Krankenkassenreform
Ärzte machen mobil
- Wie geht es weiter
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- hochgeladen von Thomas Umbehaue
Ärzte machen mobil
Ein großer Wurf ist die Krankenkassenreform sicher nicht.
Es geht in erster Linie ja nur darum, die Beiträge konstant zu halten.
Aber wie sollen die Leistungen des Gesundheitswesens bezahlt werden?
Lohnverzicht, Preise runter
Wir das so klappen, ich glaube es nicht.
Vor nicht allzu langer Zeit, gab es keine Fiebersäfte mehr in deutschen Apotheken.
Grund die Hersteller konnten ihre Produkte zu höheren Preisen in anderen Ländern verkaufen.
Auch jetzt will man die Hersteller zu höheren Rabatten verpflichten.
Ob das dieses Mal klappen wird bleibt abzuwarten.
Auch die Ärzte machen schon mobil.
Ihre Behandlung endet, wenn das Budget ausgeschöpft ist.
Auch nichts Neues.
Jeder kennt das Problem, wenn man am Ende des Jahres erkrankt, wird man mit einem Termin im neuen Jahr beglückt.
Wer würde weiter arbeiten, wenn der Chef kein Geld mehr für das Jahr hat und die Kosten weiter laufen?
Krankenhäuser auch hier sollen die Kosten sinken.
Aber gehören die Krankenhäuser nicht auch zur kritischen Infrastruktur und müssen für einen Katastrophenfall vorgehalten werden. Die Kosten sollten von den Ländern getragen werden.
Aber Krankenhäuser die als Aktien Gesellschaft betrieben werden, sollten nicht sein.
Krankenhäuser nicht auf Gewinn Maximierung ausrichten, sondern Kostendeckend.
Aber auch für die Versicherten gibt es Änderungen.
Mehr Geld zahlen sollen sie ja nicht, aber die Ehepartner sollen jetzt nicht mehr kostenlos mitversichert werden.
Das finde ich ok, obwohl es den Haushalten dann doch Geld entzieht.
Auch der Zahnersatz wird teurer, also doch eine versteckte Preiserhöhung durch Zuzahlungen.
Andere Leistungen entfallen und müssen selber bezahlt werden.
Bei Bürgergeld Empfängern und Flüchtlingen werden auch die Kosten übernommen.
Es stellt sich nur die Frage, was Steuern die Krankenkasse dazu?
Warum brauchen wir so viele Krankenkasse? Warum private Krankenkassen?
An dieses Thema traut man sich nicht ran.
Hier könnte man auch sparen.
Bürgerreporter:in:Thomas Umbehaue aus Essen |
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