P f l a n z e n r a r i t ä t
Die 'Bittermelone' (Momordica charantia), auch 'Bittergurke' oder 'Balsambirne' genannt, stammt aus der Familie der Kürbisgewächse ...
- 'Bittermelone' und Samenstand
- hochgeladen von Eugen Hermes
Die tropische Gemüsefrucht ist ein seit Jahrhunderten in vielen Ländern und besonders im asiatischen Raum beliebtes Lebens- und Heilmittel.
Die Anbaugebiete sind Afrika, Süd-, Ost- und Südostasien, Südamerika, Europa und die Karibik.
Es gibt nach wie vor nur wenige klinische Studien, die positive Wirkungen der Bittermelone belegen. Folgende Wirkungen sind seit 2004 wissenschaftlich in Laborstudien und Tierversuchen gezeigt worden:
sie wirkt gegen Wurmbefall und viralen Erkrankungen,
der Saft hat einen schützenden Effekt auf die Magenschleimhaut von Ratten;
sie ist möglicherweise bei Ratten gegen Fettsucht wirksam, durch Eingriff in den Fettstoffwechsel;
durch antiandrogene Wirkung werden bei Ratten Spermien geschädigt;
Linolensäuren aus den Samen erzeugten Zelltod in bestimmten Krebszellen
und sie senkt den Blutzuckerspiegel bei Prädiabetikern.
Der Name "Momordica" leitet sich von der lateinischen Bezeichnung "momordere" ab, was so viel wie "beißen" oder "kneifen" bedeutet. Der Artname "charantia" ist vermutlich von dem griechischen Wort "charas" abgeleitet, was so viel wie "bitter" bedeutet und auf den ausgeprägten, bitteren Geschmack der Frucht hinweist.
- Quelle: Wikipedia
Bürgerreporter:in:Eugen Hermes aus Bochum |
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