Beiträge zur Rubrik Natur

Gedanken über einen kosmischen Besuch im Alltag
Begegnung der besonderen Steinart

Es gibt Nachrichten, die bleiben einfach hängen. Vor ein paar Tagen war da so eine Meldung. Ein heller Feuerball zog über den Himmel - quer über Deutschland. Ein Meteorit. Viele Menschen sollen ihn gesehen haben - ein spektakulärer Lichtstreifen, der für ein paar Sekunden den Himmel zum Leuchten brachte. Und ich? Natürlich habe ich wieder einmal nichts mitbekommen. Typisch - ich verpasse ja schon Sternschnuppen, wenn sie angekündigt sind, da kann man sich vorstellen, wie meine Chancen bei einem...

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  • 11.03.26
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Frühling mit Hindernissen
Der Frühling zeigt sich - aber nicht nur von seiner besten Seite

Gestern habe ich einen Spaziergang gemacht, um den Frühling mit offenen Augen einzufangen. Eigentlich ein schöner Gedanke - frische Luft, Vogelstimmen, erste grüne Triebe. Doch eines ließ sich kaum ignorieren - der Müll. Der Weg zum nahegelegenen Naherholungsgebiet war übersät damit. Oder besser gesagt - regelrecht bestückt. Immer wieder blieb mein Blick an Dingen hängen, die dort ganz sicher nicht hingehören. Leere Pappbecher, Wodkaflaschen, Verpackungen, Farbreste, Renovierungsmüll - und am...

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  • 10.03.26
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W i s s e n s w e r t e s
Die 'Forsythie' (Forsythia) - hübsch anzusehen, aber nutzlos für Insekten ...

Bienen und Hummeln werden von der Blütenpracht zwar angelockt, finden dort aber weder Pollen noch Nektar. Die Gattung wurde von dem dänischen Botaniker Martin Vahl zu Ehren des englischen Botanikers und königlichen Gärtnermeisters William Forsyth (1737 - 1804) benannt. Forsyth hat den Zierstrauch aus China übrigens selbst nie zu Gesicht bekommen. Er starb fast 40 Jahre bevor die ersten Exemplare nach Europa gebracht wurden. - Quelle: Wikipedia...

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  • 08.03.26
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Vorsichtiges Verwandeln der Winterwelt
Vorfrühling - vorsichtig, verhalten, voller Vorfreude

Nicht „Finde den Fehler“ -  heute heißt es: „Finde die vielen F im Vorfrühling ;.)) Der Vorfrühling zeigt sich noch vorsichtig, fast verhalten, doch voller Versprechen. Feine Farben finden ihren Weg zurück in Felder, Vorgärten und vertraute Wege. Ein frischer Frühlingswind weht über die Fluren und vertreibt die letzten frostigen Erinnerungen. Zwischen feuchter Erde und verblasstem Wintergras erscheinen die ersten Frühlingsboten - vielleicht noch vereinzelt, vielleicht noch etwas verloren, aber...

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  • 05.03.26
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W i s s e n s w e r t e s
Der 'Märzenbecher' (Leucojum vernum), auch 'Frühlingsknotenblume' genannt, zählt zu den charmantesten Frühblühern ...

... und gehört wie das 'Schneeglöckchen' (Galanthus) zur Familie der Amaryllisgewächse. Der wissenschaftliche Name wurde von dem schwedischen Naturforscher Carl von Linné (1707 - 1778) geprägt und leitet sich aus dem Griechischen und Lateinischen ab: "Leucojum" stammt von leukos = weiß und "ion" = Veilchen und bezieht sich auf die weiße Blütenfarbe bzw. den veilchenähnlichen Duft, den die Pflanze verströmt. Das lateinische Wort "vernus" bedeutet "zum Frühling gehörend" oder schlicht...

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  • 28.02.26
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W i s s e n s w e r t e s
'Flechten' (Lichenes) zählen zu den langlebigsten Lebewesen der Erde ...

Dabei handelt es sich um eine Gemeinschaft aus Pilz und Alge bzw. Pilz und Bakterium. Ihr jährlicher Zuwachs beträgt bei vielen Arten oft weniger als 1 mm, dafür können sie aber auch ein beachtliches Alter von mehreren hundert, ja sogar bis zu tausend Jahren erreichen. Weltweit existieren etwa 25.000 Arten, von denen in Mitteleuropa rund 2.000 vorkommen.  Übrigens: In der Medizin beschreibt der Begriff "Lichen" eine Gruppe von Hautkrankheiten, die durch knötchenartige Veränderungen...

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  • 22.02.26
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Durch den Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt (VEN) wurde die Endivie zum "Gemüse des Jahres 2005" gewählt.
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W i s s e n s w e r t e s
So schön wie eine Rose: der 'Endiviensalat' (Cichorium endivia) im Februar ...

... und solange er knackig ist, ist er auch genießbar. Der Geschmack ist aufgrund des Milchsaftes bitter (Bitterstoff Lactucopikrin). Endiviensalat hat einen verhältnismäßig hohen Gehalt an Mineralstoffen (Kalium, Kalzium) und einigen Vitaminen, vor allem Folsäure und Vitamin A. "Cichorium endivia" umfasst übrigens verschiedene Sorten, die in der Regel grün sind, aber es gibt auch rote Sorten, die aus Kreuzungen mit Radicchio (Cichorium intybus) entstanden sind.  Das Artepitheton "endivia" und...

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  • 12.02.26
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Stille Wasser, leise Hoffnungen
Alle Fische sind noch da, alle Fische alle …

Dieser Tage war ich wieder am Rosengarten in Seppenrade unterwegs … nur vorbeigefahren diesmal, nicht reingegangen. Die wunderschönen, duftenden Rosen halten noch Winterschlaf - und ich wollte sie nicht wecken … oder erschrecken. :-) Im Winter macht man sich -oder zumindest ich- so seine Gedanken. Haben die Kois und Goldfische das alles gut überstanden? … wenn´s friert, wenn Eis drauf ist, wenn alles so still wirkt. Man sieht sie ja kaum, die prächtigen Fische. Sie ziehen sich unten in die...

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  • 12.02.26
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Reife Früchte mit dem deckelartigen sogen. "Diskusrest" an der Spitze und Samen.
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W i s s e n s w e r t e s
Der 'Efeu' (Hedera helix) trägt in der Regel erst ab dem 7. bis 10. Lebensjahr Früchte ...

... die von Januar bis April heranreifen und für den Menschen giftig sind. Sie enthalten Saponine (Hederin), die bei Verzehr zu Magen-Darm-Beschwerden, Krämpfen und Schockzuständen führen können. Andererseits ist es dieser Wirkstoff, der in der richtigen Dosierung insbesondere gegen Reizhusten zur Anwendung kommt, um zähen Schleim zu verflüssigen, den Auswurf zu fördern und die Bronchialmuskulatur zu entkrampfen. Wissenschaftler der Universität Würzburg haben ihn daher zur "Arzneipflanze des...

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  • 10.02.26
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Wintersonne, Weidekätzchen und See(len)ruhe
Zwischen Dunst und Sonne - Spazierrunde um den Klutensee

Heute zeigte sich der Himmel mal wieder von seiner eigenwilligen Seite. Während es vor Seppenrade noch diesig und grau wirkte, spannte sich auf der anderen Seite plötzlich ein fast schon trotzig blauer Himmel auf - schon komisch manchmal, wie nah sich Gegensätze sind. Nach einem gemütlichen Kaffeetrinken bei einer lieben Freundin beschlossen wir kurzerhand, dem Klutensee einen Besuch abzustatten. Eine gute Entscheidung, wie sich herausstellte. Zwar hatte ich den Eindruck, dass es dort ein paar...

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  • 08.02.26
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W i s s e n s w e r t e s
Der Krokus zählt zur Pflanzengattung der Schwertliliengewächse ...

... und wird meist mit jugendlicher Fröhlichkeit und Unbeschwertheit in Verbindung gebracht. In der griechischen Mythologie, wie sie der Arzt Claudius Galenus von Pergamon (ca. 129 bis ca. 199 n. Chr.) überliefert, war Krokus (lat. Crocus) ein geliebter Begleiter des Gottes Hermes. Unglücklicherweise wurde Krokus während eines Diskuswurfs versehentlich von Hermes getötet. In seiner Trauer verwandelte er den Leichnam in eine Blume. Übrigens: Claudius Galenus, der als der bedeutendste Arzt der...

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  • 08.02.26
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Hightech aus dem Spinnennetz
Wenn Maschinen Spinnenarbeit übernehmen

Da habe ich nicht schlecht gestaunt, als ich gelesen habe, dass Forschende in Japan tatsächlich Maschinen entwickeln, die Spinnenfäden künstlich herstellen können. Also genau dieses Material, das stärker als Stahl sein soll, dabei elastisch, federleicht und on top of this biologisch abbaubar. Kurz gesagt - ein Stoff, von dem Ingenieure träumen und Baumärkte vermutlich irgendwann mit Sonderangebote in die Heimwerker-Abteilung locken. Und während ich so darüber nachdachte, kam mir unweigerlich...

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  • 06.02.26
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W i s s e n s w e r t e s
Samenschmuck des 'Götterbaums' (Ailanthus altissima) aus der Familie der 'Bittereschengewächse' ...

Der Name "Götterbaum" ist auf das rasante Wachstum des Baumes zurückzuführen, der im Durchschnitt bis zu drei Metern jährlich wächst. Damit schießt dieses Gehölz so rasant zu den Göttern, wie kein anderer Baum in Europa. Als beliebter Parkbaum wurde er lange Zeit munter angepflanzt, doch seit 2019 steht er auf der EU-Liste der invasiven Arten. Übrigens: In China werden die Blätter zur Fütterung der zu den Seidenspinnern zählenden 'Ailanthus- oder Götterbaumspinner' (Samia cynthia) verwendet,...

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  • 04.02.26
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W i s s e n s w e r t e s
Der 'Sanddorn' (Hippophae rhamnoides) gilt aufgrund seines extrem sauren Geschmacks als "Zitrone des Nordens"...

Da die Beeren sehr weich sind und sich oft nur als Brei pflücken lassen, empfiehlt sich vor der Ernte das Einfrieren der Zweige. Der Saft wird klassischerweise mit Honig, Zucker oder Fruchtsirup kombiniert, um die Säure auszubalancieren. Beliebt ist auch die Kombination mit Apfel- oder Orangendirektsaft. Der wissenschaftliche Name stammt aus dem Griechischen und Lateinischen und setzt sich aus hippos (Pferd), phaes (leuchtend) und rhamnoides (kreuzdornähnlich) zusammen. Er verweist auf die...

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  • 30.01.26
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W i s s e n s w e r t e s
Die 'Gartenkresse' (Lepidium sativum) ...

... ist eine schnellwachsende, scharfe Kräuterpflanze, die weltweit in der Küche zu Salaten, zu Dips, zu Eiern, aber auch in der traditionellen Medizin verwendet wird. Sie ist reich an Vitamin C und wichtigen Mineralstoffen wie Eisen, Kalzium und Folsäure und liefert auch andere Vitamine, wie B-Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe wie Senföle, die gesundheitsfördernd wirken. Bereits wenige Tage nach der Keimung kann sie geerntet werden. PS: Der deutsche Botaniker, Arzt und lutherische Prediger...

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  • 28.01.26
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Alle Jahre wieder - Das Leck
The Same Eiskultur Every Year - oder - Das Leck, das Eiskunst konnte

Um es kurz zu machen - was hier aussieht wie eine eisige Opernbühne, wie ein Korallenriff aus Glas oder der eingefrorene Höhepunkt eines Feuerwerks, ist schlichtweg das Werk eines Schlauchs. Eines ganz gewöhnlichen, nicht mehr ganz dichten Schlauchs auf einem Golfplatz . Irgendwo zwischen Wasseranschluss und Teich hat er beschlossen, ein kleines Geheimnis preiszugeben. Kein dramatischer Rohrbruch - nur ein leises, stetiges Sprühen. Ein Flüstern aus Tröpfchen. Und genau dieses Understatement ist...

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  • 27.01.26
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Bodenschätze?
Naturfreunde oder Naturfeinde?

Wenn man jetzt an die frische Luft geht, merkt man sofort - der Winter ist noch voll da. Nicht, weil die Wege matschig bis halbgefroren sind und kein Vogel singt -hihi, wie lustig das klingt-, sondern wegen der wahren Winterboten: Tempotücher. Auf allen fünf bis sieben Metern liegen sie, mal links, mal rechts, wie kleine, t-rotzige Fahnen der Erkältung. Die Leute haben Schnupfen, was bei diesem Wetter wirklich keine Überraschung ist. Nur haben sie leider keinen Schnuppen, das Papiertuch später...

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  • 25.01.26
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P f l a n z e n r a r i t ä t
Der 'Schwarze Schlangenbart' (Ophiopogon planiscapus) wird auch als "Black Mondo-Grass" bezeichnet ...

Die blauschwarzen Beeren sind ungenießbar, aber auch nicht giftig. Der Gattungsname Ophiopogon leitet sich ab von gr. "ophis" (= Schlange) und gr. "pogon" (= Bart). Das Art-Epitheton planiscapus lietet sich ab von lat. "planus" (= flach, eben) und lat. "scapus" (Schaft, Stiel, Stängel, Stamm) Die Pflanze stammt ursprünglich aus Wäldern in Japan, China und den Riukiu-Inseln und zählt zur Familie der Spargelgewächse. Das schöne Ziergras ist winterhart, wächst polsterbildend und aufrecht - ein...

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  • 25.01.26
  • 30
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Sämlinge der Stieleiche (Quercus robur) - Baum des Jahres 1989.
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A p h o r i s m u s
"Alles ist im Keim enthalten, alles Wachstum ein Entfalten." - Friedrich Rückert (1788 - 1866)

... und Richard Dehmel (1863 - 1920) schrieb: Sehnsucht hat mich früh geweckt; wo die alten Eichen rauschen, hier am Waldrand hingestreckt, will ich dich, Natur, belauschen. 😏 Übrigens: Friedrich Johann Michael Rückert (* 16. Mai 1788 in Schweinfurt; † 31. Januar 1866 in Neuses; Pseudonym Freimund Raimar, Reimar oder Reimer) war ein deutscher Dichter, Sprachgelehrter und Übersetzer sowie einer der Begründer der deutschen Orientalistik. Rückert beschäftigte sich mit mehr als 40 Sprachen und gilt...

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  • 24.01.26
  • 34
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B l ü t e n z a u b e r
Die 'Echte Schlüsselblume' (Primula veris), auch 'Himmelsschlüssel' genannt, blüht schon im Januar ...

Übrigens: Der Name "Himmelsschlüssel" bezieht sich darauf, dass diese Pflanzenart als eines der himmelöffnenden Frühlingskräuter gilt. Bildhaft wird die Pflanze auch im Text der Johannes-Passion von Johann Sebastian Bach (Bach-Werke-Verzeichnis 245, Nr. 31) in einem Bass-Arioso genannt mit den Worten: Betrachte, meine Seel, mit ängstlichem Vergnügen, mit bittrer Lust und halb beklemmtem Herzen, dein höchstes Gut in Jesu Schmerzen, wie dir auf Dornen, so ihn stechen, die Himmelsschlüsselblumen...

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  • 18.01.26
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P f l a n z e n r a r i t ä t
Die Atmungsknie der 'Sumpfzypresse' (Taxodium distichum) ...

... sind knollenartige Auswüchse, die an feuchten oder im Wasser stehenden Standorten aus dem Boden ragen, um Sauerstoff in die wassergesättigten Wurzeln zu transportieren. Sie funktionieren wie kleine Schnorchel, leiten Luft durch spezielle Gewebe (Aerenchym) nach unten zu den Wurzeln und ermöglichen den Pflanzen das Überleben in extrem nassen Bedingungen. - Quelle: Wikipedia Übrigens: Die Sumpfzypresse ist eine der wenigen Nadelbäume (Koniferen), die ihre Nadeln im Herbst verlieren; sie ist...

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  • 11.01.26
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Kleine Runde an der Birschel-Mühle
Plan B im Schnee

Eigentlich wollten wir heute durch Hattingens Hügellandschaft spazieren gehen. Schnee lag genug, die Kamera war startklar - beste Voraussetzungen also. Doch der Schneefall meinte es etwas zu gut mit uns. Oben auf den Höhen ging nichts mehr. Also - Plan geändert. Wir blieben im Tal und machten eine kleine Runde zum Wasserfall in Hattingen. Kein großer Spaziergang, eher eine gemütliche Mini-Tour - aber für ein paar Fotos hat es völlig gereicht. Na ja - auch im Tal kann der Winter ganz schön was...

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  • 03.01.26
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Wenn der Müll mitwandert
Kanale Grande - vom Wasserweg zur Wegwerfzone

Am Nachmittag nur kurz raus. Frische Luft tanken, den Kopf lüften, die Seele ein paar Meter weit tragen - und ein bisschen frier´n. Ruckzuck standen wir am Rhein-Herne-Kanal, Schleuse Ost. Eigentlich richtig schön - Wasser, Weite, Radfahrer, Spaziergänger. Ein Naherholungsgebiet, wie es im Ruhrgebiet-Prospekt steht. Na ja … fast. Denn wer am Ufer nicht nur geradeaus schaut, sondern auch mal nach unten, der staunt. Über das, was vom letzten „Strand-Urlaub“ zurückgelassen wurde. Plastik,...

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  • 27.12.25
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Grönland und Eis-König Trump
Cooler Präsident schielt auf Grönland

Gedanken: Warum der Präsident eine Insel wie eine Immobilie sieht Manchmal denkt man beim Blick auf die Weltpolitik - "bin ich versehentlich in einer Late-Night-Show gelandet?" So ein Moment ist gerade, denn Eis-König Trump überlegt wieder ernsthaft, Grönland zu sichern. Schon 2019 wollte er die Insel kaufen - kein Scherz. Die Welt schaut zu, Dänemark schüttelt den Kopf, und Grönland liegt einfach da, wo es seit Eisigkeiten liegt. Trump liebt Grönland. Zumindest die Idee davon. Nicht wegen der...

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  • 23.12.25
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Frische Luft & Fernsicht am Bergerdenkmal
Wandern in der vorweihnachtlichen Zeit

Ein bisschen frische Luft, ein weiter Blick und ganz viel Ruhe .. Unterwegs rund um Witten, hinauf zum Bergerdenkmal, wo sich das Ruhrtal öffnet und der Alltag leiser wird. Gerade in der Vorweihnachtszeit tut Natur einfach gut - Schritt für Schritt, Atemzug für Atemzug. Hier im Umkreis gibt es immer etwas zu bewandern … zu bewundern natürlich auch - da kann es noch so trist sein.

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  • 23.12.25
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Der Name "Taxus baccata" stammt aus dem Lateinischen und Griechischen: "Taxus" geht auf das griechische Wort "toxon" = Bogen zurück, da das Holz der Eibe ideal für den Bogen- und Armbrustbau war, "baccata" bedeutet "beerentragend".
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W i s s e n s w e r t e s
Die 'Eibe' (Taxus baccata) ist der einzige bei uns heimische Nadelbaum, bei dem nahezu alle Teile giftig sind ...

Lediglich der leuchtendrote, fleischige Samenmantel, der "Arillus", ist essbar. So wird in manchen Teilen Europas sogar Marmelade daraus hergestellt. Der Genuss von Nadeln und Samen kann jedoch tödliche Folgen haben. Gefährdet sind vor allem Nutz- und Haustiere, wie Pferde, Rinder sowie Kühe, Schweine, Katzen, Hunde, Hasen, Kaninchen, Hamster, Meerschweinchen, Ratten, Mäuse und Landschildkröten. Rehe, Hirsche und Ziegen sowie manche Vögel, z. B. Grünfink, Kohlmeise, Kleiber und Spechte...

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  • 17.12.25
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F r u c h t s c h m u c k
Die 'Amethyst- oder Schneebeere' (Symphoricarpos × doorenbosii) ...

... bildet im Spätsommer und Herbst zahlreiche dekorative Früchte, je nach Sorte in weißer, rosa oder purpurroter Farbe. Der Name entstammt der Kreuzung zweier Schneebeerenarten, wobei der Artname "×doorenbosii" eine Widmung an die niederländische Züchterfamilie "Doorenbos" ist. Der Gattungsname 'Symphoricarpos' bedeutet lediglich: "Früchte tragend". PS: Die Früchte enthalten zwar Saponine, die leicht giftig sind, den Magen- und Darmtrakt aber meist beschwerdefrei passieren. Je nach Reifegrad...

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  • 11.12.25
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