Gudrun-Anna Wirbitzky
Pilzgericht-Gedicht
- hochgeladen von Gudrun-Anna Wirbitzky
Ein großer brauner Champion,
dem war es ein wenig bange,
im Dunkeln lebte er lange Zeit,
seine Angst galt einer Pfanne.
Er hatte weder Aug' noch Ohr,
roch frisch nach Waldesgrunde,
im Körbchen wurde er getragen,
und das so manche Stunde.
Angekommen...
Gewaschen wurd er und geputzt,
frisch hergemacht- was vielen nutzt.
Gespannt schaute der kleine Braune,
die Küche an bei bester Laune.
Plötzlich macht es klack und hell,
die Bratpfanne zischte laut und schnell.
Pilzgedanken:
Geschmort fühlte er sich ganz famos,
Pfannenfertig, lecker, fast grandios.
Appetitlich, mehr als je zuvor,
schaute keck sein Hut hervor.
Anrichten, Plating zeigten dann,
was Food - Styling so leisten kann.
Alles gesagt zum Pilzgericht,
Ich widme dankbar ein Gedicht.
Nun ist der Pilz eine Legende,
aufgefuttert...
Gedicht zu Ende.
Bürgerreporter:in:Gudrun-Anna Wirbitzky aus Bochum |
Sie möchten kommentieren?
Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.