Schutz
Sonnenfinsternis
- hochgeladen von Thomas Ruszkowski
Gerade heute, am 12. August 2026, ist das Thema Augenverletzung relevant. In Deutschland und weiten Teilen Mitteleuropas ist die Finsternis partiell, teilweise mit rund 85–90 % Bedeckung. Das macht sie allerdings nicht sicherer für die Augen.
Das Problem ist vor allem:
Normale Sonnenbrillen reichen nicht aus. Sie reduzieren das Licht nicht annähernd stark genug. Auch bei einer zu ~90 % bedeckten Sonne bleibt die sichtbare Sonnensichel extrem hell und kann die Netzhaut schädigen. Eine Netzhautverletzung kann schmerzlos sein und zunächst unbemerkt bleiben. Beschwerden können erst später auffallen. Sicher sind nur geeignete Sonnenfinsternisbrillen bzw. Sonnenfilter nach DIN EN ISO 12312-2:2015, sofern sie unbeschädigt und korrekt verwendet werden.
Interessant ist, dass es bereits heute Berichte über einen regelrechten Run auf Schutzbrillen gibt, in Berlin waren beispielsweise Fachgeschäfte teilweise ausverkauft. Das spricht einerseits für ein hohes Bewusstsein, andererseits bedeutet die Knappheit, dass manche Menschen möglicherweise auf ungeeignete Ersatzlösungen zurückgreifen. In Frankreich wurden bei Kontrollen bei etwa 20 % der überprüften Händler Unregelmäßigkeiten festgestellt. Das macht gerade billige oder dubiose Brillen aus dem Internet zu einem echten Risikofaktor.
Bürgerreporter:in:Thomas Ruszkowski aus Essen |
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