Geschichte

Beiträge zum Thema Geschichte

Poesie

Fünfzehntes Türchen: Wonach sehnen Sie sich?

Liebe Leserin, lieber Leser, wonach sehnen Sie sich? Endlich sechs richtige im Lotto mit Zusatzzahl. Oder endlich den Jackpot knacken. Oder bei Aktion Mensch oder ein Platz an der Sonne eine lebenslange Sofortrente. Oder endlich keine Schmerzen im Knie, in der Hüfte, in der Schulter, im Handgelenk mehr. Sich endlich wieder schmerzfrei bewegen können. Oder wieder richtig sehen oder hören können. Oder dass der Streit mit den Kindern, den Eltern, dem Arbeitskollegen, dem Mitarbeiter endlich wieder...

Poesie

Vierzehntes Türchen: Was tun gegen die Angst?

Liebe Leserin, lieber Leser, was machen Sie, wenn die Angst Sie ergreift? Ziehen Sie den Kopf in den Sand und tun Sie so, als ob es sie gar nicht betrifft? Verdrängen Sie es erst einmal. Die Angst flackert kurz auf, doch dann ist sie schon verschwunden. Doch dadurch wird das Gefahrenpotential, der Gefahrenmoment nicht weniger. Sie wiegen ihre Seele in falscher Sicherheit. Gefährlich ist es trotzdem. Oder schlagen Sie wild drauf los, setzen sich mit aller Gewalt zu Wehr? Dabei schießen Sie oft...

Poesie

Dreizehntes Türchen: Folge Deinem Stern!

Lieber Leserin, lieber Leser, „Die Nacht ist vorgedrungen.“ So beginnt ein modernes Kirchenlied. Es ist mein liebstes Adventslied. Keiner hat in so schnönenWorten die Sehnsucht nach dem Weihnachtslicht gekleidet, die Sehnsucht nach dem Licht, dass all unsere Dunkelheiten erhellt. Auch wenn ich in der Nacht geweint, kann ich bei der Morgendämmerung schon froh mitsingen. Angst und Pein lasse ich zurückl Ich folge dem Morgensterns. Kein Dunkel kann ich auf Dauer fesseln. Immer wieder erreicht mich...

Poesie

Zwölftes Türchen: Schön, dass Du angerufen hast

Liebe Leserin, lieber Leser, „so tragt Eurer Güte hellen Schein weit in die dunkle Welt hinein.“ So die Botschaft der dritten Strophe des bekannten Adventsliedes „Wir sagen Euch an den lieben Advent“. Wo können Sie strahlen, leuchten und somit andere erstrahlen und erleuchten? Heute ging es mir so. Eine liebe alte Freundin rief mich völlig überraschend an und mitten im stressigsten Pfarramt ging bei mir die Sonne auf. Ich hörte Ihre Stimme, spürte dahinter Ihr mitfühlendes Wesen und all der...

Poesie

Elftes Türchen: Was mich schon immer stört!

iebe Leserin, lieber Leser, „So nehmet Euch eins um das andere an, wie auch der Herr an uns getan.“ So die Kernbotschaft der zweiten Strophe des Adventsliedes „Wir sagen Euch an den lieben Advent“. Den anderen so zu anzunehmen, wie er ist. Leichter gesagt als getan. Liebende schaffen das vielleicht gerade noch, oft aber auch nur in Teilbereiche der Geliebten, des Geliebten. Es gibt Marotten, Angewohnheiten, Prägungen, die zur Geliebten, zum Geliebten dazugehören und die man/ frau ihr/ ihm am...

Kultur

Zeit für ein Märchen III

Diesaml hat es mit dem Freitagsmärchen nicht geklappt. Waren nämlich bei Oma und Opa und haben den 75zigsten gefeiert. Die Rückfahrt am Sonntag war dann der Horror. Wir waren von 10 bis 23 Uhr auf der Autobahn mit durchschmittlich 35 kmh unterwegs. Aber nun zur Hauptsache Der Zauberbaum Es war einmal eine Prinzessin, die war so hochnäsig, dass sogar ihre Eltern Probleme mit ihr hatten. Sie war aber nur so, weil sie ein Geheimnis hütete, dieses durfte keiner erfahren, außer ihr kleiner Freund...

Poesie

Zehntes Türchen: Mein schönster Adventsstrauß

Liebe Leserin, lieber Leser, es ist schon spannend, wie das Leben so spielt. Ich hatte mein schrecklichstes Traugespräch. Zwei Menschen waren gekommen, um mit mir die kirchliche Hochzeit zu besprechen. Sie redet wie ein Wasserfall. Sie redete sich um Kopf und Kragen. Der junge Mann sagte fast gar nichts. Durfte er nichts sagen? Oder hatte er zu dieser Hochzeit, die ja schließlich auch seine werden sollte, eben nicht nur ihre? Diese meine Beobachtung sprach an und schon flogen die Fetzen. Ich...

Poesie

Neuntes Türchen: Gott hilft

Liebe Leserin, lieber Leser, ich habe einen unglaublichen Respekt vor ihm. Ich weiß, ob ich das schaffen würde, was er schafft. Für mich ist er ein Held. wie er wieder seinen Alltag und seinen Beruf meistert. Andere in seiner Lange haben schon längst aufgegeben. Doch er macht weiter mit einer unglaublichen Disziplin. Immer wieder ist aufgestanden nach dem Schlaganfall. Bis er wieder den ersten Schritt gehen, das hat eine schiere Ewigkeit gedauert, doch er macht immer weiter trotz vieler...

Poesie

Achtes Türchen: Wahre Weihnacht oder Ware Weihnacht?

Liebe Leserin, lieber Leser, wahre Weihnacht oder Ware Weihnachten? Sind Sie am Rennen, Laufen, Kaufen? Oder begehen Sie heuer Weihnachten endlich einmal anders? Heißt es bei Ihnen „Süsser die Klassen nie klingen als zu der Weihnachtszeit“ oder haben Sie eine andere persönliche Weihnachtsmelodie? Wie sehen diese andere Adventszeit aus? Werden wir erst heil und ganz durch das Haben? Oder verstellen uns all die Dinge, die wir so dringend brauchen, die wir um uns herum ansammeln, auf die Dinge,...

Poesie

Siebtes Türchen: Horch, was kommt von draußen rein

Liebe Leserin, lieber Leser, zur Zeit geht mir dieses Lied nicht aus den Ohren. Es ist ein wunderbares Kinderlied. Doch wie ist es bei uns? Sind wir voller Spannung, wenn es an der Tür klingelt? Sind wir gespannt, wer da kommt? Oder nervt es uns, wenn es jetzt schon wieder klingelt? Vor allem wie ist es mit unserem Land? Freuen wir uns auf die Menschen, die zu uns wollen, die aus wirtschaftlichen oder politischen Gründen in ihrem Heimatland keine Zukunft und zu uns wollen? Machen wir die Grenze...

Poesie

Sechstes Türchen: Fürchte Dich nicht!

Liebe Leserin, lieber Leser, „Fürchte Dich nicht, Maria! Gottes Geist kommt über Dich! Heiliges blüht in Dir auf, Gottes Sohn genannt!“ So der Refrain meines liebsten Marienlied. Es stammt von Horst Bracks. So wie Maria zur Furchtlosigkeit aufgefordert wird, so können auch wir ohne Furcht durchs Leben. Denn unser Heiland kommt uns entgegen. Hungrige wird er sättigen, Reiche auch mal leer ausgehen lassen. Dürres Land wird wieder blühen. Entmachten wird er die Mächtigen, schonen die Sanften,...

Poesie

Fünftes Türchen: Sind Sie auch so ungeduldig?

Lieber Leserin, lieber Leser, sind Sie auch so ungeduldig wie ich? Ich breche schier ab, wenn etwas nicht vorangeht, wenn es einfach nicht weitergeht. Nehmen wir mal nur das Autofahren. Eigentlich könnte ich, könnten wir schon längst weiter sein, aber der Fahrer vor mir fährt einfach nicht zu und ich komme nicht an ihm vorbei. Da hilft alles unruhige Hin- und Herwackeln auf dem Fahrersitz nichts. Es macht es nur noch schlimmer. Ich werde ganz nervöser und irgendwann ganz fertig. Am schlimmsten...

Poesie

Viertes Türchen: Mach Dein Ding!

Lieber Leser, liebe Leserin, mach die Türen weit und und Tore in der Welt hoch, dass der König der Ehren einziehe – Motto des Advent. Türen muss ich öffnen, doch vor allem eine Tür ist bei mir besonders fest verschlossen, die Tür zu mir selbst. Vor lauter Stress, vor lauter Arbeit, vor lauter Aufgaben komm ich kaum zu mir selbst. Ich habe wenig Zeit, in mich selbst hinein zu horchen. Geht es mir gerade gut? Geht es mir schlecht? Ein Getriebener bin ich. Ich funktioniere wie ein Roboter und...

Kultur

Das zweite Türchen: Sind Sie leicht gekränkt? Oder lassen Sie alles mit sich machen?

Liebe Leserin, lieber Leser, wie ist das bei Ihnen mit den Grenzen? Sind Sie leicht gekränkt? Oder lassen Sie viel mit sich machen? Setzen Sie klar Ihre eigene Grenze? Oder ist sie Ihnen nicht so wichtig? Sind Sie gleich auf 150? Oder sehen Sie es gelassener? Ich weiß nicht, was besser ist. Sehe ich es gelassener, dann wird allzu häufig meine Gutmütigkeit ausgenützt, so nach dem Motto, mit dem kann man oder frau es eben machen. Wäre es dann nicht besser klarere Grenzen zu ziehen, früher schon...

Kultur

Das erste Türchen: Machen wir uns auf den Weg!

Liebe Leserin, lieber Leser, jetzt machen wir uns also wieder auf den Weg zur Krippe, auf dem Weg zum Menschensohn, zum Gott, der Mensch wurde, um uns Menschen wieder die Menschlichkeit nahe zu bringen. Leichte Gedanken erwarten uns auf diesem Weg, aber auch schwere. Doch bleiben wir nicht stehen! Machen wir uns auf den Weg! Lassen wir uns durch Jesus eine neue Perspektive für unser Leben schenken. Er kann ein Lichtblick in unserem Leben sein. Er möge uns helfen, zu unseren Gefühlen und...

Kultur

Zeit für ein Märchen II

Danke für das Interesse und die gute Kritik und zur Belohnung gibt es wieder ein Freitagsmärchen. Ich hoffe dieses gefällt euch genau so gut wie das Erste. Der verwunschene Brunnen Es war einmal eine Königsfamilie. Der König und die Königin hatten eine bildhübsche 15-jährige Tochter. Doch der Troll Blaubart, der im düsteren Finsterwald lebte, war voller böser Absichten und diesmal hatte er es auf die Prinzessin abgesehen. Er rief seinen auf Zaubersprüche spezialisierten Riesen zu sich und...

Lokalpolitik
Alexander Dorn
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Kirchenvorstandswahl 2012 in Evangelisch-Lutherischen Johannesgemeinde

Am vergangenen Sonntag, den 21. Oktober 2012, waren bayernweit 2,2 Millionen evangelische Christen zur Wahl über die neue Zusammensetzung der Kirchenvorstände aufgerufen. Der Kirchenvorstand ist das Leitungsgremium der Kirchengemeinde. Gewählt werden die ehrenamtlich tätigen Mitglieder für einen Zeitraum von sechs Jahren. In der Evangelischen Johannesgemeinde Meitingen beteiligten sich 18,1 Prozent der Wahlberechtigten am Urnengang. In den neuen Kirchenvorstand wurden 5 Männer und 3 Frauen...

Kultur

Luther im Augsburger Land

Unter diesem Motto steht eine kleine Veranstaltungsreihe, die vom 24. - 31.Oktober stattfindet. Die drei evangelisch-lutherischen Nachbargemeinden Gersthofen, Meitingen und Wertingen laden alle Interessierten zu einem Programm ein, dass alle Altersstufen ansprechen soll. Der Auftakt ist ökumenisch und findet am Mittwoch den 24. Oktober, um 19 Uhr 30 in Gersthofen, Oskar Romero statt, Gesprächsrunde mit Dekan Blumtritt und Pfarrer Gössl: Was ist Kirche im lutherischen bzw. im katholischen Sinn?...

Poesie

Groß genug? - Natürlich auch! (Sieben Woche ohne – 2. Tag)

Liebe Leserin, lieber Leser, sind Sie groß genug? Manchmal wünsche ich mir vom lieben Gott ein Paar Zentimeter mehr, wenn´s gerade mal um diese Höhe zu wenig ist. Ich muss mir einen Tritt oder eine Leiter holen und denk mir dann: „Mein Vater oder mein Bruder hätten das jetzt locker ohne diese Hilfsmittel geschafft und wären schneller fertig gewesen.“ Aber so ist es halt. Ich kann es eh nicht ändern. Doch wie steht es mit der eigenen, sogenannten „inneren“ Größe? Brauchen Sie dafür auch...

Poesie

Gut genug? - Aber sicher doch! (Sieben Woche ohne – 1. Tag)

Liebe Leserin, lieber Leser, wie ist das bei Ihnen? Denken Sie bei sich, ich bin gut genug? Oder denken Sie bei sich, ich könnt noch ein bisschen besser sein? Bei mir ist das oft so. Ein unheimlicher Ehrgeiz beflügelt mich. Ehrgeiz an sich ist ja nicht schlecht, aber zu viel ist zu viel – und dann eben nicht mehr gut. Immer wieder lege ich noch ein bisschen mehr drauf. Im ernst gemeinten Scherz meint meine Frau zu mir: „Für Dich könnte der Tag auch 28 Stunden haben und die Woche 8 statt 7...

Poesie

Der Gott im neuen Format - mein 3. Adventsgruß!

Advent - Ankunft Der Gott im neuen Format kommt an. Und wir kommen mit. Kein Gott, der uns Nackenschmerzen macht, weil wir ständig zu ihm aufschauen müssen. Der Gott im neuen Format kommt an. Und wir kommen mit. Kein Gott, vor dem wir katzbuckeln müssen, denn er richtet uns auf und schenkt uns einen aufrechten Gang. Der Gott im neuen Format kommt an. Und wir kommen mit. Kein Gott, für den wir uns durch keinen Schilderwald von Geboten und Verboten quälen müssen, damit wir ihm recht sind. Der...

Poesie

Hilfe! Ein König kommt! - mein 2. Adventsgruß!

Liebe Leserin, lieber Leser, in der Adventszeit singen wir: „Siehe, Dein König kommt zu Dir, ein Gerechter und ein Helfer.“ Mensch, ich kann es gar nicht fassen: Ein König kommt zu mir. Hoffentlich kommt er nicht gleich, denn vorher muss ich noch aufräumen. So möchte ich mich ihm nicht präsentieren. Da muss zu Hause alles perfekt sein. Auch ich will mich von meiner besten Seite zeigen. Meine Schattenseiten, meine nicht so tolle Marotten, meine Fehler und Schwächen, die jeder hat, muss er ja...

Poesie

Warum blieb er nicht oben? - mein 1. Adventsgruß

Liebe Leserin, lieber Leser, im Bericht einer Hubschrauberbesatzung hieß es nach einem Einsatz in einem Hungergebiet der Welt: „Eine Landung haben wir nicht gewagt. Die fast verhungerten und vom Elend gezeichneten Menschen hätten unsere Maschine gestürmt und uns in Stücke gerissen. Es waren zu viele. Wir drehten unverrichteter Dinge ab.“ Eine Entscheidung der Vernunft, denn nur so konnten die Hilfsgüter sinnvoll verteilt werden und nicht als Seifenblasen verpuffen. Warum blieb er nicht oben?...

Poesie
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Pfarrer Maiwald reloaded

Nach 26 Jahren war ich endlich mal wieder beim Friseur. Es war Zeit für Veränderung. Das Echo ist unterschiedlich, aber so ist das nun mal. Alte Zöpfe muß man abschneiden. Erstaunlich sind die Reaktionen darauf. Ja, ich habe aufgeräumt, auch auf meinem Kopf. So ist das nun mal, doch ich bin natürlich immer noch derselbe. Ja, was meint Ihr, meinen Sie? Ja, ecclesia semper reformanda gilt ja auch für den einzelnen Christen. Christ sind wir nicht, sondern wir sind es immer im Werden. Oder: "Lerne,...

Poesie

Können alle Dinge zum Besten dienen?

Liebe Leserin, lieber Leser, „Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen.“ (Röm. 8, 28a) So übersetzt es Luther In einer moderneren Übersetzung heißt es zum einen noch viel forscher: „Wir wissen aber: Denen, die Gott lieben, dient alles zum Guten.“ Zum anderen ist das Beste zum Guten hin abgemildert. Luther finde ich stärker. Aber kann ich das für mich sagen? Dass mir alles zum Guten, ja sogar zum Besten dient? Bei vielen Dingen kann ich das ganz und gar nicht...

Poesie

Ein neues Glaubensbekenntnis

Ich glaube an Gott, der den Menschen schuf sich zum Bilde, damit er zur Welt Ja sagt: - in ihr lebt ohne Angst vor den Mitmenschen - in ihr wirkt als Gestalter der Möglichkeiten, - in ihr hofft auf die Anerkennung seines Lebens durch Gott, der am Ende jedes Schöpfungstages sagt: Siehe, es war gut! Ich glaube an Gott, der den Menschen schuf sich zum Bilde, damit er in der Welt die Grenzen durchbricht: - in ihnen lebt ohne Scheu, Risiken einzugehen, - in ihnen wirkt als Anstoß für andere, - in...

Kultur
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Ein Heimatabend besonderer Art mit Andi Weiss in der Johanneskirche

Jung, dynamisch und voller Schwung eroberte am Sonntag, den 25. September, der Diakon und mehrfach ausgezeichnete Künstler Andi Weiss sein Publikum in der Meitinger Johanneskirche. Er versprach einen Heimatabend der besonderen Art: „Fühlen Sie sich hier wie zu Hause, aber benehmen Sie sich nicht so!“ Er hat eine besondere Währung dabei, eine Währung, die nicht wie die Euros und Dollars dieser Welt ihren Wert verlieren, nämlich das Gefühl der Heimat, das in Laufe unseres Lebens wächst und sich...

Poesie

Ein offener Brief an Papst Benedikt XVI anläßlich seines Deutschlandbesuches 2011

Lieber Bruder in Christo Benedikt XVI, sehr geehrter Bischof von Rom, ich heiße Sie in Deutschland herzlich willkommen. Klar werden Sie Sich wundern, dass ich Sie nicht heiliger Vater nenne, aber ich bin ja Protestant. Und Sie wissen ja als gebildeter Theologe, was „unser“ Lutherischer Kirchenvater über manche Ihrer Amtsvorgänger gedacht hat und wie er sie genannt hat, vor allem weil sie sich Dinge angemaßt haben, die nur Gott zustehen. Davon sind Sie und Ihre Kirche heute meilenweit entfernt....

Kultur

Glaubensbekenntnis eines Konfirmanden

Eine kurze Erklärung vorab: Natürlich besprechen wir mit unseren Konfirmanden das klassische apostolische Glaubensbekenntnis. Dann erhalten sie von uns einen großen Blumenstrauß an alternativen Glaubensbekenntnis. Darüber diskutieren sie in Kleingruppen. Ganz am Ende schreibt jede Konfirmandin, jeder Konfirmand ihr, sein eigenes Glaubensbekenntnis. Folgende Perle habe ich dabei gefunden. Ich denke, hier steckt alles drin, aber ich bin mir nicht sicher. Natürlich kann frau oder mann mehr Worte...

Poesie
Über dem Feuer schweben schon die Engel. Ja, seid begeistert für Euer Leben!
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Der Rauch ist verzogen, aber das Feuer brennt doch noch..

Naja manche Dinge verfliegen, wie der Rauch nach großem Feuer. Und dann muß ich auf mich schauen, was an Motivation noch übrig ist. Wegen unflätiger und beleidigender sprache und nicht wegen sachargumenten zog ich mich zurück. Sachliche Kommentare, die wirklich auf genau das eingehen, was der andere geschrieben hat, finde ich interessant und spannend. Wenn wieder ewig gestrige Floskeln gedroschen werden, mach ich irgendwie zu. Sie sind aber trotzdem spannend, wieder die alten Argumente zu...

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