Artenschutz & Tierschutz
Welttierschutztag: Ein Blick zu den Seehunden und ernste Gedanken zum Artenschutz
- Ein neugieriger Blick aus dem Wasser: Seehund im Zoo Arche
- hochgeladen von Winfried Paltian
Heute, am 4. Oktober, ist Welttierschutztag. Ein Tag, der eigentlich jeden zum Nachdenken bringen sollte. Denn die Wirklichkeit sieht übel aus: Weltweit stehen inzwischen fast 50.000 Tierarten auf der Roten Liste und drohen für immer zu verschwinden. Oft steckt reine Geldgier dahinter, wenn Menschen geschützte Tiere jagen oder ihre Lebensräume einfach vernichten, nur um Gewinn zu machen.
Wenn meine Frau und ich an der Ostsee sind, gehört ein Besuch im Zoo Arche Noah in Grömitz für uns einfach dazu. Der Zoo wird seit 1976 von der Familie Wilhelm als Familienbetrieb geführt. Dort wird viel Wert darauf gelegt, den Besuchern die Tiere näherzubringen und zu zeigen, wie wichtig der Schutz der Natur ist.
Bei unserem letzten Besuch habe ich dieses Foto von der Robbe gemacht. Wie sie da im Wasser liegt und herüberschaut, wirkt das fast wie eine Stumme Frage: Passt ihr da draußen eigentlich gut auf uns auf?
Zoos und Tierparks wie die Arche Noah leisten eine wichtige Arbeit, um den Blick für die Tierwelt zu schärfen. Aber der eigentliche Tierschutz fängt im Alltag bei jedem von uns selbst an – durch Respekt vor der Natur und eine Absage an alle, die Tiere für Geld ausnutzen oder quälen.
Ich wünsche euch allen einen schönen Sonntagabend und trotz des ernsten Themas einen guten Welttierschutztag.
Herzliche Grüße,
Winfried
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