Medizinische Vortragsreihe der Wertachkliniken
Krumme Zehen sind nicht nur ein kosmetisches Problem
- Wer Schmerzen hat oder Bewegungseinschränkungen beobachtet, sollte zeitnah zum Arzt gehen, sagt der Leitende Oberarzt der Unfall- und orthopädischen Chirurgie der Wertachkliniken, Homan Rafiee-Tary, denn: Je früher man mit einer konservativen Therapie beginnt, desto größer sind die Erfolgsaussichten. Der Fuß-Spezialist der Wertachkliniken erklärt in seinem Vortrag am 23. September um 19.30 Uhr im Bürgerinformationszentrum in Königsbrunn, Marktstrasse 3, wann und warum eine Operation notwendig sein kann, und welche Folgeschäden drohen, wenn man nichts unternimmt.
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Wir belasten unsere Füße jeden Tag, bei jedem Schritt. Aber wir nehmen sie meist erst zur Kenntnis, wenn sie Probleme bereiten. Tatsächlich leiden viele Menschen unter Fußfehlstellungen. Hallux valgus, Hammer- und Krallenzehen gehören zu den häufigsten Problemen, aber es gibt auch noch andere.
„Wer Schmerzen hat oder Bewegungseinschränkungen beobachtet, sollte zeitnah zum Arzt gehen“, sagt Homan Rafiee-Tary, Leitender Oberarzt der Unfall- und orthopädischen Chirurgie der Wertachkliniken, der sich auf Füße spezialisiert hat: „Die Erfolgsaussichten sind umso besser, je früher man mit einer konservativen Therapie beginnt.“
Spezielle Fußsprechstunde
Die Wertachkliniken bieten deshalb dienstags von 9 bis 11 Uhr eine spezielle Fußsprechstunde an. Die Termine können auch online vereinbart werden. Der Fuß-Spezialist Homan Rafiee-Tary informiert außerdem am 23. September um 19.30 Uhr mit einem Vortrag im Bürgerservicezentrum in Königsbrunn, Marktstraße 3a, darüber, was man bei Problemen an den Füßen tun kann.
Die Ursachen für Fehlstellungen der Füße reichen von der genetischen Veranlagung über zu hohe Schuhabsätze bis hin zum Schlaganfall oder einer Verletzung bei einem Unfall. Präventiv kann man darauf achten, passende Schuhe zu tragen und viel Barfuß zu laufen.
Arzt schafft Klarheit
In einem frühen Stadium helfen oftmals noch konservative Maßnahmen wie Einlagen und gezielte Physiotherapie. Aber es gibt Fälle, die operativ behandelt werden. Dabei geht es oftmals darum, Folgeschäden wie Knie- oder Rückenprobleme zu vermeiden.
Es kann aber auch sein, dass die Fehlstellung selbst bereits so weit fortgeschritten ist, dass sie zu große Probleme bereitet. Aber auch Deformationen an den Kleinzehen und degenerative Veränderungen aufgrund einer Arthrose große Schmerzen bereiten.
Darüber hinaus können neurologische Probleme, etwa das Morton Neurom, sowie entzündliche Prozesse wie die Haglund-Ferse oftmals nur durch einen operativen Eingriff wirklich gut therapiert werden. Für alle Fälle gilt: Nur ein Besuch beim Arzt schafft Klarheit.
Oberarzt Rafiee-Tary erklärt in seinem Vortag, wann und warum eine Operation notwendig sein kann, und welche Folgeschäden drohen, wenn man nichts unternimmt. Der Eintritt ist frei, aber die Fördervereine der Wertachkliniken freuen sich über eine Spende.
Bürgerreporter:in:Doris Wiedemann aus Schwabmünchen |
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