Unterwegs in der Welt
Ein Blick hinter die Kulissen: Wo liegt eigentlich dieses „Tomorrowland“?
- hochgeladen von Winfried Paltian
Kürzlich erreichte mich eine Aufnahme von einem Bekannten, die auf den ersten Blick fast wie die Kulisse eines opulenten Theaterbaus oder einer überdachten Halle wirkt. Zu sehen ist ein prächtiges Tor mit dem verheißungsvollen Schriftzug: „Live Today, Love Tomorrow, Unite Forever“.
Doch der Schein trügt: Bei diesem beeindruckenden Bauwerk handelt es sich nicht etwa um ein dauerhaftes Gebäude, sondern um das Eingangstor zu einem der weltweit größten Open-Air-Festivals für elektronische Musik – dem Tomorrowland im belgischen Ort Boom.
Was viele nicht wissen:
Keine Halle, sondern Natur: Das Festival findet mitten im Grünen in einem Naherholungsgebiet namens De Schorre statt.
Gigantische Ausmaße: An zwei Wochenenden im Juli strömen täglich etwa 70.000 Menschen auf das Areal. Insgesamt kommen rund 400.000 Besucher aus über 200 Nationen zusammen.
Eine Stadt auf Zeit: Der Aufbau dieser gigantischen Traumwelt aus Bühnen und Kulissen dauert über vier Wochen. Nach den zwei Festival-Wochenenden wird alles innerhalb weniger Wochen wieder komplett abgebaut.
Alltag im Park: Den Rest des Jahres ist das Gelände ein ganz normaler, ruhiger Park mit Spazierwegen und Teichen, in dem Spaziergänger die Natur genießen.
Manchmal zeigt uns ein einziges Foto, wie viel Aufwand hinter Momenten steckt, die Menschen aus der ganzen Welt für kurze Zeit zusammenbringen.
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