Beeren

Beiträge zum Thema Beeren

Natur
Reife Früchte mit dem deckelartigen sogen. "Diskusrest" an der Spitze und Samen.
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W i s s e n s w e r t e s
Der 'Efeu' (Hedera helix) trägt in der Regel erst ab dem 7. bis 10. Lebensjahr Früchte ...

... die von Januar bis April heranreifen und für den Menschen giftig sind. Sie enthalten Saponine (Hederin), die bei Verzehr zu Magen-Darm-Beschwerden, Krämpfen und Schockzuständen führen können. Andererseits ist es dieser Wirkstoff, der in der richtigen Dosierung insbesondere gegen Reizhusten zur Anwendung kommt, um zähen Schleim zu verflüssigen, den Auswurf zu fördern und die Bronchialmuskulatur zu entkrampfen. Wissenschaftler der Universität Würzburg haben ihn daher zur "Arzneipflanze des...

  • Nordrhein-Westfalen
  • Bochum
  • 10.02.26
  • 42
  • 7
Natur
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W i s s e n s w e r t e s
Der 'Sanddorn' (Hippophae rhamnoides) gilt aufgrund seines extrem sauren Geschmacks als "Zitrone des Nordens"...

Da die Beeren sehr weich sind und sich oft nur als Brei pflücken lassen, empfiehlt sich vor der Ernte das Einfrieren der Zweige. Der Saft wird klassischerweise mit Honig, Zucker oder Fruchtsirup kombiniert, um die Säure auszubalancieren. Beliebt ist auch die Kombination mit Apfel- oder Orangendirektsaft. Der wissenschaftliche Name stammt aus dem Griechischen und Lateinischen und setzt sich aus hippos (Pferd), phaes (leuchtend) und rhamnoides (kreuzdornähnlich) zusammen. Er verweist auf die...

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  • 30.01.26
  • 39
  • 9
Natur
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P f l a n z e n r a r i t ä t
Die 'Ussuri-Scheinrebe' (Ampelopsis brevipedunculata), auch 'Porzellanbeere' genannt ...

... ist eine anspruchslose Kletterpflanze aus Ostasien mit attraktiven, bunten Früchten, die sich gut für den Einsatz an Pergolen, Mauern und Zäunen eignet. Der botanische Name bezieht sich auf den russisch-chinesischen Grenzfluss Ussuri und der Gattungsname 'Ampelopsis' leitet sich von den griechischen Wörtern "ampelos" für Weinstock und "opsis" für ähnlich ab. Der Artname 'brevipedunculata' ist lateinisch und bedeutet "kurzgestielt". PS: In wintermilden Regionen erreicht sie bei uns eine Höhe...

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  • 03.10.25
  • 34
  • 9
Natur
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W i s s e n s w e r t e s
Die Beeren der 'Gewöhnlichen Mahonie' oder 'Stechdornblättrigen Mahonie' (Mahonia aquifolium) ...

... sind zwar schwach giftig, aber in kleinen Mengen essbar. Verwendung finden sie vorwiegend in Gelees und Likören. In Amerika, wo die Beeren "Oregon-Trauben" oder "Rosinen von Oregon" heißen, werden sie zu Wein verarbeitet. Der Gattungsname ehrt den irisch-amerikanischen Gärtner Bernard M'Mahon (1775 - 1816), der als erster Gärtner Mahonien für den Gartenhandel kultiviert hat. Der Artname setzt sich zusammen aus "acus" (Spitze) und "folium" (Blatt) und bezieht sich auf die stacheligen...

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  • 10.09.25
  • 36
  • 7
Natur
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W i s s e n s w e r t e s
Das 'Blut-Johanniskraut' (Hypericum androsaemum) gilt im Volksmund als ein natürliches Antidepressivum mit beruhigender Wirkung ...

... und wird oft als Tee, in Kapselform oder als Tinktur eingenommen. Der deutsche Name leitet sich von dem blutroten Saft ab, der beim Zerreiben der Pflanzenteile, insbesondere der Beeren, austritt. Aus den Blättern des Blut-Johanniskrautes wurden im Mittelalter Wundsalben hergestellt.

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  • 11.08.25
  • 27
  • 6
Natur
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A p h o r i s m u s
Vorsicht und Misstrauen sind gute Dinge, nur sind auch ihnen gegenüber Vorsicht und Misstrauen nötig. - Christian Morgenstern (1871 - 1914)

Ungewöhnlich attraktiv sind die Früchte der 'Schwertblättrigen Flachslilie' (Dianella ensifolia) - gelten aber als mäßig giftig, obwohl keine eindeutigen Vergiftungsfälle beim Menschen dokumentiert sind. Der Gattungsname Dianella geht auf die griechische Göttin Diana zurück und der Artname ensifolia auf die schwertförmigen Blätter der Pflanze. Der Name "Flachslilie" leitet sich von der Ähnlichkeit der grasartigen Blätter mit denen des Flachses (Linum) ab, während die Blütenform an eine Lilie...

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  • 27.07.25
  • 33
  • 11
Natur

P f l a n z e n r a r i t ä t
Samenstand der 'Clivia robusta', auch 'Riemenblatt' genannt, zählt zur der Familie der Amaryllisgewächse ...

... und ist eine Klivie, die nur in der südafrikanischen Provinz Ostkap vorkommt. Die Zwiebelpflanze bildet ledrige, riemenförmige Blätter mit endständigen, roten Blüten und gilt deshalb als bedroht, weil sie sowohl in der traditionellen Medizin als auch bei Zauberritualen verwendet wird.

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  • 01.03.25
  • 31
  • 7
Natur
Der Gattungsname 'Symphoricarpos' stammt aus den griechischen Worten 'symphorein' für zusammen und 'karpos' für Frucht und bezieht sich somit auf die eng zusammenstehenden Beeren. Der Artname 'albus' bedeutet weiß.
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W i s s e n s w e r t e s
Die Früchte der 'Gewöhnlichen Schneebeere' (Symphoricarpos albus), auch "Knallerbsen" genannt, können bei Verzehr Erbrechen auslösen ...

Die aus der Familie der Geißblattgewächse (Caprifoliaceae) stammende Schneebeere hat ihren Ursprung in Nordamerika. Ab dem 19. Jahrhundert gelangte sie nach Europa. Übrigens: die indigenen Völker Amerikas in Washington und Oregon aßen die Früchte frisch oder getrocknet und nutzten sie als Haarshampoo. - Quelle: Wikipedia

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  • Bochum
  • 25.01.25
  • 32
  • 8
Natur
Stillleben mit Cherry-Tomaten - keine andere Frucht enthält mehr Lycopin als die Cherry-Tomate. Besonders hervorzuheben ist auch ihr süßer Geschmack.
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W i s s e n s w e r t e s
Die 'Tomate' (Solanum lycopersicum), lange auch als Liebes- oder Paradiesapfel bezeichnet ...

... ist eng mit der Kartoffel, der Paprika und der Aubergine, aber auch mit der Tollkirsche, der Alraune, der Engelstrompete, der Petunie oder dem Tabak verwandt. Erst im 19. Jahrhundert erhielt sie ihren heute gebräuchlichen Namen "Tomate". Dieser leitet sich von xītomatl ab, dem Wort für diese Frucht in der Aztekensprache Nahuatl, was so viel wie "Schwellfrucht" bedeutet. Heute ist sie mit Abstand das beliebteste Gemüse der Welt. - Quelle: Wikipedia Übrigens: Tomaten enthalten bedeutende...

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  • 29.08.24
  • 51
  • 11
Natur

W i s s e n s w e r t e s
Das 'Echte Salomonssiegel' (Polygonatum odoratum) zählt zur Familie der Spargelgewächse ...

Der Name der Pflanze geht auf die geheimnisvolle Zeichnung auf den Erdsprossen zurück, wenn der Stängel im Herbst abstirbt.  In Märchen und Sagen ist sie die Pflanze, die Quellen aus Felsen hervorsprudeln lässt oder verschlossene Türen öffnet. So soll König Salomon mit dessen Hilfe einen Felsen gesprengt haben, der ihm beim Bau seines Tempels im Wege war. Alle Pflanzenteile, vor allem die Beeren, enthalten die Giftstoffe Homoserinlacton und Chelidonsäure.  In der Volksmedizin galt sie als...

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  • Bochum
  • 10.08.24
  • 28
  • 8
Natur
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P f l a n z e n r a r i t ä t
Die Früchte der 'Lotuspflaume' (Diospyros lotus), auch 'Dattelpflaume' genannt, reifen im November ...

Es handelt sich dabei um die kleinen Schwestern der 'Kaki' (Diospyros kaki), eine Wildart, die vom Mittelmeerraum bis nach China vorkommt und überwiegend als Unterlage für Kakibäume genutzt wird. Die anfangs gelben bis rötlichen, kirschgroßen Beeren färben sich während des Reifungsprozesses bläulich, schmecken sehr süß und erinnern ein wenig an Datteln. Unreife Früchte wirken extrem adstringierend (lat. adstringere = zusammenziehend), was durch Frosteinwirkung gemildert wird.

  • Nordrhein-Westfalen
  • Bochum
  • 18.12.23
  • 24
  • 11
Natur
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Die Sternfrucht, auch Karambole genannt

... wird botanisch den Beeren zugeordnet und kann komplett mit Schale gegessen werden. Sternfrüchte sind faserfrei, knackig und erfrischend saftig. Sie schmecken leicht säuerlich bis süßlich, ähnlich wie Äpfel. Der hohe Anteil an Oxalsäure macht allerdings stumpfe Zähne und bei Patienten mit chronischem Nierenversagen können sogar Vergiftungserscheinungen auftreten!

  • Nordrhein-Westfalen
  • Bochum
  • 03.01.14
  • 8
  • 5

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