Gedanken zum 21. September
Weltfriedenstag: Warum der Frieden schon im Kleinen beginnt
- Die weiße Taube – Symbol für Hoffnung und die Sehnsucht nach einem friedlichen Miteinander.
- hochgeladen von Winfried Paltian
Neben dem Welttag der Dankbarkeit begehen wir heute auch den Internationalen Tag des Friedens. Er wurde 1981 von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen, um weltweit ein Zeichen gegen Gewalt und für Waffenstillstand zu setzen. Doch wenn ich heute auf das Weltgeschehen blicke, macht mich dieser Tag vor allem traurig und nachdenklich.
Wir sehen täglich Nachrichten über Kriege und Konflikte zwischen Nationen. Aber der Unfrieden beginnt nicht erst auf den großen Schlachtfeldern dieser Erde. Er fängt viel früher an – oft direkt vor unserer Haustür, im privaten Zusammenleben.
Es erschüttert mich zu sehen, wie hart Menschen miteinander umgehen. Da wird gegeneinander gekämpft, gestritten und verletzt. Manchmal geschieht es aus Neid oder Habgier, manchmal erschreckenderweise sogar einfach nur aus Mutwilligkeit oder Rücksichtslosigkeit.
Wenn schon im Kindesalter Streitigkeiten, Ausgrenzung oder Prügeleien an der Tagesordnung sind, gerät das Miteinander früh auf eine schiefe Bahn. Wer nie lernt, Konflikte friedlich zu lösen, trägt diese Härte später weiter in die Welt.
Der Tag der Dankbarkeit und der Weltfriedenstag gehören für mich eng zusammen. Denn wer dankbar ist für das, was er hat, spürt weniger Neid und Neigung zum Streit.
Frieden ist nichts, was nur die große Politik macht. Er beginnt bei jedem von uns – in der Art, wie wir einander begegnen, wie wir zuhören und wie wir Streit schlichten, anstatt ihn anzuheizen.
Ich wünsche mir sehr, dass wir alle wieder bewusster darauf achten, wie wir miteinander umgehen. Damit die weiße Taube nicht nur ein schönes Symbol auf einem Foto bleibt, sondern etwas, das wir im Alltag auch wirklich leben.
Wie seht ihr das? Macht euch die aktuelle Stimmung im Alltag manchmal auch nachdenklich?
Viele Grüße
Winfried
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