Ceuta - ein kleiner Ort, der viele Fragen aufwirft
An Europas Außengrenze treffen Hoffnungen auf Realität
- hochgeladen von Hildegard Grygierek
Ich muss zugeben - bis vor kurzem hatte ich Ceuta gar nicht richtig auf dem Schirm. Erst durch die aktuellen Bilder habe ich mich gefragt - wo genau kommen diese vielen Menschen eigentlich an?
Ceuta ist eine spanische Stadt an der nordafrikanischen Küste, direkt an der Grenze zu Marokko. Ein kleiner Fleck Erde, der zu Spanien .. und damit zur Europäischen Union gehört. Für viele Menschen aus Afrika ist dieser Ort offenbar die Hoffnung, einen Fuß in Europa zu bekommen.
Wenn man die Bilder sieht, fragt man sich unweigerlich - was treibt Menschen dazu, solche Gefahren auf sich zu nehmen? Was erwarten sie von Europa? Und wie geht es weiter, wenn sie angekommen sind?
Natürlich steht hinter jedem Menschen eine eigene Geschichte. Aber es stellen sich auch ganz praktische Fragen .. wo können diese Menschen leben? Wie werden sie versorgt? Welche Möglichkeiten gibt es für Sprache, Bildung und Arbeit? Und welche Verantwortung kann und muss Europa übernehmen?
Auch Deutschland ist Teil dieser europäischen Frage. Werden Menschen, die in Spanien ankommen, irgendwann auch in anderen Ländern Schutz und eine Zukunft suchen? Wie können wir damit umgehen - menschlich, aber auch realistisch?
Mich würde interessieren, wie ihr darüber denkt.
Bürgerreporter:in:Hildegard Grygierek aus Essen |
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