Buchtipp

Beiträge zum Thema Buchtipp

Kultur

Gelesen: Das andere Kind

Charlotte Link spricht in diesem mehr als 650 Seiten starken Roman gleich mehrere Themen an. Der Rückblick ihrer Geschichte findet im 2. Weltkrieg statt und dessen Auswirkungen auf England. Dazu kreuzen sich mehrere große Liebesgeschichten. Und nicht zuletzt rankt immer wieder die Geschichte eines Außenseiters, eines durch Lebenserlebnisse Behinderten hinein – die Geschichte des „anderen Kindes“. Eigentlich jedoch ist es ein Krimi. Es gibt zwei Tote. Es bleibt lange offen, ob diese so...

  • Niedersachsen
  • Seelze
  • 29.03.11
  • 1
Kultur

Gelesen: Nero Corleone und Nero Corleone kehrt zurück

Elke Heidenreich – sehr gefühlvoll! Der Cover beider Bücher wirkt zunächst, als hätte man ein Kinderbuch in zwei Folgen vor sich. Weit gefehlt! Die Geschichte des Katers mit seinem schwarzen, seidigen Fell ist nur auf den allerersten Blick einfach eine Katzengeschichte. Sie ist eine schöne Katzengeschichte und sie schildert Katzenleben typisch, so als hätte Elke Heidenreich sich wirklich mit vielen Interviews in die Katzen-Psyche hineingehört. Die Geschichte ist auch die Geschichte einer großen...

  • Niedersachsen
  • Seelze
  • 29.03.11
  • 2
Kultur

Gelesen: Der gute Herr Jesus und der Schurke Christus

Zunächst glaubt man, an eine super moderne Version der BIBEL geraten zu sein. Man grübelt sogar nach, ob das nicht vielleicht wörtlich dort so stehen könnte. Dann merkt man, dass Philip Pullmann die Geschichte aller Geschichten auf seine Weise erzählt. Jesus und sein Zwilling Christus gehen durch ihr Leben - zum Teil gemeinsam, zum Teil getrennt. Überraschend und gewagt ist nicht nur das Ende der Geschichte. Mehr als nur "interessant" zu lesen für Christen und Nicht-Christen. Mehr als nur eine...

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  • 08.03.11
  • 3
Kultur

Gelesen: Im Schatten des Kauribaums

Sarah Lark hat es nach Neuseeland verführt. Fast 850 Seiten geht es fast ausschließlich durch die Geschichte Neuseelands zum Ende des 19. Jahrh. . Natürlich geht es um Liebe. Natürlich geht es um verschlungene Familiengeschichten. Und natürlich geht es um die Geschichte und Kultur der Maori. Vielleicht hätte man die Familiengeschichten auch auf ein paar weniger Seiten gebracht. Es ist aber mit den immer wieder von einer Sippe in die andere springende ein ständiger Wechsel der Kulturen. Dazu...

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  • 08.03.11
Kultur

Gelesen: Das Feuer der Wüste

Überaus spannend und fesselnd ist dieser Roman, dessen Geschichte in Namibia spielt. Karen Winter - der/die Schreiberin des Romanes gibt über sich selbst nichts Preis. Man erfährt nur, dass eine Reise nach Namibia zu Grunde liegt. Die Geschichte selbst ist die Geschichte einer jungen Frau, die sich zunächst für die Finanzen der von ihr geführten Farm nicht interessiert. Erst als sie erfährt, dass diese vor dem Ruin steht, kommt eine Familiengeschichte um ihre Großmutter ins Rollen. Ende der...

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  • 21.02.11
Kultur

Gelesen: Die rote Stadt

Ein Buch mit einer erstaunlichen Nebenerkenntnis! Boris Meyn schildert in seinem Kriminalroman „Die rote Stadt“ das Leben in Hamburg am Ende des 19.Jahrh. Die Speicherstadt wird gebaut und die dort vorher Wohnenden müssen umgesiedelt werden. Zwei Leichen tauchen auf, bestialisch umgebracht. Doch wer soll ermitteln? So fällt die Wahl auf den Sohn eines alten schon pensionierten Kommissars, der gerade sein Medizin- und Jurastudium beendet hat. Er beginnt zu ermitteln und sucht den Mörder im...

Kultur

Gelesen: Der stille Amerikaner

Auf der Umschlagseite steht, dass dieses Buch erfolgreich verfilmt wurde. Als "Nicht-Kinogängerin" war mir das nicht bewusst. Der stille Amerikaner ist vonGraham Greene geschrieben. Das Buch schildert eine Dreiecksgeschichte - eine Liebesgeschichte? - in der Zeit des Vietnamkrieges. Die Frau ist eine Vietnamesin, die zwar die dortige, weibliche Lebensart der damaligen Zeit sicher richtig darstellt, ob sie aber unbedingt so oberflächlich denkend glücklich die Situation widerspiegelt? Einer der...

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  • 19.02.11
Kultur

Gelesen: Das Mädchen hinter dem Foto.

Wieder einmal ein Buch, das man- einmal begonnen- nicht zur Seite legen kann! Es ist das Buch von DEM berühmten Bild, dass jedeR aus der Zeit des Vietnam-Krieges oder auch aus späteren Veröffentlichungen in Erinnerung hat: Dem Mädchen, das von Napalm getroffen schreiend läuft. Was für ein Buch ist es? Genau genommen sind es zwei Bücher. Einmal es ist eine tolle und sehr informative Aufarbeitung der Zeit des Vietnamkrieges in Vietnam, in Kambodascha und schildert die Situation der Amerikaner...

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  • 15.02.11
  • 4
  • 1
Kultur

Gelesen: Der weite Weg der Hoffnung

Es war das Buch zur Reise – einer Reise auf dem Mekong in Vietnam und Kambodscha. Gekauft schon in Deutschland hatte ich gleich zu Beginn der Reise die ersten Seiten gelesen. In Kambodscha wurde dieses Buch fast an jeder Straßenecke angeboten, sobald man als DeutscheR erkannt wurde. Das Buch schildert die wahre Lebensgeschichte eines wohl behütet in Phnom Penh lebenden kleinen Mädchens bis zum Szenenwechsel ins Ferne Amerika. Dazwischen liegen die eigenen Erfahrungen aus der Sicht dieses...

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  • 07.02.11
  • 3
Ratgeber

Noch bis 6. Februar: Lokalkrimi rezensieren, Bücherpaket gewinnen

Ob Allgäu, Husum, Deister, Teufelsmoor oder Steinhuder Meer: Überall wird gemordet. Seit einigen Jahren erfreuen sich die sogenannten Lokalkrimis großer Beliebtheit. Das Konzept: Ein Kriminalroman spielt in deutschen Städten bzw. Regionen. Die Leser können nicht nur rätseln, wer der Mörder ist, sondern auch Vieles aus ihrer Heimat (oder ihrem Urlaubsort) entdecken. Die Idee ist nicht neu. Der filmische Blick in verschiedene Städte und Gegenden macht ja auch den Reiz der "Tatort"-Krimis aus....

Ratgeber

+++ BUCHTIPP - Mord auf dem Wilhelmstein - LOKALKRIMI +++

Ich und ein Buch lesen? Ein Buch ohne fachbezogenen Inhalt lesen? Ich? Nicht, mich durch unzählige Forenbeiträge wühlen? Das sollte ich sein? So etwas konnte ich mir lange Zeit nicht vorstellen. Aber vor kurzem habe ich den Aufruf gelesen, in einem Forum, nämlich myheimat. Wir sollen Regionskrimis lesen und eine Rezension schreiben. Gut dachte ich mir ran ans Werk. Also habe ich beim Buchverkauf nach einem Verdächtigen gesucht. Mir fiel da der Krimi „Mord auf dem Wilhelmstein“ ins Auge. Also...

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  • 17.01.11
  • 2
Kultur

Gelesen: Das Torhaus

Helga Dreher zieht mit ihrem Erstlingswerk dem ´Roman Das Torhaus LeserInnen einfach in den Bann. Die Handlung spielt weitgehend in Weimar und am Ende des Buches glaubt man, jede Straße in der Stadt allein durchwandern zu können. Aber das ist nur das Randerlebnis. Hier wird alte Geschichte der Stadt geschickt mit aktueller Zeitgschichte verbunden. Die Zeitungsmeldungen, die Ereignisse in der Stadt vor Monaten oder wenigen Jahren schilderten - man denke nur an den Brand der Bibliothek -, glaubt...

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  • 09.01.11
  • 1
Kultur

Gelesen: Die Spur führt nach Wunstorf

kennt die Wege ganz genau, die er in diesem Krimi beschreibt. Der Krimi handelt in seiner Heimat - in und um Wunstorf. Man glaubt, wenn man Wunstorf und das Steinhuder Meer etwas kennt, manchmal selbst dabei zu sein. Man wird verführt, durch die Orte aber auch durch die "Nebenschauplätze" der Geschichte, abgelenkt zu werden. Man soll abgelenkt werden vom eigentlichen Aufspüren der Lösung. Dabei macht das Spiel der Kommisarin mit ihrem brummigen Kollegen ebenso Spaß, wie in Gedanken auf die...

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  • 02.01.11
  • 3
Kultur

Gelesen: Kalungas Kind

Stefanie-Lahya Aukongo schreibt eine Biografie über ihr Leben zwischen den Welten. Sie gibt als Nebeneffekt Einblick in die politischen Veränderungen in Namibia - der Heimat ihrer Eltern - und in die Bemühungen der DDR um namibische Kinder in den Zeiten der Unruhen in deren Heimat. Es klingt auch der politischen Hintergrund in der DDR durch. Haupthandlung aber ist das Leben von Stefanie-Lahya Aukongo, geboren mit Behinderungen, aufgenommen von Menschen einfach aus Menschlichkeit, auf der Suche...

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  • 02.01.11
Kultur

Gelesen: tangoafricano

Hardy Krüger lässt dieses Buch Silvester die entscheidene Ausgangssituation geben! Wenn man es liest, meint man an einigen Stellen die Stimme von Hardy Krüger zu hören, die diese Zeilen vorliest. Die Handlungen sind verschlungen, die Zeiten wechseln - sogar die Personenen der Erzähler wechseln. Man spürt die Leidenschaft des Fliegers, die Leidenschaft von Menschen. Man erfährt die Geschichte Deutschland/Deutsch-Ostafrika fast hautnah. Man soll ein wenig das andere Leben auf dem afrikanischen...

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  • Seelze
  • 02.01.11
Ratgeber

Eine Buchrezension schreiben: Tipps für myheimat-Autoren

Wenn Euch ein Buch nachhaltig bewegt (ob nun positiv oder negativ): Schreibt doch einen myheimat-Artikel darüber, wie und warum Euch das Buch gefallen hat. So bekommen die myheimat-Nutzer interessante und persönliche Tipps für den nächsten Besuch in der Bücherei oder Buchhandlung - und für den nächsten Wunschzettel. Keine Sorge: Es ist nicht schwierig. Natürlich sind Stil und Inhalt jedem Autoren selbst überlassen. Wer möchte, kann sich an diesen Tipps orientieren: Überschrift: Damit die Leser...

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