Medizinische Vortragsreihe der Wertachkliniken
Verschleißerkrankungen des Knies
- Dr. Matthias Teufel, Facharzt für Orthopädie, Unfallchirurgie und spezielle orthopädische Chirurgie und Leiter des Endoprothetik-Zentrums der Wertachkliniken in Bobingen, informiert am 24.09.2025 um 19.30 Uhr im Vortragsraum des Bürgerservicezentrums (BSZ) Königsbrunn, Marktstraße 3a, über bewährte Behandlungsmethoden und neue Erkenntnisse bei Verschleißerkrankungen des Knies. Der Eintritt ist frei. Die Fördervereine der Wertachkliniken freuen sich über eine Spende.
- Foto: Matthias Baumgartner
- hochgeladen von Doris Wiedemann
Beim Gehen und Stehen, aber auch beim Sitzen werden die Knie belastet. Wer dort Schmerzen hat, kann dies bestätigen. Was kann man also tun, um Problemen im Knie zu verhindern, und wie kann man sie behandeln?
Verschleiß durch mechanische Belastung
Durch die mechanische Belastung entstehen Verschleißerkrankungen im Knie. Diese bereiten in der Regel ab einem gewissen Stadium chronische Schmerzen. Das heißt, die Probleme bestehen über mehrere Wochen und Monate. „In solchen Fällen ist es höchste Zeit, zum Arzt zu gehen“, sagt Dr. Matthias Teufel, Facharzt für Orthopädie, Unfallchirurgie und spezielle orthopädische Chirurgie. Er leitet das Endoprothetik-Zentrum der Wertachkliniken in Bobingen und informiert am Mittwoch, den 24. September, um 19.30 Uhr im Bürger-Servicezentrum (BSZ) in Königsbrunn über Verschleißerkrankungen des Knies.
Therapeutische Möglichkeiten
Dank moderner Medizin gibt es bei einem Gelenkverschleiß mehrere Behandlungsansätze. Zum einen können entzündungshemmende Präparate wie Cortison helfen. Zum anderen gibt es Präparate zum Knorpelaufbau, beispielsweise Hyaluronsäure und Platelet Rich Plasma (PRP).
Krankengymnastik und manuelle Therapie lindern oftmals die Beschwerden und verbessern die Beweglichkeit. Der Arzt kann daher bis zu 50 Einheiten Reha-Sport verschreiben oder eine Reha Maßnahme einleiten. Einige Krankenkassen bieten auch spezielle Trainingstherapien an.
Informationen zu Diagnose und Behandlung
Auf einer Röntgenaufnahme in zwei Ebenen oder auf einem MRT-Bild kann man Fehlstellungen und Verletzungen sowie Abnutzungen im Knie gut erkennen. „Ein Gelenkverschleiß mit ähnlichem Ausmaß kann jedoch bei verschiedenen Menschen unterschiedliche Beschwerden hervorrufen“, sagt Dr. Teufel. Man müsse daher jede Person individuell sehen und die für sie beste Lösung finden.
Individuelle Lösungen
Probleme des Meniskus können beispielsweise bei vielen Menschen mit einem minimalinvasiven Eingriff gut behandelt werden. Und Fehlstellungen können unter Umständen operativ korrigiert werden, um die einseitige Belastung und die damit einhergehende Abnutzungen eines Gelenks zu reduzieren.
Falls diese Maßnahmen nicht mehr helfen und die Schmerzen den Alltag und damit auch die Lebensfreude zu stark einschränken, können einzelne Teile oder das komplette Kniegelenk ersetzt werden. Die Möglichkeiten reichen vom einseitigen Oberflächenersatz, der sogenannten Einzelschlittenprothese (ESP), bis zum kompletten Oberflächenersatz, also einer Doppelschlittenprothese (DSP).
Die gute Nachricht
Grundsätzlich hilft alles, was man selbst tun kann, um eine Arthrose zu verhindern, gleichzeitig auch um die Behandlung zu unterstützen. Eine gute Muskulatur entlastet das Gelenk und hilft damit, Beschwerden einer Fehlstellungen zu lindern.
Rotes Fleisch und tierische Fette hingegen erhöhen die individuelle Entzündungsneigung. Und Genussgifte wie Alkohol und Nikotin schädigen die Knorpelzellen und verstärken damit den Verschleiß.
Das heißt, mit regelmäßigem Training, und das möglichst ohne Dreh- und Stoppbewegungen, sowie mit einer ausgewogenen Ernährung mit hohem Pflanzenanteil kann man eine Arthrose hinauszögern. Und man kann damit bereits bestehende Beschwerden lindern.
Verschleißerkrankungen des Knies
Dr. Matthias Teufel, Facharzt für Orthopädie, Unfallchirurgie und spezielle orthopädische Chirurgie und Leiter des Endoprothetik-Zentrums der Wertachkliniken in Bobingen,
informiert am 24.09.2025 um 19.30 Uhr
im Vortragsraum des Bürgerservicezentrums (BSZ) Königsbrunn, Marktstraße 3a,
über bewährte Behandlungsmethoden und neue Erkenntnisse bei Verschleißerkrankungen des Knies.
Der Eintritt ist frei, die Fördervereine der Wertachkliniken freuen sich über eine Spende.
Bürgerreporter:in:Doris Wiedemann aus Schwabmünchen |
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