W i s s e n s w e r t e s
Die 'Schlehe' (Prunus spinosa), auch Schwarzdorn genannt, gilt als Urahn der Pflaume ...
- hochgeladen von Eugen Hermes
Reife Schlehenfrüchte lassen sich zwar roh essen, sind aber extrem sauer und herb, sowie pelzig auf der Zunge.
Erst im Spätherbst, bzw. nach dem ersten Frost werden die Bitter- und Gerbstoffe abgebaut, die Stärke wandelt sich in Zucker um und die Früchte werden genießbar.
Größere Vorsicht gilt dem Kern, denn dieser enthält das Cyanid-Glykosid Amygdalin, das im Körper zu Blausäure umgewandelt wird.
Fruchtfleisch und Schale sind frei davon, weshalb das Verarbeiten zu Gelee, Saft oder Likör sicher ist.
PS:
Das Wort Schlehe stammt vom althochdeutschen Wort "slêha" ab, das sich auf die blau-schwarze Farbe der Früchte bezieht.
Der botanische Name Prunus spinosa setzt sich aus "prunus" (lateinisch für Pflaume) und "spinosa" (dornig/stachelig) zusammen.
Bezeichnungen wie Schlehdorn oder Schwarzdorn beschreiben die dornigen Äste und die nahezu schwarze Rinde des Strauchs.
Übrigens:
Nach der Überlieferung soll das Holz für die Dornenkrone Jesu vom Schlehdorn stammen. Deshalb galt der Strauch lange Zeit als verflucht oder Symbol des Leidens. Um zu zeigen, dass die Pflanze selbst keine Schuld trägt, beschenkte Gott sie mit einer Besonderheit. Die strahlend weißen Blüten erscheinen als Zeichen der Reinheit weit vor den grünen Blättern. - siehe Bild 5
- Quelle: Wikipedia
Bürgerreporter:in:Eugen Hermes aus Bochum |
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