Deutschstunde
"Die Glocke"
- hochgeladen von Thomas Ruszkowski
Wie würde Schillers „Die Glocke“ klingen, wenn ein heutiger 14-jähriger Schüler versucht, das Gedicht in seinem eigenen Stil nachzuschreiben?
Die Glocke
Fest gemauert in der Erde,
steht die Glocke ganz schön rum.
Heute wird sie angemacht,
und dann macht sie ding dong.
Jetzt wird erstmal Feuer gemacht,
weil die Glocke muss heiß sein.
Alle Leute gucken zu,
denn das soll was besonderes sein.
Der Meister sagt: „Passt alle auf,
sonst geht hier noch was kaputt!“
Und der Lehrling denkt sich nur:
„Hoffentlich geht alles gut.“
Dann wird Metall reingemacht,
es ist richtig heiß und schwer.
Alle schwitzen und sind müde,
arbeiten macht keinen Spaß mehr.
Doch die Glocke wird bald fertig,
alle freuen sich schon sehr.
Wenn sie später dann erklingt,
hört man sie von überall her.
Sie soll Frieden für uns bringen,
und die Menschen sollen sich vertragen.
Aber wenn sich welche streiten,
kann die Glocke auch nichts sagen.
Am Ende hängt sie an dem Turm,
und sie klingelt laut und schön.
Und die Leute bleiben stehen,
weil sie Glocke hören wollen.
Bürgerreporter:in:Thomas Ruszkowski aus Essen |
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