Ehrung für 50 Jahre im kirchlichen Einsatz
Wolfgang Schuss mit dem Jakobsbecher geehrt
- Für 50 Jahre Einsatz in vielen Bereichen des kirchlichen Lebens hat Stadtpfarrer Pater Steffen Brühl Wolfgang Schuss (im Bild links) mit dem Jakobsbecher geehrt.
- Foto: Pfarrei Friedberg/Bayern
- hochgeladen von Franz Scherer
Für 50 Jahre Einsatz in vielen Bereichen des kirchlichen Lebens hat Stadtpfarrer Pater Steffen Brühl Wolfgang Schuss mit dem Jakobsbecher geehrt.
Die Überraschung ist gelungen; Strengste Geheimhaltung war angesagt um Wolfgang Schuss während des 19. Friedberger Adventssingens in der Stadtpfarrkirche ohne sein Wissen zu ehren. Die Friedberger Jugendkapelle und der Friedberger Kirchenchor unterstützten die zahlreichen Kirchenbesucher beim Singen der weihnachtlichen Musikstücke.
In seiner Predigt begann Pater Steffen Brühl mit einer Reprise auf bedeutende Ereignisse der vergangenen fünfzig Jahre. „Vor 50 Jahren wurden Angola, Mozambik und Papua-Neuguinea unabhängig, hieß der Papst in Rom noch Paul VI., sorgte Der weiße Hai für Gruselgefühle in Kinos weltweit und wurde Borussia Mönchengladbach im selben Jahr deutscher Meister und UEFA-Pokalsieger. Ja, vor fünfzig Jahren hieß es sogar noch UEFA-Pokal!“ hielt Steffen Brühl Rückschau.
„Und ein anderes Ereignis fand ebenfalls in diesem Schicksalsjahr 1975 statt:“, so der Stadtpfarrer, „ Ein kleiner Friedberger Bub namens Wolfgang Schuss hatte bei der Fronleichnamsprozession seinen ersten Einsatz als Ministrant.“
Ein Leben für die Kirche
Wolfgang Schuss ist auch heute noch Ministrant, ist Lektor und Kommunionhelfer. Während aller Jahre hat Wolfgang Schuss sich vor allem als Kirchenpfleger für Herrgottsruh eingebracht. Er war in der kirchlichen Jugendarbeit tätig, betreute die neuen wie die alten Ministranten, hat Gruppenstunden und Freizeiten organisiert und kümmerte sich um die Aussendung der Sternsinger. Wolfgang Schuss ist Mitglied im Bruderschaftsrat, gehört aktiv zum Kirchenputzteam und ist seit vielen Jahren bei allen Sanierungs-, Restaurierungs- und sonstigen Arbeiten in der Kirche federführend mit dabei.
Ehrung mit dem Jakobsbecher
„Das alles kann man sich eigentlich nur als Vorbild nehmen, und ich möchte Ihnen hiermit im Namen der Pfarrei Friedberg und eigentlich aller Friedbergerinnen und Friedberger von ganzem Herzen für Ihren Einsatz danken“, so Stadtpfarrer Pater Steffen Brühl. Der überreichte Jakobsbecher solle „als kleines äußeres Zeichen unserer Dankbarkeit gelten. „Aufrichtiger Dank erschöpft sich aber nicht in etwas Porzellan“, so Steffen Brühl. Die Katholische Friedberger Kirchenwelt dankt Wolfgang Schuss für fünfzig arbeitsreiche, anstrengende, großartige Jahre.
Bürgerreporter:in:Franz Scherer aus Friedberg |
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