Zigaretten
Zigarettenkippen
- hochgeladen von Helmut Zabel
Zigaretten und Tabakrauchen gefährdet die eigene Gesundheit.
Zigarettenkippen auf den Boden werfen ist einfach nur gedankenlos.
Ein sehr großes Umweltproblem sind Zigarettenkippen.
In einer Zigarettenkippe stecken weit über 7.000 Chemikalien, darunter Nikotin, Teer, Schwermetalle und Mikroplastik. Giftstoffe wie Nikotin und Schwermetalle können ins Grundwasser in Flüsse, Seen und Meere gelangen und Tiere gefährden. Vögel, Fische und Haustiere verwechseln Kippen mit Nahrung. Eine einzige Kippe kann 40–60 Liter Wasser verunreinigen. Beim Zerfall entstehen winzige Plastikpartikel, die überall in der Umwelt landen können. Kippen sind weltweit das am laufenden Band weggeworfene Abfallprodukt. Der Partikelfilter besteht meist aus Celluloseacetat, einem Kunststoff, der bis zu 16 Jahre oder länger braucht, um sich zu zerfressen. Zigarettenkippen am besten im Restmüll entsorgen, auf keinen Fall achtlos auf den Boden werfen. Besondere Taschenaschenbecher oder Sammelbehälter sind dafür gut geeignet. Wer raucht, kann durch Filterlose oder umweltverträgliche abbaubare Auswahlmöglichkeiten die Belastung reduzieren. Am nachhaltigsten ist natürlich weniger zu rauchen oder ganz aufzuhören.
Auch Einweg-E-Zigaretten stellen ein zunehmendes Problem für die Umwelt dar. Die aus Kunststoff bestehenden Gehäuse, die enthaltenen Schwermetalle und die integrierten Lithium-Ionen-Akkus sind nicht biologisch abbaubar und erfordern eine fachgerechte Entsorgung. Ein Verbot der Einweg-E-Zigarette oder klare gesetzliche Regelungen für die Entsorgung könnten biologisch abbaubare Filter sein.
Bürgerreporter:in:Helmut Zabel |
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