Galakonzert des JUGGE in der Stadthalle Gersthofen
Von der Costa del Sol an den Jangtze River
- Alle Musikerinnen und Musiker beim großen Finale
- Foto: Alle Fotos von Peter Metzger
- hochgeladen von Simone Motus
Unter langanhaltendem Beifall und Standing Ovations ging am Samstagabend das diesjährige Galakonzert des Jugendorchesters Gersthofen Schwäbische Bläserbuben e.V. („JUGGE“) mit zahlreichen Höhepunkten zu Ende. Allen Orchestergruppen war es zum wiederholten Male gelungen, das Publikum in der Stadthalle Gersthofen mit einer gekonnten Darbietung philharmonischer Blasmusik zu verzaubern. Die musikalische Reise startete an der spanischen „Costa del Sol“ und endete im Dschungel.
Bereits vor Beginn des Konzerts bekamen die Besucher in einer Fotoshow Einblicke in die letztjährige Reise des JUGGE nach Kenia und konnten sehen, mit wie viel Freude, tollen Begegnungen und musikalischen Highlights dieses unvergessliche Erlebnis verbunden war.
Ihren ersten großen Auftritt hatten die Kinder der Bläserklasse bei der Eröffnung des Konzerts. Mit Klassikern wie „Hänschen klein“, aber auch den rockigen Klängen des „Hard Rock Blues“ und gekonnten Anmoderationen zeigten die jungen Musikerinnen und Musiker, dass sie schon einiges gelernt haben, und wurden mit viel Beifall belohnt.
Erster Vereinsvorstand Sven Stawinoga begrüßte die Ehrengäste und das Publikum. Er bedankte sich bei allen, die es ermöglichen, ein solches Konzert auf die Beine zu stellen, und freute sich sehr darüber, dass 112 Musikerinnen und Musiker den Abend gemeinsam mit ihrem musikalischen Leiter Maximilian Hosemann gestalten.
Im Anschluss daran nahm das B-Orchester sein Publikum mit witzigen Moderationen sowie den lateinamerikanischen Klängen von „Costa del Sol“ und einem Arrangement des Stücks „Havana“ auf mitreißende Art mit auf eine Reise in die Sonne. Auch ein Abstecher in die Märchenwelt des „Tapferen Schneiderleins“ durfte nicht fehlen. Der sehr unterhaltsame Vortrag von Märchenonkel Peter Rothmund wurde vom B-Orchester mit klangmalerischen Zwischenspielen souverän begleitet.
Das JUGGE-Offbeat, das sich auf Unterhaltungsmusik spezialisiert hat und gerne für verschiedene Feste und Feierlichkeiten gebucht wird, entführte das Publikum mit einem Medley aus Discoklassikern wie „Y.M.C.A.“, „Stayin’ Alive“ und „I Will Survive“ in die 70er- und 80er-Jahre. Mit den Titeln „Bohemian Rhapsody“ von Queen und „Back in Black“ von AC/DC bewiesen die Musikerinnen und Musiker, dass E-Gitarrenklänge und Soli durchaus auch mit Blasinstrumenten effektvoll umgesetzt werden können und für Stimmung im Saal sorgen.
Im zweiten Teil des Konzerts begeisterte das A-Orchester mit exotischen Klängen. Von „Dschingis Khan“ (Kees Vlak) über „Yangtze River“ (Willi März) bis hin zur Filmmusik der „Incredibles“ und des „Jungle Book“ begeisterten die Jugendlichen ihr Publikum. Auch hier führten sie mit informativen Anmoderationen gekonnt durch das Programm und erhielten tosenden Applaus.
Das Schlusswort hatte der zweite Vereinsvorstand, Herr Philipp Kremer. Er bedankte sich bei allen Musikern, insbesondere beim musikalischen Leiter Maximilian Hosemann, für den gelungenen Abend. Emotional wurde es dann, als mehrere Mitglieder nach teils über 20-jähriger Mitarbeit im Vorstand verabschiedet wurden. Besonders geehrt wurden Conny Metzger, Sabine Landau, Elisabeth Steichele und Sandra Hochmuth, die das JUGGE viele Jahre begleitet und unterstützt haben. Auch Tanja Sturz, Jil Metzger und Markus Weiß verlassen die Vorstandschaft. Glücklicherweise konnten bei der diesjährigen Mitgliederversammlung bereits alle Posten neu besetzt werden.
Abschließend lud das JUGGE zum Tag der offenen Tür am 21. Juni in das Haus der Musik ein. Hier können Interessierte Blas- und Schlaginstrumente ausprobieren.
Beim Finale des Abends betraten noch einmal alle Musikerinnen und Musiker die Bühne. Nach der Übergabe von Rosen an die Kinder und Jugendlichen ertönte das von A- und B-Orchester gemeinsam vorgetragene Stück „Sweet Caroline“, welches sich sicherlich einige Besucher als „Ohrwurm“ mit nach Hause nahmen.
Bürgerreporter:in:Simone Motus |
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