Über die B17 zur WWK-Arena
3. Augsburger Radlnacht fordert Lückenschluss im Radnetz
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Unter dem Motto "Lücken schließen – für ein durchgängiges, sicheres und komfortables Radwegenetz in Augsburg" findet am Samstag den 18.07. die 3. Augsburger Radlnacht-Demo statt. Beginn ist um 20 Uhr am Prinzregentenplatz. Die Organisator*innen fordern Oberbürgermeister Florian Freund und die neue Stadtregierung auf, konkrete Maßnahmen zum Lückenschluss im Radwegenetz zügig umzusetzen. Die vielen Teilnehmenden der Radlnacht unterstreichen die Bedeutung des Radverkehrs in Augsburg. Das Organisations-Team rechnet mit mehr als 2.000 Menschen.
"So viele Menschen wollen Fahrrad fahren und brauchen ein lückenloses und sicheres Radwegenetz. Unsere Radwege müssen es ermöglichen, alltägliche Wege zuverlässig und sicher mit dem Fahrrad zurückzulegen." erklärt Sebastian Vogt vom Radlnacht-Orgateam. "Mit der Radlnacht fordern wir Oberbürgermeister Florian Freund auf, Verbesserungen im Radwegenetz schneller umzusetzen. Wir müssen endlich weg von der Bevorzugung des Autos vor der Sicherheit des Rad- und Fußverkehrs!"
Die Organisator*innen fordern einen Lückenschluss im Radwegenetz, beispielsweise in der Donauwörther Straße und in der Schaezlerstraße und kritisieren, dass in der Stadt- und Verkehrsplanung der Autoverkehr noch immer einen zu hohen Stellenwert hat.
Beim Demozug der Radlnacht, der um 21 Uhr beginnt, verdeutlichen die Teilnehmenden mit der Fahrt über die B17 (von der Gabelsberger Straße bis zur WWK-Arena), dass dem Radverkehr mehr Platz eingeräumt werden soll: "Wir machen die B17 zur breitesten Fahrradstraße Augsburgs! Damit nehmen wir uns symbolisch den Platz, der sonst nur Autos vorbehalten bleibt und machen erfahrbar, wie sich breite, lückenlose und damit sichere Fahrradinfrastruktur anfühlt. Eine fahrradfreundlichere Infrastruktur würde viel mehr Menschen motivieren, im Alltag auf das Fahrrad umzusteigen.", so Anja Mayer vom Radlnacht-Orgateam.
Bei der Startkundgebung der Radlnacht um 20 Uhr kommen auch Menschen mit Mobilitätseinschränkung zu Wort, die auf "Spezialfahrräder" angewiesen sind, um selbstständig mobil sein zu können. Damit zeigt die Radlnacht, wie wichtig eine bessere Fahrradinfrastruktur und Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung sind, damit alle Menschen sicher und klimafreundlich unterwegs sein können.
Die Radlnacht 2026 wird organisiert von engagierten Bürger*innen, zusammen mit dem ADFC, Fridays for Future und weiteren Gruppen, die sich für Umwelt, Klima und Verkehrswende einsetzen. [vollständige Liste: https://www.radlnacht-augsburg.de/netz.html]
Ihr gemeinsames Ziel ist eine sozial gerechte Verkehrswende, die allen Menschen Teilhabe ermöglicht, indem der motorisierte Individualverkehr reduziert und stattdessen öffentliche Verkehrsmittel (ÖPNV), Radverkehr, Fußverkehr und Carsharing gefördert werden.
Informationen zur Teilnahme
Die Teilnahme ist kostenlos und ohne Anmeldung möglich. Alle Informationen zu Strecke, Teilnahme und politischen Forderungen hat das Organisationsteam auf der Website www.radlnacht-augsburg.de veröffentlicht.
Bürgerreporter:in:myheimat Redaktionsteam aus Augsburg |
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