Frühling

Beiträge zum Thema Frühling

Poesie
Traubenhyazinthe 'Muscari blue' nach der Blüte
3 Bilder

G e d i c h t
Neue Liebe, neues Leben ... - Johann Wolfgang von Goethe

Herz, mein Herz, was soll das geben? Was bedränget dich so sehr? Welch ein fremdes, neues Leben! Ich erkenne dich nicht mehr. Weg ist alles was du liebtest, weg, warum du dich betrübtest, weg dein Fleiß und deine Ruh - ach, wie kamst du nur dazu! Fesselt dich die Jugendblüte, diese liebliche Gestalt, dieser Blick voll Treu und Güte mit unendlicher Gewalt? Will ich rasch mich ihr entziehen, mich ermannen, ihr entfliehen, führet mich im Augenblick, ach, mein Weg zu ihr zurück. Und an diesem...

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  • Bochum
  • 28.04.26
  • 35
  • 8
Natur
2 Bilder

P f l a n z e n r a r i t ä t
Der 'Japanische Perlschweif' (Stachyurus praecox) ...

... ist ein Zierstrauch, der ausschließlich im östlichen Asien beheimatet ist. Die Blüte erfolgt zwischen März und April und erscheint noch vor dem Laubaustrieb in Form von zahlreichen kleinen, kompakt angeordneten, hängenden Glöckchen von 8 mm Länge in ca. 10 cm langen Trauben. Die Erstbeschreibung erfolgte durch die deutschen Naturforscher Philipp Franz von Siebold (1796 - 1866) und Joseph Gerhard Zuccarini (1797 - 1848). Der Name Stachyurus leitet sich vom Griechischen stachys (Ähre) und...

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  • 22.04.26
  • 30
  • 7
Poesie
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A p h o r i s m u s
"Heute vor dem Busen, morgen vor dem Besen." - Abraham a Sancta Clara (1644 - 1709)

Abraham a Sancta Clara (Ordensname) * 2. Juli 1644 als Johann Ulrich Megerle - genannt auch Megerlin - in Kreenheinstetten; † 1. Dezember 1709 in Wien, war ein deutscher römisch-katholischer Geistlicher, Prediger und Schriftsteller. Er gilt mit rund 600 Einzelschriften als bedeutendster deutscher katholischer Prediger und Poet der Barockzeit. - Quelle: Wikipedia...

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  • 08.04.26
  • 33
  • 8
Poesie
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G e d i c h t
Ne m'oubliez pas ... Forget-me-not ... Vergissmeinnicht ... - August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798 - 1874)

Es blüht ein schönes Blümchen auf unsrer grünen Au, sein Aug' ist wie der Himmel so heiter und so blau. Es weiß nicht viel zu reden und alles, was es spricht, ist immer nur dasselbe, ist nur: Vergissmeinnicht. Da kann ich auch nicht reden und nur mein Herze spricht, so bange nur, so leise und nur: Vergissmeinnicht ... Übrigens:  Aufgrund seines Namens ist das Vergissmeinnicht ein internationales Symbol für die Erinnerung sowie für liebevollen Abschied, verbunden mit dem Wunsch nicht aus dem...

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  • 06.04.26
  • 37
  • 9
Natur
8 Bilder

W i s s e n s w e r t e s
Die 'Elfenblume' (Epimedium), auch unter dem Namen "Sockenblume" bekannt, zählt zur Familie der Berberitzengewächse ...

Der berühmte Staudenzüchter Karl Förster (1874 - 1970) fand diesen wenig schmeichelhaften Namen "Sockenblume" der Pflanze nicht angemessen und regte um 1930 an, sie stattdessen Elfenblume zu nennen, um die anmutigen und grazilen über dem Laub schwebenden Blüten besser zu beschreiben. Die Bezeichnung Sockenblume bezog sich vermutlich auf die charakteristische Form der Blüten, die insbesondere bei der Alpen-Sockenblume (Epimedium alpinum) an kleine Söckchen erinnert. - Quelle: Wikipedia Er...

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  • 26.03.26
  • 39
  • 10
Poesie
März-Austrieb der Strauch-Pfingstrose (Paeonia anomala)
Das Verbreitungsgebiet reicht vom europäischen Russland bis Sibirien und in das westliche China und die Mongolei hinein.
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G e d i c h t
Die Pfingstrose (Paeonia) - Ferdinand von Saar (1833 - 1906)

Und leuchtend will entfalten Paeonie ihre Pracht, von hehren Pfingstgewalten im tiefsten angefacht. Gleich einer späten Liebe, die lang in sich geruht, bricht sie mit mächt'gem Triebe jetzt aus in Purpurglut. Übrigens: Der Gattungsname Paeonia leitet sich von Paian ab, dem Arzt der griechischen Götter, der der Sage nach mit den Wurzeln der Pflanze die Wunden des Unterweltgottes Pluto heilte, die Herakles ihm zugefügt hatte. Im Mittelalter behandelte man Gichtkranke, indem man Blütenblätter auf...

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  • 24.03.26
  • 35
  • 13
Natur
Balgfrüchte und Blüte der Lenzrose
6 Bilder

W i s s e n s w e r t e s
Die 'Orientalische Nieswurz' (Helleborus orientalis), auch 'Lenzrose' genannt, ist in der Türkei und dem Kaukasus beheimatet ...

Lt. Wikipedia stammt sie aus der Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae) und blüht bereits ab Februar bis April/Mai in den Farben Weiß, Rosa oder Violett. Die Pflanze ist in allen Teilen giftig.  Bereits um 300 vor Christus wurde die Lenzrose in Kräuterbüchern erwähnt, weil man schon damals um deren Heilwirkung, aber auch um deren Giftigkeit wusste. Das pulverisierte Rhizom wurde neben der Herstellung von Niespulver auch als Schnupftabak verwendet, was den Schwindel vertreiben und das...

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  • 22.03.26
  • 33
  • 8
Natur
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P f l a n z e n r a r i t ä t
Die blumenkohlartigen Gallen an Forsythien werden durch das Bodenbakterium "Rhodococcus fascians" verursacht ...

Bei starkem Befall kann es zu einer Hemmung des Wachstums oder auch zu einer verminderten Blüte kommen. In den meisten Fällen beeinträchtigen sie das Wachstum aber kaum und sind daher eher ein optisches Problem. - Quelle: klicke hier ........................................................................................................................................................................................................................................................................

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  • 16.03.26
  • 31
  • 6
Natur
4 Bilder

W i s s e n s w e r t e s
Die 'Forsythie' (Forsythia) - hübsch anzusehen, aber nutzlos für Insekten ...

Bienen und Hummeln werden von der Blütenpracht zwar angelockt, finden dort aber weder Pollen noch Nektar. Die Gattung wurde von dem dänischen Botaniker Martin Vahl zu Ehren des englischen Botanikers und königlichen Gärtnermeisters William Forsyth (1737 - 1804) benannt. Forsyth hat den Zierstrauch aus China übrigens selbst nie zu Gesicht bekommen. Er starb fast 40 Jahre bevor die ersten Exemplare nach Europa gebracht wurden. - Quelle: Wikipedia...

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  • 08.03.26
  • 38
  • 8
Poesie
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G e d i c h t
"Mond und Tulpe ..." - Carl Wolff (1884 - 1938)

Herr Mondstrahl, der ist sehr verliebt in Fräulein Tulipan. Das schöne Kind am Gartenhaus, das hat's ihm angetan. Allnächtlich, wenn der Garten träumt, schleicht er sich still heran; Er bleibt bei ihr die ganze Nacht und schaut sie lächelnd an. "O Tulipan, lieb Tulipan!" Er schmeichelt süß und spricht: "O nimm den Blütenblätterkranz, den Schleier, vom Gesicht!" - "Du bleicher, kalter Nachtgesell, so lass mich doch in Ruh!" - Sie zieht die Blütenblätter schnell noch etwas fester zu. "Ich bin...

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  • 04.03.26
  • 33
  • 7
Natur
4 Bilder

W i s s e n s w e r t e s
Der 'Märzenbecher' (Leucojum vernum), auch 'Frühlingsknotenblume' genannt, zählt zu den charmantesten Frühblühern ...

... und gehört wie das 'Schneeglöckchen' (Galanthus) zur Familie der Amaryllisgewächse. Der wissenschaftliche Name wurde von dem schwedischen Naturforscher Carl von Linné (1707 - 1778) geprägt und leitet sich aus dem Griechischen und Lateinischen ab: "Leucojum" stammt von leukos = weiß und "ion" = Veilchen und bezieht sich auf die weiße Blütenfarbe bzw. den veilchenähnlichen Duft, den die Pflanze verströmt. Das lateinische Wort "vernus" bedeutet "zum Frühling gehörend" oder schlicht...

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  • 28.02.26
  • 38
  • 10
Poesie
Kamelienknospe und Flugsamen der Herbstanemone (Anemone hupehensis)
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G e d i c h t
Die Knospe ... - Eduard Ferrand (1813 - 1842)

Mein Herz ist eine Knospe, die still verborgen keimt und in dem Sturm des Winters von schön'ren Lenzen träumt. Mein Herz ist eine Knospe, durchwallt von süßem Duft - sie kann ja nicht erblühen in eisig kalter Luft. Mein Herz ist eine Knospe und wenn es liebend bricht, entfaltet sich die Blüte dem ew'gen Sonnenlicht. PS: Die 'Kamelie' (Camellia) ist eine Pflanzengattung aus der Familie der Teestrauchgewächse. Sie ist zwar ein Winterblüher, aber nur bedingt frosthart. Den Namen erhielt sie zu...

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  • 24.02.26
  • 40
  • 9
Kultur
Der 'Mischtschenko Blaustern' (Scilla mischtschenkoana) erreicht eine Höhe von etwa 10 cm. Alle Pflanzenteile sind giftig.
3 Bilder

G e d i c h t
"Halte deine Seele fest ..." - Carl Wolff (1884 - 1938) - Schriftsteller und Kabarettist

Es gibt so viele, die dem Leben fluchen in seines Herbstes wunschverschloss'nen Stunden, weil sie die blaue Blume nicht gefunden und krank und müde sind von hartem Suchen ein ganzes Leben lang. Jag' nicht Phantomen nach! Mach's wie die Meisen, die nicht an Wunderblumen dieser Erde glauben. Lass Wunsch und Sehnsucht nicht wie wilde Tauben in fremde, uferlose Fernen kreisen. Halt' deine Seele fest! Halt' deine Seele fest, dass ihre Schwingen nicht brechen von dem flatterwilden Hasten. Du brauchst...

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  • 20.02.26
  • 34
  • 10
Kultur
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G e d i c h t
"Frühling ..." - Joachim Ringelnatz (1883 - 1934)

Die Bäume im Ofen lodern. Die Vögel locken am Grill. Die Sonnenschirme vermodern. Im übrigen ist es still. Es stecken die Spargel aus Dosen Die zarten Köpfchen hervor. Bunt ranken sich künstliche Rosen in Faschingsgirlanden empor. Ein Etwas, wie Glockenklingen, den Oberkellner bewegt, mir tausend Eier zu bringen, von Osterstören gelegt. Ein süßer Duft von Havanna verweht in ringelnder Spur. Ich fühle an meiner Susanna erwachende neue Natur. Es lohnt sich manchmal, zu lieben, was kommt, nicht...

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  • 18.02.26
  • 47
  • 9
Natur
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W i s s e n s w e r t e s
Der Krokus zählt zur Pflanzengattung der Schwertliliengewächse ...

... und wird meist mit jugendlicher Fröhlichkeit und Unbeschwertheit in Verbindung gebracht. In der griechischen Mythologie, wie sie der Arzt Claudius Galenus von Pergamon (ca. 129 bis ca. 199 n. Chr.) überliefert, war Krokus (lat. Crocus) ein geliebter Begleiter des Gottes Hermes. Unglücklicherweise wurde Krokus während eines Diskuswurfs versehentlich von Hermes getötet. In seiner Trauer verwandelte er den Leichnam in eine Blume. Übrigens: Claudius Galenus, der als der bedeutendste Arzt der...

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  • 08.02.26
  • 35
  • 10
Poesie
3 Bilder

G e d i c h t
Frühling, Frühling! - Sophie Verena (1826 - 1892), Pseudonym für Sophie Alberti, deutsche Dichterin ...

Frühling, Frühling! Welche Zunge vermöchte ihn auszusagen, den Zauber, der schon im Worte liegt und das Herz schlagen lässt voll süßer Sehnsucht und seliger Hoffnung. Übrigens:  Amaryllis (Ritterstern) und Narzissen (Narcissus) sind Winter- bzw. Frühlingsblüher, die beide zur Familie der Amaryllisgewächse (Amaryllidaceae) zählen. Beide sind giftig, insbesondere die Zwiebeln.

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  • Bochum
  • 29.01.26
  • 28
  • 6
Kultur
5 Bilder

S p r i c h w o r t
Von Fröschen darf man keine Choräle erwarten. - Aus England

Übrigens: Der Gregorianische Choral ist ein ursprünglich unbegleiteter liturgischer Gesang der abendländischen Kirche in lateinischer Sprache. Erstmals verwendet wurde der Begriff im 9. Jahrhundert. Als gesungenes Wort Gottes gilt er in der römisch-katholischen Kirche als ein wesentlicher Bestandteil der liturgischen Handlung. Benannt ist der gregorianische Gesang nach Gregor dem Großen (540 - 604, Papst ab 590).

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  • 01.05.25
  • 30
  • 10
Natur
3 Bilder

W i s s e n s w e r t e s
Der 'Hohle Lerchensporn' (Corydalis cava) stammt aus der Familie der Mohngewächse ...

Der Gattungsname "Corydalis" kommt von dem griechischen Wort "korydallis" = Haubenlerche. Gemeint ist damit die gespornte Blüte, die Ähnlichkeiten mit den gespornten Füßen dieses Vogels erkennen lässt. Den Artnamen "cava" erhielt die Pflanze ihrer hohlen Knollen wegen (cavus = hohl). Alle Pflanzenteile sind schwach, die Rhizomknolle jedoch stark giftig. - Quelle: Wikipedia Übrigens: Lerchensporn war früher eine anerkannte Heilpflanze mit hypnotischer und beruhigender Wirkung. Sie wurde vor und...

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  • 13.03.25
  • 27
  • 5
Natur
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W i s s e n s w e r t e s
Die 'Gemeine Akelei' (Aquilegia vulgaris), auch 'Venuswagen' oder 'Elfenschuh' genannt ...

... wurde 1985 als eine der ersten Pflanzen zur "Blume des Jahres" gekürt.  In der europäischen Mythologie wurde der Akelei die Fähigkeit der Verführung zugesprochen, wobei deren Samen auch in verschiedenen Hexensalben Verwendung fand. In der nordischen Mythologie war sie der Fruchtbarkeitsgöttin Freya, der Göttin des Frühlings und des Glücks geweiht. In der christlichen Mythologie hingegen galt sie als ein Symbol der Bescheidenheit, der Demut und des kommenden Heils.

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  • Bochum
  • 23.04.24
  • 25
  • 9
Natur
4 Bilder

P f l a n z e n r a r i t ä t
Die Blüten der 'Dreilappigen Papau' (Asimina triloba), auch 'Indianerbanane' oder 'Pawpaw' genannt ...

... sind zwar keine augenfälligen Schönheiten und der Duft, den sie verströmen, stößt hiesige Insekten eher ab als dass er sie anlockt, doch gerade dieser Duft ist es, der die richtigen Insekten anlockt, um die Befruchtung zu vollziehen. Zur Erinnerung an ihre delikaten Früchte: klicke hier ...

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  • 19.04.24
  • 21
  • 10
Natur
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P f l a n z e n r a r i t ä t
Wenn der weiße Ginster wieder blüht ...

Der weiße Ginster (Retama raetam) ist in Regionen wie Sizilien, der Sinai-Halbinsel, Israel, Jordanien und Saudi-Arabien beheimatet. Die Bibel verwendet ihn als Symbol für Wärme und Schutz. In Hiob 30, 2-4 wird beschrieben, wie die Ärmsten der Armen die Wurzeln als Nahrung nutzten.  ... übrigens: wie ich las, blüht oft nur ein Teil des Strauchs, während der Rest völlig kahl bleibt.

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  • Bochum
  • 17.04.24
  • 32
  • 10
Natur
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P f l a n z e n r a r i t ä t
Der 'Taschentuchbaum' (Davidia involucrata var. vilmoriana), auch 'Taubenbaum' genannt, stammt aus Westchina und blüht von April bis Juni ...

Die Namen trägt er, weil seine Blütenköpfchen von zwei taschentuchähnlichen cremeweißen Hochblättern umgeben sind. Eine wichtige Rolle spielt die französische Baumschule Vilmorin, die den Taschentuchbaum aus China nach Europa importierte und ab 1900 in den Handel brachte. ... übrigens: Taschentuchbäume blühen erst ab einem Alter von 12 bis 15 Jahren.

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  • Bochum
  • 15.04.24
  • 32
  • 10
Kultur
Die 'Kronen-Anemone' (Anemone coronaria) - abgeleitet von dem griechischen Wort "Anemos", das "Wind" bedeutet und auf die Blütezeit hinweist, die nur kurz wie ein Windhauch ist. Die Anemone steht für Erwartung, Hoffnung, Aufrichtigkeit, aber auch für Vergänglichkeit.
3 Bilder

G e d i c h t
"Der Frühling ..." - Friedrich Hölderlin (1770 - 1843)

Die Sonne glänzt, es blühen die Gefilde, die Tage kommen blütenreich und milde, der Abend blüht hinzu, und helle Tage gehen vom Himmel abwärts, wo die Tag´ entstehen. Das Jahr erscheint mit seinen Zeiten wie eine Pracht, wo sich Feste verbreiten. Der Menschen Tätigkeit beginnt mit neuem Ziele, so sind die Zeichen in der Welt, der Wunder viele.

  • Nordrhein-Westfalen
  • Bochum
  • 12.03.24
  • 24
  • 9
Kultur
Die 'Kamelie' (Camellia japonica) gilt als die Diva unter den Blumen. Zum Mythos wurde die Kamelie durch Giuseppe Verdis Oper "La Traviata", in der die Blüte bei der Uraufführung das Dekolletee der unglücklichen Violetta schmückte.
7 Bilder

G e d i c h t
"Wie Melodien zieht es ..." - Klaus Groth (1819 - 1899)

Wie Melodien zieht es mir leise durch den Sinn, wie Frühlingsblumen blüht es und schwebt wie Duft dahin. Doch kommt das Wort und fasst es und führt es vor das Aug', wie Nebelgrau erblasst es und schwindet wie ein Hauch. Und dennoch ruht im Reime verborgen wohl ein Duft, den mild aus stillem Keime ein feuchtes Auge ruft.

  • Nordrhein-Westfalen
  • Bochum
  • 07.03.24
  • 21
  • 7

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