Naturerlebnis aus dem eigenen Garten
Das kleine Wunder vom Apfelbaum: Wie aus dem Nichts pures Leben entsteht
- hochgeladen von Winfried Paltian
Manchmal sind es die unscheinbaren Momente, die uns am tiefsten berühren und uns die Augen für das Wesentliche öffnen. Vor etwa zwei Jahren habe ich einen kleinen Apfelbaum gepflanzt. Er ist noch nicht sonderlich hoch gewachsen, wirkt fast bescheiden in seiner Statur – doch was sich in diesen Tagen an seinen Ästen offenbart, grenzt für mich an ein kleines Naturwunder.
Zum ersten Mal überhaupt trägt das junge Bäumchen Früchte. Und das in einer Fülle, die man ihm auf den ersten Blick gar nicht zugetraut hätte. Zwischen den grünen Blättern hängen dicht an dicht zahlreiche Äpfel, gestärkt von Sonne, Wind und Regen.
Als ich vor Kurzem an dem Baum vorbeiging, entdeckte ich ihn: einen einzelnen, kleinen Apfel, der leise vom Ast auf die Erde gefallen war. Er lag dort ganz allein im Gras.
Dieser kleine Apfel ist der sichtbare Beweis dafür, wie aus scheinbar nichts etwas Wundervolles heranwachsen kann. Pures Leben, das da im Verborgenen reift und das viele Menschen im hektischen Alltag oft gar nicht mehr bewusst wahrnehmen.
Die Geschichte, die dieser kleine Apfel erzählt, ist keine Erdichtung. Sie entspringt genau so der Wirklichkeit und den reinen Tatsachen meines Alltags. Sie erinnert uns daran, wie viel Freude, Zuversicht und natürliche Kraft in den kleinsten Dingen des Lebens stecken – man muss nur innehalten, um sie zu sehen.
Sonnige Grüße aus dem Garten
Winfried
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