Heimat & Küche
Vom Inka-Gold zum Volksnahrungsmittel: Heute ist Tag der Kartoffel!
- hochgeladen von Winfried Paltian
Ob als knusprige Bratkartoffel, feines Püree oder klassische Salzkartoffel: Die Kartoffel ist aus unserer Küche nicht mehr wegzudenken. Grund genug, ihr heute am „Tag der Kartoffel“ (National Potato Day) ein wenig Aufmerksamkeit zu schenken. Doch woher stammt die beliebte Knolle eigentlich und wie fand sie ihren Weg zu uns?
Herkunft und Geschichte:
Die Heimat der Kartoffel liegt in Südamerika. In den Anden, auf dem Gebiet des heutigen Peru und Boliviens, wurde sie bereits vor rund 8.000 bis 10.000 Jahren kultiviert. Erst im 16. Jahrhundert brachten spanische Seefahrer die Pflanze nach Europa.
Vom Ziergewächs zum Lebensretter:
Anfangs war man in Europa skeptisch. Wegen ihrer hübschen Blüten nutzte man die Kartoffelpflanze zunächst nur als Zierpflanze in botanischen Gärten. Erst im 18. Jahrhundert erkannte man ihren wahren Wert als nahrhaftes Lebensmittel. In Deutschland war es vor allem Friedrich der Große, der mit dem berühmten „Kartoffelbefehl“ von 1756 den Anbau zur Pflicht machte, um Hungersnöte zu bekämpfen.
Heute gibt es weltweit Tausende Kartoffelsorten in allen Formen und Farben. Sie ist nicht nur vielseitig, sondern auch reich an Vitamin C, Kalium und hochwertigem Eiweiß.
In welcher Form kommt die Knolle bei Euch am liebsten auf den Tisch?
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