LK-Treffen
Bürgerreporter -2015- bei WAZ / NRZ & Co. in Essen, diesmal auch ohne Hühner!
- hochgeladen von Thomas Ruszkowski
Eine Rundumleuchte, ein akustisches Signal und nun setzt sich pünktlich um 20 Uhr ein Koloss aus Stahl und Technik in Bewegung. Langsam zunächst, fast bedächtig. Doch nur wenige Augenblicke später schießen die Papierbahnen mit rasantem Tempo durch den Druckturm. Zahnräder greifen ineinander, Rollen drehen sich im perfekten Takt, und unten fallen die ersten druckfrischen Zeitungen sauber gefaltet auf das Förderband.
Jetzt zählt jedes Detail. Konzentriert nehmen die Drucker die ersten Exemplare der Essener Abendausgabe in die Hand. Stimmen die Farben? Ist das Schriftbild gestochen scharf? Sitzt jede Seite perfekt? Wo noch kleinste Abweichungen zu erkennen sind, wird nachjustiert. Erst wenn die Qualität bis ins Detail überzeugt, bekommt die Ausgabe grünes Licht. Alles andere landet konsequent im Altpapier.
Von diesem Moment an beginnt die Reise der Zeitung. Über ein weit verzweigtes System aus Transportketten geht es in die Versandabteilung, von dort in die wartenden Lastwagen, weiter zu den Zustellerinnen und Zustellern und schließlich, oft noch vor Sonnenaufgang, auf den Frühstückstisch der Leserinnen und Leser.
Dass hinter einer gedruckten Zeitung auch im digitalen Zeitalter noch immer beeindruckende Präzision, modernste Technik und jede Menge Teamarbeit stecken, erlebten jetzt erneut mehrere Besuchergruppen bei „WAZ öffnet Pforten“ im FUNKE-Druckhaus an der Schederhofstraße. Zwischen surrenden Maschinen, dem Duft frischer Druckfarbe und tonnenschwerer Technik wurde schnell klar: Die Faszination Zeitungsdruck ist bis heute ungebrochen.
Ein Gruppe von Bürgerreportern besuchten 2015 das ehemalige Druckhaus der Funke-Mediengruppe in Essen
Bürgerreporter:in:Thomas Ruszkowski aus Essen |
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