G e d i c h t
"Lied ..." - Christian Friedrich Hebbel (1813 - 1863)
- hochgeladen von Eugen Hermes
Komm, wir wollen Erdbeer'n pflücken,
ist es doch nicht weit zum Wald,
wollen junge Rosen brechen,
sie verwelken ja so bald!
Droben jene Wetterwolke,
die dich ängstigt, fürcht' ich nicht;
Nein, sie ist mir sehr willkommen,
denn die Mittagssonne sticht.
All die sengend-heißen Strahlen,
die uns drohen, löscht sie aus
und wenn sie sich selbst entladet,
sind wir lange schon zu Haus!
Tändelnd flecht' ich dann die Rosen
in dein dunkelbraunes Haar
und du bietest Beer' um Beere
meinen durst'gen Lippen dar.
.
.
PS:
Christian Friedrich Hebbel war ein bedeutender deutscher Dramatiker und Lyriker des Realismus, der aus ärmlichen Verhältnissen in Wesselburen (Holstein) stammte und später in Wien zu den gefeiertsten Bühnenautoren seiner Zeit aufstieg.
- Quelle: Wikipedia
Aus dem Jahre 1856 stammt dieses Zitat: »Man kann sich auf’s Dichten so wenig vorbereiten, wie aufs Träumen.«
- Quelle: klicke hier
Bürgerreporter:in:Eugen Hermes aus Bochum |
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