Juden

Beiträge zum Thema Juden

Poesie
Foto: Arne List
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Zug der Erinnerung in Koblenz: Eine Bekannte erzählte mir.....

„Wartende Menschen-Schlangen. Direkt einsteigen ging nicht, es musste gewartet werden, bis die vorangegangenen Besucher sich verteilt hatten. Ich stellte mich zu einer Schulklasse und hörte den Gesprächen, begleitet von lautem Gelächter der jugendlichen Schüler zu. Ein ausrangierter alter Zug wurde umgebaut, indem die Sitze entfernt wurden. An den Wänden hängen Schautafeln und Fotos, die einzelnen Personen oder Familien gewidmet sind. Wir standen alle wie die Ölsardinen und lasen uns durch....

Poesie
Damals lebte hier in Linz die Familie Heinrich Levy. Sie betrieben hier eine Metzgerei.
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Friedrich Levy - sein unbekanntes Schicksal wurde erst 2009 aufgeklärt.

Wir gehen zurück in die Vergangenheit: Damals lebte hier in Linz die Familie Heinrich Levy. Sie betrieben hier eine Metzgerei. Heinrich Levy war in zweiter Ehe verheiratet und brachte in diese seinen zweijährigen behinderten Sohn Friedrich mit. Friedrich war hier in Linz im Antoniushaus als Zögling untergebracht. (siehe folgenden Bericht über das Antoniushaus: http://www.myheimat.de/linz-am-rhein/beitrag/66064...) 1909 verstarb der Vater 49jährig. Die Stiefmutter besuchte das Kind weiterhin....

Poesie
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Jüdische Beerdigung und Vorbereitung des Toten.

Das Begräbnis findet traditionell noch am Todestag statt, außerhalb Israels wird jedoch meist eine Wartepflicht von 48 Stunden verlangt. Die Achtung gegenüber dem Toten gebietet dies, da die Seele des Verstorbenen erst dann aufsteigen kann, wenn der Tote zur ewigen Ruhe gebracht wird. Alle Verstorbenen werden ungeachtet ihres Ansehens in weißen Sterbekleidern in einer einfachen Holzkiste beigesetzt. Die Chewrah Kadischa, (wörtl. Heilige Bruderschaft) wäscht und kleidet die Verstorbenen ein....

Poesie
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Bar Mitzwa an der Klagemauer in Jerusalem

Bar Mitzwa Ein jüdischer Junge wird ab seinem 13. Lebensjahr ein vollwertiges Mitglied der jüdischen Gemeinde. Er gehört nun zu den Erwachsenen, den Männern. Er darf aus der Thora (die 5 Bücher Mose) vorlesen und kann mit neun anderen Männern den Minjan (Gebetskreis) bilden. Ab der Bar Mitzwa, ist der jüdische Junge für sein Handeln selbst verantwortlich. Beim Morgengebet an den Wochentagen kann auch er nun den Teffilin (Gebetsriemen) und den Tallit (Gebetsmantel) tragen. Genauso muss er ab...

Poesie

Schiwa, die intensive Trauerzeit bei den Juden.

Schiwa (die 1. Trauerwoche) beginnt unmittelbar nach dem Begräbnis. Sie ist der jüdische Weg, den Trauernden zu helfen, mit ihrem Kummer fertig zu werden und ins Leben zurück zu kehren. Die Trauernden werden in ihrem Schmerz nicht allein gelassen, sondern sind von Freunden, Familie und anderen Trauernden umgeben. Die Trauernden bleiben eine Woche lang zu Hause und werden von Freunden und Bekannten besucht. Im allgemeinen sind sie nur kurze Augenblicke allein. Schiwa dauert sieben Tage lang....

Freizeit

Abraham,Isaak,Jakob...warum?

Warum reagiert kaum ein Christ oder neuerdings (wegen der Steuer) Atheist auf diesen Krieg im nahen Osten? Man schaut sich gezwungener Maßen die Nachrichten an, trauert ein wenig um die Gestorbenen und dann ist das Thema abgehakt. Es sollen ja Juden sein mit Atomwaffen. Also Schnauze halten. Sowieso wegen der Juden. Was ist das für eine Welt in der ich lebe? Ich habe keine Juden vernichtet. Ich liebe Juden wie alle Menschen. Aber ich will eine Reaktion von euch.

Kultur
mein Speicher, der ausgebaut wurde
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Rabbi Löw, der Golem und ich.

Im Jahr 2004 zog ich in ein altes Fachwerkhaus, das bis 1905 ein jüdisches Haus war. Bevor ich einziehen konnte, wurde der Speicher ausgebaut. So weit, so gut. Was hat aber jetzt der Ausbau meines Speichers mit Rabbi Löw und seinem Golem zu tun? Ich werde Euch die Geschichte erzählen. Wer Angst hat: Bitte nicht weiter lesen! 10 Jahre war ich Reiseleiterin und sehr oft in Prag. Dort machte ich auch Stadtführungen und somit auch Führungen durch das jüdische Prag. An der Altneusynagoge erzählte...

Poesie

In 2017 ist Chanukka vom 13. - 20. Dezember - Hier Erinnerungen an eine Chanukka-Feier am 21.12.2008

Direkt nach dem Krieg gab es kaum noch Juden in Koblenz. Die franz. Besatzung hat aus der ehemaligen Leichenhalle am jüdischen Friedhof eine kleine Synagoge gebaut. In den 70er Jahren kam dann noch ein kleiner Saal hinzu. Seit den 90er Jahren ist die jüdische Gemeinde angewachsen auf fast 1000 Personen durch Zuwanderung aus dem Osten. Natürlich fasst weder die Synagoge noch der Versammlungssaal die größere Menge an Gläubigen. Vor ca. einem Jahr hat die Gemeinde einen neuen Kantor bekommen. Er...

  • Rheinland-Pfalz
  • Koblenz
  • 22.12.08
  • 6
  • 6
Poesie
Foto: Michael Hoffsteter
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Jüdische Friedhöfe - mal keine Bilder (doch Bilder. Danke Michael)

Ich habe mehrer Berichte über jüdische Friedhöfe hier gesehen und gelesen. Nun mal einen kleinen Bericht ohne Bilder. Es wird empfohlen in der Gruppe Kirchen, Klöster und Friedhöfe nachzuschauen. Jüdische Friedhöfe „Haus der Ewigkeit“ Nach jüdischer Vorstellung ist ein jüdisches Grab für die Ewigkeit gedacht. Dies hängt mit dem jüdischen Glauben an die Auferstehung der Toten zusammen. Aus diesem Grund werden jüdische Gräber nicht eingeebnet oder die Steine entfernt, sondern sie bleiben bestehen...

Kultur
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Rückblick auf den "Europäischen Tag der jüdischen Kultur" 2008 in Linz am Rhein

Europäischer Tag der jüdischen Kultur in Rheinland-Pfalz 07.September 2008 in Linz am Rhein 14:00 Uhr Stadtführung auf jüdischen Spuren Referent: Fritz Ockenfels anschließend Konzert im Katharinenhof (ev. Gemeindehaus Grabentor 1) 15:00 Uhr Begrüßung 15:10 Uhr Israelische Nationalhymne Frauenchor "Bereschit" der jüd. Gemeinde Koblenz Chorleiter: Victor Gabetov 15:15 Uhr "Maiglöckchen und die Blümelein..." von Mendelssohn "Ich wollt, meine Liebe ergötze sich" von Mendelsson Im Duett: Jessica...

Poesie

SONDERHEFT: Eine Emigration über Russland im Jahre 1940 --- Das Schicksal der Familie Adolf Stern

Der Heimat- und Museumsverein "Amt Blankenstein" hat in seiner letzen Ausgabe der Reihe Geschichtshefte das Sonderheft RUSSLAND veröffentlicht. In dem ersten Artikel geht es um die Emigration einer jüdischen Familie in die Vereinigen Staaten. Der beschwerliche und auch gefährliche Weg führte über Russland und Japan. Im zweiten Artikel wird das Schicksal der Familie Adolf Stern geschildert. Nähere Informationen und die Möglichkeit das Sonderheft zu bestellen gibt es unter www.amt-blankenstein.de

Kultur
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Landsynagoge Roth erhält ersten Förderpreis Hessische Heimatgeschichte

Synagoge als Mittelpunkt des Dorfes Dienstag, 6. Februar 2007 150 Jahre altes Gotteshaus in Roth mit kulturellem Leben gefüllt - Arbeitskreis erhält als Anerkennung ersten Förderpreis Hessische Heimatgeschichte Von Gesa Coordes ROTH. Weil sie die Rother Synagoge bei Marburg zu einem Lernort für Schüler und zu einem lebendigen Mittelpunkt des Dorfes gemacht haben, sind die Mitglieder des Arbeitskreises Landsynagoge Roth mit dem ersten Förderpreis Hessische Heimatgeschichte ausgezeichnet worden....

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