Regenluft, Wildblumen und eine kleine Überraschung
Ein Nutria, eine Ente und ganz viel Friedhofs-Charme
- hochgeladen von Hildegard Grygierek
Manchmal braucht es gar keinen Sonnenschein, um freiwillig vor die Tür zu gehen. Die Luft nach dem Regen war einfach nur fantastisch.
Auf unserem Weg zum Friedhof kamen wir zuerst an einem kleinen Teich vor dem Eingangsbereich vorbei. Dort gab es dann auch gleich etwas ganz Besonderes zu beobachten. Ein Nutria jagte einer Ente hinterher. Nicht etwa, weil er sie toll fand, sondern, weil er offenbar der Meinung war, dass sie ihm womöglich etwas wegfressen könnte. Dass ich so nah am Wasserrand stand, war wohl der Grund. Allerdings hatte ich gar kein Mörchen in der Hand. Futterneid unter Wasser - auch das muss man erst einmal gesehen haben.
Besonders knuffig wurde es allerdings, als das wohl noch junge Tier plötzlich direkt auf mich zuschwamm. Als ich am Ufer stand, kam es sogar aus dem Wasser und schaute mich erwartungsvoll an. Nur leider hatte ich keine Knabberei dabei.
Danach machten wir noch eine Runde über den parkähnlichen Friedhof. Eine Totenstille kam uns entgegen, die uns die ganze Zeit begleitete - herrlich! Unsere kleine Undergroundarea besuchen wir also nicht ohne Grund.
Bürgerreporter:in:Hildegard Grygierek aus Essen |
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