Ausflugstipp
Hoorn am Markermeer
- hochgeladen von Thomas Ruszkowski
Hoorn hat eine ungewöhnlich reiche und farbenfrohe Geschichte, geprägt von Seefahrt, Handel, Machtkämpfen und einigen echten Kuriositäten. Hier sind die wichtigsten historischen Highlights, klar strukturiert und mit den spannendsten Details zuerst. Hoorn entstand um 1300 als kleine Siedlung außerhalb der Deiche an der Mündung der Gouw, einem Fluss, der in den Hoornse Hop mündete. Die Lage bot einen geschützten Ankerplatz und gute Handelsverbindungen ins Landesinnere. Bereits 1357 kaufte Hoorn seine Stadtrechte vom Grafen Wilhelm V. – für 1550 Schilde, was heute etwa 241.000 € entspräche. Mit der Gründung der Vereinigten Ostindischen Kompanie (VOC) im Jahr 1602 wurde Hoorn zu einem internationalen Handelszentrum. Die Stadt beherbergte eine der VOC-Kammern und war Ausgangspunkt für zahlreiche Expeditionen. Hoorn war ein Zentrum des Walfangs (Noordse Compagnie, 1614–1642) und des Gewürzhandels. Pfeffer, Muskat und andere Waren brachten enormen Reichtum in die Stadt. Zwischen 1573 und 1795 war Hoorn die Hauptstadt von Westfriesland und Sitz der Regionalregierung. Das Gebäude dieser Regierung ist heute das Westfries Museum.
Bürgerreporter:in:Thomas Ruszkowski aus Essen |
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