Botanischer Garten der Ruhr-Uni
Giftpflanzen im Herbst entdecken
- Führung „Giftpflanzen im Herbst“ im Botanischen Garten der Ruhr-Uni – jeden Samstag und Sonntag um 11 Uhr
- Foto: Benjamin Varbelow
- hochgeladen von Benjamin Varbelow
Rote Samenmäntel an der Eibe, schwarze Beeren am Nachtschatten, stachelige Kapseln am Stechapfel: Im Herbst hängen giftige Früchte in fast jedem Park und Garten. Viele Anfragen beim Giftnotruf drehen sich um genau solche Früchte.
Ich bin Biologiestudent an der Ruhr-Universität und beschäftige mich seit mehreren Semestern mit Giftpflanzen. Bis Ende November biete ich deshalb jeden Samstag und Sonntag um 11 Uhr eine Führung im Botanischen Garten der Ruhr-Uni an. Es geht um die Pflanzen, zu denen am häufigsten beim Giftnotruf angefragt wird, um typische Verwechslungen und um die Frage, was Eltern und Hundehalter tun sollten, wenn etwas gegessen wurde. Dazu kommen die klassischen Mordgifte wie Eisenhut, Stechapfel und Wunderbaum.
Die gute Nachricht vorweg: Nach Daten des Giftinformationszentrums Erfurt verlaufen über 80 Prozent der Anfragen zu Pflanzen mit Früchten ohne jede Beschwerde. Gefährlich sind wenige, gut bekannte Arten – und genau die lernt man in der Führung kennen.
Termine: jeden Samstag und Sonntag, 31. Oktober bis 29. November, 11 Uhr, etwa 90 Minuten
Treffpunkt: Haupteingang des Botanischen Gartens, grünes Tor an der N-Südstraße
Preis: 10 €, Kinder 5 €, bar vor Ort; höchstens 15 Plätze pro Termin
Anmeldung: giftpflanzen-projekt.de/fuehrung
Größere Gruppen gern zu einem eigenen Termin.
Wer unsicher ist, ob eine Pflanze im eigenen Garten giftig ist, kann mir außerdem ein Foto schicken – ich bestimme sie kostenlos. Ein Infoblatt „Giftpflanzen im Herbst“ mit 26 Arten gibt es kostenlos auf der Website.
Ein privates Angebot, keine Veranstaltung des Botanischen Gartens.
Bürgerreporter:in:Benjamin Varbelow aus Bochum |
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| Webseite von Benjamin Varbelow | |
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