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Die CDU bricht im nächsten Bundesland ein – AfD fast gleichauf – nur eine Minderheit will Brandmauer
Nachdem die CDU von Hendrik Wüst in NRW eingebrochen ist, sackt jetzt auch die CDU in Hessen mit Boris Rhein ab. Im jüngsten Hessentrend liegt sie nur noch auf 25 Prozent, ihr bisher niedrigster Wert. Dagegen legt die AfD um drei Punkte auf 23 Prozent zu und liegt damit nur noch zwei Punkte hinter der Union. Im Sommer 2025 lag die CDU noch bei 36 Prozent, etwa auf dem Niveau ihres Landtagswahlergebnisses von 2023. Seit Februar 2026 verlor sie damit sieben Prozentpunkte. Die SPD bleibt mit 15 Prozent schwach und verliert ebenfalls einen Punkt; für eine Fortsetzung der schwarz-roten Koalition würde das nicht reichen.
Auch die Zufriedenheit mit der Landesregierung sinkt deutlich: 54 Prozent bewerten ihre Arbeit negativ, nur noch 38 Prozent sind zufrieden, neun Punkte weniger als zuvor.
Besonders deutlich verliert die CDU bei der Kompetenzbewertung. Im Sommer 2025 trauten ihr noch 31 Prozent die größte Sachkompetenz in der Landespolitik zu, im Februar waren es 26 Prozent. Inzwischen liegt dieser Wert bei nur noch 21 Prozent. Die AfD verbessert sich dagegen auf 16 Prozent und liegt damit auf dem zweiten Platz.
Auch die Frage nach dem Umgang mit der AfD gewinnt an Bedeutung. In Hessen lehnt nur etwas mehr als ein Drittel eine Zusammenarbeit kategorisch ab.
Eine Unterstützung des Landes bei einem Verbotsverfahren gegen die AfD lehnen gut die Hälfte (51 Prozent) der Hessen ab. Nur eine Minderheit von 37 Prozent sind für ein Verbotsverfahren.
hr-Hessentrend CDU im Sinkflug - AfD fast auf Augenhöhe
Veröffentlicht am 27.10.26 um 06:00 Uhr
Bürgerreporter:in:Mitgliedsname H.-H. B. aus Essen |
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