Kanu-Marathon-WM
Caroline Heuser und Nico Paufler überzeugen auf den langen Distanzen
- hochgeladen von Karsten Heuser
Kanu-Marathon-WM: Caroline Heuser und Nico Paufler überzeugen auf den langen Distanzen
AKC-Mitglieder bei den Weltmeisterschaften im argentinischen Gualeguaychú am Start – Heuser zweimal auf Rang elf, Paufler mit Platz 13 über die Langstrecke
Gualeguaychú/Oberhausen. Bei den Kanu-Marathon-Weltmeisterschaften im argentinischen Gualeguaychú waren mit Caroline Heuser und Nico Paufler auch zwei Mitglieder des AKC Oberhausen am Start. Während Heuser in ihrem ersten Jahr bei den Erwachsenen gleich in zwei Wettbewerben gefordert war, stellte sich Paufler sowohl im Shorttrack als auch auf der langen Distanz der internationalen Konkurrenz.
Für die 19-jährige Heuser begann das Abenteuer Weltmeisterschaft mit dem Einerkajak-Shorttrack über 3,4 Kilometer. Nach souverän gemeisterten Vorläufen erreichte die Oberhausenerin das Finale und erwischte dort zunächst einen guten Start. Doch dann wurde es eng: In der ersten Wende geriet Heuser in eine Rangelei und verlor den Anschluss an die Spitzengruppe. Mit einer starken Fahrt hielt sie anschließend ihre Position und überquerte die Ziellinie als Elfte.
Auch auf der Langstrecke über 26 Kilometer war Heuser gefordert. Gemeinsam mit der Berlinerin Lena Röhlings ging sie im Zweierkajak an den Start. Das deutsch-deutsche Boot legte dabei einen furiosen Auftakt hin und schob sich zwischenzeitlich sogar an die Spitze des Feldes. Sechs bis sieben Minuten lang konnten die beiden diese Position behaupten. Im weiteren Rennverlauf zeigte sich allerdings, dass das Tempo der Spitzenboote auf Dauer nur schwer mitzugehen war. Heuser und Röhlings ließen sich davon nicht aus dem Konzept bringen, hielten ihren Rhythmus und beendeten das Rennen ebenfalls auf Rang elf.
Ganz ohne technische Tücken verlief der Wettkampf allerdings nicht. Das geliehene Boot erwies sich in den Wenden als ausgesprochen agil und reagierte entsprechend unruhig auf die Seitenwellen der Konkurrenz. Heuser nahm es sportlich: „Wir hatten etwas Probleme. Das geliehene Boot war in der Wende sehr agil, entsprechend zappelig verhielt es sich dann in den Seitenwellen der Konkurrenz. Na ja – im Marathon gilt: Race it as you get it. Also haben wir das Beste daraus gemacht und unser Rennen nach Hause gefahren.“
Für Nico Paufler, der für die KG Essen startet und ebenfalls Mitglied des AKC Oberhausen ist, standen der 3,4-Kilometer-Shorttrack und die Langstrecke über 29,6 Kilometer im Einerkajak auf dem Programm. Im Shorttrack qualifizierte sich Paufler sicher für das Finale und belegte dort den 18. Platz.
Besser lief es für den gebürtigen Bayern auf der langen Distanz. Der in Duisburg lebende Kanute, der Mitglied in insgesamt vier Kanuvereinen ist und für Essen an den Start geht, konnte sich über weite Strecken im Feld behaupten. Am Ende stand für Paufler ein 13. Platz zu Buche – ein Ergebnis, mit dem er auf der anspruchsvollen Weltmeisterschaftsdistanz zufrieden sein kann.
Bürgerreporter:in:Karsten Heuser |
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