Trockenheit
Niedrigwasser am Rhein
- hochgeladen von Thomas Ruszkowski
Der Rhein befindet sich bereits Ende Juli 2026 an einigen Stellen nahe historischer Niedrigstände. Die Schifffahrt läuft zwar noch, aber oft mit deutlich reduzierter Beladung, und die Transportkosten steigen. Wenn der gesamte August 2026 praktisch trocken bleibt und die Hitze anhält, würden sich die Probleme wahrscheinlich weiter verschärfen. Allerdings bedeutet das nicht, dass der Rhein komplett austrocknet.
Sollte im August kein nennenswerter Regen fallen, wären folgende Entwicklungen wahrscheinlich; der Wasserstand würde an vielen Pegeln weiter sinken. Die Binnenschifffahrt könnte auf einzelnen Abschnitten stark eingeschränkt oder zeitweise eingestellt werden.
Industriebetriebe, die auf den Rhein angewiesen sind, müssten ihre Logistik weiter umstellen oder ihre Produktion einschränken.
Kraftwerke, die Flusswasser zur Kühlung nutzen, könnten ihre Leistung reduzieren müssen, insbesondere wenn das Wasser gleichzeitig sehr warm ist.
Wenn man aber als hypothetisches Szenario annimmt, dass nahezu alle Zuflüsse, das Grundwasser und die Schmelzwasserzufuhr gleichzeitig ausfallen, dann könnten einzelne Flussabschnitte tatsächlich trockenfallen oder nur noch aus voneinander getrennten Wasserbecken bestehen. Das wäre allerdings ein Szenario, das weit über das hinausgeht, was heutige Klimamodelle für Mitteleuropa erwarten.
Bürgerreporter:in:Thomas Ruszkowski aus Essen |
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