Das BSW schlägt vor:
Dr. Gabriele Krone- Schmalz soll Bundespräsidentin werden
- Dr. Gabriele Krone- Schmalz
- Foto: Wikipedia CC BY- SA 4.0
- hochgeladen von Peter Gross
Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) hat im September 2026 Gabriele Krone-Schmalz offiziell als Kandidatin für das Amt der Bundespräsidentin vorgeschlagen.
Die Parteigründerin Sahra Wagenknecht bezeichnete die 76-jährige Publizistin und ehemalige ARD-Russlandkorrespondentin als eine „glaubwürdige Persönlichkeit, die vielen Menschen aus dem Herzen spricht“. Vom BSW wird sie im Vorfeld der Bundespräsidentenwahl als eine Art „Friedenskandidatin“ positioniert.
Die wichtigsten Details zum Vorschlag:
• Der Zeitpunkt: Der Vorstoß wurde Anfang September 2026 – kurz vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt – von den dortigen BSW-Spitzenkandidaten Claudia Wittig und Thomas Schulze sowie der Parteispitze öffentlich gemacht.
• Der Hintergrund: Krone-Schmalz trat zuvor bereits als Rednerin bei Veranstaltungen der Partei auf (wie dem „Festival der Meinungsfreiheit“ des BSW in Magdeburg).
• Die politische Einordnung: Da Krone-Schmalz seit Jahren wegen ihrer oft verständnisvollen Positionen gegenüber der russischen Politik und ihrer scharfen Kritik an der NATO und der EU in der Kritik steht, stieß die Nominierung in anderen politischen Lagern und Medien auf heftigen Widerspruch, während sie von der BSW-Basis als Besetzung gegen den politischen Mainstream gefeiert wird.
Die offizielle Wahl durch die Bundesversammlung findet am 30. Januar 2027 statt, um die Nachfolge von Frank-Walter Steinmeier zu bestimmen. Da das BSW in der Bundesversammlung jedoch keine eigene Mehrheit besitzt, gilt die Nominierung primär als politisches Signal.
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Bürgerreporter:in:Peter Gross aus Bochum |
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