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Beiträge zum Thema Bildergalerie

Poesie
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W i s s e n s w e r t e s
'Pfingstrosen' (Paeonien) sind mit ihren opulenten Blüten ein Sinnbild für Romantik und Sinnlichkeit ...

Im Buddhismus symbolisiert die Pfingstrose tiefe Sanftmut und Herzensliebe, weil der Legende nach aus den Fußabdrücken des jungen Siddhartha Gautama (dem späteren Buddha) die ersten blühenden Triebe entsprossen sein sollen. Nicht zuletzt stehen Pfingstrosen auch für Schüchternheit. Dies erklärt eine weitere Überlieferung, die besagt, dass Nymphen scheu sind und sich vor den Menschen am liebsten unter Pfingstrosenblüten verstecken. - Quelle: KI‑Modus Übrigens: Zu den Künstlern der jüngeren...

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  • 01.06.26
  • 27
  • 4
Natur
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W i s s e n s w e r t e s
"Alles kann man mir verwehren, nur nicht diese süßen Beeren ..." - Autor unbekannt

... auch wenn die Erdbeere (Fragaria) aus botanischer Sicht gar keine Beere ist, sondern eine sogenannte Sammelnussfrucht. Tiere, die die Frucht fressen, scheiden die kleinen hartschaligen Nüsschen, die sich auf dem Fruchtfleisch befinden, wieder aus, so dass die Nüsschen, soweit sie geeignete Standortbedingungen vorfinden, keimen können. In Europa sind es Säugetiere wie Rotfuchs, Dachs, Rötelmaus und Siebenschläfer; Vögel wie Amsel, Hausrotschwanz, Rotkehlchen, Mönchsgrasmücke und Wirbellose...

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  • 30.05.26
  • 34
  • 7
Natur
Die unreifen Früchte des Spitz-Ahorns (Acer platanoides). 
"Acer" stammt aus dem Lateinischen und bedeutet: spitzblättrig und "platanoides" weist auf die Ähnlichkeit mit der Platane hin.
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W i s s e n s w e r t e s
Ab Mitte Mai sind junge Ahornfrüchte essbar ...

Laut Bundeszentrum für Ernährung enthalten sie wertvolle Flavonoide, Kalium, Kalzium, Magnesium, Mangan und Eisen. Je jünger und kleiner sie sind, desto besser! Zu große Mengen sollten nicht gegessen werden, da die enthaltenen Saponine die Darmschleimhaut reizen können, was etwa zwei Handvoll entspricht. Im Prinzip lassen sich die Früchte roh essen, alternativ dazu bei etwa 170 Grad für etwa zehn Minuten mit etwas Salz im Ofen rösten: eine knusprige Beilage zum Salat oder als gesunde Knabberei....

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  • 14.05.26
  • 37
  • 8
Poesie
Traubenhyazinthe 'Muscari blue' nach der Blüte
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G e d i c h t
Neue Liebe, neues Leben ... - Johann Wolfgang von Goethe

Herz, mein Herz, was soll das geben? Was bedränget dich so sehr? Welch ein fremdes, neues Leben! Ich erkenne dich nicht mehr. Weg ist alles was du liebtest, weg, warum du dich betrübtest, weg dein Fleiß und deine Ruh - ach, wie kamst du nur dazu! Fesselt dich die Jugendblüte, diese liebliche Gestalt, dieser Blick voll Treu und Güte mit unendlicher Gewalt? Will ich rasch mich ihr entziehen, mich ermannen, ihr entfliehen, führet mich im Augenblick, ach, mein Weg zu ihr zurück. Und an diesem...

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  • 28.04.26
  • 35
  • 8
Kultur
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H a i k u
"Zu Boden gefallen, zur Wurzel geneigt - Abschied der Blüte." - Matsuo Bashō (1644 - 1694)

oder: "Hätte ich eine Stimme, würde ich für sie singen - fallende Kirschblüten." Die Kirschblüte (Sakura) ist das nationale Symbol Japans und steht für die Schönheit und Vergänglichkeit des Lebens. Die Blüten fallen nach kurzer Zeit und erinnern uns daran, wie kostbar jeder Augenblick ist ... Matsuo Bashō, eigentlich Matsuo Munefusa, war ein japanischer Dichter. Er gilt als bedeutender Vertreter der japanischen Versform Haiku. Bashō und seine Schüler erneuerten die bis dahin humorvoll...

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  • 04.04.26
  • 34
  • 9
Natur
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W i s s e n s w e r t e s
'Kumquats' (Fortunella) isst man am besten mitsamt der Schale, nur ohne Kerne, falls diese stören ...

Nach dem gründlichen Waschen mit warmem Wasser und kurzem Abrollen zwischen den Fingern (für mehr Süße) entfaltet die "Zwergorange", auch "Zwergpomeranze" genannt, ihr typisch süß-saures Aroma. Der Name leitet sich vom Kantonesischen kamkwat, was "golden" (kam) und "orange" (kwat) bedeutet. Der Gattungsname Fortunella ehrt den schottischen Gärtner und Forschungsreisenden Robert Fortune (1812 - 1880). Übrigens: Fortune führte die Teepflanze in Indien ein, nachdem er sie illegal aus China...

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  • 02.04.26
  • 31
  • 9
Poesie
Übrigens: Narzissen sind in allen Teilen giftig. Sie enthalten u. a. das Alkaloid "Lycorin", besonders hoch konzentriert in den Zwiebeln der Pflanze.
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L y r i k
Osterbitte ... - Arno Holz (1863 - 1929)

Vom Turme klangen die Osterglocken über des Kirchhofs trauernde Gruft und gleich verwehten Blütenflocken verschwamm ihr Klang in der Morgenluft. Mich aber riefen sie in die Weite und ließen mich nicht im dumpfen Haus und unter der Osterlieder Geleite zog ich die Straßen zum Tore hinaus. Weit hinter mir im Morgendämmer sich das Gemäuer der Stadt verlor und selbst das Pochen der Eisenhämmer traf nur gedämpft noch an mein Ohr. Doch dehnte sich immer weiter und weiter vor meinen Blicken der sonnige...

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  • 31.03.26
  • 35
  • 6
Natur
8 Bilder

W i s s e n s w e r t e s
Die 'Elfenblume' (Epimedium), auch unter dem Namen "Sockenblume" bekannt, zählt zur Familie der Berberitzengewächse ...

Der berühmte Staudenzüchter Karl Förster (1874 - 1970) fand diesen wenig schmeichelhaften Namen "Sockenblume" der Pflanze nicht angemessen und regte um 1930 an, sie stattdessen Elfenblume zu nennen, um die anmutigen und grazilen über dem Laub schwebenden Blüten besser zu beschreiben. Die Bezeichnung Sockenblume bezog sich vermutlich auf die charakteristische Form der Blüten, die insbesondere bei der Alpen-Sockenblume (Epimedium alpinum) an kleine Söckchen erinnert. - Quelle: Wikipedia Er...

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  • 26.03.26
  • 39
  • 10
Poesie
März-Austrieb der Strauch-Pfingstrose (Paeonia anomala)
Das Verbreitungsgebiet reicht vom europäischen Russland bis Sibirien und in das westliche China und die Mongolei hinein.
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G e d i c h t
Die Pfingstrose (Paeonia) - Ferdinand von Saar (1833 - 1906)

Und leuchtend will entfalten Paeonie ihre Pracht, von hehren Pfingstgewalten im tiefsten angefacht. Gleich einer späten Liebe, die lang in sich geruht, bricht sie mit mächt'gem Triebe jetzt aus in Purpurglut. Übrigens: Der Gattungsname Paeonia leitet sich von Paian ab, dem Arzt der griechischen Götter, der der Sage nach mit den Wurzeln der Pflanze die Wunden des Unterweltgottes Pluto heilte, die Herakles ihm zugefügt hatte. Im Mittelalter behandelte man Gichtkranke, indem man Blütenblätter auf...

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  • 24.03.26
  • 35
  • 13
Natur
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W i s s e n s w e r t e s
Die 'Forsythie' (Forsythia) - hübsch anzusehen, aber nutzlos für Insekten ...

Bienen und Hummeln werden von der Blütenpracht zwar angelockt, finden dort aber weder Pollen noch Nektar. Die Gattung wurde von dem dänischen Botaniker Martin Vahl zu Ehren des englischen Botanikers und königlichen Gärtnermeisters William Forsyth (1737 - 1804) benannt. Forsyth hat den Zierstrauch aus China übrigens selbst nie zu Gesicht bekommen. Er starb fast 40 Jahre bevor die ersten Exemplare nach Europa gebracht wurden. - Quelle: Wikipedia...

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  • 08.03.26
  • 38
  • 8
Natur
6 Bilder

W i s s e n s w e r t e s
'Flechten' (Lichenes) zählen zu den langlebigsten Lebewesen der Erde ...

Dabei handelt es sich um eine Gemeinschaft aus Pilz und Alge bzw. Pilz und Bakterium. Ihr jährlicher Zuwachs beträgt bei vielen Arten oft weniger als 1 mm, dafür können sie aber auch ein beachtliches Alter von mehreren hundert, ja sogar bis zu tausend Jahren erreichen. Weltweit existieren etwa 25.000 Arten, von denen in Mitteleuropa rund 2.000 vorkommen.  Übrigens: In der Medizin beschreibt der Begriff "Lichen" eine Gruppe von Hautkrankheiten, die durch knötchenartige Veränderungen...

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  • 22.02.26
  • 35
  • 9
Natur
Reife Früchte mit dem deckelartigen sogen. "Diskusrest" an der Spitze und Samen.
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W i s s e n s w e r t e s
Der 'Efeu' (Hedera helix) trägt in der Regel erst ab dem 7. bis 10. Lebensjahr Früchte ...

... die von Januar bis April heranreifen und für den Menschen giftig sind. Sie enthalten Saponine (Hederin), die bei Verzehr zu Magen-Darm-Beschwerden, Krämpfen und Schockzuständen führen können. Andererseits ist es dieser Wirkstoff, der in der richtigen Dosierung insbesondere gegen Reizhusten zur Anwendung kommt, um zähen Schleim zu verflüssigen, den Auswurf zu fördern und die Bronchialmuskulatur zu entkrampfen. Wissenschaftler der Universität Würzburg haben ihn daher zur "Arzneipflanze des...

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  • 10.02.26
  • 42
  • 7
Natur
4 Bilder

W i s s e n s w e r t e s
Samenschmuck des 'Götterbaums' (Ailanthus altissima) aus der Familie der 'Bittereschengewächse' ...

Der Name "Götterbaum" ist auf das rasante Wachstum des Baumes zurückzuführen, der im Durchschnitt bis zu drei Metern jährlich wächst. Damit schießt dieses Gehölz so rasant zu den Göttern, wie kein anderer Baum in Europa. Als beliebter Parkbaum wurde er lange Zeit munter angepflanzt, doch seit 2019 steht er auf der EU-Liste der invasiven Arten. Übrigens: In China werden die Blätter zur Fütterung der zu den Seidenspinnern zählenden 'Ailanthus- oder Götterbaumspinner' (Samia cynthia) verwendet,...

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  • 04.02.26
  • 35
  • 9
Natur
5 Bilder

W i s s e n s w e r t e s
Der 'Sanddorn' (Hippophae rhamnoides) gilt aufgrund seines extrem sauren Geschmacks als "Zitrone des Nordens"...

Da die Beeren sehr weich sind und sich oft nur als Brei pflücken lassen, empfiehlt sich vor der Ernte das Einfrieren der Zweige. Der Saft wird klassischerweise mit Honig, Zucker oder Fruchtsirup kombiniert, um die Säure auszubalancieren. Beliebt ist auch die Kombination mit Apfel- oder Orangendirektsaft. Der wissenschaftliche Name stammt aus dem Griechischen und Lateinischen und setzt sich aus hippos (Pferd), phaes (leuchtend) und rhamnoides (kreuzdornähnlich) zusammen. Er verweist auf die...

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  • 30.01.26
  • 39
  • 9
Natur
4 Bilder

W i s s e n s w e r t e s
Die 'Gartenkresse' (Lepidium sativum) ...

... ist eine schnellwachsende, scharfe Kräuterpflanze, die weltweit in der Küche zu Salaten, zu Dips, zu Eiern, aber auch in der traditionellen Medizin verwendet wird. Sie ist reich an Vitamin C und wichtigen Mineralstoffen wie Eisen, Kalzium und Folsäure und liefert auch andere Vitamine, wie B-Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe wie Senföle, die gesundheitsfördernd wirken. Bereits wenige Tage nach der Keimung kann sie geerntet werden. PS: Der deutsche Botaniker, Arzt und lutherische Prediger...

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  • 28.01.26
  • 36
  • 11
Poesie
3 Bilder

A p h o r i s m u s
Man kann den Hintern schminken wie man will, es wird kein ordentliches Gesicht daraus. - Kurt Tucholsky (1890 - 1935)

... oder: Etwas Missglücktes lässt sich nicht beschönigen, es ist vergebens. 🤔 Kurt Tucholsky war ein deutscher Schriftsteller und Satiriker, der zu den bedeutendsten Publizisten der Weimarer Republik zählte.  Er verstand sich selbst als linker Demokrat, Sozialist, Pazifist und Antimilitarist und warnte vor der Erstarkung der politischen Rechten - vor allem in Politik, Militär und Justiz - und vor der Bedrohung durch den Nationalsozialismus. PS: Tucholsky litt unter schweren Depressionen, die...

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  • 26.01.26
  • 37
  • 8
Poesie
3 Bilder

W i s s e n s w e r t e s
Der 'Japanische Ahorn' (Acer palmatum) symbolisiert Ruhe, Gelassenheit und Harmonie ...

... und soll Hoffnungen, sowie Träume erfüllen und depressive Menschen trösten können. Übrigens: Türschwellen aus Ahornholz wurden traditionell dazu verwendet, um böse Geister abzuwehren, da diese sich angeblich nicht über solch eine Schwelle trauten. Eine der prominentesten Traditionen ist das "Momijigari", die Herbstlaubjagd. Ähnlich wie das "Hanami" (Kirschblütenschau) im Frühling, reisen Menschen im Herbst in die Berge und Parks, um die spektakuläre Rotfärbung zu bewundern. Ahornbäume...

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  • Bochum
  • 03.01.26
  • 32
  • 9
Poesie
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G e d i c h t
Herbst ... - Nikolaus Lenau (1802 - 1850)

Rings ein Verstummen, ein Entfärben: wie sanft den Wald die Lüfte streicheln, sein welkes Laub ihm abzuschmeicheln; Ich liebe dieses milde Sterben. Von hinnen geht die stille Reise, die Zeit der Liebe ist verklungen, die Vögel haben ausgesungen und dürre Blätter sinken leise. Die Vögel zogen nach dem Süden, aus dem Verfall des Laubes tauchen die Nester, die nicht Schutz mehr brauchen, die Blätter fallen stets, die müden. In dieses Waldes leisem Rauschen ist mir als hör′ ich Kunde wehen, dass...

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  • 27.12.25
  • 32
  • 8
Natur
Der Name "Taxus baccata" stammt aus dem Lateinischen und Griechischen: "Taxus" geht auf das griechische Wort "toxon" = Bogen zurück, da das Holz der Eibe ideal für den Bogen- und Armbrustbau war, "baccata" bedeutet "beerentragend".
4 Bilder

W i s s e n s w e r t e s
Die 'Eibe' (Taxus baccata) ist der einzige bei uns heimische Nadelbaum, bei dem nahezu alle Teile giftig sind ...

Lediglich der leuchtendrote, fleischige Samenmantel, der "Arillus", ist essbar. So wird in manchen Teilen Europas sogar Marmelade daraus hergestellt. Der Genuss von Nadeln und Samen kann jedoch tödliche Folgen haben. Gefährdet sind vor allem Nutz- und Haustiere, wie Pferde, Rinder sowie Kühe, Schweine, Katzen, Hunde, Hasen, Kaninchen, Hamster, Meerschweinchen, Ratten, Mäuse und Landschildkröten. Rehe, Hirsche und Ziegen sowie manche Vögel, z. B. Grünfink, Kohlmeise, Kleiber und Spechte...

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  • 17.12.25
  • 32
  • 8
Natur
3 Bilder

F r u c h t s c h m u c k
Die 'Amethyst- oder Schneebeere' (Symphoricarpos × doorenbosii) ...

... bildet im Spätsommer und Herbst zahlreiche dekorative Früchte, je nach Sorte in weißer, rosa oder purpurroter Farbe. Der Name entstammt der Kreuzung zweier Schneebeerenarten, wobei der Artname "×doorenbosii" eine Widmung an die niederländische Züchterfamilie "Doorenbos" ist. Der Gattungsname 'Symphoricarpos' bedeutet lediglich: "Früchte tragend". PS: Die Früchte enthalten zwar Saponine, die leicht giftig sind, den Magen- und Darmtrakt aber meist beschwerdefrei passieren. Je nach Reifegrad...

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  • 11.12.25
  • 38
  • 9
Natur
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F r u c h t s c h m u c k
Die 'Koralleniris' (Iris foetidissima), auch 'Übelriechende Schwertlilie' genannt, behält ihre dekorativen Fruchtkapseln bis weit in den Winter hinein ...

Der üble Geruch nach verdorbenem Fleisch entfaltet sich übrigens erst dann, wenn man die Blätter verletzt oder zerreibt. Alle Pflanzenteile sind giftig. Eine Abkochung der getrockneten, zerstoßenen Wurzeln wurde früher medizinisch bei nervösen Beschwerden, zur Linderung von Schmerzen und Krämpfen sowie bei Ringelflechte eingesetzt. Der botanische Artname wurde im Jahre 1753 von dem schwedischen Naturforscher Carl von Linné (* 23. Mai 1707 in Råshult bei Älmhult; † 10. Januar 1778 in Uppsala)...

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  • 09.12.25
  • 37
  • 9
Natur
Die Samen entwickeln sich in einer kugelförmigen, stacheligen Kapsel.
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W i s s e n s w e r t e s
Die Samenschalen von 'Ricinus communis' enthalten das giftigste Eiweiß der Natur: nämlich "Ricin" ...

... wobei das aus den Samen gepresste Rizinusöl selbst ungiftig ist. Neben der Anwendung als Arzneimittel wird das Öl zum Beispiel zur Herstellung von Kunst- und Klebstoffen, Lacken und Farben eingesetzt. Der bei der Ölpressung zurückbleibende Schrot ist Bestandteil von organischen Düngemitteln. - Quelle: klicke hier  PS: Der Gattungsname bedeutet "Zecke" oder "Laus", weil die Samen in Form und Musterung an vollgesogene Zecken (z. B. Ixodes ricinus) erinnern. Der Artname "Communis" heißt...

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  • 06.12.25
  • 34
  • 7
Kultur
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N a t u r p h ä n o m e n
Das 'Ginkgo-Blatt' - natürliche Eleganz und tiefe Symbolik ...

Unter den Wundern der Natur gibt es nur wenige Pflanzen, die so faszinieren wie der Ginkgo (Ginkgo biloba). Seit seiner Einführung in Europa im 18. Jahrhundert begeisterte er Botaniker, Künstler und Philosophen. Ursprünglich aus China stammend, gehört der Ginkgo zu den ältesten bekannten Baumarten der Erde. Er existierte bereits vor über 225 Millionen Jahren und gilt als lebendes Fossil. In den asiatischen Traditionen, besonders in China und Japan, wird er als Symbol für Langlebigkeit, inneren...

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  • 13.11.25
  • 57
  • 11
Kultur
Aubergine (Solanum melongena)
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A p h o r i s m u s
"Früchte, die dir entkommen wollen, pflücke mit schneller Hand ... "

Zitat: 'Ovid' (43 v. Chr. - 17 n. Chr.) eigentlich Publius Ovidius Naso, römischer Epiker. An seine Frau gerichtet, teilte Ovid die Inschrift mit, die auf seinem Grab stehen sollte: Hic ego qui iaceo tenerorum lusor amorum Ingenio perii, Naso poeta, meo. At tibi qui transis, ne sit grave quisquis amasti Dicere: Nasonis molliter ossa cubent. "Ich, der ich hier liege, Naso, der Dichter, Spieler zärtlicher Liebesgeschichten, bin an meinem eigenen Talent zugrunde gegangen. Aber dir, der du...

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  • 29.10.25
  • 23
  • 8
Natur
'Musa basjoo'-Früchte im Größenvergleich
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P f l a n z e n r a r i t ä t
Die 'Japanische Faserbanane' (Musa basjoo) ist ursprünglich in den Bergregionen Südchinas heimisch ...

Durch Seefahrer gelangte sie nach Japan, wo sie seit langem kultiviert wird und daher ihren gängigen Namen hat. Die Erstbeschreibung von Musa basjoo erfolgte 1830 durch Philipp Franz von Siebold (1796 - 1866). Die frostverträgliche Bananenart wird allein wegen ihres exotischen Aussehens häufig in europäischen Gärten und auch als Zimmerpflanze angebaut, selbst wenn ihre Früchte sehr klein und nicht essbar sind. Der Gattungsname leitet sich vom lateinischen Wort "Musa" = Banane und der Artname...

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  • 27.10.25
  • 36
  • 10
Natur
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P f l a n z e n r a r i t ä t
Die Balgfrüchte der 'Knolligen Seidenpflanze' (Asclepias tuberosa) öffnen sich im Spätsommer ...

'Asclepias tuberosa' ist eine alte Heilpflanze, die ursprünglich aus Nordamerika stammt. Der Gattungsname 'Asclepias' ehrt den griechischen Gott der Heilkunst 'Asklepios', aufgrund der medizinischen Verwendung der Pflanze, insbesondere der Wurzel bei Atemwegserkrankungen, wie Bronchitis und Lungenentzündung. Der Artname 'tuberosa' bedeutet "knollig" und weist auf die verdickten, knolligen Wurzeln hin. PS: Einige Seidenpflanzenarten sind giftig. Die Verwendung sollte daher mit Vorsicht erfolgen...

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  • 21.10.25
  • 46
  • 9
Natur
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W i s s e n s w e r t e s
Die "Andenbeere Augsburger Gold" (Physalis peruviana) erinnert im Geschmack an Ananas und Stachelbeere ...

Die Früchte eignen sich sowohl zum Frischverzehr wie zur Marmeladenherstellung oder zur Dekoration ... Die Sortenbezeichnung 'Augsburger Gold' oder auch 'Schönbrunner Gold' bezieht sich auf Früchte, die durch ihren besonders aromatischen, süß-säuerlichen Geschmack bekannt wurden. Der botanische Name setzt sich zusammen aus dem griechischen Wort "physalis" (Blase) und dem lateinischen Wort "peruviana" (aus Peru stammend). PS: ... besonders reich sind sie an Vitamin C, Beta-Carotin und auch an...

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  • 19.10.25
  • 42
  • 10
Natur
6 Bilder

P f l a n z e n r a r i t ä t
Frucht- und Samenstand des 'Tulpenbaums' (Liriodendron tulipifera) ...

'Liriodendron tulipifera' stammt ursprünglich aus Nordamerika und zählt zur Familie der Magnoliengewächse. Der Name setzt sich aus griechischen und lateinischen Bestandteilen zusammen: "Liriodendron" bedeutet "Lilienbaum" (griechisch: leirion = Lilie, dendron = Baum). Das lateinische "tulipifera" heißt wörtlich "Tulpen tragend" und bezieht sich auf die Tulpen-ähnlichen Blüten.

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  • Bochum
  • 18.10.25
  • 33
  • 7
Natur
5 Bilder

W i s s e n s w e r t e s
Die 'Schwarznuss' (Juglans nigra) ist eine ganz besondere Walnussart ...

Meist fallen die Nüsse zu Boden, noch bevor sie sich aus ihrer dicken und fleischigen Ummantelung gelöst haben. Der Samenkern ist grundsätzlich essbar, jedoch sehr schwer zugänglich. Die Schale ist ausgesprochen hart und mit gewöhnlichen Nussknackern nicht zu knacken. Mögliche Knacker sind: Säge, Hammer oder Schraubstock ... Die Volksheilkunde verwendet seit langem eine Tinktur aus der Fruchtschale der Schwarzwalnuss. Diese kann gegen Parasiten, Pilzen, Hefen, Herpes oder Warzen eingesetzt...

  • Nordrhein-Westfalen
  • Bochum
  • 15.10.25
  • 31
  • 10

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