Samenstand

Beiträge zum Thema Samenstand

Natur
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W i s s e n s w e r t e s
Samenschmuck des 'Götterbaums' (Ailanthus altissima) aus der Familie der 'Bittereschengewächse' ...

Der Name "Götterbaum" ist auf das rasante Wachstum des Baumes zurückzuführen, der im Durchschnitt bis zu drei Metern jährlich wächst. Damit schießt dieses Gehölz so rasant zu den Göttern, wie kein anderer Baum in Europa. Als beliebter Parkbaum wurde er lange Zeit munter angepflanzt, doch seit 2019 steht er auf der EU-Liste der invasiven Arten. Übrigens: In China werden die Blätter zur Fütterung der zu den Seidenspinnern zählenden 'Ailanthus- oder Götterbaumspinner' (Samia cynthia) verwendet,...

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  • 04.02.26
  • 35
  • 9
Natur
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F r u c h t s c h m u c k
Die 'Koralleniris' (Iris foetidissima), auch 'Übelriechende Schwertlilie' genannt, behält ihre dekorativen Fruchtkapseln bis weit in den Winter hinein ...

Der üble Geruch nach verdorbenem Fleisch entfaltet sich übrigens erst dann, wenn man die Blätter verletzt oder zerreibt. Alle Pflanzenteile sind giftig. Eine Abkochung der getrockneten, zerstoßenen Wurzeln wurde früher medizinisch bei nervösen Beschwerden, zur Linderung von Schmerzen und Krämpfen sowie bei Ringelflechte eingesetzt. Der botanische Artname wurde im Jahre 1753 von dem schwedischen Naturforscher Carl von Linné (* 23. Mai 1707 in Råshult bei Älmhult; † 10. Januar 1778 in Uppsala)...

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  • 09.12.25
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Natur
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P f l a n z e n r a r i t ä t
Die Balgfrüchte der 'Knolligen Seidenpflanze' (Asclepias tuberosa) öffnen sich im Spätsommer ...

'Asclepias tuberosa' ist eine alte Heilpflanze, die ursprünglich aus Nordamerika stammt. Der Gattungsname 'Asclepias' ehrt den griechischen Gott der Heilkunst 'Asklepios', aufgrund der medizinischen Verwendung der Pflanze, insbesondere der Wurzel bei Atemwegserkrankungen, wie Bronchitis und Lungenentzündung. Der Artname 'tuberosa' bedeutet "knollig" und weist auf die verdickten, knolligen Wurzeln hin. PS: Einige Seidenpflanzenarten sind giftig. Die Verwendung sollte daher mit Vorsicht erfolgen...

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  • 21.10.25
  • 46
  • 9
Natur
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P f l a n z e n r a r i t ä t
Frucht- und Samenstand des 'Tulpenbaums' (Liriodendron tulipifera) ...

'Liriodendron tulipifera' stammt ursprünglich aus Nordamerika und zählt zur Familie der Magnoliengewächse. Der Name setzt sich aus griechischen und lateinischen Bestandteilen zusammen: "Liriodendron" bedeutet "Lilienbaum" (griechisch: leirion = Lilie, dendron = Baum). Das lateinische "tulipifera" heißt wörtlich "Tulpen tragend" und bezieht sich auf die Tulpen-ähnlichen Blüten.

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  • 18.10.25
  • 33
  • 7
Natur
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G e d i c h t
Vor meinem Fenster steht ein Baum, ich sah ihn manche Jahre grünen. Das Leben steigt, das Leben fällt, was kümmert das den alten Hünen ... - Detlev von Liliencron (1844 - 1909)

Übrigens: Die zunächst hellgrünen, dann holzig-braunen Kapselfrüchte des 'Blauglockenbaums' (Paulownia tomentosa), auch 'Kaiserbaum',  oder 'Kiri-Baum' (nach dem japanischen Namen "Kiri" für "Holz") genannt, bleiben bis zur nächsten Blüte am Baum ... Auch wenn diese schnell wachsende Baumart (einst Lieblingsbaum von Kaiser Franz Joseph) viele Vorteile mit sich bringt und dem CO2-Ausstoß entgegenwirkt, steht sie immer wieder in der Kritik. Denn der Baum, der eigentlich aus Zentral- und Westchina...

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  • 16.10.25
  • 33
  • 8
Natur
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W i s s e n s w e r t e s
Die Samen der 'Lotospflanze' (Nelumbo nucifera), auch 'Lotosnüsse' genannt, gelten als die langlebigsten ...

Man hat über 1000 Jahre alte Samen dieser Art gefunden, die auskeimten und zu gesunden Pflanzen heranwuchsen. Die wesentlichen Voraussetzungen für die Keimung ist Wasser und eine ausreichende Temperatur. - Quelle: siehe hier ... Der Name bedeutet nichts anderes als "nussfruchttragender Lotos" ... Übrigens: die 'Lotosblume' (Nelumbo nucifera), auch Lotus geschrieben, gilt im Buddhismus und in den Hindu-Religionen als Symbol der Reinheit. Einer Legende nach soll Buddha einst auf einer Lotosblüte...

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  • 22.09.25
  • 40
  • 9
Natur
 ... um das Gel aus einem Blatt zu gewinnen, schneidet man zunächst ein dickes Blatt von der Pflanze ab und lässt den gelblichen Saft, der das leicht giftige "Aloin" enthält, abtropfen. Nach etwa einer Stunde lässt sich das Gel direkt verwenden, vor allem wegen der kühlenden und feuchtigkeitsspendenden Wirkung.
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W i s s e n s w e r t e s
Auch die Sukkulente 'Aloe pirottae' wird in der Naturheilkunde sehr geschätzt ...

... denn aus den fleischigen Blättern wird ein beliebter Pflege- und Kosmetikzusatz gewonnen, wobei die 'Aloe vera' wohl die bekannteste Vertreterin dieser Gattung ist. Die Erstbeschreibung wurde im Jahre 1905 durch den deutschen Sukkulentenforscher Alwin Berger (1871 - 1931) veröffentlicht. Der Artname ehrt den italienischen Botaniker Pietro Romualdo Pirotta (1853 - 1936).

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  • 14.07.25
  • 30
  • 9
Natur
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B l ü t e n z a u b e r
Der 'Trompetenbaum' (Catalpa bignonioides), aufgrund der Früchte auch 'Bohnenbaum' oder 'Zigarrenbaum' genannt, öffnet von Mai bis Juni seine weißen, spektakulären Blüten ...

... und machen ihn zu einer echten Attraktion. Der botanische Name stammt von einem nordamerikanischen Indianerstamm, der den Baum in seiner Sprache "Catalpa" nannte. Der Artname ehrt den französischen Bibliothekar Jean-Paul Bignon (1662 -1743). Alle Pflanzenteile bis auf die Samen enthalten das leicht giftige Catalpin.

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  • 17.06.25
  • 41
  • 10
Poesie
Übrigens: "nigellus" bedeutet: schwarz, wegen der schwarzfarbenen Samen und die Artbezeichnung "damascena" bedeutet: aus Damaskus stammend.
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G a r t e n z a u b e r
Samenstand der 'Jungfer im Grünen' (Nigella damascena), auch 'Gretl im Busch', 'Braut in Haaren' oder 'Damaszener Kümmel' genannt ...

Der Name 'Jungfer im Grünen' geht auf eine Sage zurück, nach der zwei Liebenden, nämlich der reichen Bauerntochter Gretl und dem Kleinbauernsohn Hans der Kontakt zueinander durch die Eltern untersagt wurde. Gretl und Hans vermissten einander so sehr, dass sie sich in Blumen verwandelten. Gretl wurde zur "Jungfer im Grünen" und Hans zur "Wegwarte". Weitere Namen beziehen sich eher auf das Aussehen der Pflanze. - Quelle: Wikipedia Hinweis: Die Samen sind essbar und schmecken nach Waldmeister,...

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  • 07.05.25
  • 36
  • 9
Kultur
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A p h o r i s m u s
"Man kann die Zeit nur vergessen, indem man sich ihrer bedient." - Charles Baudelaire (1821 - 1867)

Charles-Pierre Baudelaire (* 9. April 1821 in Paris; † 31. August 1867 ebenda) war ein französischer Schriftsteller und einer der bedeutendsten Lyriker der französischen Sprache. Er wurde vor allem durch seine Gedichtsammlung "Les Fleurs du Mal" bekannt und gilt als wichtiger Wegbereiter der literarischen Moderne in Europa. "Les Fleurs du Mal" (traditioneller deutscher Titel: Die Blumen des Bösen) wurde in drei Fassungen herausgegeben. Die Erstausgabe führte zu einem gerichtlichen Verfahren:...

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  • 28.02.25
  • 37
  • 8
Natur
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W i s s e n s w e r t e s
Der 'Stechapfel' (Datura stramonium) lässt sich für berauschende Tees sowie zur Herstellung betäubender Salben verwenden ...

Alle Stechapfelarten haben gemeinsam, dass sie selbst in niedriger Dosierung sehr toxisch sind. Sämtliche Pflanzenteile und Samen enthalten Alkaloide wie Hyoscyamin (Atropin) und Scopolamin. Übrigens: wegen der Blüten werden Stechapfelpflanzen häufig mit der 'Weißen Engelstrompete' (Brugmansia alba) verwechselt, denn beide besitzen auffällige Trichterformen, wobei die Blüten der Engelstrompete den Kopf hängen lassen und die des Stechapfels aufrecht stehen.

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  • 12.12.24
  • 16
  • 9
Natur
Frucht- und Samenstand der 'Dornigen Bärentatze'.
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W i s s e n s w e r t e s
Die 'Dornige Bärentatze' (Acanthus spinosus) macht ihrem Namen alle Ehre ...

... und ist mit ihren stacheligen und gezackten Blättern wohl die "Rauborstigste" unter den Acanthus-Gewächsen, dabei aber völlig harmlos. Die Gattung ist auch unter der Bezeichnung 'Bärenklau' bekannt, hat jedoch nichts mit der Gattung "Heracleum" zu tun.  Die ornamentalen Blätter dienten übrigens als Vorlage für die Kapitelle griechischer Säulen ...

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  • 31.07.24
  • 30
  • 7
Natur
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W i s s e n s w e r t e s
"Ein großes Lebendiges ist die Natur und alles ist Frucht und alles ist Samen." - Friedrich von Schiller (1759 - 1805)

Die 'Nord-ostasiatische Pfingstrose' (Paeonia anomala) hat ein weitreichendes Verbreitungsgebiet. Es reicht vom europäischen Russland bis Sibirien und in das westliche China und die Mongolei hinein ... Auch die Samenstände sind schon etwas ganz Besonderes, bevor sie aufplatzen und ihr rot-schwarzes Innenleben freigeben. Übrigens: Blüten und Samen werden als leicht giftig eingestuft. "Paeonin" heißt der Wirkstoff, der in den Blütenblättern und "Peregrenin", der in den Samen der Pflanze enthalten...

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  • 29.07.24
  • 40
  • 11
Natur
Zapfenschuppen und geflügelte Samen der 'Himalaya-Zeder' (Cedrus deodara)
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P f l a n z e n r a r i t ä t
Die 'Zedern' (Cedrus) zählen zu den Kieferngewächsen ...

Sie benötigen zwar viel Sonnenlicht, kommen aber im Vergleich zu anderen Kieferngewächsen mit wenig Niederschlag aus. Begehrt ist die Zeder vorwiegend wegen ihres Öls, das zur Parfümherstellung und zur Aromatherapie verwendet wird. Ihm werden lindernde Wirkungen bei Atemwegserkrankungen, Bluthochdruck, Schlafstörungen und vielem mehr zugeschrieben. Auch gegen Zecken und Motten soll Zedernöl wirken.  In der Regel wird man Zedern nicht aus Samen ziehen, da die Bäume erst nach 30 Jahren blühen und...

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  • 14.02.24
  • 18
  • 7
Natur
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B l ü t e n p r a c h t
Die Blütenbälle der großblumigen 'Tagetes erecta' fallen besonders üppig aus und erreichen einen Durchmesser von bis zu 10 cm ...

Der Gattungsname Tagetes geht auf den etruskischen Halbgott 'Tages' zurück, der einer Ackerfurche entsprang. 'Marcus Tullius Cicero' berichtet, dass einst ein etruskischer Bauer beim Pflügen eine tiefere Furche als gewöhnlich gezogen habe, woraufhin 'Tages' aus dem Erdreich gestiegen sei. Der Gott habe das Gesicht eines Kindes, aber die Klugheit eines alten Weisen besessen. - Quelle: Wikipedia

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  • 04.09.23
  • 24
  • 8
Natur
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B l ü t e n t r ä u m e
Die Herbst-Anemone 'Ouvertüre' (Anemone hupehensis) entfaltet ihre Blütenpracht bereits im Monat Juli ...

Der Gattungsname 'Anemone' ist vom griechischen Wort "Anemos" = "Wind" abgeleitet. Lt. griechischer Mythologie war Anemona eine Nymphe am Hofe der Göttin Flora. Floras Gatte Zephyr, der Gott des Windes, verliebte sich in Anemona, worauf die eifersüchtige Flora sie in eine Blume verwandelte. Der Artname 'hupehensis' bezieht sich auf die chinesische Provinz "Hupeh", der ursprünglichen Heimat der Pflanze. Durch ihren Gehalt an 'Protoanemonin' ist sie insgesamt leicht giftig.

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  • 10.07.23
  • 15
  • 10
Natur
Balgfrucht mit Samen
3 Bilder

P f l a n z e n r a r i t ä t
Die 'Seidenpflanze' (Asclepias syriaca) gilt in der EU als invasiv und ihre Ausbreitung ist unerwünscht ...

Da sie unsere heimische Pflanzenwelt massiv bedroht, hat die Europäische Union beschlossen, die Pflanze auf eine Art "Böse-Pflanzen-Liste" zu setzen. Der Beschluss trat am 02. August 2017 in Kraft. In den USA wird die Seidenpflanze dagegen aufgrund ihrer vielfachen Verwendungsmöglichkeiten großflächig angebaut, da die flauschigen Samen z. B. als Füllmaterial für Kissen genutzt werden.  In Kanada werden die jungen Pflanzenschösslinge gern wie Spargel zubereitet und verspeist.

  • Nordrhein-Westfalen
  • Bochum
  • 31.10.18
  • 17
  • 24

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