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Beiträge zum Thema Bildergalerie

Poesie
Traubenhyazinthe 'Muscari blue' nach der Blüte
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G e d i c h t
Neue Liebe, neues Leben ... - Johann Wolfgang von Goethe

Herz, mein Herz, was soll das geben? Was bedränget dich so sehr? Welch ein fremdes, neues Leben! Ich erkenne dich nicht mehr. Weg ist alles was du liebtest, weg, warum du dich betrübtest, weg dein Fleiß und deine Ruh - ach, wie kamst du nur dazu! Fesselt dich die Jugendblüte, diese liebliche Gestalt, dieser Blick voll Treu und Güte mit unendlicher Gewalt? Will ich rasch mich ihr entziehen, mich ermannen, ihr entfliehen, führet mich im Augenblick, ach, mein Weg zu ihr zurück. Und an diesem...

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  • Bochum
  • 28.04.26
  • 35
  • 8
Kultur
4 Bilder

H a i k u
"Zu Boden gefallen, zur Wurzel geneigt - Abschied der Blüte." - Matsuo Bashō (1644 - 1694)

oder: "Hätte ich eine Stimme, würde ich für sie singen - fallende Kirschblüten." Die Kirschblüte (Sakura) ist das nationale Symbol Japans und steht für die Schönheit und Vergänglichkeit des Lebens. Die Blüten fallen nach kurzer Zeit und erinnern uns daran, wie kostbar jeder Augenblick ist ... Matsuo Bashō, eigentlich Matsuo Munefusa, war ein japanischer Dichter. Er gilt als bedeutender Vertreter der japanischen Versform Haiku. Bashō und seine Schüler erneuerten die bis dahin humorvoll...

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  • Bochum
  • 04.04.26
  • 34
  • 9
Poesie
Übrigens: Narzissen sind in allen Teilen giftig. Sie enthalten u. a. das Alkaloid "Lycorin", besonders hoch konzentriert in den Zwiebeln der Pflanze.
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L y r i k
Osterbitte ... - Arno Holz (1863 - 1929)

Vom Turme klangen die Osterglocken über des Kirchhofs trauernde Gruft und gleich verwehten Blütenflocken verschwamm ihr Klang in der Morgenluft. Mich aber riefen sie in die Weite und ließen mich nicht im dumpfen Haus und unter der Osterlieder Geleite zog ich die Straßen zum Tore hinaus. Weit hinter mir im Morgendämmer sich das Gemäuer der Stadt verlor und selbst das Pochen der Eisenhämmer traf nur gedämpft noch an mein Ohr. Doch dehnte sich immer weiter und weiter vor meinen Blicken der sonnige...

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  • Bochum
  • 31.03.26
  • 35
  • 6
Poesie
3 Bilder

L y r i k
Rätselvolle Katze ... - aus dem häufig übersetzten Gedicht "Le Chat" von Charles Baudelaire (1821 - 1867)

In meinem Hirn, als wär's ihr eigner Raum, schleicht auf und nieder auf der weichen Tatze geschmeidig sanft die schöne, stolze Katze und ihrer Stimme Ton vernimmt man kaum. So zart und heimlich ist ihr leis Miauen und ob sie zärtlich, ob sie grollend rief, stets ist der Klang verhalten, reich und tief und Zauber weckend und geheimes Grauen. Auf meiner Seele Saitenspiel ließ nie ein andrer Bogen so voll Glut und Leben die feinsten Saiten schwingen und erbeben, kein anderer so königlich wie sie....

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  • 28.03.26
  • 42
  • 12
Natur
8 Bilder

W i s s e n s w e r t e s
Die 'Elfenblume' (Epimedium), auch unter dem Namen "Sockenblume" bekannt, zählt zur Familie der Berberitzengewächse ...

Der berühmte Staudenzüchter Karl Förster (1874 - 1970) fand diesen wenig schmeichelhaften Namen "Sockenblume" der Pflanze nicht angemessen und regte um 1930 an, sie stattdessen Elfenblume zu nennen, um die anmutigen und grazilen über dem Laub schwebenden Blüten besser zu beschreiben. Die Bezeichnung Sockenblume bezog sich vermutlich auf die charakteristische Form der Blüten, die insbesondere bei der Alpen-Sockenblume (Epimedium alpinum) an kleine Söckchen erinnert. - Quelle: Wikipedia Er...

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  • Bochum
  • 26.03.26
  • 39
  • 10
Poesie
März-Austrieb der Strauch-Pfingstrose (Paeonia anomala)
Das Verbreitungsgebiet reicht vom europäischen Russland bis Sibirien und in das westliche China und die Mongolei hinein.
4 Bilder

G e d i c h t
Die Pfingstrose (Paeonia) - Ferdinand von Saar (1833 - 1906)

Und leuchtend will entfalten Paeonie ihre Pracht, von hehren Pfingstgewalten im tiefsten angefacht. Gleich einer späten Liebe, die lang in sich geruht, bricht sie mit mächt'gem Triebe jetzt aus in Purpurglut. Übrigens: Der Gattungsname Paeonia leitet sich von Paian ab, dem Arzt der griechischen Götter, der der Sage nach mit den Wurzeln der Pflanze die Wunden des Unterweltgottes Pluto heilte, die Herakles ihm zugefügt hatte. Im Mittelalter behandelte man Gichtkranke, indem man Blütenblätter auf...

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  • Bochum
  • 24.03.26
  • 35
  • 13
Natur
4 Bilder

W i s s e n s w e r t e s
Die 'Forsythie' (Forsythia) - hübsch anzusehen, aber nutzlos für Insekten ...

Bienen und Hummeln werden von der Blütenpracht zwar angelockt, finden dort aber weder Pollen noch Nektar. Die Gattung wurde von dem dänischen Botaniker Martin Vahl zu Ehren des englischen Botanikers und königlichen Gärtnermeisters William Forsyth (1737 - 1804) benannt. Forsyth hat den Zierstrauch aus China übrigens selbst nie zu Gesicht bekommen. Er starb fast 40 Jahre bevor die ersten Exemplare nach Europa gebracht wurden. - Quelle: Wikipedia...

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  • 08.03.26
  • 38
  • 8
Natur
6 Bilder

W i s s e n s w e r t e s
'Flechten' (Lichenes) zählen zu den langlebigsten Lebewesen der Erde ...

Dabei handelt es sich um eine Gemeinschaft aus Pilz und Alge bzw. Pilz und Bakterium. Ihr jährlicher Zuwachs beträgt bei vielen Arten oft weniger als 1 mm, dafür können sie aber auch ein beachtliches Alter von mehreren hundert, ja sogar bis zu tausend Jahren erreichen. Weltweit existieren etwa 25.000 Arten, von denen in Mitteleuropa rund 2.000 vorkommen.  Übrigens: In der Medizin beschreibt der Begriff "Lichen" eine Gruppe von Hautkrankheiten, die durch knötchenartige Veränderungen...

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  • 22.02.26
  • 35
  • 9
Natur
4 Bilder

P f l a n z e n r a r i t ä t
Der 'Schwarze Schlangenbart' (Ophiopogon planiscapus) wird auch als "Black Mondo-Grass" bezeichnet ...

Die blauschwarzen Beeren sind ungenießbar, aber auch nicht giftig. Der Gattungsname Ophiopogon leitet sich ab von gr. "ophis" (= Schlange) und gr. "pogon" (= Bart). Das Art-Epitheton planiscapus lietet sich ab von lat. "planus" (= flach, eben) und lat. "scapus" (Schaft, Stiel, Stängel, Stamm) Die Pflanze stammt ursprünglich aus Wäldern in Japan, China und den Riukiu-Inseln und zählt zur Familie der Spargelgewächse. Das schöne Ziergras ist winterhart, wächst polsterbildend und aufrecht - ein...

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  • 25.01.26
  • 30
  • 6
Poesie
3 Bilder

G e d i c h t
Gang im Schnee - Ernst Stadler (1883 - 1914 (gefallen))

Nun rieseln weiße Flocken unsre Schritte ein. Der Weidenstrich lässt fröstelnd letzte Farben sinken, das Dunkel steigt vom Fluss, um den versprengte Lichter blinken, mit Schnee und bleicher Stille weht die Nacht herein. Nun ist in samtnen Teppichen das Land verhüllt und unsre Worte tasten auf und schwanken nieder wie junge Vögel mit verängstetem Gefieder – Die Ebene ist grenzenlos mit Dämmerung gefüllt. Um graue Wolkenbündel blüht ein schwacher Schein, er leuchtet unserm Pfad in nachtverhängte...

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  • Bochum
  • 09.01.26
  • 40
  • 9
Poesie
3 Bilder

W i s s e n s w e r t e s
Der 'Japanische Ahorn' (Acer palmatum) symbolisiert Ruhe, Gelassenheit und Harmonie ...

... und soll Hoffnungen, sowie Träume erfüllen und depressive Menschen trösten können. Übrigens: Türschwellen aus Ahornholz wurden traditionell dazu verwendet, um böse Geister abzuwehren, da diese sich angeblich nicht über solch eine Schwelle trauten. Eine der prominentesten Traditionen ist das "Momijigari", die Herbstlaubjagd. Ähnlich wie das "Hanami" (Kirschblütenschau) im Frühling, reisen Menschen im Herbst in die Berge und Parks, um die spektakuläre Rotfärbung zu bewundern. Ahornbäume...

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  • Bochum
  • 03.01.26
  • 32
  • 9
Poesie
4 Bilder

G e d i c h t
Herbst ... - Nikolaus Lenau (1802 - 1850)

Rings ein Verstummen, ein Entfärben: wie sanft den Wald die Lüfte streicheln, sein welkes Laub ihm abzuschmeicheln; Ich liebe dieses milde Sterben. Von hinnen geht die stille Reise, die Zeit der Liebe ist verklungen, die Vögel haben ausgesungen und dürre Blätter sinken leise. Die Vögel zogen nach dem Süden, aus dem Verfall des Laubes tauchen die Nester, die nicht Schutz mehr brauchen, die Blätter fallen stets, die müden. In dieses Waldes leisem Rauschen ist mir als hör′ ich Kunde wehen, dass...

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  • 27.12.25
  • 32
  • 8
Natur
Die welken Blütenblätter (Brakteen) der 'Japanischen Faserbanane' (Musa basjoo)
3 Bilder

A p h o r i s m u s
"Die Liebe macht alles bedeutend und wirft einen Himmelsschleier auf alles, was sie betrachtet. Was sie anrührt, wird Gold ..."

... sagte Adrian Ludwig Richter (1803 - 1884), deutscher Maler, Zeichner und Illustrator, von 1828 bis 1835 Zeichenlehrer an der Porzellanmanufaktur in Meißen und von 1836 bis 1871 Professor an der Dresdner Akademie - eine der ältesten Kunsthochschulen Europas mit einer über 250-jährigen Geschichte ...

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  • Bochum
  • 19.11.25
  • 35
  • 8
Kultur
4 Bilder

N a t u r p h ä n o m e n
Das 'Ginkgo-Blatt' - natürliche Eleganz und tiefe Symbolik ...

Unter den Wundern der Natur gibt es nur wenige Pflanzen, die so faszinieren wie der Ginkgo (Ginkgo biloba). Seit seiner Einführung in Europa im 18. Jahrhundert begeisterte er Botaniker, Künstler und Philosophen. Ursprünglich aus China stammend, gehört der Ginkgo zu den ältesten bekannten Baumarten der Erde. Er existierte bereits vor über 225 Millionen Jahren und gilt als lebendes Fossil. In den asiatischen Traditionen, besonders in China und Japan, wird er als Symbol für Langlebigkeit, inneren...

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  • Bochum
  • 13.11.25
  • 57
  • 11
Kultur
Aubergine (Solanum melongena)
8 Bilder

A p h o r i s m u s
"Früchte, die dir entkommen wollen, pflücke mit schneller Hand ... "

Zitat: 'Ovid' (43 v. Chr. - 17 n. Chr.) eigentlich Publius Ovidius Naso, römischer Epiker. An seine Frau gerichtet, teilte Ovid die Inschrift mit, die auf seinem Grab stehen sollte: Hic ego qui iaceo tenerorum lusor amorum Ingenio perii, Naso poeta, meo. At tibi qui transis, ne sit grave quisquis amasti Dicere: Nasonis molliter ossa cubent. "Ich, der ich hier liege, Naso, der Dichter, Spieler zärtlicher Liebesgeschichten, bin an meinem eigenen Talent zugrunde gegangen. Aber dir, der du...

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  • Bochum
  • 29.10.25
  • 23
  • 8
Natur
Höchstwahrscheinlich handelt es sich hier um eine Deutsche Wespe (Vespula germanica), wobei die Hinterleibszeichnung keinen genauen Anhaltspunkt für die Bestimmung darstellt, da er unterschiedlich ist.
3 Bilder

G e d i c h t
Sommerende ... - Paul Verlaine (1844 - 1896)

"Im grünen Tümpel nur im Schatten jener Espen, da schwirren glitzernd noch Libellen ruhelos und manchmal blitzen durch die Luft schwarzgelbe Wespen ..." Übrigens: Die Wespenzeit endet normalerweise zwischen August und Oktober, wenn der gesamte Wespenstaat abstirbt. Nur die begatteten Jungköniginnen überleben und suchen sich ein Winterquartier, um im nächsten Frühjahr ein neues Volk zu gründen.

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  • Bochum
  • 22.10.25
  • 37
  • 7
Natur
6 Bilder

P f l a n z e n r a r i t ä t
Frucht- und Samenstand des 'Tulpenbaums' (Liriodendron tulipifera) ...

'Liriodendron tulipifera' stammt ursprünglich aus Nordamerika und zählt zur Familie der Magnoliengewächse. Der Name setzt sich aus griechischen und lateinischen Bestandteilen zusammen: "Liriodendron" bedeutet "Lilienbaum" (griechisch: leirion = Lilie, dendron = Baum). Das lateinische "tulipifera" heißt wörtlich "Tulpen tragend" und bezieht sich auf die Tulpen-ähnlichen Blüten.

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  • Bochum
  • 18.10.25
  • 33
  • 7
Poesie
Hortensie (Hydrangea) im Spätherbst
6 Bilder

A p h o r i s m u s
"Beim Abschied wird die Zuneigung zu den Dingen, die uns lieb sind, immer ein wenig wärmer ..." - Michel de Montaigne (1533 - 1592)

Michel de Montaigne war ein französischer Philosoph, Jurist und Begründer der literarischen Gattung des Essays. Er verbrachte einen Teil seiner Kindheit auf Schloss Montaigne, wo er sich später im Alter von 38 Jahren zurückzog, um seine Essays zu schreiben. Er war ein konsequenter Gegner von religiösem und politischem Fanatismus und dem Versuch, die Welt in starre Systeme zu pressen. Montaigne verstarb am 13. September 1592. Auslöser war nicht seine jahrzehntelange Nierensteinerkrankung. Er...

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  • Bochum
  • 11.10.25
  • 35
  • 11
Natur
5 Bilder

P f l a n z e n r a r i t ä t
Der 'Schneeglöckchenbaum' (Halesia carolina), aber auch 'Maiglöckchenbaum' genannt ...

... bildet nach der Blüte auffällige dekorative Früchte, die lange am Strauch haften bleiben. Die aparten Blütenglocken erscheinen in den Monaten von April bis Mai. Im Alter entwickelt er sich zu einem eher breitwachsenden Großstrauch mit einer Höhe von etwa 3 bis 4 Metern. Der wissenschaftliche Name 'Halesia carolina' ist eine Hommage an den englischen Theologen und Naturforscher Stephen Hales (1677 - 1761), während "carolina" sich auf die ursprüngliche geografische Herkunft der Art in...

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  • Bochum
  • 08.10.25
  • 34
  • 8
Natur
10 Bilder

G e d i c h t
"Die Zeit ist hin ..." - Theodor Storm (1817 - 1888)

Die Zeit ist hin; du löst dich unbewusst und leise mehr und mehr von meiner Brust; Ich suche dich mit sanftem Druck zu fassen, doch fühl' ich wohl, ich muss dich gehen lassen. So lass mich denn, bevor du weit von mir im Leben gehst, noch einmal danken dir; Und magst du nie, was rettungslos vergangen, in schlummerlosen Nächten heimverlangen. Hier steh' ich nun und schaue bang zurück; Vorüberrinnt auch dieser Augenblick und wieviel Stunden dir und mir gegeben, wir werden keine mehr zusammenleben.

  • Nordrhein-Westfalen
  • Bochum
  • 06.10.25
  • 50
  • 9
Natur
7 Bilder

W i s s e n s w e r t e s
Die Samen der 'Lotospflanze' (Nelumbo nucifera), auch 'Lotosnüsse' genannt, gelten als die langlebigsten ...

Man hat über 1000 Jahre alte Samen dieser Art gefunden, die auskeimten und zu gesunden Pflanzen heranwuchsen. Die wesentlichen Voraussetzungen für die Keimung ist Wasser und eine ausreichende Temperatur. - Quelle: siehe hier ... Der Name bedeutet nichts anderes als "nussfruchttragender Lotos" ... Übrigens: die 'Lotosblume' (Nelumbo nucifera), auch Lotus geschrieben, gilt im Buddhismus und in den Hindu-Religionen als Symbol der Reinheit. Einer Legende nach soll Buddha einst auf einer Lotosblüte...

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  • Bochum
  • 22.09.25
  • 40
  • 9
Natur
6 Bilder

B l ü t e n z a u b e r
Die 'Inkalilien' (Alstroemeria) begeistern mit exotisch anmutenden Blüten ...

... und zählen zu den beliebtesten Schnittblumen weltweit.  Ihre Heimat ist die Andenregion von Südamerika, insbesondere Peru und Chile. Benannt wurde die Gattung von Carl von Linné im Jahre 1762 zu Ehren des schwedischen Kaufmanns und Botanikers Claes Alströmer (1736 - 1794). - Quelle: Wikipedia Übrigens: die Symbolkraft der Alstroemeria rührt von ihren sechs Blütenblättern, denn jedes Blütenblatt steht für etwas anderes: Verständnis, Humor, Geduld, Empathie, Hingabe und Respekt.

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  • Bochum
  • 26.07.25
  • 33
  • 10
Kultur
5 Bilder

G e d i c h t
Rosa Hortensie ... - Rainer Maria Rilke (1875-1926)

Wer nahm das Rosa an? Wer wusste auch, dass es sich sammelte in diesen Dolden? Wie Dinge unter Gold, die sich entgolden, entröten sie sich sanft, wie im Gebrauch. Dass sie für solches Rosa nichts verlangen, bleibt es für sie und lächelt aus der Luft? Sind Engel da, es zärtlich zu empfangen, wenn es vergeht, großmütig wie ein Duft? Oder vielleicht auch geben sie es preis, damit es nie erführe vom Verblühn. Doch unter diesem Rosa hat ein Grün gehorcht, das jetzt verwelkt und alles weiß.

  • Nordrhein-Westfalen
  • Bochum
  • 22.07.25
  • 33
  • 7
Natur
5 Bilder

B l ü t e n z a u b e r
Der 'Trompetenbaum' (Catalpa bignonioides), aufgrund der Früchte auch 'Bohnenbaum' oder 'Zigarrenbaum' genannt, öffnet von Mai bis Juni seine weißen, spektakulären Blüten ...

... und machen ihn zu einer echten Attraktion. Der botanische Name stammt von einem nordamerikanischen Indianerstamm, der den Baum in seiner Sprache "Catalpa" nannte. Der Artname ehrt den französischen Bibliothekar Jean-Paul Bignon (1662 -1743). Alle Pflanzenteile bis auf die Samen enthalten das leicht giftige Catalpin.

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  • Bochum
  • 17.06.25
  • 41
  • 10
Poesie
Blüten des 'Blauglockenbaums' (Paulownia tomentosa), auch 'Kaiserbaum' oder 'Kaiser-Paulownie' genannt. Der Naturforscher und Arzt Philipp Franz von Siebold benannte den Baum nach der niederländischen Kronprinzessin und späteren Königin Anna (Pawlowna), die eine Tochter des russischen Zaren Paul I. war.
5 Bilder

G e d i c h t
Abstammung ... - Ludwig Scharf (1864 - 1938)

Wir sind nur Blüten an einem Baum: Ein jeder träumt seinen Blütentraum und weiß nicht viel vom Andern; Wir brechen hervor aus Zweiglein und Ast, wir fühlen der Blätter und Blättchen Getast und der Winde und Wolken Wandern. Der Baum der Menschheit, der uns trägt, der Sturmwind Tod, der uns niederfegt, sind's, die unser Dasein umründen. Wir stammen aus Erde und Himmelslicht, Mehr wissen auch unsere Weisesten nicht: Den Stamm konnte keiner ergründen.

  • Nordrhein-Westfalen
  • Bochum
  • 17.05.25
  • 32
  • 9
Poesie
Übrigens: "nigellus" bedeutet: schwarz, wegen der schwarzfarbenen Samen und die Artbezeichnung "damascena" bedeutet: aus Damaskus stammend.
4 Bilder

G a r t e n z a u b e r
Samenstand der 'Jungfer im Grünen' (Nigella damascena), auch 'Gretl im Busch', 'Braut in Haaren' oder 'Damaszener Kümmel' genannt ...

Der Name 'Jungfer im Grünen' geht auf eine Sage zurück, nach der zwei Liebenden, nämlich der reichen Bauerntochter Gretl und dem Kleinbauernsohn Hans der Kontakt zueinander durch die Eltern untersagt wurde. Gretl und Hans vermissten einander so sehr, dass sie sich in Blumen verwandelten. Gretl wurde zur "Jungfer im Grünen" und Hans zur "Wegwarte". Weitere Namen beziehen sich eher auf das Aussehen der Pflanze. - Quelle: Wikipedia Hinweis: Die Samen sind essbar und schmecken nach Waldmeister,...

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  • Bochum
  • 07.05.25
  • 36
  • 9
Natur
3 Bilder

W i s s e n s w e r t e s
Der 'Hohle Lerchensporn' (Corydalis cava) stammt aus der Familie der Mohngewächse ...

Der Gattungsname "Corydalis" kommt von dem griechischen Wort "korydallis" = Haubenlerche. Gemeint ist damit die gespornte Blüte, die Ähnlichkeiten mit den gespornten Füßen dieses Vogels erkennen lässt. Den Artnamen "cava" erhielt die Pflanze ihrer hohlen Knollen wegen (cavus = hohl). Alle Pflanzenteile sind schwach, die Rhizomknolle jedoch stark giftig. - Quelle: Wikipedia Übrigens: Lerchensporn war früher eine anerkannte Heilpflanze mit hypnotischer und beruhigender Wirkung. Sie wurde vor und...

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  • Bochum
  • 13.03.25
  • 27
  • 5
Kultur
6 Bilder

A p h o r i s m u s
"Man kann die Zeit nur vergessen, indem man sich ihrer bedient." - Charles Baudelaire (1821 - 1867)

Charles-Pierre Baudelaire (* 9. April 1821 in Paris; † 31. August 1867 ebenda) war ein französischer Schriftsteller und einer der bedeutendsten Lyriker der französischen Sprache. Er wurde vor allem durch seine Gedichtsammlung "Les Fleurs du Mal" bekannt und gilt als wichtiger Wegbereiter der literarischen Moderne in Europa. "Les Fleurs du Mal" (traditioneller deutscher Titel: Die Blumen des Bösen) wurde in drei Fassungen herausgegeben. Die Erstausgabe führte zu einem gerichtlichen Verfahren:...

  • Nordrhein-Westfalen
  • Bochum
  • 28.02.25
  • 37
  • 8

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