf die Herkunft des Baumes, da er ursprünglich in den Steppenregionen Zentral- und Westasiens sowie Südosteuropas beheimatet war.

  • Nordrhein-Westfalen
  • Bochum
  • 07.10.25
  • 36
  • 11
Natur
10 Bilder

G e d i c h t
"Die Zeit ist hin ..." - Theodor Storm (1817 - 1888)

Die Zeit ist hin; du löst dich unbewusst und leise mehr und mehr von meiner Brust; Ich suche dich mit sanftem Druck zu fassen, doch fühl' ich wohl, ich muss dich gehen lassen. So lass mich denn, bevor du weit von mir im Leben gehst, noch einmal danken dir; Und magst du nie, was rettungslos vergangen, in schlummerlosen Nächten heimverlangen. Hier steh' ich nun und schaue bang zurück; Vorüberrinnt auch dieser Augenblick und wieviel Stunden dir und mir gegeben, wir werden keine mehr zusammenleben.

  • Nordrhein-Westfalen
  • Bochum
  • 06.10.25
  • 50
  • 9
Natur
Die weiß blühende Variante unter den 'Puderquastensträuchern' (Calliandra portoricensis) zieht mit ihrer ungewöhnlichen Erscheinung alle Aufmerksamkeit auf sich ...
3 Bilder

A p h o r i s m u s
Weiße Haare sind voll im Trend ...

... und wenn jetzt auch noch Übergewicht und Falten modern werden, ist das mein Jahr! - Autor unbekannt 🙄😏🤔 Übrigens: Die Namensherkunft von Calliandra portoricensis lässt sich wie folgt beschreiben: "Calliandra", aus dem Griechischen abgeleitet, bedeutet: "schöner Mann" oder auch: "feiner Pinsel" und "portoricensis" als möglichen Bezug zu Puerto Rico, dem Ort der Herkunft der Pflanze.

  • Nordrhein-Westfalen
  • Bochum
  • 02.10.25
  • 42
  • 10
Poesie
Getrocknete 'Mispeln' (Mespilus germanica) aus der Familie der Rosengewächse, auch Mispelche, Asperl, Hespelein, Dürgen, Dürrlitzen, Hundsärsch oder Näschpli genannt. - Quelle: Wikipedia
3 Bilder

G e d i c h t
Herbstgefühl ... - Emanuel Geibel (1815 - 1884)

O wär' es bloß der Wange Pracht, die mit den Jahren flieht! Doch das ist's, was mich traurig macht, dass auch das Herz verblüht; Dass, wie der Jugend Ruf verhallt und wie der Blick sich trübt, die Brust, die einst so heiß gewallt, vergisst, wie sie geliebt. Ob von der Lippe dann auch kühn sich Witz und Scherz ergießt, 's ist nur ein heuchlerisches Grün, das über Gräbern sprießt. Die Nacht kommt, mit der Nacht der Schmerz, der eitle Flimmer bricht; Nach Tränen sehnt sich unser Herz und findet...

  • Nordrhein-Westfalen
  • Bochum
  • 26.09.25
  • 37
  • 9

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