giftig

Beiträge zum Thema giftig

Natur
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Schön aber giftig
Gewöhnliche Korallenbaum (Erythrina crista-galli)

Der Gewöhnliche Korallenbaum  ist ein aus Südamerika stammender Hülsenfrüchtler mit leuchtend blutroten, hahnenkammartigen Blüten. In Mitteleuropa ist die nicht winterharten Pflanze ein beliebter, aber giftiger Kübelstrauch für sonnige Terrassen, der frostfrei überwintert werden muss. Der Artname „crista-galli“ ist lateinisch für „Hahnenkamm“. So wird der Gewöhnliche Korallenbaum auch Hahnenkammbaum genannt. Die Korallenbäume sind eine Pflanzengattung in der Unterfamilie der...

Kultur
5 Bilder

P f l a n z e n r a r i t ä t
Die 'Gardenie' (Gardenia jasminoides) ...

... wird wegen ihrer historischen Verwendung als Herrenschmuck im Knopfloch des Sakkos auch als Knopflochblume oder Boutonnière bezeichnet, natürlich auf der linken Seite des Jackett-Revers, traditionell direkt über dem Herzen! 😐 An be­rühmten Vor­bildern mangelt es nicht. Unter ihnen König Charles III., Prinz Bernhard der Niederlande, Cary Grant, Fred Astaire und Sean Connery - um nur einige illustre Träger dieser schönen Blume zu nennen. Um die Le­bens­dauer im Knopf­loch zu ver­längern,...

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  • Bochum
  • 24.07.26
  • 20
  • 9
Poesie
... ist auch bei Hummeln sehr beliebt, weil deren lange Rüssel bis tief in den Sporn reichen, um an den begehrten Nektar zu gelangen.
3 Bilder

W i s s e n s w e r t e s
Der 'Blaue Rittersporn' (Delphinium) - Traumblume für alle Romantiker ...

Übrigens: Seit der Dichter Novalis (1772 - 1801) in seinem 1802 postum erschienenen Romanfragment "Heinrich von Ofterdingen" die "Blaue Blume" so gefühlvoll beschrieb, gilt sie als Zentralmotiv und Symbol der Romantik schlechthin. Sie steht für die metaphysische Sehnsucht nach dem Unerreichbaren, für den Wunsch nach inniger Verbundenheit mit der Natur und schließlich für die Suche nach dem eigenen, persönlichen Glück. Damals wie heute üben blaue Blumen eine nahezu magische Anziehungskraft auf...

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  • Bochum
  • 21.07.26
  • 40
  • 8
Poesie
Samenstand der Akelei (Aquilegia)
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A p h o r i s m u s
"Der Lenz entflieht! Die Blume schießt in Samen und keine bleibt von allen, welche kamen." - Friedrich von Schiller (1759 - 1805)

Übrigens: Johann Christoph Friedrich Schiller, ab 1802 von Schiller (* 10. November 1759 in Marbach am Neckar; † 9. Mai 1805 in Weimar), Dichter, Philosoph, Historiker und Arzt, gilt als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Dramatiker, Lyriker und Essayisten. Sein Lebensweg verlief nicht gerade einfach und war von schweren gesundheitlichen Krisen, ständiger Geldnot und Schicksalsschlägen geprägt. Trotzdem hat sich Schiller nie von seiner Liebe zum Schreiben abbringen lassen. Als er am 9....

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  • Bochum
  • 21.06.26
  • 40
  • 10
Poesie
Übrigens: Narzissen sind in allen Teilen giftig. Sie enthalten u. a. das Alkaloid "Lycorin", besonders hoch konzentriert in den Zwiebeln der Pflanze.
4 Bilder

L y r i k
Osterbitte ... - Arno Holz (1863 - 1929)

Vom Turme klangen die Osterglocken über des Kirchhofs trauernde Gruft und gleich verwehten Blütenflocken verschwamm ihr Klang in der Morgenluft. Mich aber riefen sie in die Weite und ließen mich nicht im dumpfen Haus und unter der Osterlieder Geleite zog ich die Straßen zum Tore hinaus. Weit hinter mir im Morgendämmer sich das Gemäuer der Stadt verlor und selbst das Pochen der Eisenhämmer traf nur gedämpft noch an mein Ohr. Doch dehnte sich immer weiter und weiter vor meinen Blicken der sonnige...

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  • Bochum
  • 31.03.26
  • 35
  • 6
Natur
Balgfrüchte und Blüte der Lenzrose
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W i s s e n s w e r t e s
Die 'Orientalische Nieswurz' (Helleborus orientalis), auch 'Lenzrose' genannt, ist in der Türkei und dem Kaukasus beheimatet ...

Lt. Wikipedia stammt sie aus der Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae) und blüht bereits ab Februar bis April/Mai in den Farben Weiß, Rosa oder Violett. Die Pflanze ist in allen Teilen giftig.  Bereits um 300 vor Christus wurde die Lenzrose in Kräuterbüchern erwähnt, weil man schon damals um deren Heilwirkung, aber auch um deren Giftigkeit wusste. Das pulverisierte Rhizom wurde neben der Herstellung von Niespulver auch als Schnupftabak verwendet, was den Schwindel vertreiben und das...

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  • Bochum
  • 22.03.26
  • 33
  • 8
Natur
4 Bilder

W i s s e n s w e r t e s
Der 'Märzenbecher' (Leucojum vernum), auch 'Frühlingsknotenblume' genannt, zählt zu den charmantesten Frühblühern ...

... und gehört wie das 'Schneeglöckchen' (Galanthus) zur Familie der Amaryllisgewächse. Der wissenschaftliche Name wurde von dem schwedischen Naturforscher Carl von Linné (1707 - 1778) geprägt und leitet sich aus dem Griechischen und Lateinischen ab: "Leucojum" stammt von leukos = weiß und "ion" = Veilchen und bezieht sich auf die weiße Blütenfarbe bzw. den veilchenähnlichen Duft, den die Pflanze verströmt. Das lateinische Wort "vernus" bedeutet "zum Frühling gehörend" oder schlicht...

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  • 28.02.26
  • 38
  • 10
Kultur
Der 'Mischtschenko Blaustern' (Scilla mischtschenkoana) erreicht eine Höhe von etwa 10 cm. Alle Pflanzenteile sind giftig.
3 Bilder

G e d i c h t
"Halte deine Seele fest ..." - Carl Wolff (1884 - 1938) - Schriftsteller und Kabarettist

Es gibt so viele, die dem Leben fluchen in seines Herbstes wunschverschloss'nen Stunden, weil sie die blaue Blume nicht gefunden und krank und müde sind von hartem Suchen ein ganzes Leben lang. Jag' nicht Phantomen nach! Mach's wie die Meisen, die nicht an Wunderblumen dieser Erde glauben. Lass Wunsch und Sehnsucht nicht wie wilde Tauben in fremde, uferlose Fernen kreisen. Halt' deine Seele fest! Halt' deine Seele fest, dass ihre Schwingen nicht brechen von dem flatterwilden Hasten. Du brauchst...

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  • 20.02.26
  • 34
  • 10
Natur
Reife Früchte mit dem deckelartigen sogen. "Diskusrest" an der Spitze und Samen.
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W i s s e n s w e r t e s
Der 'Efeu' (Hedera helix) trägt in der Regel erst ab dem 7. bis 10. Lebensjahr Früchte ...

... die von Januar bis April heranreifen und für den Menschen giftig sind. Sie enthalten Saponine (Hederin), die bei Verzehr zu Magen-Darm-Beschwerden, Krämpfen und Schockzuständen führen können. Andererseits ist es dieser Wirkstoff, der in der richtigen Dosierung insbesondere gegen Reizhusten zur Anwendung kommt, um zähen Schleim zu verflüssigen, den Auswurf zu fördern und die Bronchialmuskulatur zu entkrampfen. Wissenschaftler der Universität Würzburg haben ihn daher zur "Arzneipflanze des...

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  • 10.02.26
  • 42
  • 7
Poesie
3 Bilder

G e d i c h t
Frühling, Frühling! - Sophie Verena (1826 - 1892), Pseudonym für Sophie Alberti, deutsche Dichterin ...

Frühling, Frühling! Welche Zunge vermöchte ihn auszusagen, den Zauber, der schon im Worte liegt und das Herz schlagen lässt voll süßer Sehnsucht und seliger Hoffnung. Übrigens:  Amaryllis (Ritterstern) und Narzissen (Narcissus) sind Winter- bzw. Frühlingsblüher, die beide zur Familie der Amaryllisgewächse (Amaryllidaceae) zählen. Beide sind giftig, insbesondere die Zwiebeln.

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  • Bochum
  • 29.01.26
  • 28
  • 6
Kultur
Die 'Christrose' (Helleborus niger), auch 'Schneerose' oder 'Schwarze Nieswurz' genannt.
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G e d i c h t
Die goldene Rose ... - Carl Wilhelm Emil Quandt (1835 - 1911)

Goldene Rose, du makellose, heilige Blume von Bethlehems Feld, in süßen Weisen, lauten und leisen, will ich dich preisen der lauschenden Welt; Dass nichts dir gleichet, nichts dich erreichet, himmlische Rose in goldiger Glut, wo du gewonnen, bleichen die Sonnen, Rose, ach Rose, wie bist du so gut! Rose, nun blühe, dufte und glühe bis in die große, die letzte Stund', da will ich grüßen dich noch und küssen, goldene Rose, mit sterbendem Mund. Goldene Rose, du makellose, die ich gefunden auf...

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  • Bochum
  • 23.12.25
  • 34
  • 10
Natur
Der Name "Taxus baccata" stammt aus dem Lateinischen und Griechischen: "Taxus" geht auf das griechische Wort "toxon" = Bogen zurück, da das Holz der Eibe ideal für den Bogen- und Armbrustbau war, "baccata" bedeutet "beerentragend".
4 Bilder

W i s s e n s w e r t e s
Die 'Eibe' (Taxus baccata) ist der einzige bei uns heimische Nadelbaum, bei dem nahezu alle Teile giftig sind ...

Lediglich der leuchtendrote, fleischige Samenmantel, der "Arillus", ist essbar. So wird in manchen Teilen Europas sogar Marmelade daraus hergestellt. Der Genuss von Nadeln und Samen kann jedoch tödliche Folgen haben. Gefährdet sind vor allem Nutz- und Haustiere, wie Pferde, Rinder sowie Kühe, Schweine, Katzen, Hunde, Hasen, Kaninchen, Hamster, Meerschweinchen, Ratten, Mäuse und Landschildkröten. Rehe, Hirsche und Ziegen sowie manche Vögel, z. B. Grünfink, Kohlmeise, Kleiber und Spechte...

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  • 17.12.25
  • 32
  • 8
Natur
Die Samen entwickeln sich in einer kugelförmigen, stacheligen Kapsel.
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W i s s e n s w e r t e s
Die Samenschalen von 'Ricinus communis' enthalten das giftigste Eiweiß der Natur: nämlich "Ricin" ...

... wobei das aus den Samen gepresste Rizinusöl selbst ungiftig ist. Neben der Anwendung als Arzneimittel wird das Öl zum Beispiel zur Herstellung von Kunst- und Klebstoffen, Lacken und Farben eingesetzt. Der bei der Ölpressung zurückbleibende Schrot ist Bestandteil von organischen Düngemitteln. - Quelle: klicke hier  PS: Der Gattungsname bedeutet "Zecke" oder "Laus", weil die Samen in Form und Musterung an vollgesogene Zecken (z. B. Ixodes ricinus) erinnern. Der Artname "Communis" heißt...

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  • 06.12.25
  • 34
  • 7
Kultur

G e d i c h t
Ode an die Christrose - Eduard Mörike (1804 - 1875)

Tochter des Waldes, du Lilienverwandte, so lang von mir gesuchte, unbekannte.  Im fremden Kirchhof, öd und winterlich, zum ersten Mal, o Schöne, find ich dich! Schön bist du, Kind des Mondes, nicht der Sonne, dir wäre tödlich andrer Blumen Wonne, dich nährt, den keuschen Leib voll Reif und Duft, himmlischer Kälte balsamsüßer Luft. Der Elfe, der in mitternächtiger Stunde zum Tanze geht im lichterhellen Grunde, vor deiner mystischen Glorie steht er scheu neugierig still von fern und huscht vorbei.

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  • 17.11.25
  • 38
  • 9
Natur

Umwelt in Gefahr
Der sichtbare Giftmüll vor unserer Haustür und in der Natur

Wir alle schätzen die Natur und die besonderen Landschaften des Lechfelds – sei es bei einem Spaziergang entlang des Lechs, bei einer Radtour durch die Wälder oder im städtischen Grün in Untermeitingen, Klosterlechfeld oder Schwabmünchen. Doch ein winziges, oft übersehenes Problem bedroht unser lokales Idyll: achtlos weggeworfene Zigarettenkippen. Viele Menschen in unserer Region trennen ihren Müll gewissenhaft, entsorgen Plastik und Papier korrekt. Aber bei der Zigarettenkippe scheint diese...

Natur
5 Bilder

W i s s e n s w e r t e s
Das 'Pfaffenhütchen', im Volksmund auch etwas derbe 'Pfaffenhödchen' genannt, präsentiert im Herbst seine leuchtenden Früchte ...

Der wissenschaftliche Name "Euonymus europaeus" stammt aus dem Griechischen, wobei "euonymus" "von gutem Ruf" bedeutet und "europaeus" auf sein Verbreitungsgebiet in Europa hinweist. Die Benennung "von gutem Ruf" war eine Art Aberglaube, um dessen Giftigkeit zu verschleiern. Übrigens: ... aus dem zähen Holz wurden früher Orgelpfeifen, Schuhnägel und Stricknadeln hergestellt und es ließ sich daraus eine besonders hochwertige Holzkohle gewinnen, die als Zeichenkohle Verwendung fand. - Quelle:...

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  • Bochum
  • 24.10.25
  • 34
  • 9
Natur
5 Bilder

P f l a n z e n r a r i t ä t
Die Balgfrüchte der 'Knolligen Seidenpflanze' (Asclepias tuberosa) öffnen sich im Spätsommer ...

'Asclepias tuberosa' ist eine alte Heilpflanze, die ursprünglich aus Nordamerika stammt. Der Gattungsname 'Asclepias' ehrt den griechischen Gott der Heilkunst 'Asklepios', aufgrund der medizinischen Verwendung der Pflanze, insbesondere der Wurzel bei Atemwegserkrankungen, wie Bronchitis und Lungenentzündung. Der Artname 'tuberosa' bedeutet "knollig" und weist auf die verdickten, knolligen Wurzeln hin. PS: Einige Seidenpflanzenarten sind giftig. Die Verwendung sollte daher mit Vorsicht erfolgen...

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  • Bochum
  • 21.10.25
  • 46
  • 9
Natur
3 Bilder

W i s s e n s w e r t e s
Der 'Oleander' (Nerium oleander), auch 'Rosenlorbeer' genannt, zählt zur Familie der Hundsgiftgewächse (Apocynaceae) ...

Enthalten ist das stark wirksame Oleandrin, ein hochgiftiges Herzglykosid, das in allen Pflanzenteilen vorkommt. Der Name leitet sich aus der italienischen Form "oleandro" ab, die ihrerseits aus dem mittellateinischen "lorandum" entstand und auf die Ähnlichkeit der Blätter mit dem Lorbeerbaum zurückgeht, Die wissenschaftliche Erstbeschreibung der Gattung stammt von dem schwedischen Botaniker Carl von Linné aus dem Jahre 1753. Übrigens: Pflanzen mit roten Blüten produzieren angeblich mehr...

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  • Bochum
  • 11.09.25
  • 37
  • 10
Natur
Übrigens: die Blüten sind zygomorph, d. h. sie bestehen aus zwei vollkommen spiegelgleichen Hälften.
3 Bilder

W i s s e n s w e r t e s
Die 'Blaue Lobelie' (Lobelia erinus), auch 'Männertreu' genannt, blüht nur einen Sommer lang ...

... eine scherzhafte Bezeichnung aufgrund der angeblich nicht besonders lang anhaltenden Treue der Männer, was die Pflanze aber nicht weniger attraktiv macht.  Wie alle anderen Lobelienarten auch, ist diese afrikanische Schönheit absolut giftig. Es gibt keinen Teil der Pflanze, der nicht giftig ist, was an den enthaltenen Alkaloiden liegt. Die Wirkung reicht von stimulierend und schmerzlindernd, bis halluzinogen und toxisch. Der botanische Name ehrt den flandrischen Botaniker Matthias de...

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  • Bochum
  • 27.08.25
  • 38
  • 10
Natur
5 Bilder

P f l a n z e n r a r i t ä t
Attraktiv und faszinierend: die 'Stacheltomate' (Solanum pyracanthum), auch 'Teufelsdorn' genannt ...

Der Artname setzt sich aus den griechischen Wörtern "pyro" (Feuer) und "akantha" (Dorn, Stachel) zusammen und bezieht sich auf die auffälligen, orangefarbenen Dornen, die die Pflanze trägt. Beheimatet ist der immergrüne Strauch im tropischen Madagaskar. Wie ich las, sind alle Teile der Pflanze einschließlich der Früchte für den Menschen giftig. In der Volksmedizin findet sie aber angeblich bei Bluthochdruck, Atemwegsinfektionen und neurologischen Erkrankungen wie Epilepsie und Depression...

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  • Bochum
  • 30.07.25
  • 35
  • 12
Natur
5 Bilder

W i s s e n s w e r t e s
Mythos 'Rittersporn' (Delphinium) ...

Die Pflanze hat in verschiedenen Kulturen unterschiedliche mythologische Assoziationen und wird in einigen Überlieferungen mit dem Gott Apollo oder auch mit Tod und Trauer in Verbindung gebracht. Der wissenschaftliche Name leitet sich von der Ähnlichkeit der Blütenknospen mit springenden Delphinen ab, wobei sich der deutsche Name auf die charakteristische, spornartige, oft runzelige Verlängerung des obersten Blütenblattes bezieht, was entfernt an die Sporen eines Ritters erinnert. Rittersporn...

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  • Bochum
  • 23.07.25
  • 33
  • 8
Natur
3 Bilder

P f l a n z e n r a r i t ä t
'Callicarpa bodinieri', auch 'Schönfrucht' oder 'Liebesperlenstrauch' genannt, bringt von Juni bis Juli kleine unscheinbare Blüten hervor ...

... eine wertvolle Nahrungsquelle für Bienen und andere Insekten und die im Herbst erscheinenden Beeren sind für viele Vogelarten, trotz der ausgefallenen Farbe, ein willkommener Leckerbissen. Der wissenschaftliche Name "Callicarpa" setzt sich aus den griechischen Wörtern "kallos" (Schönheit) und "karpos" (Frucht) zusammen. Der Artzusatz "bodinieri" bezieht sich auf den franz. Botaniker Émile Marie Bodinier (1842 - 1901), der in China tätig war und von dort aus das Pariser Naturkundemuseum...

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  • Bochum
  • 16.06.25
  • 35
  • 11
Natur
3 Bilder

W i s s e n s w e r t e s
Die 'Engelstrompete' (Brugmansia) zählt mit ihren auffälligen Blüten und ihrem betörenden Duft unbestritten zu den beliebtesten Kübelpflanzen ...

Der botanische Name ehrt den niederländischen Arzt und Botaniker Sebald Justinus Brugmans (1763 - 1819). Durch den hohen Anteil an Alkaloiden sind alle Pflanzenteile hochgiftig. Einige Stämme des westlichen Amazonasgebietes in Ecuador nutzten die Wirkung der Inhaltsstoffe, um ungezogene Kinder zu erziehen. Die Jiváro glaubten, die Vorfahren würden während des Rauschzustandes zu den Kindern sprechen, um diese zu ermahnen. - Quelle: Wikipedia

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  • Bochum
  • 14.06.25
  • 35
  • 10
Natur
3 Bilder

W i s s e n s w e r t e s
Warum das 'Wandelröschen' (Lantana camara) seine Blütenfarbe wechselt ...

Ganz im Zentrum sitzen die noch geschlossenen Knospen, dann folgen kranzförmig die jungen, gerade geöffneten Blüten mit cremeweißer oder gelber Farbe. Außen herum sitzen die älteren roten oder auch violetten Blüten. Sie sind bereits befruchtet und Blütenbesuche sind folglich nicht mehr nötig. Sie bieten keinen Nektar und Pollen mehr. Schmetterlinge, die mit ihren langen Rüsseln in die Tiefe der einzelnen Röhrenblüten vordringen, lernen das rasch. Nach den ersten Versuchen meiden sie die roten...

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  • Bochum
  • 13.06.25
  • 33
  • 8
Natur
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B l ü t e n z a u b e r
Die 'Bunte Kronwicke' (Securigera varia), auch 'Bunte Beilwicke' genannt, enthält herzaktive Stoffe, ähnlich wie der Fingerhut ...

... zählt aber auch zu den wichtigsten Futterpflanzen für heimische Wildbienen! Die Blütezeit reicht je nach Standort von Mai bis September, meist von Juni bis August. Weil die Bunte Kronwicke giftig ist, sollte man nicht versuchen, den Nektar aus den Blüten zu saugen, so wie wir es als Kinder vor allem beim Weißklee probierten. Übrigens: Der Gattungsname 'Securigera' stammt aus dem Lateinischen und bedeutet "Beil-tragend" was sich auf die gekrümmten Hülsenfrüchte der Pflanze bezieht. Das...

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  • Bochum
  • 09.06.25
  • 39
  • 12
Natur
Blüte mit Fruchtkegel und Laubblatt des Liriodendron tulipifera
5 Bilder

P f l a n z e n r a r i t ä t
Der 'Tulpenbaum' (Liriodendron tulipifera) stammt aus der Familie der Magnoliengewächse und ist einer der größten Laubbäume Nordamerikas ...

Er erreicht ein Alter von über 400 Jahren und eine Höhe von bis zu 60 m. Aus dem stabilen, aber leichten und nässebeständigen Holz fertigten die Ureinwohner ihre Kanus. - Quelle: Bot. Garten der Ruhr-Uni Bochum. Der deutsche Name bezieht sich auf die Form seiner Blüten und Blätter, die an Tulpen erinnern. Der Gattungsname "Liriodendron" setzt sich aus "leirion" (Lilie) und "dendron" (Baum) zusammen, während "tulipifera" "Tulpen tragend" bedeutet.

  • Nordrhein-Westfalen
  • Bochum
  • 30.05.25
  • 31
  • 8
Ratgeber
Nicole - 1 Punkt - Pantherpilz
24 Bilder

Das Wochenend-Rätsel
Das Wochenend-Rätsel - Richtig giftig!

Toxine sind giftige Substanzen, die von Organismen wie Bakterien, Pflanzen oder Tieren produziert werden. Sie können für Menschen und andere Lebewesen schädlich sein und unterschiedlich wirken – manche greifen das Nervensystem an, andere stören den Stoffwechsel oder beschädigen Zellen. Ein bekanntes Beispiel ist das Botulinumtoxin, das von Bakterien hergestellt wird und eines der stärksten bekannten Gifte ist. Gleichzeitig wird es aber auch in der Medizin und Kosmetik (Botox) genutzt. Auch...

  • Nordrhein-Westfalen
  • Essen
  • 30.05.25
  • 110
  • 2

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