Botanischer Garten Bochum

Beiträge zum Thema Botanischer Garten Bochum

Natur
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P f l a n z e n r a r i t ä t
Der 'Japanische Perlschweif' (Stachyurus praecox) ...

... ist ein Zierstrauch, der ausschließlich im östlichen Asien beheimatet ist. Die Blüte erfolgt zwischen März und April und erscheint noch vor dem Laubaustrieb in Form von zahlreichen kleinen, kompakt angeordneten, hängenden Glöckchen von 8 mm Länge in ca. 10 cm langen Trauben. Die Erstbeschreibung erfolgte durch die deutschen Naturforscher Philipp Franz von Siebold (1796 - 1866) und Joseph Gerhard Zuccarini (1797 - 1848). Der Name Stachyurus leitet sich vom Griechischen stachys (Ähre) und...

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  • 22.04.26
  • 30
  • 7
Natur
Der wissenschaftliche Name leitet sich aus dem Griechischen (myodes = mausartig) und dem Lateinischen (glareolus = auf Kies/Schotter lebend) ab.
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W i s s e n s w e r t e s
Hier kommt die 'Rötelmaus' (Myodes glareolus) ...

Als Forstschädling stellt die Rötelmaus zwar eine geringe Bedrohung dar, durch ihre Ausscheidungen können jedoch der Fuchsbandwurm und das Hanta-Virus übertragen werden. Die Viren überleben auch im bereits getrockneten Kot und Urin und können über den Staub in der Luft aufgenommen werden. - Quelle: klicke hier Die Rötelmaus hält übrigens keinen Winterschlaf, ist das ganze Jahr über aktiv, sowohl tagsüber als auch nachts. Um sich vor Kälte und Fressfeinden zu schützen, ist sie vor allem unter...

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  • 20.04.26
  • 31
  • 7
Poesie
März-Austrieb der Strauch-Pfingstrose (Paeonia anomala)
Das Verbreitungsgebiet reicht vom europäischen Russland bis Sibirien und in das westliche China und die Mongolei hinein.
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G e d i c h t
Die Pfingstrose (Paeonia) - Ferdinand von Saar (1833 - 1906)

Und leuchtend will entfalten Paeonie ihre Pracht, von hehren Pfingstgewalten im tiefsten angefacht. Gleich einer späten Liebe, die lang in sich geruht, bricht sie mit mächt'gem Triebe jetzt aus in Purpurglut. Übrigens: Der Gattungsname Paeonia leitet sich von Paian ab, dem Arzt der griechischen Götter, der der Sage nach mit den Wurzeln der Pflanze die Wunden des Unterweltgottes Pluto heilte, die Herakles ihm zugefügt hatte. Im Mittelalter behandelte man Gichtkranke, indem man Blütenblätter auf...

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  • 24.03.26
  • 35
  • 13
Natur
Durch den Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt (VEN) wurde die Endivie zum "Gemüse des Jahres 2005" gewählt.
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W i s s e n s w e r t e s
So schön wie eine Rose: der 'Endiviensalat' (Cichorium endivia) im Februar ...

... und solange er knackig ist, ist er auch genießbar. Der Geschmack ist aufgrund des Milchsaftes bitter (Bitterstoff Lactucopikrin). Endiviensalat hat einen verhältnismäßig hohen Gehalt an Mineralstoffen (Kalium, Kalzium) und einigen Vitaminen, vor allem Folsäure und Vitamin A. "Cichorium endivia" umfasst übrigens verschiedene Sorten, die in der Regel grün sind, aber es gibt auch rote Sorten, die aus Kreuzungen mit Radicchio (Cichorium intybus) entstanden sind.  Das Artepitheton "endivia" und...

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  • 12.02.26
  • 41
  • 10
Natur
'Musa basjoo'-Früchte im Größenvergleich
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P f l a n z e n r a r i t ä t
Die 'Japanische Faserbanane' (Musa basjoo) ist ursprünglich in den Bergregionen Südchinas heimisch ...

Durch Seefahrer gelangte sie nach Japan, wo sie seit langem kultiviert wird und daher ihren gängigen Namen hat. Die Erstbeschreibung von Musa basjoo erfolgte 1830 durch Philipp Franz von Siebold (1796 - 1866). Die frostverträgliche Bananenart wird allein wegen ihres exotischen Aussehens häufig in europäischen Gärten und auch als Zimmerpflanze angebaut, selbst wenn ihre Früchte sehr klein und nicht essbar sind. Der Gattungsname leitet sich vom lateinischen Wort "Musa" = Banane und der Artname...

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  • 27.10.25
  • 36
  • 10
Natur
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P f l a n z e n r a r i t ä t
Die Balgfrüchte der 'Knolligen Seidenpflanze' (Asclepias tuberosa) öffnen sich im Spätsommer ...

'Asclepias tuberosa' ist eine alte Heilpflanze, die ursprünglich aus Nordamerika stammt. Der Gattungsname 'Asclepias' ehrt den griechischen Gott der Heilkunst 'Asklepios', aufgrund der medizinischen Verwendung der Pflanze, insbesondere der Wurzel bei Atemwegserkrankungen, wie Bronchitis und Lungenentzündung. Der Artname 'tuberosa' bedeutet "knollig" und weist auf die verdickten, knolligen Wurzeln hin. PS: Einige Seidenpflanzenarten sind giftig. Die Verwendung sollte daher mit Vorsicht erfolgen...

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  • Bochum
  • 21.10.25
  • 46
  • 9
Natur
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W i s s e n s w e r t e s
Die 'Dreimasterblume' (Tradescantia), auch 'Gottesauge' genannt, blüht radförmig ...

... und zwar je nach Sorte in blau, violett, rosa oder auch weiß. Die zarten Blüten halten zwar kaum länger als einen halben Tag, werden aber zwischen Juni und Oktober laufend durch neue ersetzt und ziehen Bestäuber an. Der Name "Dreimaster" bezieht sich auf die dreizähligen Blüten, die einer damaligen Hutform ähneln und der Trivialname "Gottesauge" steht möglicherweise für die christliche Lehre von der Dreifaltigkeit, also Vater, Sohn und Heiliger Geist ... Der wissenschaftliche Name wurde...

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  • 20.10.25
  • 36
  • 9
Natur
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P f l a n z e n r a r i t ä t
Die 'Gebirgsfeige' (Ficus afghanistanica) ist wohl die winterhärteste Feigenart überhaupt ...

... die in den Hochländern des Nahen Ostens gedeiht und dort unter widrigen Bedingungen bei kalten Wintern und Trockenperioden wächst. Zwar werden die 'Afghanischen Gebirgsfeigen' nicht ganz so groß wie unsere einheimischen und bekannten Kulturfeigen, doch dafür ist der Geschmack deutlich aromatischer. Es handelt sich eben um Feigen, die man normalerweise im Handel nicht bekommen kann und schon deshalb etwas ganz Besonderes sind. - Quelle: klicke hier

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  • Bochum
  • 17.10.25
  • 30
  • 8
Kultur
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A p h o r i s m u s
Es gibt eine Stille des Herbstes bis in die Farben hinein. - Hugo von Hofmannsthal (1874 - 1929)

Der 'Chinesische Garten' innerhalb des  'Botanischen Gartens' der Ruhr-Universität Bochum trägt den Namen "Qian Yuan” (Qians Garten), der auf den berühmten Literaten "Tao Qian" (365-427 n. Chr.) zurückgeht. Er ist ein Geschenk der Partneruniversität "Tongji Uni" in Shanghai an die Ruhr-Uni zu ihrem 25-jährigen Jubiläum im Jahr 1990 und soll einen Ort der Ruhe, der Harmonie und Meditation bieten.

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  • 14.10.25
  • 34
  • 10
Natur

B l ü t e n z a u b e r
Der 'Farbkätzchenstrauch' (Dichrostachys cinerea) bevorzugt trockene Lebensräume und sandige Böden ...

... die er vorwiegend in Afrika, Indien und Australien vorfindet. Hier bei uns wird er wegen seiner dekorativen Erscheinung gern als Zimmerbonsai kultiviert. Der violett- bis rosa blühende obere Bereich der Blüte zeigt die weiblichen Staubblätter und der untere gelbliche Teil die männlichen. Die Gattungsbezeichnung "Dichrostachys" (griechisch) bedeutet "zweifarbige Ähre" und der Artname "cinerea" (lateinisch) bedeutet "aschgrau" und bezieht sich auf die graue Behaarung der mimosenähnlichen...

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  • 13.08.25
  • 31
  • 8
Natur
Der Name "Trichosanthes cucumerina" leitet sich aus dem Griechischen und Lateinischen ab: "Tricho-" (Griechisch für Haare), "-santhes" (Griechisch für Blume) und "cucumerina" (Lateinisch für Gurke)
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Meisterwerke der Natur
Blütenstand der 'Schlangenhaargurke' (Trichosanthes cucumerina) ...

... eine besondere Spezies der Kürbisgewächse, wunderschön weiß gefiederte Blüten, aus denen dann ab September spektakuläre gestreifte Früchte entstehen, die tatsächlich an Schlangen erinnern. Die Heimat der Art wird in Indien vermutet. Heute wird sie in den feuchten Subtropen und Tropen von Australasien, Lateinamerika und Afrika angebaut und ist dort auch verwildert. Genutzt werden junge, unreife Früchte, bevor sie bitter werden. Sie werden gekocht oder in Currys verwendet. Sprossspitzen und...

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  • 12.08.25
  • 33
  • 7
Natur
Die Mittagsblume ist vor allem in Südafrika beheimatet.
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P f l a n z e n r a r i t ä t
Die 'Mittagsblume' (Delosperma ecklonis) ist eine sukkulente Pflanze, die ihre Blüten nur bei Sonnenschein öffnet ...

Der Gattungsname leitet sich von den griechischen Worten delos für "offen", sowie sperma für "Samen" ab und verweist darauf, dass die Samen in den geöffneten Kapseln sichtbar sind. Der Artname ehrt den nordschleswiger Apotheker und Botaniker Christian Friedrich Ecklon (1795 - 1868), der diese Pflanze erstmals beschrieb.

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  • 12.07.25
  • 29
  • 8
Natur
Die kleinen männlichen Blüten (oben) und die weiblichen Blüten (unten mit Pollen auf den Narben) sitzen an der Basis des Blütenkolbens. Umgeben von dem Hochblatt sind sie von außen kaum sichtbar. Aus den weiblichen Blüten entwickeln sich dann zwecks Verbreitung durch Vögel rote Beeren. Eine Selbstbestäubung ist aber dennoch nicht möglich, da sich die weiblichen und die männlichen Blüten zu unterschiedlichen Zeiten öffnen.
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P f l a n z e n r a r i t ä t
Die eigentlichen Blüten der 'Titanenwurz' (Amorphophallus titanum), aus denen letztlich zwecks Verbreitung durch Vögel rote Beeren werden ...

Der wissenschaftliche Name 'Amorphophallus titanum' bedeutet nichts anderes als "unförmiger Riesenpenis" - berühmt-berüchtigt wegen der enormen Größe sowie des grässlichen Geruchs von Verwesung während der Blütezeit, um Insekten für die Bestäubung anzulocken.

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  • Bochum
  • 11.05.25
  • 36
  • 11
Natur
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B l ü t e n z a u b e r
Die 'Alpen-Küchenschelle' (Pulsatilla alpina) besitzt zahlreiche originelle Volksnamen ....

... so sind oder waren, zum Teil nur regional, auch die Bezeichnungen Bärenplumpen (Graubünden bei Rheinwald), Bärentatze (Kärnten), Bergmännli (Bern), graues Bergmännle, Bertram (Bayern, Pinzgau), Bitzwurz, Bocksbart (Graubünden), Brockenblume oder Brockenanemone (Harz), Fotzabäsa (St. Gallen in Obertoggenburg), Graumännle (Schweiz), Haarige Mann (Bern), Haarmanteli (Berner Oberland), Kuhschelle (Graubünden), Petersbart (Bayern), Rugerl (Tirol, Pinzgau), Ruggei (Tirol, Pinzgau), Ruggeiblüh...

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  • 02.04.25
  • 31
  • 9
Poesie

G e d i c h t
"Die Wasser glänzen still und kühl, ein Herbst ist drin ertrunken, mir ist ein schauernd Grabgefühl ins warme Herz gesunken." - Gottfried Keller (1819 - 1890)

Wegen eines Jugendstreiches von der höheren Schulbildung ausgeschlossen, trat Gottfried Keller eine Ausbildung an, um Landschaftsmaler zu werden.  Sein Leben beschloss er aber als erfolgreicher Schriftsteller. Zwei der Novellen, nämlich "Romeo und Julia auf dem Dorfe" und "Kleider machen Leute", zählen zur Weltliteratur und zu den meistgelesenen Erzählungen der deutschsprachigen Literatur. Sie dienten mehrfach als Vorlage für Filme und Opern, wurden in viele Sprachen übersetzt und sind in einer...

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  • 13.02.25
  • 32
  • 8
Natur
Derzeit noch im Winterquartier: der 'Japanische Papierbusch' (Edgeworthia chrysantha)
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P f l a n z e n r a r i t ä t
Der 'Japanische Papierbusch' (Edgeworthia chrysantha), auch 'Winterliebe' genannt ...

... stammt aus der Familie der Seidelbastgewächse. Aus den langen Bastfasern unter der Rinde wird in Handarbeit hochwertiges 'Japanpapier' geschöpft, das auch zur Herstellung von Schmucktapeten und Kalligraphie-Papier dient. Der Gattungsname "Edgeworthia" bezieht sich auf den irischen Botaniker Michael Pakenham Edgeworth (1812-1881) und seine Halbschwester Maria. Der zweite Teil des Namens: "chrysantha", beschreibt die goldgelbe Blütenfarbe. - Quelle: klicke hier ...

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  • 19.02.24
  • 17
  • 7
Natur
Der Blütenkolben besteht aus zahlreichen unscheinbaren Einzelblüten
10 Bilder

P f l a n z e n r a r i t ä t
Das 'Mammutblatt' (Gunnera manicata), auch kurz 'Gunnera' genannt, vermittelt einen beeindruckenden und urzeitlichen Eindruck ...

Dieses dekorative Prunkstück erreicht Wuchshöhen von 150 cm bis 300 cm und ist somit eine der größten Stauden, die hierzulande kultiviert werden kann. Beheimatet ist das Mammutblatt in den kühlen Regionen Südbrasiliens, wo es in Moor- und Sumpflandschaften sowie an Bachläufen vorkommt.

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  • Bochum
  • 01.07.23
  • 18
  • 12
Natur
'Blutblume' (Haemanthus humilis)
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P f l a n z e n r a r i t ä t
Die 'Blutblume' (Haemanthus humilis) zählt zur Familie der Amaryllisgewächse ...

... stammt überwiegend aus Südafrika und ihr Name bezieht sich auf den roten Saft, der austritt, wenn sich die Pflanze verletzt. Als Zimmerpflanze bestens geeignet, da sie selbst trockene Heizungsluft klaglos akzeptiert. Spektakuläre 15 bis 20 cm messen ihre kugelrunden Blütenbälle im Durchschnitt.

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  • Bochum
  • 05.06.23
  • 17
  • 14
Natur
15 Bilder

S e e r o s e n t e i c h
"Die ganze Natur ist Sprache, die Blume ist ein Wort, ein Ausdruck, ein Seufzer ihrer vollen Brust." - Bettina von Arnim (1785 - 1859)

"Du schwebst, o heilige Rose, lichtdurstig auf schwankendem Ried, wie auf der Seele das lose, das sonnenduftige Lied. Doch keine Lippe mag künden, wie tief verwurzelt ihr seid in schwarzen nächtlichen Gründen, in unergründlichem Leid!" - Jakob Christoph Heer (1859 - 1925)

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  • Bochum
  • 18.05.23
  • 23
  • 11
Natur

P f l a n z e n r a r i t ä t
Die 'Orphium frutescens' hat keinen deutschen Namen

Sie zählt zu den Enziangewächsen und wird in ihrer Heimat an den westlichen Küsten der Kapprovinz in Südafrika auch "Meeres-Rose" genannt. Ihr Name ist von dem legendären griechischen Musiker 'Orpheus' abgeleitet, der mit seinem Harfenspiel und Gesang Menschen, Tiere und selbst Steine bewegen konnte. Die Bestäubung erfolgt ausschließlich von den dort heimischen Holzbienenarten, die durch spezifische Schwingungen ihrer Flügel für die Freisetzung der Pollen sorgen. - Quelle: spotwild.org

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  • Bochum
  • 10.05.23
  • 20
  • 12
Natur

P f l a n z e n r a r i t ä t
Das 'Blutende Herz' (Clerodendrum thomsoniae) zählt zur Gattung der 'Losbäume' ...

Die Bezeichnung 'Losbaum' oder 'Schicksalsbaum' stammt von der Eigenschaft dieser Pflanze, halbgiftig zu sein. Eine Clerodendrum-Vergiftung kann man also überleben oder nicht. In der Antike setzte man diese Eigenschaft als eine Art 'Gottesurteil' ein: ein Delinquent, der den Verzehr von Clerodendrum-Teilen überlebte, galt als unschuldig und wenn er starb, als schuldig.

  • Nordrhein-Westfalen
  • Bochum
  • 06.05.23
  • 15
  • 11
Natur

P a a r u n g s z e i t
Wer am lautesten quakt, hat gewonnen . . .

Um Weibchen anzulocken und ihr Revier abzugrenzen, veranstalten männliche Frösche ein wahres Konzert. Sie atmen tief ein, schließen die Nasenlöcher und pressen die Luft in die sogenannten Schallblasen. Die Geräusche dazu werden im Kehlkopf erzeugt, wobei die Schallblasen wie Lautsprecher wirken und noch in weit mehr als 500 Metern Entfernung zu hören sind. Je nach Froschart dauert die Paarungszeit von Anfang Mai bis etwa Ende Juni.

  • Nordrhein-Westfalen
  • Bochum
  • 03.05.23
  • 15
  • 11

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